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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Ein Tag wie im Teenie-Märchen – CITA bei „Lass dich überraschen“

Wenn ich an die 90er zurückdenke, dann riecht alles sofort wieder nach Haarspray, Kaugummi und BRAVO-Postern, die man mit viel zu viel Tixo an die Wand geklebt hat. Und irgendwo im Hintergrund lief im Fernsehen garantiert eine dieser Shows, bei denen man gehofft hat: „Bitte, bitte, lass die mich auch mal überraschen!“

Und genau so eine Sendung war „Lass dich überraschen“ – das ZDF-Format, bei dem Moderator Thomas Ohrner regelmäßig ganz normale Menschen mit den verrücktesten Aktionen beglückte. Vom Familienwunder bis zum Helikopterflug war alles dabei. Und manchmal, ja manchmal, erfüllte die Show sogar Teenie-Girl-Träume, die sonst nur in Poesiealben Platz fanden.

So wie bei der 16-jährigen Alma aus Berlin – und Himmel, ich weiß noch, wie wir damals alle neidisch vor dem Fernseher saßen.

Wie alles begann: Ein Trödelmarkt, ein Moderator und ein geheimer Brief

Stell dir vor, du schlenderst entspannt über einen Flohmarkt, suchst vielleicht nach längst vergriffenen CITA-Postern oder einem Duftbaum fürs Zimmer … und plötzlich spricht dich Thomas Ohrner an. Kein Schauspiel, kein Casting – einfach so.

Genau so passierte es Alma. Während sie mit ihrer Freundin über einen Berliner Trödelmarkt bummelte, mischte sich Ohrner unter die Leute, gab vor, eine harmlose Umfrage zu starten, und stellte plötzlich diese ultra-peinliche Frage:
„Hast du denn gerade jemanden, für den du schwärmst?“
Und Alma – herrlich ehrlich wie ein echtes 90er-Girl – gab zu, dass ihr Herz der Boygroup Caught in the Act gehörte. Ganz konkret: Bastiaan. (Da hob damals sicher halb Deutschland die Hand und rief: „Same, Girl! Same!“ 🙋‍♀️)

Kurz darauf rückte Ohrner mit der Wahrheit raus: Alma war nicht zufällig ausgewählt worden. Ihre Freundin hatte einen Brief geschrieben – und Alma durfte einen ganzen Tag mit CITA verbringen. Ja, richtig gelesen. EIN GANZER TAG.
Ich kann dir sagen: In meinem Teenie-Zimmer sind damals reihenweise Bravo-Starschnitt-Beine umgekippt, so sehr habe ich geschrien.

Amsterdam Calling – Die Schatzsuche beginnt

Wenig später fand sich Alma in einem schicken Hotel in Amsterdam wieder. Schon dieses Setting: Teppichböden, goldenes Licht, ein bisschen 90er-Luxus – das war damals schon Glamour pur.
In der Lobby erhielt sie eine Botschaft der vier Jungs.
„Hallo Alma, schön, dass du da bist. Suche unsere Musik in den Straßen von Amsterdam. Bis gleich!“
Ich mein… Come on. Es war wie in einem CITA-Musikvideo – nur ohne Windmaschine.

Alma machte sich sofort auf die Suche, sprach Leute an, schaute sich um – und dann hörte sie endlich, endlich, die vertrauten Klänge von „Love Is Everywhere“. Ein Drehorgelspieler spielte den Song, und aus einer versteckten Ecke preschten plötzlich Lee, Bastiaan, Benjamin und Eloy hervor.
Wenn du dir die Szene heute anschaust, spürst du immer noch diesen Moment, in dem die Realität einmal kurz die Teenie-Fantasie küsst.

Mit Bastiaan durch Amsterdam – und zwar buchstäblich

Nach einer stürmischen Begrüßung übernahmen die vier Jungs persönlich die Stadtführung. Und ja, sie taten das, was jeder CITA-Fan sofort als Fanfiction seiner Träume abgespeichert hätte: Sie mieteten Fahrräder.
Und Alma?
Sie durfte auf der Stange von Bastiaans Fahrrad mitfahren!

Ganz ehrlich, ich sag’s wie’s ist: Mir wäre damals die Bravo aus der Hand gefallen.

Grachten, Tulpen und ganz viel Herzklopfen

Es ging weiter mit einer romantischen Grachtenfahrt – das Amsterdam-Postkartenmotiv schlechthin. Wasser, kleine Brücken, Bastiaan an deiner Seite … da hätte selbst mein damaliges 14-jähriges Ich das Atmen vergessen.
Dann schlenderten die beiden über den berühmten Blumenmarkt – und Bastiaan kaufte Alma einen Strauß Tulpen.
Wenn das kein 90er-Bachelorette-Moment war, dann weiß ich auch nicht.

Musikalischer Höhepunkt: „Runaway“ live – nur für sie

Später trafen sie die anderen Jungs in einem Musikgeschäft wieder. Ein großer Flügel stand dort – perfekt für den nächsten Gänsehautmoment.
CITA sangen für Alma ihren Hit „Runaway“, den Bastiaan für das VIBE-Album geschrieben hatte. Und Alma durfte sogar mitsingen.
Ich erinnere mich noch an den Moment: Bastiaan nickte ihr zu, Benjamin lächelte, Lee wippte im Rhythmus … und ganz Deutschland dachte: „Warum nicht ich?!“

Und dann – Live-Auftritt im Studio!

Natürlich ging der Tag nicht ohne einen finalen TV-Moment zu Ende. In der aufgezeichneten Sendung „Lass dich überraschen“ traten die Jungs live im Studio auf und performten „Baby Come Back“.
Alma durfte mit allen Fans nach vorne – und ganz am Ende bekamen alle ihre heiß begehrten Autogramme.
Für uns Teenies damals war das der Olymp. Die BRAVO hätte die Story nicht besser schreiben können.

Ein Stück 90er-Magie, das bis heute wirkt

Warum diese Folge so legendär ist?
Weil sie alles hatte, was die 90er ausmachte:

💖 Echtes Herzklopfen
💖 Überraschungen, die nicht gestellt wirkten
💖 Stars, die wirklich nahbar waren
💖 Einen Traum, der für eine 16-Jährige plötzlich Realität wurde

Und wir?
Wir saßen vorm Röhrenfernseher, haben Herzchen in die Luft gemalt und gehofft, dass Thomas Ohrner vielleicht morgen bei uns vor der Haustür steht.

Wer die Folge noch einmal sehen möchte – schnapp dir eine Tüte Chips, zünde eine Vanille-Lampe an und tauche ab in über 16 Minuten pure Boyband-Nostalgie.

Lass dich überraschen 1998 mit Alma:

Buchtipp: Eloy de Jong – Egal was andere sagen

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Er war der charmante Herzensbrecher von Caught in the Act, dem Millionen Mädchenherzen zuflogen. Doch hinter dem strahlenden Lächeln verbarg sich eine Wahrheit, die in der Popwelt damals undenkbar war: Eloy de Jong liebte Männer. Seine Liebe zu Boyzone-Sänger Stephen Gately wurde zu einem mutigen Tabubruch in einer Branche, die Idole als „perfekte Jungsträume“ vermarkten wollte.

Heute ist Eloy einer der beliebtesten Sänger Deutschlands – mit ausverkauften Konzerten, TV-Auftritten und einem Publikum, das ihn so feiert, wie er wirklich ist. Mit seinem Hit „Egal was andere sagen“ – einer Hommage an Stephen – rührte er Millionen zu Tränen.

In seiner bewegenden Autobiografie nimmt Eloy dich mit auf seine Reise: von einer Kindheit voller Herausforderungen, über den Druck, seine wahre Identität zu verstecken, bis hin zu seinem Coming-Out und dem Glück, heute als stolzer, schwuler Familienvater zu leben. Offen, ehrlich, berührend – und voller Momente, die dich nicht mehr loslassen.

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Benjamin

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