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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Es gibt diese ganz bestimmten Erinnerungen, die sofort wieder da sind, wenn man nur einen Namen hört. Und wenn ich „VIVA Interaktiv mit Heike Makatsch“ sage, dann weißt du wahrscheinlich genau, welches Gefühl ich meine.

Dieses leicht kribbelige Warten nach der Schule. Schnell Hausaufgaben irgendwie erledigen – oder zumindest so tun – und dann ab vor den Fernseher. Vielleicht mit einem Stapel BRAVO-Ausgaben neben dir, einem halb fertigen Fanbrief und diesem einen Gedanken im Kopf: Vielleicht werde ich heute durchgestellt…

Am 22.08.1995 war genau so ein Tag. Nur dass diesmal alles ein kleines bisschen… größer war.

VIVA Interaktiv mit Caught in the Act – der Moment, als es eskalierte

Vor dem Studio in Köln herrschte Ausnahmezustand. Wirklich. Kein „bisschen mehr los als sonst“, sondern dieses Level von Chaos, bei dem man sich fragt: Wie passen eigentlich so viele Gefühle gleichzeitig in einen Ort?

Caught in the Act waren gerade frisch aus der Karibik zurück, wo sie das Video zu „Let this love begin“ gedreht hatten. Sonne, Palmen, weiße Outfits – und plötzlich standen sie wieder im eher grauen Köln… und lösten dort ein komplettes Fan-Erdbeben aus.

Heike Makatsch begrüßte die Jungs wie immer charmant und leicht frech – und man merkte sofort: Sie wusste ganz genau, was da gerade passiert.

„Die Mädels draußen sind wild gegangen und mein Faxgerät ist heute total blockiert wegen CITA!“

Und ich schwöre dir: In genau diesem Moment saß irgendwo ein 14-jähriges Mädchen vor ihrem Faxgerät und dachte: Das war meins. Das war MEIN Fax.

Unser Social Media war… ein Faxgerät

Wenn man heute darüber nachdenkt, wirkt das fast schon absurd. Kein Instagram. Kein TikTok. Kein „Schreib mir eine DM“.

Unser Social Media bestand aus:
– Faxen
– Telefonanrufen
– Briefen

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – war alles intensiver.

Diese Endlospapier-Faxe, die sich im Studio stapelten… das war nicht einfach nur Fanpost. Das war geballte Emotion. Jede einzelne Nachricht bedeutete: Ich sehe euch. Ihr bedeutet mir etwas.

Heike stellte genau die richtige Frage:
„Wie empfindet ihr das, wenn ihr diese Faxe seht, die sich da türmen?“

Eloys Antwort war so typisch für diese Zeit – ehrlich, ein bisschen überwältigt und komplett nahbar:
„Das ist unglaublich… das macht so viel Spaß!“

Und ich glaube, genau das war einer der Gründe, warum wir ihnen so verfallen sind.
Sie haben uns gesehen. Oder zumindest fühlte es sich so an.

Zwischen Hype und Realität – der Moment, der uns kurz innehalten ließ

Dann kam dieser eine Moment im Interview, der irgendwie hängen bleibt.

Heike fragte:
„Ist es nicht manchmal auch irreal? Dass ihr denkt – das sind wir doch gar nicht, was die da in uns sehen?“

Und plötzlich war da nicht mehr nur die Boyband. Da waren vier junge Männer, die selbst versuchten zu begreifen, was gerade mit ihnen passiert.

Bastiaan erzählte von einem ganz normalen Spaziergang… der keiner mehr war.
Weil selbst in einer einfachen Straße plötzlich alles anders wurde. Blicke. Reaktionen. Aufmerksamkeit.

Und ich weiß noch, wie ich damals vor dem Fernseher saß und dachte:
Natürlich seid ihr das. Wer denn sonst?

Heute – ein paar Jahre später und ein bisschen erwachsener – versteht man diese Aussage ganz anders.
Dieser Spagat zwischen dem Bild, das wir von ihnen hatten… und dem, was sie wirklich waren.

Die Frage aller Fragen: Verliebt in Fans?

Und dann kam sie. Natürlich kam sie. Diese eine Frage, die wir ALLE hören wollten.

„Verliebt ihr euch auch mal in Fans?“

Ich glaube, in diesem Moment hielten tausende Mädchen gleichzeitig den Atem an. Vielleicht auch du.

Ben antwortete charmant und diplomatisch:
Dass sie natürlich viele Mädchen treffen, die sie nett finden.

Und gleichzeitig kam von Eloy dieser kleine Realitäts-Check:
Kaum Zeit, jemanden wirklich kennenzulernen. Jeden Tag eine andere Stadt. Ein anderes Hotel. Ein anderes Leben.

Und plötzlich war sie wieder da – diese Mischung aus Hoffnung und leiser Ernüchterung.

Wir wollten glauben, dass genau wir die eine sein könnten.
Aber tief drin wussten wir… es war komplizierter.

Boyband werden – kann man das überhaupt lernen?

Eine der spannendsten Fragen stellte Heike fast nebenbei:
Ob die Jungs erst lernen mussten, Popstars zu sein.

Und ich finde, genau darin liegt ein ganz wichtiger Punkt.

Benjamin sagte:
„Man fängt klein an und wächst damit.“

Und genau so fühlte es sich auch für uns an.

Wir sind mit ihnen gewachsen.
Von den ersten TV-Auftritten bis zu ausverkauften Hallen.
Von „Wer sind die?“ zu „Oh mein Gott, ICH LIEBE SIE!“

Es war kein plötzlicher Hype aus dem Nichts.
Es war ein gemeinsames Reinwachsen in etwas, das irgendwann viel größer wurde als wir selbst.

Zwischen Belächeltwerden und Durchbruch

Lee brachte einen Gedanken auf, der damals vielleicht ein bisschen unterging – heute aber umso spannender ist.

Am Anfang wurden Boybands oft nicht ernst genommen.
„Schon wieder eine neue Boygroup…“

Und trotzdem:
Das deutsche Publikum reagierte unglaublich positiv auf Caught in the Act.

Und ich glaube, genau da ist etwas passiert, das man schwer erklären kann.

Wir haben sie nicht nur gehört.
Wir haben sie gefühlt.

Sie waren nicht einfach nur vier hübsche Jungs aus dem Fernsehen.
Sie waren Teil unseres Alltags. Unserer Gedanken. Unserer kleinen, großen Gefühle.

Live dabei – oder zumindest fast

Ein Highlight von VIVA Interaktiv war ja immer der direkte Kontakt.

Fan-Faxe wurden vorgelesen.
Telefonanrufe live ins Studio geschaltet.

Und irgendwo da draußen saß Daniela und stellte die Frage nach dem nächsten Album.

Rückblickend fast schon süß, wenn man bedenkt:
Das erste Album „Caught in the Act of Love“ war gerade erst erschienen – und wir wollten schon mehr.

Mehr Songs.
Mehr Auftritte.
Mehr von diesem Gefühl.

Und die Antwort der Jungs?
Im Oktober geht’s zurück ins Studio.

Für uns bedeutete das: Hoffnung. Vorfreude. Und natürlich sofort die Frage:
Wann kann ich es kaufen?!

Bühne, Fans und dieses unbeschreibliche Gefühl

Eine weitere Anruferin wollte wissen, wie es sich anfühlt, auf der Bühne zu stehen.

Lees Antwort war so simpel – und gleichzeitig so ehrlich:
„Das ist das Beste daran.“

Und genau das hat man ihnen abgenommen.

Diese Freude.
Diese Energie.
Dieses echte Strahlen, wenn sie über Fans gesprochen haben.

Bastiaan ergänzte, dass auch Autogrammstunden Spaß machen würden.
Und Heike stellte fest, was wir alle längst gespürt hatten:

Diese Jungs waren dankbar.
Nicht abgehoben.
Nicht distanziert.

Und vielleicht war genau das der Grund, warum wir sie nicht nur mochten –
sondern ihnen wirklich unser Herz geschenkt haben.

Ein ganz normaler Abschluss… der sich gar nicht normal anfühlte

Am Ende des Interviews ging es plötzlich wieder um ganz normale Dinge.

Urlaubspläne.
Geburtstag (Ben freute sich schon auf den nächsten Tag).

Und während die Sendung langsam ausklang, saßen wir da und dachten wahrscheinlich alle dasselbe:

Bitte hört nicht auf.

Heute wissen wir:
Diese Momente waren flüchtig.
Aber genau deshalb so besonders.

Und wenn wir uns dieses Interview heute nochmal anschauen, dann ist es mehr als nur ein TV-Auftritt.

Es ist eine Zeitreise.
Zurück in eine Zeit, in der ein Faxgerät unser Herz schneller schlagen ließ…
und vier Jungs aus dem Fernsehen plötzlich alles bedeuteten.

CITA bei VIVA Interaktiv mit Heike Makatsch am 22.08.1995:

Buchtipp: Eloy de Jong – Ganz bei mir

Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.

Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.

Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.

Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.

Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.

Das erwartet dich im Buch:

  • Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse

  • Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen

  • Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust

  • Viele großformatige Fotos aus seinem Leben

  • Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben

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Am 22.08.1995 waren Caught In The Act bei VIVA Interaktiv mit Heike Makatsch zu Gast. Hast Du früher auch immer VIVA Interaktiv angeschaut?

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