Backstage beim Abschiedskonzert: Tränen, Herzklopfen und ein letzter Fanmoment
Es gibt diese Tage im Leben, an die man sich nicht einfach nur erinnert – man fühlt sie noch Jahre später. Wenn man ganz still wird, kann man sie sogar wieder hören: dieses Kreischen, dieses kollektive Einatmen, wenn vier vertraute Gesichter die Bühne betreten. Und gleichzeitig dieses leise, unangenehme Ziehen im Bauch, weil man genau weiß, dass nichts mehr so sein wird wie vorher.
Das CITA Abschiedskonzert 1998 in Magdeburg war genau so ein Tag.
Für viele von uns begann er nicht erst am Abend im Elbauenpark, sondern schon viel früher – vielleicht beim Aufstehen, vielleicht schon in der Nacht davor, in der man unruhig geschlafen hat. Es lag etwas in der Luft, das sich kaum beschreiben ließ. Eine Mischung aus Vorfreude und diesem dumpfen Gefühl, dass etwas zu Ende geht, was viel zu wichtig war, um einfach nur „eine Band“ zu sein.
Und während draußen Tausende Fans versuchten, diesen einen Tag noch irgendwie festzuhalten, spielte sich hinter den Kulissen eine ganz andere, viel leisere Geschichte ab.
Pressekonferenz zwischen Fassungslosigkeit und Realität
Der Nachmittag begann mit einer Pressekonferenz, die sich weniger wie ein offizieller Termin anfühlte und mehr wie ein Moment, in dem Realität und Emotion plötzlich aufeinanderprallten.
Man hatte die vier Jungs schon oft gesehen – lachend, scherzend, souverän. Doch an diesem Tag war da etwas anders. Die Worte kamen langsamer, vorsichtiger, als müsste jeder Satz erst durch ein Dickicht aus Gefühlen hindurch.
Eloy de Jong, sonst so oft derjenige, der mit einem Lächeln alles auffing, wirkte nachdenklich, fast verloren in seinen eigenen Gedanken. Als er sagte, dass er noch gar nicht wisse, wie er sich fühlen solle, spürte man zwischen den Zeilen diese Unsicherheit, die wahrscheinlich viele von uns in diesem Moment genauso empfanden.
Denn wie fühlt man sich, wenn etwas endet, das einen über Jahre begleitet hat? Wenn man weiß, dass man am nächsten Morgen aufwacht und ein Teil des eigenen Lebens plötzlich fehlt?
Diese Frage hing im Raum – unbeantwortet, schwer, ehrlich.
Ein letzter Moment ganz nah – das Meet & Greet
Während draußen Fans Plakate hochhielten und versuchten, sich gegenseitig Mut zu machen, wurde für zwei von ihnen ein ganz besonderer Traum wahr.
Diana und Grit hatten den letzten BRAVO TV Megapreis gewonnen – und damit etwas, das man heute kaum noch begreifen kann: ein echtes, persönliches Treffen mit ihren Idolen, in einem Moment, in dem alles bereits auf Abschied stand.
Im Hotel war die Stimmung eine andere als sonst bei solchen Begegnungen. Kein lautes Durcheinander, kein aufgeregtes Kichern, sondern etwas Ruhigeres, Tieferes. Als hätte jeder im Raum verstanden, dass dieser Moment nicht einfach wiederholbar sein würde.
Lee Baxter, Bastiaan Ragas, Benjamin Boyce und Eloy nahmen sich Zeit – vielleicht mehr als sonst, vielleicht bewusster. Fotos wurden gemacht, Autogramme geschrieben, aber zwischen all dem lag etwas, das man auf keinem Bild festhalten konnte.
Dieses Gefühl, dass man sich gerade zum letzten Mal so gegenübersteht.
Und irgendwo zwischen einem Lächeln und einem „Danke für alles“ flossen Tränen – leise, fast vorsichtig, als wollte man den Moment nicht zerbrechen.
Zwischen Trennung und Abschied: Wenn Realität einsetzt
Es ist leicht, sich heute nur an das große Finale zu erinnern, an die Bühne, die Musik, die Emotionen. Doch die Tage davor waren es, die wahrscheinlich am schwersten wogen.
Lee sprach später darüber, wie sich diese Zeit angefühlt haben muss. Dass zunächst alles weiterlief wie geplant, als hätte sich nichts verändert. Konzerte, Termine, Abläufe – der gewohnte Rhythmus.
Und dann plötzlich die Entscheidung.
Von einem Moment auf den anderen bekam alles eine andere Bedeutung. Jeder Auftritt wurde zum „letzten Mal“, jedes Lied zu einem Abschied, der sich mit jedem Ton ein bisschen mehr in die Realität drängte.
Wenn man sich das heute vorstellt, kann man nur erahnen, was das mit ihnen gemacht haben muss. Auf der Bühne stehen, funktionieren, lächeln – und gleichzeitig innerlich wissen, dass etwas zerbricht, das man selbst vielleicht noch gar nicht richtig loslassen konnte.
Es war nicht einfach das Ende einer Tour.
Es war das langsame, schmerzhafte Abschiednehmen von einem Lebensabschnitt.
Das CITA Abschiedskonzert 1998 – ein Abend, der alles veränderte
Als sich am Abend die Tore im Elbauenpark öffneten, lag eine Energie in der Luft, die sich kaum beschreiben lässt.
Über 5.000 Fans waren gekommen, viele mit roten Augen, manche mit selbstgemalten Plakaten, andere einfach nur mit diesem einen Wunsch: diesen Moment festhalten zu können, auch wenn man wusste, dass er einem durch die Finger rinnen würde.
Als Caught in the Act die Bühne betraten, war da dieser eine Augenblick, in dem alles gleichzeitig passierte. Jubel, Schreie, Tränen – und irgendwo dazwischen dieses stille Wissen, dass dies das letzte Mal sein würde.
Schon nach den ersten Songs wurde deutlich, dass dieser Abend kein gewöhnliches Konzert war. Die Stimmen zitterten, nicht nur im Publikum, sondern auch auf der Bühne. Blicke wurden länger gehalten, Berührungen wirkten intensiver, als wollten sie sich gegenseitig daran erinnern, dass das alles wirklich passiert.
Ihre Familien waren da, um diesen Moment mitzuerleben, und allein dieser Gedanke verlieh dem Abend eine zusätzliche Schwere. Es war kein einfacher Abschied vor Fans – es war ein Abschied im Beisein der Menschen, die sie auf diesem Weg begleitet hatten.
Und vielleicht war genau das der Moment, in dem vielen von uns klar wurde, dass hier nicht nur eine Band aufhörte zu existieren.
Hier endete ein Kapitel, das für eine ganze Generation Bedeutung hatte.
Die Stimmen der Fans – zwischen Dankbarkeit und Schmerz
Nach dem Konzert, als die Lichter langsam wieder angingen und sich die Menschen nur zögerlich in Bewegung setzten, blieb dieses Gefühl zurück, das man kaum in Worte fassen kann.
Im Abschlussinterview mit BRAVO TV standen Diana und Grit noch immer unter dem Eindruck dieser Stunden. Ihre Stimmen waren leise, brüchig, und doch lag darin auch etwas anderes – Dankbarkeit.
Dankbarkeit dafür, dass sie dabei sein durften. Dass sie diesen letzten Tag nicht nur aus der Ferne erlebt hatten, sondern mittendrin.
Und vielleicht ging es uns allen ein bisschen so.
Wir waren traurig, ja. Aber gleichzeitig auch erfüllt von diesen Erinnerungen, die uns niemand mehr nehmen konnte.
Warum uns das CITA Abschiedskonzert 1998 bis heute nicht loslässt
Wenn man heute, viele Jahre später, an diesen Tag zurückdenkt, merkt man, dass es nie nur um Musik ging.
Es ging um das Gefühl, verstanden zu werden. Um dieses Kribbeln im Bauch, wenn ein Song genau das ausdrückte, was man selbst nicht in Worte fassen konnte. Um Freundschaften, die auf Schulhöfen entstanden, um Briefe, um Poster an den Wänden und um diese eine Band, die all das miteinander verbunden hat.
Das CITA Abschiedskonzert 1998 war deshalb nicht nur ein Ende.
Es war ein Moment, der sich tief eingebrannt hat, weil er uns gezeigt hat, wie sehr uns etwas bedeuten kann – selbst dann, wenn es eigentlich „nur“ vier Jungs auf einer Bühne sind.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum wir noch heute darüber sprechen.
Weil ein Teil von uns damals im Elbauenpark geblieben ist.
Und weil wir ihn bis heute immer wieder besuchen.
Noch ein Tipp für echte Nostalgiker
📍 Das Hotel, in dem das Meet & Greet stattfand und BRAVO TV das Interview drehte, steht noch immer – vielleicht ein Ort für deinen nächsten Fanpilger-Ausflug?
Nun aber Taschentücher raus und viel Spaß beim Eintauchen in einen der bewegendsten Momente der 90er-Boyband-Geschichte. 💔🎤
Warst Du damals beim Abschiedskonzert?
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Ich kann mich noch sehr gut an das letzte konzert erinnern denn ich habe dance with alles vorbei war mit Ben gesprochen und er war am boden er hat geweint so kannte ich Ben nicht aber ich habe ihn an gesehen und war auch am weinen und mein Herz Schlumberger bis zum Hals meine knie zitterten und ich habe Ben dann in den arm genommen und getrõstet das war wunderschön und ich habe gemerkt das ich ihm helfen konnte damit
Danke für die schöne errinnerung ❤🇬🇧❤🎶