Es gibt diese Erinnerungen, die sich nicht laut in den Vordergrund drĂ€ngen, sondern leise irgendwo im Hinterkopf schlummern â bis man plötzlich ĂŒber ein altes VHS-Band stolpert und alles wieder da ist. Dieses leicht flackernde Bild, das typische Rauschen, bevor die Musik einsetzt, und dann⊠stehen sie da. Vier junge MĂ€nner, geschniegelt, geschniegelt geschniegelt â und gleichzeitig so unfassbar prĂ€sent: Caught in the Act.
Und dann fÀllt einem auf einmal wieder ein, wie ungewöhnlich diese Szene eigentlich war.
Denn dieser Auftritt, der da auf dem Bildschirm flimmert, passt so gar nicht in das typische Bild, das wir von Boybands in den 90ern im Kopf haben. Keine kreischenden Teenager in der ersten Reihe, keine handgemalten Plakate mit Glitzerstiften, kein Chaos vor der BĂŒhne. Stattdessen ein Publikum, das man damals vermutlich eher bei volkstĂŒmlicher Musik erwartet hĂ€tte â ruhig, aufmerksam, ein bisschen neugierig.
Und genau darin liegt der Zauber dieses Moments.
Caught in the Act im Omaclub â ein Auftritt, der Fragen aufwirft
Wenn man sich heute dieses Video anschaut, kommt fast automatisch dieses kleine Schmunzeln. Nicht, weil es irgendwie âkomischâ wĂ€re â sondern weil es so herrlich unerwartet ist. Caught in the Act performen âMy arms keep missing youâ, einen Song, der eigentlich mitten ins Herz der Bravo-Generation zielte, und stehen dabei vor einem Publikum, das vermutlich eher mit ganz anderen KlĂ€ngen aufgewachsen ist.
Und trotzdem funktioniert es.
Vielleicht sogar gerade deshalb.
Denn man sieht förmlich, wie sich diese Energie von der BĂŒhne langsam in den Raum ausbreitet. Wie aus anfĂ€nglicher ZurĂŒckhaltung echtes Interesse wird. Wie hier und da plötzlich mitgewippt wird. Und wie sich am Ende etwas entwickelt, das man so gar nicht geplant hatte: echte Begeisterung.
Der Begriff âOmaclubâ, der auf der VHS-Kassette stand, bringt diese Situation irgendwie auf den Punkt â auch wenn er vermutlich nie offiziell existiert hat.
War es wirklich der âOmaclubâ? Ein Blick hinter die Kulissen
Die Bezeichnung âOmaclubâ wirkt im ersten Moment wie der Name einer ganz eigenen Sendung, fast schon wie ein Insider aus einer lĂ€ngst vergangenen Fernsehwelt. Doch wenn man versucht, dazu konkrete Informationen zu finden, stöĂt man schnell an Grenzen.
Es gibt keine offiziellen Hinweise auf eine MDR-Sendung mit diesem Titel aus dem Jahr 1995.
Viel wahrscheinlicher ist etwas ganz anderes â und ehrlich gesagt auch viel Charmevolleres.
In den 90ern gab es zahlreiche Musiksendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, die sich bewusst an ein Ă€lteres Publikum richteten. Formate wie âMusik fĂŒr Sieâ waren genau dafĂŒr bekannt: eine Mischung aus Schlagern, bekannten KĂŒnstlern und gelegentlichen ĂberraschungsgĂ€sten, die nicht unbedingt in das klassische Schema passten.
Und genau hier könnte der Ursprung dieser Aufnahme liegen.
Es ist gut möglich, dass ein Fan die VHS-Kassette damals einfach liebevoll âOmaclubâ genannt hat, weil das Publikum genau diesen Eindruck vermittelt hat. Eine spontane, fast schon augenzwinkernde Beschreibung â die sich ĂŒber die Jahre einfach gehalten hat.
Und irgendwie passt dieser Name heute besser als jeder offizielle Titel.
Wenn Generationen aufeinandertreffen
Was diesen Auftritt so besonders macht, ist nicht nur die Seltenheit der Aufnahme, sondern vor allem das, was zwischen den Zeilen passiert.
Hier stehen vier junge KĂŒnstler, die gerade dabei sind, die Herzen einer ganzen Generation zu erobern â und treffen auf ein Publikum, das mit ganz anderen musikalischen Erinnerungen groĂ geworden ist. Und trotzdem entsteht eine Verbindung.
Vielleicht, weil gute Musik eben genau das kann.
Vielleicht aber auch, weil Caught in the Act damals etwas ausgestrahlt haben, das ĂŒber Altersgrenzen hinaus funktioniert hat. Diese Mischung aus Charme, Leichtigkeit und einer gewissen Unaufgeregtheit, die es leicht gemacht hat, sich darauf einzulassen.
Und wenn man genau hinschaut, erkennt man in den Gesichtern im Publikum diesen Moment, in dem aus Skepsis Neugier wird. In dem man sich denkt: âAch⊠so schlecht ist das ja gar nicht.â
My arms keep missing you â mehr als nur ein Song
Der Song selbst spielt dabei natĂŒrlich eine zentrale Rolle. âMy arms keep missing youâ war schon damals einer dieser Titel, die sich sofort im Ohr festgesetzt haben. Eine Melodie, die man nach dem ersten Hören nicht mehr loswird, kombiniert mit genau der richtigen Portion GefĂŒhl.
Und vielleicht ist es genau dieser Song, der diesen Auftritt so besonders macht.
Denn wĂ€hrend man ihn heute automatisch mit Teenie-Zimmern, Bravo-Postern und heimlichen SchwĂ€rmereien verbindet, bekommt er in diesem Kontext eine ganz andere Wirkung. Plötzlich wirkt er weniger wie ein typischer Boyband-Hit und mehr wie ein Song, der einfach funktioniert â unabhĂ€ngig davon, wer ihn hört.
Und genau das ist es, was diesen Moment so wertvoll macht.
Ein StĂŒck 90er-Geschichte, das fast verloren gegangen wĂ€re
Solche Aufnahmen sind selten geworden. Nicht, weil es sie damals nicht gegeben hĂ€tte â sondern weil sie oft einfach irgendwo verschwunden sind. Auf Dachböden, in Kellern, auf alten Kassetten, die irgendwann niemand mehr abgespielt hat.
Umso besonderer ist es, wenn genau so ein Moment wieder auftaucht.
Denn er zeigt eine Seite der 90er, die man sonst kaum zu sehen bekommt. Eine Zeit, in der Fernsehen noch Ăberraschungen bereithielt. In der KĂŒnstler in Formate eingeladen wurden, die auf den ersten Blick gar nicht zu ihnen passten. Und in der genau daraus die schönsten Geschichten entstanden sind.
Vielleicht ist es genau das, was uns heute daran so berĂŒhrt.
Dieses Unperfekte. Dieses Ungeplante. Dieses âDas hĂ€tte so eigentlich gar nicht passieren dĂŒrfen â und ist genau deshalb so gut.â
Und wĂ€hrend man sich das Video anschaut, sitzt man plötzlich wieder da wie frĂŒher. Vielleicht nicht mehr im Teenie-Zimmer, sondern auf dem Sofa, mit einem leichten LĂ€cheln im Gesicht â und diesem einen Gedanken:
Wie konnte man das eigentlich jemals vergessen?
CITA im mdr Omaclub 1995: My arms keep missing you
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurĂŒck, das berĂŒhrt, inspiriert und zeigt, wie viel StĂ€rke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule hĂ€ufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten SchlagerkĂŒnstler Deutschlands nach â und erzĂ€hlt dabei von all den Momenten, die ihn geprĂ€gt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als TĂ€nzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natĂŒrlich zu dem Tag, an dem er beim Casting fĂŒr Caught in the Act sein Leben fĂŒr immer verĂ€nderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frĂŒhe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel ĂŒber seine bedeutenden Beziehungen â unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard â sowie ĂŒber seinen gröĂten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine RĂŒckkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit âKopf aus â Herz anâ, seine Zusammenarbeit mit anderen KĂŒnstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. ErgĂ€nzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
FĂŒr alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges PortrĂ€t eines auĂergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
-
Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste TrÀume und Hindernisse
-
Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
-
Private Geschichten ĂŒber Liebe, Familie, Mut und Verlust
-
Viele groĂformatige Fotos aus seinem Leben
-
Ein inspirierendes PortrĂ€t eines KĂŒnstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
*) Hierbei handelt es sich um einen Amazon Affliliate-Link. Wenn Du drauf klickst, erhalten wir eine kleine Provision. FĂŒr Dich als KĂ€ufer hat das keinerlei Auswirkungen auf den Einkaufspreis!đ
Diese Provision hilft jedoch, unsere Webseite zu finanzieren und somit CITAFORUM am Leben zu erhalten. Hier dreht sich alles um die lebendige Erinnerung an die groĂartige Band „Caught In The Act“. Jeder Klick auf einen Amazon-Link unterstĂŒtzt uns dabei, die Plattform zu verbessern, spannende Inhalte zu bieten und die Erinnerungen an CITAFORUM noch unvergesslicher zu machen.
Herzlichen Dank fĂŒr deine Hilfe und viel SpaĂ beim Einkaufen! đïžđ”
Wie hat dir der Auftritt von CITA im mdr Omaclub gefallen?
Mehr von CITA aus dem Jahr 1995 findest du hier:
GeburtstagsĂŒberraschung 1995: ein CITA-Konzert!
Es gibt diese Geschichten aus den 90ern, bei denen man kurz innehalten muss, weil sie sich fast ein bisschen wie ein MĂ€rchen anfĂŒhlen. So eine Geschichte, bei der man sich fragt, ob das wirklich passiert ist â oder ob wir uns das einfach nur alle gewĂŒnscht hĂ€tten, damals, zwischen Bravo-Postern,...
CITA bei BÀrbel SchÀfer 1995: Pikante Klo-Geschichten und You know!
CITA bei BĂ€rbel SchĂ€fer 1995 â als Fanliebe noch diskutiert wurde đâš Es gibt diese Fernsehmomente, die sich unauslöschlich ins Teenie-Herz brennen. FĂŒr mich â 15 Jahre alt, voller TrĂ€ume, Bravo-Abo im Herzen und Poster an jeder freien Wand â war der November 1995 so ein Moment. Caught in the Act...
CULT 1995: CITA verrieten schlĂŒpfrige Details!
Es gibt diese Momente, die sich wie kleine Zeitkapseln anfĂŒhlen. Du siehst ein altes Video â und plötzlich bist du wieder 16, sitzt vielleicht auf dem Teppich vor dem Fernseher, die Fernbedienung fest in der Hand, und hoffst, dass deine Eltern jetzt bloĂ nicht ins Zimmer kommen. Genau so ein...
VIVA Interaktiv mit Heike Makatsch 1995: Sommerfeeling im Kölner Studio!
Es gibt diese ganz bestimmten Erinnerungen, die sofort wieder da sind, wenn man nur einen Namen hört. Und wenn ich âVIVA Interaktiv mit Heike Makatschâ sage, dann weiĂt du wahrscheinlich genau, welches GefĂŒhl ich meine. Dieses leicht kribbelige Warten nach der Schule. Schnell Hausaufgaben...
RTL Nachtshow 1995: Nostalgie-Auftritt von CITA!
Es war einer dieser Abende, an die man sich noch heute erstaunlich klar erinnert. Nicht, weil etwas GroĂes passiert wĂ€re â sondern weil es sich damals einfach riesig angefĂŒhlt hat. Es war spĂ€t. Viel zu spĂ€t eigentlich fĂŒr uns. Und genau deshalb hatte alles diesen kleinen Hauch von Verbotenem....
Clipdreh zu Let this love begin 1995: Exklusiver Einblick hinter die Kulissen!
Es gibt diese Momente, die sich fĂŒr immer einbrennen. Nicht, weil sie spektakulĂ€r inszeniert sind â sondern weil sie sich einfach echt anfĂŒhlen. Der Clipdreh zu Let this love begin von Caught in the Act ist genau so ein Moment. Sommer 1995, irgendwo zwischen Fernweh, Bravo-Poster an der Wand und...
Heike Makatsch im lÀssigen Sommer-Talk mit CITA 1995
Es gibt diese ganz bestimmten Erinnerungen, die sich anfĂŒhlen, als hĂ€tte man sie in einer kleinen Schatzkiste im Herzen aufbewahrt. Und manchmal reicht ein einziger Gedanke â oder ein altes TV-Bild â und plötzlich ist man wieder mittendrin. Genau so ging es mir, als ich an den Auftritt von Caught...
Die ersten Shows in Deutschland von CITA 1995
Caught in the Act und die ersten Shows in Deutschland Wenn ich heute alte Aufnahmen aus dem Jahr 1995 sehe, muss ich immer ein bisschen schmunzeln. Nicht, weil sie peinlich wĂ€ren â ganz im Gegenteil. Sondern weil man darin etwas spĂŒrt, das spĂ€ter im Boyband-Hype oft verloren ging: den Anfang....
BRAVO TV Bericht ĂŒber Festival mit Boyzone und CITA 1995
Wenn Boygroups sich backstage begegnen â CITA & Boyzone 1995 đâš Es gibt diese Momente, die sich unauslöschlich ins Teenie-Herz eingebrannt haben. Momente, in denen man vor dem Fernseher saĂ, die BRAVO neben sich, das Telefon blockiert (falls er anruft đ ) â und plötzlich waren sie da. Die...
Bim Bam Bino 1995: CITA gaben Tipps zum StadtrÀtsel
Caught in the Act beim Bim Bam Bino StadtrĂ€tsel (1995) Wer in den 90ern nach der Schule den Fernseher eingeschaltet hat, erinnert sich vermutlich sofort: Bim Bam Bino. Diese bunte Kindersendung lief im damaligen Kabelkanal und gehörte fĂŒr viele Kinder genauso zum Nachmittag wie Kakao, Hausaufgaben...













0 Kommentare