CITA bei Bärbel Schäfer 1995 – als Fanliebe noch diskutiert wurde 💔✨
Es gibt diese Fernsehmomente, die sich unauslöschlich ins Teenie-Herz brennen. Für mich – 15 Jahre alt, voller Träume, Bravo-Abo im Herzen und Poster an jeder freien Wand – war der November 1995 so ein Moment. Caught in the Act waren bei Bärbel Schäfer zu Gast. Und plötzlich wurde das, was wir Teenie-Mädchen jeden Tag fühlten, laut ausgesprochen, seziert, belächelt – und irgendwie auch verteidigt.
Die Talkshow drehte sich um Fans und die Liebe zu ihren Stars. Heute würde man sagen: parasoziale Beziehungen, Projektion, Hype. Damals sagten wir einfach: Liebe. Punkt. 💘
Ein Tag mit CITA – und wir wären vor Neid geplatzt
Carolin und ihre Freundin durften etwas erleben, wovon wir alle heimlich träumten: einen ganzen Tag mit ihrer Lieblingsband. Während ich zu Hause auf dem Teppich saß, mit Telefonkabel im Ohr und dem Videorekorder auf Aufnahme, erzählten sie im Studio, wie natürlich, herzlich und überhaupt nicht arrogant die Jungs gewesen seien.
Sie berichteten, was sie den Jungs schenkten, wie Treffen abliefen und warum Fansein viel mehr war als nur Kreischen. Es war Nähe. Hoffnung. Ein Gefühl von Gesehenwerden. Ich erinnere mich noch genau, wie ich dachte: Die sind wie wir – nur mit Glück. Und ein bisschen war ich stolz, Teil dieser riesigen Fangemeinschaft zu sein.
„Zum Kotzen“ – wenn Erwachsene unsere Gefühle nicht verstanden
Dann kam Christian. Und mit ihm der Reality-Check. Er sagte tatsächlich, dass ihn hysterische Teeniefans regelrecht „ankotzen“ würden. Autsch. 💥
Seiner Meinung nach projizierten wir Mädchen unsere Sehnsüchte auf Stars, die künstlich gehypt würden. Ich weiß noch, wie ich wütend vor dem Fernseher saß. Projektion? Vielleicht. Aber was wussten Erwachsene schon von diesem Gefühl, wenn man nachts mit Walkman einschlief, weil Love Is Everywhere lief und man dachte, irgendjemand da draußen versteht einen?
Für uns war das kein Wahn. Es war ein Rettungsanker in einer Zeit voller Unsicherheiten, Pickel, Herzklopfen und erster Enttäuschungen.
Mütter zwischen Support und Kopfschütteln
Besonders spannend wurde es, als Inge Zimmermann die Bühne betrat. Diese Frau war für mich eine Legende, noch bevor ich wusste, was das Wort bedeutet. Sie organisierte für ihre Kinder ein komplettes CITA-Konzert in Hürth. Zum Geburtstag. Einfach so.
Von Räumlichkeiten über Ticketverkauf bis hin zur Verpflegung der Band backstage – sie wuppte alles. Das Management war erst skeptisch, aber sie zog es durch. Und ich saß da und dachte: Warum ist das nicht meine Mutter? 😅
Ganz anders sah das Christel Stepniak. Sie erklärte klipp und klar, dass sie niemals ein Konzert für ihre Tochter organisieren würde. Unterstützung bekam sie von ihrem Sohn Marco, dem der CITA-Fan-Wahn seiner Schwester gehörig auf die Nerven ging. Klassischer 90er-Familienkonflikt, oder?
„Wir haben da verschiedene Quellen …“
Dann meldete sich Silvia Stepniak, damals 25 Jahre alt, selbst zu Wort. Sie hatte CITA schon mehrfach getroffen – und vor allem Lee hatte es ihr angetan. 💔
Auf die Frage, woher sie denn immer wisse, wo die Jungs gerade seien, antwortete sie ganz trocken:
„Wir haben da verschiedene Quellen.“
Management, Freunde in Holland, Telefonate – das war Fan-Detektivarbeit auf 90er-Niveau. Kein Internet, kein Instagram, kein WhatsApp. Nur Telefon, Fax und ganz viel Herzblut.
Und dann: CITA LIVE im Studio 😱
Und plötzlich standen sie da. Lee Baxter, Bastiaan Ragas, Benjamin Boyce – live bei Bärbel Schäfer. Mein Herz machte einen Satz, obwohl sie mich natürlich nicht sehen konnten.
Bärbel fragte nach dem schönsten Fan-Erlebnis. Lee wurde rot. Und erzählte diese legendäre Toiletten-Geschichte: Bodyguards, Mädchenmengen, endlich allein – denkste. Mädchen mit gezückten Kameras auf der Toilette. Schreie. Sein Schrei. Unser Lachen. 😂
Bärbel konterte trocken, ob Silvia wohl vorher Bescheid gegeben habe. Fernsehen, wie wir es geliebt haben.
„Wir haben jahrelang um Fans gekämpft“
Besonders hängen geblieben ist mir Bastiaans Antwort. Auf die Frage, ob Fans manchmal auch stören, sagte er sinngemäß:
Bevor der Erfolg in Deutschland kam, haben wir jahrelang gehofft, überhaupt Fans zu haben.
Dieser Satz traf mich. Weil er zeigte, dass unsere Liebe nicht lästig war. Sie war gewünscht. Und vielleicht sogar nötig.
Benjamin gab sich schüchtern auf die Frage, warum die Mädchen sie so lieben: „I really don’t know.“ Klar. Haben wir ihm natürlich nicht geglaubt. 😉
„You Know“ – und wir wussten es ganz genau
Zum Abschluss sangen CITA ihre damalige Single You Know. Und ich weiß noch, wie dachte: Das ist meine Welt.
Diese Sendung war mehr als nur Talk. Sie war ein Spiegel unserer Teenie-Seele. Mit all ihren Übertreibungen, Tränen, Träumen – und dieser unendlichen Liebe zu vier Jungs, die unser Herz schneller schlagen ließen.
Warum diese Sendung heute noch so wichtig ist
Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich diese Folge mit ganz anderen Augen. Aber ich schäme mich kein bisschen für mein damaliges Fan-Sein. Im Gegenteil. Es hat uns geprägt. Stark gemacht. Verbunden.
Und genau deshalb lohnt es sich, dieses Video heute noch einmal anzuschauen. Nicht nur wegen CITA – sondern wegen uns. 💞
👉 Hier könnt Ihr Euch das Video von CITA bei Bärbel Schäfer 1995 noch einmal ansehen!
CITA bei Bärbel Schäfer 1995:
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
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Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Viele großformatige Fotos aus seinem Leben
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Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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