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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Es gibt diese ganz bestimmten Erinnerungen, die sich anfühlen, als hätte man sie in einer kleinen Schatzkiste im Herzen aufbewahrt. Und manchmal reicht ein einziger Gedanke – oder ein altes TV-Bild – und plötzlich ist man wieder mittendrin. Genau so ging es mir, als ich an den Auftritt von Caught in the Act bei BRAVO TV 1995 denken musste.

Damals. Dieses Wort allein hat schon so viel Gewicht, oder?

Wir saßen nachmittags oder am frühen Abend geschniegelt vor dem Fernseher, wahrscheinlich mit der neuesten BRAVO neben uns, in der Hoffnung, dass genau unsere Jungs heute zu sehen sind. Und wenn es dann wirklich so war, fühlte es sich an wie ein kleines persönliches Ereignis.

BRAVO TV 1995: Wenn plötzlich alles glitzerte

Als BRAVO TV 1995 mit Heike Makatsch über den Bildschirm flimmerte, hatte die Sendung etwas, das man heute nur schwer beschreiben kann. Es war dieses Gefühl von Nähe. Nicht geschniegelt, nicht geschniegelt perfekt – sondern irgendwie echt.

Heike Makatsch stand da in ihrem typischen 90er-Girlie-Style, locker, sympathisch, ein bisschen frech. Kein steifer Moderationsstil, sondern eher so, als würde sie sich mit Freundinnen unterhalten. Und genau das machte den Charme aus.

Und dann kamen sie.

Eloy, Lee, Bastiaan und Benjamin.

Ich weiß noch genau, wie ich damals dachte: Wie kann man eigentlich gleichzeitig so cool und so unerreichbar wirken? Und trotzdem hatte man immer das Gefühl, sie wären irgendwie ganz nah.

Nach der Begrüßung stellte Heike die Frage, die damals irgendwie alle interessierte: Wie fühlt sich dieser plötzliche Erfolg eigentlich an?

Eloy antwortete so typisch ehrlich, fast ein bisschen ungläubig, als würde er selbst noch nicht ganz realisieren, was da gerade passiert. Sie reisten von Land zu Land, wussten nie genau, wie viele Fans sie erwarten würden – und jedes Mal war es wieder eine Überraschung.

Und ganz ehrlich: Genau dieses Gefühl hatten wir doch auch.

Wir wussten nie, wann der nächste Auftritt kommt, wann das nächste Poster erscheint oder wann wir wieder einen kleinen Blick auf sie erhaschen konnten.

Dieser eine Moment: A capella und Gänsehaut

Dann kam dieser Moment, der sich bis heute eingebrannt hat.

Heike fragte – fast ein bisschen zögerlich –, ob die Jungs nicht vielleicht a capella etwas singen könnten.

Allein diese Frage!

Heute würde man sagen: klar, gehört zum Konzept. Aber damals? Das fühlte sich spontan an. Echt. Fast so, als würde jemand im Wohnzimmer sagen: „Sing doch mal!“

Und natürlich ließen sie sich nicht zweimal bitten.

Als sie dann „My Arms Keep Missing You“ anstimmten, war das einer dieser Augenblicke, in denen plötzlich alles still wurde. Kein großes Bühnenlicht, keine riesige Show – nur vier Stimmen und dieses Gefühl, dass man gerade etwas Besonderes erlebt.

Ich weiß noch, wie ich damals einfach nur da saß und dachte: Das ist genau der Moment, den ich mir später immer wieder merken will.

Und genau so ist es gekommen.

Im Anschluss performten sie ihre damalige Single „Let This Love Begin“ – und plötzlich war wieder dieses typische CITA-Feeling da: Energie, Choreografie, dieses perfekte Zusammenspiel, das uns damals einfach umgehauen hat.

Wie schnell entsteht eigentlich eine Choreografie?

Eine der Fragen, die Heike stellte, fand ich damals total faszinierend – und irgendwie auch heute noch.

Wie lange brauchen die Jungs eigentlich, um ihre Tanzschritte einzustudieren?

Ich glaube, wir alle dachten damals: Wochenlanges Training, harte Arbeit, unzählige Proben.

Und dann kam die Antwort von Eloy.

Lee und er überlegen sich die Choreografie an einem einzigen Tag.

EIN TAG.

Ich weiß noch, wie ich das damals kaum glauben konnte. In meinem Kopf war das alles viel größer, viel komplizierter. Aber genau das machte es auch so besonders: Diese Leichtigkeit. Dieses „Wir machen das einfach“.

Natürlich mussten danach alle gemeinsam üben – aber trotzdem: Es wirkte plötzlich greifbarer. Als wäre da nicht nur diese unerreichbare Boyband, sondern vier Jungs, die einfach Spaß an dem hatten, was sie tun.

Und genau das hat man gespürt.

Konkurrenz? Oder einfach vier Jungs mit ihrem eigenen Stil?

1995 war auch das Jahr, in dem ein Thema die Popwelt dominierte: Robbie Williams hatte Take That verlassen.

Und natürlich kam auch bei BRAVO TV 1995 die Frage auf, ob Caught in the Act sich als Konkurrenz zu Take That sehen.

Heute würde man vielleicht strategisch antworten. Damals war es einfach ehrlich.

Benjamin brachte es auf den Punkt: Ja, beide sind Gruppen. Ja, sie machen ähnliche Musik. Aber jeder hat seinen eigenen Stil.

Und irgendwie war genau das die Wahrheit, die wir als Fans sowieso längst gespürt hatten.

Take That waren… Take That.

Und Caught in the Act waren unsere Jungs.

Es ging nie darum, sich zu entscheiden. Es ging darum, sich zu verlieben – und zwar genau in die Band, die einen auf irgendeine Weise berührt hat.

Und als Heike fragte, ob sie Take That persönlich kennengelernt hätten, kam diese ganz einfache Antwort: „Ja, sie sind sehr nett.“

Kein Drama. Kein Konkurrenzdenken. Einfach ein kurzer Blick hinter die Kulissen, der zeigte, dass die Welt da draußen vielleicht doch nicht ganz so kompliziert war, wie wir sie uns manchmal vorgestellt haben.

Warum uns BRAVO TV 1995 bis heute nicht loslässt

Wenn ich heute an BRAVO TV 1995 zurückdenke, dann ist es nicht nur dieser eine Auftritt.

Es ist das Gefühl dahinter.

Dieses Warten. Diese Vorfreude. Dieses leichte Herzklopfen, wenn die Sendung anfing.

Es gab kein Replay auf Knopfdruck. Kein „Ich schau mir das später nochmal an“. Wenn du es verpasst hast – dann war es weg.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum sich diese Momente so tief eingebrannt haben.

Weil sie einmalig waren.

Weil sie uns gehört haben.

Und weil sie Teil einer Zeit waren, in der alles ein bisschen langsamer, aber irgendwie auch intensiver war.

Wenn du heute dieses Video vom BRAVO TV 1995 Auftritt von Caught in the Act anschaust, dann ist es mehr als nur ein alter Clip.

Es ist wie ein kleiner Zeitsprung.

Zurück in ein Mädchenzimmer mit Postern an der Wand. Zurück zu heimlichen Schwärmereien. Zurück zu diesem Gefühl, dass Musik mehr war als nur Musik.

Vielleicht war es genau das, was uns damals verbunden hat.

Und vielleicht ist es genau das, was uns heute wieder zusammenbringt.

CITA im BRAVO TV Talk mit Heike Makatsch 1995:

Buchtipp: Eloy de Jong – Ganz bei mir

Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.

Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.

Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.

Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.

Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.

Das erwartet dich im Buch:

  • Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse

  • Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen

  • Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust

  • Viele großformatige Fotos aus seinem Leben

  • Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben

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Facts über Heike Makatsch:

Heike Makatsch begann ihre Karriere 1993 beim Musiksender VIVA und moderierte unter anderem die Sendungen Interaktiv und Heikes Hausbesuch. Ab 1996 war sie als Schauspielerin tätig und wurde für ihre Rolle in Männerpension mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. Sie spielte auch in Filmen wie Resident Evil und Margarete Steiff mit. 2009 verkörperte sie Hildegard Knef in der Verfilmung von Der geschenkte Gaul und spielte auch in Tatort: Fünf Minuten Himmel und Tatort: Blind Date mit. Sie ist auch als Oxfam-Botschafterin aktiv und unterstützt die Kampagne Steuer gegen Armut.

Quelle: Wikipedia

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