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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Wenn Caught In The Act im Herbst 1996 einen Radiotermin ankündigten, blieb das selten eine ruhige Angelegenheit zwischen Moderator, Mikrofon und Studiotür. Beim Berliner Sender Radio NRJ hatten zahlreiche Fans erfahren, dass Benjamin Boyce, Bastiaan Ragas, Eloy de Jong und Lee Baxter vorbeikommen würden, und entsprechend groß war der Andrang vor dem Gebäude. Puls TV begleitete den Besuch mit einer Reportage und hielt dabei nicht nur musikalische Zukunftspläne fest, sondern auch eine Frage, die vermutlich deutlich länger im Gedächtnis blieb als jeder nüchterne Albumtermin: Welche Unterwäsche trugen die Jungs eigentlich?

CITA bei Radio NRJ 1996 befanden sich mitten in einer besonders arbeitsreichen Phase. Nach Tourneen, Fernsehauftritten und unzähligen Reisen waren sie gerade häufiger im Studio, um ihr drittes Album „VIBE“ aufzunehmen. Dass sich die vier über etwas weniger Reisezeit freuten, bedeutete allerdings keineswegs Ruhe. Neue Songs mussten entstehen, eine Weihnachtstour wurde vorbereitet und vor dem Sender warteten Fans auf Fotos und Autogramme. Selbst ein Radiobesuch besaß damals die Energie eines kleinen Fan-Events.

Im Studio sangen die vier „Babe“ spontan a cappella und gaben damit eine frühe Kostprobe aus der kommenden Albumphase. Anschließend ging es um neue Bühnenkleidung, die Christmas-Tour und schließlich um Slips von Calvin Klein und Björn Borg. Benjamin überprüfte sogar seinen eigenen Bund, während Eloy trocken behauptete, an diesem Morgen überhaupt keine Zeit für Unterwäsche gehabt zu haben. CITA bei Radio NRJ 1996 lieferten damit genau jene Mischung aus Musik, Humor und ein wenig frecher Neugier, die ein Boyband-Interview der Neunziger unvergesslich machte.

CITA bei Radio NRJ 1996 brachten Berlin in Aufregung

Die Nachricht vom Studiobesuch hatte sich unter den Fans herumgesprochen, obwohl es weder Push-Mitteilungen noch offizielle Social-Media-Kanäle gab, die innerhalb weniger Sekunden jeden Termin verbreiteten. Informationen wanderten über Radioansagen, Fanclubs, Telefonketten und Freundinnen, die glücklicherweise im richtigen Moment zugehört hatten. Wer rechtzeitig davon erfuhr und nach Berlin kommen konnte, stellte sich vor dem Radio-NRJ-Gebäude auf – in der Hoffnung, zumindest einen kurzen Blick, ein Autogramm oder ein gemeinsames Foto zu ergattern.

Diese Form der Fanorganisation war erstaunlich effizient. Eine einzige Meldung konnte genügen, damit Stunden später eine erwartungsvolle Gruppe vor einem Sender wartete. Für CITA bei Radio NRJ 1996 war der Termin deshalb mehr als ein Gespräch im geschützten Studio. Draußen wurde jede Bewegung beobachtet, jedes ankommende Fahrzeug geprüft und wahrscheinlich mehrfach diskutiert, durch welchen Eingang die Band das Gebäude wohl betreten würde. Geduld gehörte zum Fanleben ebenso selbstverständlich wie Poster, Konzertkarten und ein ausreichend großer Vorrat an Filmen für die Kamera.

Die Reportage von Puls TV fing genau diese Atmosphäre ein. Einerseits waren da die professionellen Abläufe: CITA kamen zum Interview, sprachen über das neue Album und mussten anschließend zum nächsten Termin. Andererseits standen vor der Tür Menschen, für die wenige Sekunden mit der Band den gesamten Tag bedeuteten. CITA bei Radio NRJ 1996 zeigen damit sehr anschaulich, wie eng Medienarbeit und Fankultur miteinander verbunden waren. Ein Radiointerview sorgte für Aufmerksamkeit, doch die wartenden Fans machten sichtbar, welche emotionale Kraft hinter dem Erfolg steckte.

Die Band befand sich damals längst nicht mehr in ihrer schwierigen Anfangsphase. Nach der Gründung 1992 und dem deutschen Durchbruch rund um die Auftritte bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ Ende 1994 war Caught In The Act zu einer der prägenden Boybands der folgenden Jahre geworden. Goldene Schallplatten, volle Terminkalender und große Fanmengen gehörten inzwischen zum Alltag. Trotzdem nahmen sich CITA bei Radio NRJ 1996 nach dem Interview Zeit für Fotos und Autogramme, bevor die nächste Verpflichtung wartete.

Für die Menschen vor dem Gebäude waren diese kurzen Begegnungen unbezahlbar. Ein Autogramm ließ sich später in einer Klarsichthülle sichern, ein Foto wurde nach dem Entwickeln immer wieder herumgereicht, und selbst ein flüchtiger Blick konnte noch Wochen später ausführlich beschrieben werden. Heute entstehen bei einem solchen Termin Hunderte digitale Aufnahmen. Damals musste ein einziges Bild gelingen. Die Aufregung rund um CITA bei Radio NRJ 1996 erinnert deshalb an eine Zeit, in der Fanerinnerungen seltener dokumentiert, dafür aber umso sorgfältiger bewahrt wurden.

VIBE, Babe und eine neue Christmas-Tour

Am Studiomikrofon erzählte Bastiaan, wie froh er darüber sei, gemeinsam mit den anderen Jungs Musik zu machen. Ebenso angenehm fand er, dass die Band gerade weniger reisen musste und mehr Zeit im Studio verbrachte. Dieser Satz klingt zunächst nach einer ruhigeren Phase, doch Studioarbeit war natürlich keine Ferienwoche. Caught In The Act nahmen zu diesem Zeitpunkt ihr drittes Album „VIBE“ auf, das 1997 erscheinen sollte. Aus Flughafenstress wurde also Aufnahmealltag, und aus Hotelzimmern wurden lange Tage zwischen Mikrofonen und Mischpult.

Für vier Künstler, die in den vorherigen Jahren ständig unterwegs gewesen waren, dürfte diese Veränderung trotzdem willkommen gewesen sein. Im Studio konnten sie sich wieder intensiver auf Stimmen und neue Songs konzentrieren, anstatt direkt nach einem Auftritt zum nächsten Termin aufzubrechen. Bei CITA bei Radio NRJ 1996 war Bastiaan die Erleichterung anzumerken. Er klang nicht so, als wolle er dem Publikum entkommen, sondern als genieße er es, wieder stärker an dem zu arbeiten, womit alles begonnen hatte: gemeinsamer Musik.

Eine Kostprobe gab es direkt im Radio. Benjamin, Bastiaan, Eloy und Lee sangen „Babe“ a cappella, ganz ohne große Bühnenproduktion oder instrumentale Absicherung. Gerade solche spontanen Gesangsmomente waren für Boybands wichtig, weil sie zeigten, dass hinter Choreografien, Styling und romantischen Kamerablicken echte stimmliche Arbeit steckte. CITA bei Radio NRJ 1996 brauchten für diesen kleinen Vorgeschmack weder Nebelmaschine noch Tänzer – vier Stimmen und ein Studiomikrofon reichten vollkommen aus.

Bastiaan sprach außerdem über die bevorstehende Weihnachtstour. Dafür werde es ein ganz neues Set, neue Songs und neue Kleidung geben, auf die die Band stolz sei. Für Fans waren solche Ankündigungen mehr als sachliche Informationen. Ein neues Set bedeutete andere Bühnenmomente, neue Songs wollten vor dem Konzert auswendig gelernt werden, und über die Kleidung ließ sich schon spekulieren, bevor überhaupt ein einziges Foto aufgetaucht war. Bei CITA bei Radio NRJ 1996 klang die Christmas-Tour wie das nächste große Kapitel eines Jahres, in dem ohnehin ständig etwas passierte.

Die Aussage über neue Klamotten bekam im weiteren Gespräch eine unerwartet private Ergänzung. Nachdem zunächst über Bühnenoutfits gesprochen worden war, interessierte sich jemand für das, was darunter getragen wurde. Damit wechselte das Interview vom professionellen Tourplan zu einer Frage, die exakt auf die Neugier des damaligen Boyband-Publikums zugeschnitten war. CITA bei Radio NRJ 1996 mussten nun nicht mehr erklären, wie ein Album entstand, sondern welche Unterwäsche sich in ihrem persönlichen Kleiderschrank befand.

Calvin Klein, Björn Borg und Eloys fehlender Slip

Bastiaan antwortete, dass er Unterwäsche von Calvin Klein bevorzuge. Diese Marke passte hervorragend zum Bild eines modernen Popstars der Neunziger, denn der sichtbare Logo-Bund war damals längst mehr als ein funktionales Kleidungsdetail. Lee setzte dagegen auf die Kollektion von Björn Borg. Damit waren zwei Bandmitglieder erstaunlich auskunftsfreudig, und die Fans konnten ihre bisherigen Vermutungen um konkrete Markennamen ergänzen. Bei CITA bei Radio NRJ 1996 wurde selbst die Unterwäsche zur kleinen Stilfrage.

Benjamin reagierte praktischer. Mit einem grinsenden „Lass mal sehen“ zog er den Bund seines Slips hervor und versuchte offenbar, die Antwort direkt am getragenen Beweisstück zu überprüfen. Ein lesbares Etikett ließ sich jedoch nicht erkennen. Damit blieb ausgerechnet bei demjenigen, der bereit war, vor der Kamera nachzusehen, das Geheimnis ungelöst. Der Moment war typisch Benjamin: spontan, ein wenig frech und deutlich unterhaltsamer als eine einfache Markenangabe.

Eloy setzte schließlich noch einen drauf. Er behauptete trocken, am Morgen keine Zeit für Unterwäsche gehabt zu haben und deshalb überhaupt keine zu tragen. Ob diese Aussage vollkommen ernst gemeint war oder vor allem der Pointe diente, ließ sich nicht überprüfen. Beweise wurden jedenfalls nicht angeboten, was angesichts des Radiostudios vermutlich für alle Beteiligten die vernünftigere Entscheidung war. CITA bei Radio NRJ 1996 bewiesen damit, dass eine harmlose Kleidungsfrage innerhalb weniger Sekunden ein überraschend lebhaftes Eigenleben entwickeln konnte.

Aus heutiger Sicht wirkt die Szene frech, aber vergleichsweise unschuldig. Niemand musste intime Details umfassend erklären; ein Markenname, ein kurz hervorgezogener Bund und Eloys trockener Witz reichten aus, damit die Fantasie der Fans den Rest erledigte. Genau darin lag die Kunst vieler damaliger Boyband-Interviews. Sie boten genug Nähe, um Herzklopfen auszulösen, ließen aber zugleich ausreichend Raum für eigene Vorstellungen. Bei CITA bei Radio NRJ 1996 wurde dieser schmale Grat mit erstaunlicher Leichtigkeit getroffen.

Die vier gingen unterschiedlich mit der Frage um, und gerade deshalb funktionierte die Szene so gut. Bastiaan antwortete sachlich, Lee nannte seine bevorzugte Marke, Benjamin machte daraus eine kleine körperliche Demonstration und Eloy lieferte den letzten, kaum zu überbietenden Scherz. In wenigen Sekunden wurden die vertrauten Rollen innerhalb der Gruppe sichtbar. CITA bei Radio NRJ 1996 mussten nicht einmal eine geplante Comedy-Einlage spielen – ihre Reaktionen auf dieselbe Frage sorgten ganz von selbst für Unterhaltung.

Warum dieser Radiobesuch bis heute Kultcharme besitzt

Der Besuch bei Radio NRJ vereint vieles, was Caught In The Act in ihrer erfolgreichsten Zeit ausmachte. Da war die ernsthafte Arbeit an einem neuen Album, die Vorfreude auf eine Tour und der Stolz auf neue Songs. Gleichzeitig gab es spontane Albernheiten, persönliche Antworten und Fans, die vor dem Gebäude geduldig auf eine kurze Begegnung warteten. CITA bei Radio NRJ 1996 waren professionelle Popstars, wirkten aber noch nahbar genug, um über Schokolade, Kleidung oder Unterwäsche zu scherzen, ohne dass jede Antwort vorher glattpoliert erschien.

Auch die A-cappella-Version von „Babe“ bekommt im Rückblick besonderes Gewicht. Der Song gehörte zu jener Phase, in der sich die Band musikalisch weiterentwickeln und mit „VIBE“ ein neues Kapitel eröffnen wollte. Dass er im kleinen Radiostudio ohne aufwendige Begleitung gesungen wurde, schuf einen intimen Gegenpol zu den großen Bühnen. Bei CITA bei Radio NRJ 1996 lagen konzentrierte Stimmharmonien und ausgelassene Unterwäschewitze nur wenige Minuten auseinander – eine Kombination, die vermutlich nur in einem wirklich gelungenen Interview funktionieren konnte.

Der Bericht erinnert außerdem an die damalige Konkurrenz zwischen Fangruppen. Anhängerinnen von CITA, Take That oder den Backstreet Boys verteidigten ihre Favoriten teilweise mit einer Ernsthaftigkeit, die sonst eher großen Sportvereinen vorbehalten war. Welche Band besser sang, besser aussah oder die überzeugenderen Bühnenoutfits besaß, konnte ganze Freundeskreise beschäftigen. Nach dem Radiobericht kam als weiteres Vergleichskriterium theoretisch sogar die bevorzugte Unterwäschemarke hinzu, obwohl sich damit wohl kaum eine objektive Rangliste erstellen ließ.

Hinter all dem Humor blieb jedoch die enge Verbindung zwischen Band und Fans sichtbar. Benjamin, Bastiaan, Eloy und Lee wussten, dass draußen Menschen warteten, und gingen nicht einfach unbemerkt zum nächsten Termin. Fotos und Autogramme gehörten für sie zur Begegnung dazu. Für CITA bei Radio NRJ 1996 war diese Aufmerksamkeit Teil des Arbeitsalltags; für jeden einzelnen Fan konnte derselbe Augenblick eine Erinnerung fürs Leben sein.

Unter diesem Beitrag kannst Du die Puls-TV-Reportage über den Berliner Radiobesuch noch einmal ansehen. Sie zeigt Caught In The Act mitten in der Arbeit an „VIBE“, lässt „Babe“ ohne musikalisches Sicherheitsnetz erklingen und beantwortet zumindest teilweise eine Frage, die 1996 offenbar dringend geklärt werden musste. Nur bei Benjamin bleibt die Marke bis heute undeutlich, und Eloys Behauptung lässt sich nicht mehr verifizieren. Vielleicht ist das auch gut so. CITA bei Radio NRJ 1996 schenken uns schließlich genug Informationen für ein breites Grinsen – manche Geheimnisse dürfen trotzdem unter dem Satinhemd bleiben.

Caught In The Act bei Radio NRJ in Berlin 1996:

Buchtipp: Eloy de Jong – Ganz bei mir

Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.

Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.

Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.

Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.

Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.

Das erwartet dich im Buch:

  • Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse

  • Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen

  • Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust

  • Viele großformatige Fotos aus seinem Leben

  • Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben

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