Caught In The Act Interview Frankreich: Wenn vier Boygroup-Herzen einfach losplaudern
Es gibt diese alten Fernsehaufnahmen aus den 90ern, bei denen man schon nach wenigen Sekunden merkt: Das ist nicht einfach nur ein Interview, das ist eine kleine Zeitkapsel. Man sieht ein gemütliches Wohnzimmer, hört dieses typische Fernsehstudio-Gemurmel im Hintergrund, erkennt sofort die Frisuren, die Pullis, die Gestik, dieses leicht überdrehte Lachen, und plötzlich sitzt man gedanklich wieder vor dem Fernseher, wahrscheinlich mit einer BRAVO irgendwo auf dem Teppich, einer Kassette im Videorekorder und dem sehr ernsten Gefühl, dass man diese vier Jungs unbedingt aufnehmen muss, weil man ja nie wissen konnte, wann man sie wiedersehen würde.
Genau so ein Fundstück ist dieses Caught In The Act Interview Frankreich, das nicht auf einer großen Showbühne beginnt, sondern ganz entspannt in einem Wohnzimmer-Setting. Lee, Eloy, Bastiaan und Benjamin sitzen dort, plaudern über ihre Anfänge, ihre Familien, ihre Karriere, ihre Träume und ihre Lieblingsfilme, aber natürlich bleibt es nicht bei brav beantworteten Fragen. Dafür waren Caught In The Act einfach zu sehr Caught In The Act. Zwischen ernsthaften Momenten, liebevollen Antworten und kleinen Gedanken über die Welt wird gekichert, geneckt, unterbrochen, performt, gefoppt und herrlich albern durcheinandergeredet.
Und genau das macht dieses Interview so schön. Es zeigt nicht nur die Boygroup, die damals Hallen füllte, Herzen beschleunigte und Teenagerzimmer tapezierte, sondern vier junge Männer, die offensichtlich Spaß miteinander hatten. Diese Mischung aus Professionalität und völliger Klassenfahrt-Energie war vermutlich ein Teil ihres Zaubers. Sie konnten auf der Bühne perfekt choreografiert wirken und zwei Minuten später in einem Interview so herumalbern, als hätte jemand vergessen, ihnen zu sagen, dass Kameras laufen.
Schon der Einstieg hat diesen typischen CITA-Humor, bei dem man als Fan sofort grinsen muss. Lee erzählt, dass er nie wieder in einer Bank arbeiten wolle. Ein Satz, der im ersten Moment einfach nur nach Rückblick auf sein früheres Leben klingt, doch Benjamin lässt ihn natürlich nicht unkommentiert stehen. „Dann benimm dich anständig, sonst musst du zurück in die Bank!“, entgegnet er scherzhaft. Es ist nur ein kleiner Moment, aber er sagt so viel über die Dynamik der vier aus. Einer sagt etwas, der andere greift es auf, der nächste lacht, und schon ist aus einer normalen Interviewantwort eine kleine Szene geworden.
Caught In The Act Interview Frankreich: Zwischen Karriereangst und Familienliebe
Natürlich ging es in diesem Caught In The Act Interview Frankreich nicht nur um Schabernack. Die Moderatorin oder der Moderator stellte auch Fragen, die heute beim Zurückschauen fast ein bisschen wehmütig wirken, weil wir inzwischen wissen, wie schnell sich in der Popwelt alles verändern kann. Besonders die Frage, was wäre, wenn jetzt alles enden würde, berührt rückblickend auf eine ganz eigene Weise.
Benjamin antwortete darauf sehr nachdenklich. Er sagte, es wäre furchtbar, sich das vorzustellen, weil die Band klein angefangen habe. Er erinnerte sich an Zeiten, in denen sie vielleicht nur ungefähr vier Fans gehabt hätten und ihre Eltern kamen, um sich die Show anzusehen. Dann sei alles langsam gewachsen, Schritt für Schritt, bis sie schließlich in Europa und auch in anderen Teilen der Welt bekannt wurden. Man spürt in dieser Antwort, dass hinter all dem Kreischen, den Postern und den Fernsehauftritten eben auch Arbeit, Unsicherheit und Geduld steckten.
Für uns Fans sah das damals oft so aus, als seien Boybands einfach plötzlich da gewesen. Auf einmal liefen sie bei BRAVO TV, standen in der POPCORN, wurden in Foto-Love-Storys eingebaut, hingen als Poster über dem Bett und sangen sich mit „Love Is Everywhere“, „You Know“ oder „Don’t Walk Away“ in unser Teenagerherz. Aber aus Sicht der Jungs war das natürlich ein Weg. Es gab Proben, kleine Auftritte, Unsicherheiten, Hoffnungen und vermutlich auch viele Momente, in denen keiner wusste, ob das alles wirklich funktionieren würde.
Gerade deshalb wirkt Benjamins Antwort heute so ehrlich. Da sitzt kein Popstar, der selbstverständlich davon ausgeht, dass ihm die Welt gehört. Da sitzt jemand, der weiß, dass Erfolg gewachsen ist und dass man ihn auch wieder verlieren kann. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum Caught In The Act für viele Fans nicht nur eine hübsche Boygroup waren, sondern irgendwie nahbar blieben. Sie wirkten trotz aller Fan-Hysterie nie komplett unantastbar.
Auch die Frage nach den Eltern bringt einen angenehm bodenständigen Moment in das Interview. Bastiaan erzählt, dass seine Eltern sich für ihn freuen, weil er etwas mache, das ihm wirklich großen Spaß bereite. Dabei gehe es nicht darum, dass er auf der Bühne stehe und von vielen Menschen angehimmelt werde. Seine Brüder würden ebenfalls Dinge tun, die sie lieben, und auf sie seien seine Eltern genauso stolz.
Das ist so eine Antwort, bei der man kurz innehält. Denn während wir damals vielleicht dachten, dass es für Eltern doch das Größte sein müsse, einen Sohn in einer erfolgreichen Boyband zu haben, rückt Bastiaan das Ganze liebevoll zurecht. Stolz entsteht nicht nur durch Ruhm, Kameras oder kreischende Fans, sondern dadurch, dass jemand seinen Weg findet. Das ist rückblickend fast schöner als jede perfekt inszenierte Popstar-Antwort.
Und natürlich passte genau diese Bodenständigkeit zu CITA. Sie waren eine Band, bei der man als Fan nicht nur den Star anhimmelte, sondern sich auch einbilden konnte, man würde ihre Persönlichkeiten ein bisschen kennen. Lee, der charmant und manchmal herrlich frech war. Eloy, der warmherzig und offen wirkte. Bastiaan, der oft ruhig, reflektiert und gleichzeitig sehr witzig sein konnte. Benjamin, der zwischen cooler Zurückhaltung und trockenem Humor hin- und hersprang. Natürlich kannten wir sie nicht wirklich. Aber das Gefühl war da. Und in solchen Interviews wurde dieses Gefühl gefüttert wie ein Tamagotchi, das auf „Liebe“ blinkt.
Sweet Child of Mine am Morgen? Benjamin sagt lieber nein
Einer der lustigsten Momente in diesem seltenen Interview entsteht bei der Frage, mit wem die Jungs gerne einmal ein Duett singen würden. Bastiaan ist sofort dabei und nennt große Namen: Bono von U2, Bon Jovi oder Tom Jones. Das klingt nach internationaler Bühne, nach Rocklegenden, nach Stimmen, die man nicht einfach so nebenbei nennt, wenn man nicht wirklich Musik im Blut hat.
Doch dann wird es herrlich, weil Lee plötzlich Benjamin ins Spiel bringt. Er wirft ein, dass Benjamin gerne einmal mit Axl Rose von Guns N’ Roses singen würde. Benjamin reagiert verlegen, schweigt erst einmal, und man sieht förmlich, wie die anderen diese kleine Unsicherheit wittern. Lee hakt nach, Eloy und Bastiaan stimmen ihm zu, und plötzlich liegt dieser typische Gruppendruck in der Luft, den man nur unter Freunden überlebt. „Sweet Child O’ Mine kann er wirklich gut!“, verrät Lee.
Benjamin wehrt ab. Ja, vielleicht könne er das, aber eben nicht morgens. Und wenn wir ehrlich sind: Das ist eine absolut nachvollziehbare Haltung. Manche Menschen brauchen morgens Kaffee, andere brauchen drei Stunden Schweigen, und Benjamin sollte offenbar nicht direkt nach dem Aufstehen Axl Rose geben müssen. Lee lässt natürlich trotzdem nicht locker. Er bettelt im Spaß, bittet, nervt, bohrt nach, und irgendwann gibt Benjamin nach.
Solche Szenen sind Gold wert, weil sie nicht perfekt durchgeplant wirken. Es ist nicht dieses glattgebügelte Boygroup-Interview, in dem jeder vorher auswendig gelernte Sätze aufsagt. Stattdessen entsteht ein kleiner chaotischer Moment, in dem man die Gruppendynamik sieht. Lee als liebevoller Antreiber, Benjamin als leicht genervter, aber am Ende doch mitmachender Part, Eloy und Bastiaan als unterstützende Mit-Anfeuerer. Und wir Fans saßen wahrscheinlich damals oder sitzen heute beim Wiederanschauen davor und denken: Genau deshalb haben wir sie geliebt.
Auch die Frage nach französischen Künstlern ist ein schöner kleiner Zeitmarker. Bastiaan und Eloy nennen Patrick Noëlle, wobei man beim Hören erst einmal kurz sortieren muss, wen genau sie meinen, und Eloy erinnert sich außerdem an Sandra Kim. Solche Antworten zeigen auch, wie international die Popwelt der 90er war, obwohl sie sich für uns Teenager oft noch viel kleiner anfühlte. Es gab kein Spotify, das uns morgens ungefragt Playlists aus aller Welt in die Ohren schob. Musik kam über Radio, TV, CDs, Kassetten, Videoclips und natürlich über diese heiligen Popzeitschriften, die wir teilweise gründlicher studierten als jedes Schulbuch.
Wenn die Jungs dann über Proben sprechen, wird es wieder professioneller. Benjamin erklärt, dass sie jedes Mal probten, wenn es eine neue Show gab, damit alles so funktionierte, wie sie es sich vorstellten. Lee und Eloy seien bei Caught In The Act die Chefs für die Choreografie. Das passt natürlich wunderbar zu dem Bild, das viele von uns noch im Kopf haben: diese synchronen Bewegungen, diese typischen 90er-Gesten, die man heimlich im Kinderzimmer nachmachte, während man hoffte, dass niemand plötzlich die Tür aufreißt.
Und ja, natürlich haben viele von uns diese Choreografien nachgetanzt. Vielleicht nicht gut. Vielleicht mit mehr Begeisterung als Rhythmusgefühl. Aber mit vollem Herzen. Wenn „C.I.T.A.-Feeling“ lief, war das eigene Zimmer eben kurz keine Dachschräge mit Schreibtisch und Posterwand, sondern eine Bühne. Und wenn jemand reinkam, tat man natürlich so, als hätte man nur zufällig gerade mit ausgestrecktem Arm mitten im Raum gestanden.
Von Weltfrieden, Trainspotting und Hollywood-Träumen
Neben all dem Spaß gab es im Caught In The Act Interview Frankreich auch eine Frage, die erstaunlich groß war: Was würdet ihr an der Welt verändern, wenn ihr könntet? Benjamin antwortete darauf ernst und sprach über den Hunger von Kindern in Afrika und anderen Teilen der Welt, über Kriege und darüber, dass wohl jeder Kriege beenden würde, wenn er könnte.
Eloy ergänzte einen Gedanken, der auch heute noch sehr zeitlos wirkt. Er würde damit beginnen, dass Menschen lernen sollten, einander zu verstehen. Viele Kriege entstünden daraus, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Meinungen hätten. Wenn man verstehen würde, dass Menschen verschieden denken und fühlen, gäbe es weniger Probleme.
Das ist einer dieser Momente, in denen ein altes Boygroup-Interview plötzlich größer wird als erwartet. Zwischen Neckereien, Filmfragen und Insel-Gegenständen steht auf einmal ein Gedanke, der bis heute berührt. Vielleicht waren solche Fragen in den 90ern typischer als heute, vielleicht wollte man Popstars damals häufiger auch nach Weltverbesserung fragen, und ja, manche Antworten klangen sicher manchmal ein bisschen nach Miss-Wahl. Aber hier wirkt es nicht unehrlich. Gerade Eloys Gedanke über gegenseitiges Verstehen passt sehr zu der warmen Art, die viele Fans an ihm mochten.
Kurz darauf wird es wieder leichter. Lee erzählt, dass er zuletzt „Trainspotting“ gesehen habe und den Film sehr gut fand. Intensiv sei er gewesen, und er könne ihn wirklich empfehlen. Auch das ist so ein kleiner popkultureller Fingerabdruck der 90er. „Trainspotting“ war kein seichter Film, sondern ein Werk, das Eindruck hinterließ, provozierte, diskutiert wurde und eine ganz eigene Ästhetik hatte. Dass Lee ihn erwähnt, zeigt noch einmal, dass hinter dem Boyband-Image natürlich junge Männer standen, die eigene Interessen, Geschmäcker und Eindrücke hatten.
Auf die Frage, ob sie gerne in einem Film mitspielen würden, antwortet Benjamin, dass sie das wohl alle gerne einmal tun würden. Lee wirft sofort ein, dass er auch ein Hollywoodstar sein wolle. Und Benjamin spielt daraufhin kurzerhand die gute Fee, die Lee mit einem magischen „Ding!“ verzaubert. Es ist wieder so ein kleiner Moment, der eigentlich gar nicht groß erklärt werden muss. Man sieht ihn und grinst. Lee will Hollywood, Ben zaubert, und irgendwo in einem Wohnzimmer in Frankreich fliegt für ein paar Sekunden der komplette Interviewplan aus dem Fenster.
Genau diese Wechsel zwischen Ernsthaftigkeit und Unsinn machen das Interview so lebendig. Es ist nicht nur eine Aneinanderreihung von Fragen und Antworten, sondern fast wie ein kleiner Nachmittag mit der Band. Man bekommt Antworten, aber man bekommt auch Blicke, Reaktionen, spontane Einwürfe und dieses vertraute Gefühl, dass die vier sich gegenseitig ziemlich gut einschätzen konnten. Wenn einer anfängt, wissen die anderen schon, wo sie einhaken müssen.
Weihnachtsbaum auf einsamer Insel und ein Mammutbaum fürs Herz
Besonders herrlich wird es bei der klassischen Frage, welchen Gegenstand die Jungs mit auf eine einsame Insel nehmen würden. Bastiaan beginnt direkt mit mehreren Dingen: ein gutes Buch, sein Telefon, ein paar gute CDs und seinen Beeper, um Toni Braxton anzurufen. Allein der Beeper ist heute schon ein Museumsstück der Popgeschichte. Damals war das natürlich völlig normal. Heute klingt es so, als würde jemand sagen: „Ich nehme mein Faxgerät mit, falls Beyoncé schreibt.“
Lee korrigiert ihn sofort: ein Gegenstand, nicht mehrere. Bastiaan habe den Test nicht bestanden. Am Ende entscheidet sich Bastiaan für das Telefon, um Familie und Freunde anrufen zu können. Eine durchaus vernünftige Wahl, wobei man auf einer einsamen Insel natürlich hoffen müsste, dass der Empfang besser ist als damals bei manchen Handys im Jugendzimmer.
Lee sagt dann, er würde seinen Weihnachtsbaum mitnehmen. Man möchte gar nicht wissen, wie genau dieser Baum auf die Insel transportiert werden soll, aber der Gedanke ist so wunderbar absurd, dass er perfekt zu Lee passt. Er schafft es gerade noch, das zu sagen, bevor Benjamin ihm das Mikrofon entreißt und an Eloy weitergibt. Doch wer nun glaubt, dass Eloy die Situation retten würde, wird enttäuscht. Auch Eloy sagt, dass er einen Weihnachtsbaum mitnehmen würde.
Währenddessen kabbeln sich Lee und Benjamin weiter, und Ben beschwert sich, dass er nun wohl Nackenprobleme habe. Dieses kleine Durcheinander wirkt so spontan, dass man fast vergisst, dass es eine Fernsehsendung ist. Dann überlegt Benjamin, was er selbst mitnehmen würde, und kommt auf diese NASA-Tabletten, die eine vollständige Mahlzeit ersetzen sollen. Seine Logik: Dann müsste er nicht so viel mitnehmen, außer eben ein paar dieser Tabletten.
Man merkt an solchen Antworten, wie wenig Caught In The Act in diesem Interview auf perfekte Popstar-Aura bedacht waren. Natürlich waren sie charmant, natürlich waren sie medienerfahren, aber sie wirkten nicht steif. Sie durften albern sein. Sie durften sich gegenseitig unterbrechen. Sie durften Quatsch erzählen. Und genau das machte sie für viele Fans wahrscheinlich noch liebenswerter.
Auch die Frage, was sie wären, wenn sie keine Menschen wären, bekommt schöne Antworten. Bastiaan wäre gerne ein alter Mammutbaum. Dafür bekommt er von den anderen drei Jungs Applaus. Und irgendwie passt diese Antwort zu ihm: ruhig, groß, verwurzelt, mit Geschichte. Eloy hingegen wäre gerne eine Videokamera, weil man dann viele Dinge sehen könne und immer herumgetragen werde. Auch das ist herrlich 90er. Eine Videokamera war damals schließlich noch etwas Besonderes. Nicht jedes Handy filmte jede Sekunde des Lebens, und wenn jemand eine Kamera dabeihatte, war das fast schon ein Ereignis.
Zwischendurch werden Ausschnitte aus dem Auftritt von Caught In The Act im Disneyland Paris gezeigt. Die Jungs performen „You Know“ und „Forever Friends“ vor einer begeisterten Menge, und allein dieser Ort gibt dem Ganzen noch einmal eine besondere Note. Disneyland Paris, Caught In The Act, kreischende Fans, 90er-Pop und diese Mischung aus Märchenwelt und Boygroup-Traum – viel mehr Nostalgie bekommt man kaum in ein Bild.
Für viele Fans waren solche Auftritte damals der Beweis, dass diese Band nicht nur auf Postern existierte. Sie waren real. Sie standen auf Bühnen, sangen, tanzten, lachten, schwitzten unter Scheinwerfern und winkten in Menschenmengen, in denen irgendwo Mädchen standen, die vermutlich seit Wochen überlegt hatten, was sie anziehen sollten. Vielleicht ein CITA-Shirt. Vielleicht ein selbstgemaltes Plakat. Vielleicht die gute Jeans, die nur dann getragen wurde, wenn wirklich etwas Wichtiges passierte.
Am Ende verabschieden sich die Jungs noch auf Französisch, und damit schließt sich dieses seltene Interview auf eine wunderbar charmante Weise. Es bleibt das Gefühl, etwas gesehen zu haben, das nicht komplett durchinszeniert war. Ein Interview, das Caught In The Act nicht nur als erfolgreiche 90er-Boygroup zeigt, sondern als vier junge Männer mit Humor, Träumen, kleinen Macken, Musikalität und einer Energie, die sich auch Jahrzehnte später noch überträgt.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum solche alten Aufnahmen heute noch funktionieren. Es geht nicht nur darum, noch einmal zu sehen, wie Lee, Eloy, Bastiaan und Benjamin damals aussahen oder welche Songs sie performten. Es geht um das Gefühl dahinter. Um dieses warme Ziehen im Bauch, wenn man sich daran erinnert, wie viel einem diese Band einmal bedeutet hat. Um die Zeit, in der man Interviews aufgenommen, Magazine gesammelt, Songtexte abgeschrieben und manchmal ernsthaft geglaubt hat, ein einziger Blick aus dem Fernseher könne persönlich gemeint sein.
Dieses Caught In The Act Interview Frankreich ist ein kleines Stück dieser Erinnerung. Lustig, chaotisch, herzlich und manchmal überraschend nachdenklich. Es zeigt die Jungs nicht als unnahbare Stars, sondern als Menschen, die miteinander lachen konnten, sich gegenseitig neckten und trotzdem spürbar wussten, was sie erreicht hatten. Und vielleicht ist genau diese Mischung der Grund, warum wir heute immer noch gerne hinschauen.
Denn ja, natürlich sind seitdem viele Jahre vergangen. Die Poster hängen nicht mehr über dem Bett, der Videorekorder hat längst seinen Dienst quittiert, und der Beeper von Bastiaan würde heute vermutlich nur noch in einer 90er-Ausstellung für ehrfürchtiges Nicken sorgen. Aber wenn man dieses Interview sieht, ist sie sofort wieder da: diese alte Fanliebe, die irgendwo zwischen Bravo-Stapeln, Kassettenhüllen und Herzklopfen überlebt hat.
Hier kannst Du Dir das komplette, seltene Interview aus Frankreich noch einmal ansehen und für ein paar Minuten zurückreisen in eine Zeit, in der ein Weihnachtsbaum auf einer einsamen Insel, Benjamin als Axl-Rose-Ersatz am Morgen und Lee als zukünftiger Hollywoodstar vollkommen logisch wirkten. Zumindest in unserer CITA-Welt. Und ganz ehrlich: Ein bisschen vermissen wir genau diese Welt doch immer noch.
CITA-Interview in Frankreich
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
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Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
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