Caught in the Act in Dänemark – Boyband-Fieber im Sommer 1996
Kreisch-Alarm im hohen Norden
Die CITA-Hysterie machte Mitte der 90er nicht an der deutschen Grenze Halt. Auch in Dänemark verfielen unzählige Teenies dem Boyband-Fieber, das Bastiaan, Lee, Eloy und Benjamin entfacht hatten. Für uns Mädchen war es damals der pure Traum: Eine Boyband, die nicht nur unglaublich gut aussah, sondern uns mit ihren Songs direkt ins Herz traf.
Als Caught in the Act während ihrer Forever Friends Tour Station in Dänemark machten, war klar: Hier spielt sich etwas Großes ab. Schon beim Soundcheck drängten sich die Fans vor den Absperrungen, bewaffnet mit selbstgemalten Bannern, bunten Schildern und natürlich jeder Menge Kuscheltiere. Das Kreischen? Ein einziges Dauerfeuer. Ich schwöre, selbst ohne Mikro hätten die Jungs wahrscheinlich kein Wort von der Bühne bis hinter ins Catering verstanden.
Ein ganz normales Open-Air? Von wegen!
Das CITA-Konzert in Dänemark war alles – nur nicht „normal“. Schon Stunden vorher bildeten sich lange Schlangen vor dem Gelände. Mädchen saßen auf Picknickdecken, übten Fan-Chants und verteilten untereinander BRAVO-Poster, die sorgfältig aus den Heften gerissen worden waren. Jede wollte vorne stehen, jede wollte im besten Fall einmal die Hand von Bastiaan oder Eloy berühren.
Und dann, als die ersten Akkorde von „Love Is Everywhere“ erklangen, brach das Chaos los. Pure 90er-Magie: Glitzer, Tränen, Herzklopfen. Wir wussten damals genau – das hier war unser Moment, der uns noch Jahre später Gänsehaut bereiten würde.
Interview bei „Kanal Sjaelland“ – die Jungs zum Anfassen nah
Der dänische Sender „Kanal Sjaelland“ nutzte die Gelegenheit, CITA im Rahmen ihrer Promo-Tour 1996 zu interviewen. Moderatorin Sylvia Blazejowski startete mit einem kurzen Fan-Check vor der Bühne. Da standen Mädchen mit zittrigen Händen, die Teddybären hochhielten und ins Mikro stammelten, wie sehr sie die Band liebten.
Dann endlich: Backstage. Jeder der vier Jungs stellte sich selbst vor. Bastiaan sorgte mit seinem Hobby „Spielen mit Hunden, Katzen und Schweinen“ für Gelächter. Lee schwärmte von Björk und Celine Dion, während Benjamin betonte, dass sein Herz für die Bühne schlägt. Und Eloy? Der offenbarte, dass er einfach gerne isst – womit er sofort alle Fans auf seiner Seite hatte.
Das Schöne: Trotz des Medienrummels wirkten die Jungs nicht abgehoben, sondern ehrlich begeistert. Man hatte das Gefühl, sie könnten genauso gut bei uns im Jugendzimmer sitzen und Bravo-Poster unterschreiben.
Forever Friends – mehr als nur ein Albumtitel
Im Sommer 1996 erschien das Forever Friends Album, auch in Dänemark. Benjamin erklärte im Interview: „Wir sind Freunde und wir hoffen, dass wir das immer sein werden.“ Dieser Satz war für uns Fans wie ein Schwur.
Viele von uns fanden durch CITA tatsächlich ihre besten Freundinnen. Wer erinnert sich nicht daran, wie man Telefonnummern auf Konzerten austauschte, stundenlang über Lieblingsmitglieder diskutierte oder heimlich Fanfiction im Schulheft schrieb? Forever Friends war mehr als ein Albumtitel – es war ein Lebensgefühl.
Die große Frage: Sind CITA die neuen Take That?
Natürlich kam auch in Dänemark die unvermeidliche Frage: „Seid ihr die neuen Take That?“ Eloy blieb cool: „Wir möchten wir selbst sein und wir vergleichen uns nicht mit anderen.“
Das war genau das, was wir hören wollten. CITA hatten ihren ganz eigenen Charme – weniger glattgebügelt, dafür ehrlicher und nahbarer. Für uns war klar: Diese Jungs waren einzigartig.
Zwischen Kuscheltieren und heißen Fotos
Reporterin Sylvia Blazejowski hatte deutsche Magazine im Gepäck und zeigte den Jungs Fotos, die teilweise ziemlich heiß waren. Lee betonte, dass es nicht ihre einzige Aufgabe sei, sexy zu wirken. Bastiaan erklärte, dass ihre Fans eben unterschiedlich seien – die jüngeren mögen eher die Musik, die Älteren vielleicht auch die Optik.
Und wir? Wir mochten einfach alles. Wir schrieben Herzchen um ihre Namen im Hausaufgabenheft, hingen Bravo-Poster an die Decke und träumten uns in eine Welt, in der einer von ihnen irgendwann an unsere Haustür klopfen würde.
Fan-Perspektive: Herzklopfen pur
Stell dir vor: Du stehst in der ersten Reihe eines Open-Air-Konzerts in Dänemark. Neben dir kreischt ein Mädchen, vor dir hält jemand ein Plakat hoch, und plötzlich schaut dich Lee Baxter direkt an. Dein Herz setzt einen Schlag aus. Genau so fühlte es sich an, wenn CITA die Bühne betraten.
Einige Fans erzählten später, dass sie nach dem Konzert tagelang heiser waren – und stolz wie nie, weil sie es „ihren Jungs“ gezeigt hatten, wie sehr man sie liebte. Für viele war dieses Konzert in Dänemark nicht nur ein Event, sondern der Höhepunkt ihrer Teenie-Zeit.
Abschied mit einem Lächeln
Zum Schluss des Interviews verrieten die Jungs, dass sie am gleichen Abend weiter nach Oslo reisen würden. Ein bisschen wehmütig, aber auch voller Vorfreude, verabschiedeten sich die Fans. Viele drückten ihre Teddybären noch fester, in der Hoffnung, dass sie tatsächlich backstage gelandet waren.
Für uns alle war klar: Auch wenn CITA längst weiterzogen – dieser Tag in Dänemark gehörte uns, unseren Herzen und unseren Erinnerungen.
Ob Konzertbühne oder TV-Interview: Die Jungs gaben uns das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein. Und das macht diese Erinnerungen auch heute – so viele Jahre später – so unvergesslich.
👉 Hier kannst du dir das legendäre Interview von 1996 in Dänemark noch einmal ansehen – und dich direkt zurück in deine Teenie-Zeit beamen!
Caught In The Act im Interview während ihrer Forever Friends Tour in Dänemark:
Hier findet Ihr ein weiteres kleines Mini-Interview von CITA in Dänemark:
💖 Für alle, die Eloy schon in den 90ern geliebt haben – und heute noch mehr bewundern!
Er war der charmante Herzensbrecher von Caught in the Act, dem Millionen Mädchenherzen zuflogen. Doch hinter dem strahlenden Lächeln verbarg sich eine Wahrheit, die in der Popwelt damals undenkbar war: Eloy de Jong liebte Männer. Seine Liebe zu Boyzone-Sänger Stephen Gately wurde zu einem mutigen Tabubruch in einer Branche, die Idole als „perfekte Jungsträume“ vermarkten wollte.
Heute ist Eloy einer der beliebtesten Sänger Deutschlands – mit ausverkauften Konzerten, TV-Auftritten und einem Publikum, das ihn so feiert, wie er wirklich ist. Mit seinem Hit „Egal was andere sagen“ – einer Hommage an Stephen – rührte er Millionen zu Tränen.
In seiner bewegenden Autobiografie nimmt Eloy dich mit auf seine Reise: von einer Kindheit voller Herausforderungen, über den Druck, seine wahre Identität zu verstecken, bis hin zu seinem Coming-Out und dem Glück, heute als stolzer, schwuler Familienvater zu leben. Offen, ehrlich, berührend – und voller Momente, die dich nicht mehr loslassen.
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