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Willkommen zurĂŒck in Deiner Teenie-Zeit!

Es gibt diese Erinnerungen, die sich ganz leise ins Herz schleichen. Keine großen BĂŒhnen, keine kreischenden Massen – sondern diese kleinen, fast unscheinbaren TV-Momente, die man damals vielleicht nach der Schule geschaut hat. Und genau so ein Moment war der Auftritt von Caught in the Act bei „Super, Metty!“ im Jahr 1998.

Ich weiß noch, wie ich damals vor dem Fernseher saß – wahrscheinlich mit einem Snack in der Hand, irgendwo zwischen Hausaufgaben und dem GefĂŒhl, dass gleich noch etwas richtig Schönes passiert. Und dann waren sie da. Nicht auf einer riesigen BĂŒhne, nicht geschniegelt fĂŒr ein großes Event
 sondern mitten in einer Kindersendung.

Und irgendwie machte genau das den Zauber aus.

Caught in the Act bei „Super, Metty!“ – plötzlich ganz nah

Die Sendung „Super, Metty!“ war ja ohnehin schon speziell. Moderiert von Matthias „Metty“ Krings, begleitet von der kleinen, frechen Puppe Ikarus, hatte sie diesen typischen 90er-Charme: ein bisschen chaotisch, ein bisschen improvisiert – und genau deshalb so unglaublich authentisch.

Als Caught in the Act bei „Super, Metty!“ auftauchten, wirkte alles plötzlich noch ein bisschen aufregender. Die Jungs prĂ€sentierten zunĂ€chst ihre damals aktuelle Single „Hold on“ – und allein dieser Moment hatte schon dieses warme Kribbeln, das wir alle kennen.

Dieses GefĂŒhl von:
Das sind sie. Wirklich. Gerade jetzt. In meinem Fernseher.

Aber was danach kam, war fast noch schöner.

Zwischen WĂŒrstchen aus dem Glas und echter Lockerheit

Nach dem Auftritt wurde es
 sagen wir mal: herrlich absurd.

Die Jungs saßen gemeinsam mit Metty und Ikarus am Tisch – und es entstand ein GesprĂ€ch, das so typisch fĂŒr diese Zeit war. Keine durchgestylten Interviews, keine perfekt einstudierten Antworten. Stattdessen diese Mischung aus spontanen Fragen und leicht schrĂ€gem Humor.

„Ihr seid doch viel unterwegs“, begann Metty.

Klar, dass die Jungs das bestĂ€tigten. Tourleben, Auftritte, Interviews – wir wussten ja alle, wie voll ihr Kalender damals war. Und dann kam diese Frage, die man heute wahrscheinlich in keinem Interview mehr hören wĂŒrde:

Ob sie denn auch „aus dem Glas leben“ wĂŒrden.
Also
 WĂŒrstchen aus dem Glas.

Ich meine – ganz ehrlich? Genau solche Fragen haben die 90er ausgemacht. 😂

Und Bastiaan, ganz entspannt wie immer, antwortete einfach trocken, dass sie WĂŒrstchen aus GlĂ€sern lieben wĂŒrden. Kein Augenrollen, kein „Was ist das denn fĂŒr eine Frage?“ – sondern einfach mitgespielt.

Und genau DAS war es, was wir so geliebt haben.

Warum solche Momente fĂŒr uns so besonders waren

Wenn ich heute darĂŒber nachdenke, merke ich erst, warum mich dieser Auftritt so berĂŒhrt hat.

Es war nicht nur, dass Caught in the Act bei „Super, Metty!“ zu sehen waren. Es war dieses GefĂŒhl von NĂ€he.

In großen Shows wirkten sie oft wie unerreichbare Stars. Perfekt, geschniegelt, fast ein bisschen zu weit weg von unserer RealitĂ€t.

Aber hier?

Da saßen sie an einem Tisch.
Haben ĂŒber WĂŒrstchen geredet.
Haben gelacht.
Und waren einfach
 normal.

FĂŒr uns als Fans war das Gold wert.

Weil es uns das GefĂŒhl gegeben hat:
Vielleicht sind sie gar nicht so weit weg, wie wir denken.

Der legendĂ€re Glas-Trick – und ein bisschen Chaos

NatĂŒrlich wĂ€re es keine Kindersendung gewesen ohne ein kleines Highlight – in diesem Fall ein Zaubertrick.

Metty wollte den Jungs (und uns) einen Trick mit einer Kugel und einem Glas vorfĂŒhren. Ganz geheimnisvoll, fast ein bisschen stolz kĂŒndigte er an, dass die Kugel im Glas bleiben wĂŒrde
 selbst wenn man es umdreht.

Spoiler:
Es lief nicht ganz wie geplant.

Die ersten Versuche gingen schief – und genau das machte die Situation so unglaublich charmant. Kein perfekter Ablauf, kein sauber inszenierter Trick. Stattdessen dieses kleine, sympathische Scheitern, bei dem man automatisch schmunzeln musste.

Und die Jungs?

Die saßen da, haben zugeschaut, gelacht – und genau diesen Moment einfach mitgetragen.

Es war einer dieser Augenblicke, in denen nichts perfekt sein musste, um perfekt zu sein.

Wenn Boyband und Kinderfernsehen aufeinandertreffen

RĂŒckblickend ist es eigentlich eine ziemlich verrĂŒckte Kombination:
Eine der erfolgreichsten Boybands der 90er – in einer Kindersendung mit einer Puppe und Zaubertricks.

Aber genau DAS war typisch fĂŒr diese Zeit.

Es gab keine strikte Trennung zwischen „Star“ und „Alltag“. Unsere Idole waren plötzlich ĂŒberall:

  • in großen Shows
  • in Jugendmagazinen
  • und eben auch in Nachmittagsprogrammen

Und jedes Mal haben wir uns gefĂŒhlt, als wĂŒrden sie ein StĂŒck nĂ€her in unsere Welt rĂŒcken.

Gerade solche Auftritte wie Caught in the Act bei „Super, Metty!“ haben dazu beigetragen, dass wir nicht nur Fans waren



sondern das GefĂŒhl hatten, sie wirklich zu kennen.

Ein kleiner Moment, der geblieben ist

Vielleicht war es kein spektakulÀrer Auftritt.
Kein riesiges Event, ĂŒber das heute noch jeder spricht.

Aber genau solche kleinen Erinnerungen sind es, die bleiben.

Dieser Nachmittag vor dem Fernseher.
Dieses leise LĂ€cheln bei einem misslungenen Zaubertrick.
Diese absurden Fragen ĂŒber WĂŒrstchen aus dem Glas.

Und irgendwo dazwischen vier Jungs, die uns damals das GefĂŒhl gegeben haben, dass unsere Teenie-Welt ein bisschen magischer ist, als sie eigentlich war.

Und vielleicht ist genau das der Grund, warum wir uns heute noch so gern daran erinnern.

Infos zu Super, Metty:

Matthias „Metty“ Krings moderierte eine sonntags ausgestrahlte Sendung fĂŒr Kinder im Alter von zehn bis dreizehn Jahren. Er wurde von einer animierten Puppe namens Ikarus begleitet und zeichnete und synchronisierte zudem einen kleinen Raben. Die Sendung vermittelte altersgerechtes Wissen und enthielt kurze Berichte, Bastel- und Kochtipps sowie StudiogĂ€ste, darunter auch Prominente wie Jasmin Wagner (BlĂŒmchen). Von 1999 bis 2003 wurden Wiederholungen der Sendung gezeigt. Nach „Super, Metty!“ zog sich Matthias Krings aus dem Fernsehen zurĂŒck und widmete sich seitdem seiner musikalischen Karriere.

Caught In The Act bei „Super, Metty!“ 1998

Hold on

Buchtipp: Eloy de Jong – Ganz bei mir

Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurĂŒck, das berĂŒhrt, inspiriert und zeigt, wie viel StĂ€rke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule hĂ€ufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten SchlagerkĂŒnstler Deutschlands nach – und erzĂ€hlt dabei von all den Momenten, die ihn geprĂ€gt haben.

Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als TĂ€nzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natĂŒrlich zu dem Tag, an dem er beim Casting fĂŒr Caught in the Act sein Leben fĂŒr immer verĂ€nderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frĂŒhe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.

Besonders bewegend sind die Kapitel ĂŒber seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie ĂŒber seinen grĂ¶ĂŸten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.

Die Biografie beleuchtet ebenso seine RĂŒckkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen KĂŒnstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. ErgĂ€nzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.

FĂŒr alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges PortrĂ€t eines außergewöhnlichen Lebenswegs.

Das erwartet dich im Buch:

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