Ende 1998 – nach der Trennung von Caught In The Act – war Benjamin Boyce erstmals solo bei VIVA Interaktiv. Er stellte dort seine erste Solo-Single „Move it around“ vor, die auch auf dem Album SOLO 4 CITA zu finden ist. Vor dem Studio standen die Fans in Scharen mit zahlreichen Pappschildern, während Benjamin drinnen auf dem roten Interaktiv-Sofa Platz nahm.
Benjamin offenbarte seine Vorstellungen für seine zukünftige Solokarriere, die sich von dem typischen Sound der Boygroup entfernen und stattdessen in Richtung einer rockigeren Musik gehen sollte. Doch trotz der bereits erfolgten Trennung der Band entschieden sich Benjamin und seine ehemaligen Bandkollegen überraschenderweise dazu, noch ein letztes Album unter dem Namen CITA aufzunehmen. Die Frage, wie es dazu kam, dass die Band trotz ihrer Auflösung noch ein weiteres Album veröffentlichte, wurde von Benjamin erklärt: „Die Plattenfirma hat unserem ehemaligen Manager Cees die Rechte abgekauft. Somit war das möglich und wir hatten die Freiheit, unsere Lieder so aufzunehmen, wie wir wollten.“
Trotz seines Entschlusses, solo aufzutreten, empfand Benjamin natürlich zunächst ein gewisses Unbehagen, ohne seine früheren Bandkollegen auf der Bühne zu stehen. „Es war ziemlich seltsam für mich. Ich war nervös und wusste nicht, was mich erwarten würde. Ich fragte mich, ob die Fans die Musik mögen würden?“ Doch all diese Bedenken erwiesen sich als unbegründet. Benjamin reflektierte: „Ich bin jetzt viel glücklicher und fühle mich auch freier.“
Natürlich hatten die Fans auch in dieser Interaktiv-Sendung die Möglichkeit, live Faxe in die Sendung zu schicken. Als erstes wurde Connys Fax vorgelesen: „Warum hast du deine Liebe zu Aleks so spät bekannt gegeben?“ Gemeint war damit Aleksandra Bechtel, die Moderatorin bei VIVA, mit der Ben schon seit einiger Zeit – auch während seiner Zeit bei CITA – eine Beziehung führte.
Benjamin reagierte geheimnisvoll: „Jetzt erzähle ich euch mal die ganze Geschichte.“ Er offenbarte: „Ich bin schon eineinhalb Jahre mit Aleksandra zusammen. Das ist ja kein Geheimnis. Aber der Grund, warum wir nicht darüber sprechen konnten, war, weil unser Manager absolut NEIN dazu gesagt hat. Er hat mir angedroht, mich zu verklagen, wenn ich darüber reden sollte. Außerdem stand es in meinem Vertrag so drin, so dass mir die Hände gebunden waren.“
Abseits der Kameras zeigten Benjamin und Aleks ihre Liebe ganz offen, jedoch durfte er im Fernsehen und in der Öffentlichkeit nie darüber sprechen. Benjamin reflektierte humorvoll: „Die Leute haben sicher irgendwann schon gedacht, ich sei bekloppt.“
Auch die Fans draußen vor dem Studio durften ihre Fragen stellen. Franzi fragte, wie er sich seine weitere Musikkarriere vorstellen würde. „Es wird auf jeden Fall ernster und rockiger werden“, war Benjamin fest überzeugt. „Es gibt ja noch mehr Themen außer immer nur Liebe.“
„Wie bist du mit Aleksandra Bechtel zusammen gekommen?“, wollte Fan Jamina wissen. „Das ist eine sehr lustige Geschichte“, lachte Benjamin. „Das war bei VIVA Interaktiv, und damals kannte Caught In The Act niemand. Und sie war irgendwie ziemlich mies drauf. Ich konnte das überhaupt nicht glauben. Erst als wir uns später mal getroffen haben, war sie ein bisschen netter. Einige Treffen später habe ich sie dann auf etwas zu trinken eingeladen und ihr erzählt, wie ich empfinde.“
Am Schluss performte Benjamin noch den Song „Move it around“. Hier kannst Du Dir das komplette Interview von Benjamin bei Interaktiv noch einmal ansehen.
Benjamin 1998 bei VIVA Interaktiv mit „Move it around“
Fandest Du es als Teenager gut, dass der CITA Vertrag vorsah, dass die Jungs single sein „mussten“?
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