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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Es gibt diesen einen Moment in fast jeder Erfolgsgeschichte, an dem aus jahrelangem Hoffen plötzlich ein echtes Album, ein Musikvideo und ein Terminkalender werden, in dem Freizeit nur noch wie ein Gerücht klingt. Für Caught In The Act kam dieser Wendepunkt 1995. Nach schwierigen Anfängen, wenig erfolgreichen Singles und Auftritten in niederländischen Clubs begann die Karriere von Benjamin Boyce, Bastiaan Ragas, Eloy de Jong und Lee Baxter endlich Fahrt aufzunehmen. Die Promotion zum ersten CITA-Album zeigt vier junge Männer, die spürten, dass ihr Traum gerade Wirklichkeit wurde, aber noch genau wussten, wie sich Lampenfieber, verpatzte Texte und leere Erfolgshoffnungen anfühlten.

„Caught In The Act Of Love“ war mehr als eine Sammlung neuer Songs. Das Album markierte den Übergang von einer Band, die seit 1992 um Aufmerksamkeit kämpfte, zu jener Boygroup, deren Poster bald in Jugendzimmern in ganz Europa hingen. Im Frühjahr 1995 präsentierten die vier Titel des Albums bei einem kleinen Konzert und stellten sich einzeln sowie gemeinsam den Kameras. So entstand eine ausführliche Promotion zum ersten CITA-Album, in der jeder von seiner Ausbildung, seinen Pannen, seinen Vorbildern und dem neuen Alltag zwischen Fans, Interviews und immer weniger Schlaf erzählte.

Gerade weil der ganz große Erfolg noch frisch war, wirken diese Aufnahmen heute besonders nah. Bastiaan sprach offen über die Angst vor frühen Auftritten, Lee erinnerte sich an einen unfreiwilligen Sturz ins Publikum, Eloy verlor auf der Bühne beinahe seine Latzhose und Benjamin erklärte trocken, dass sein Privatleben im Wesentlichen aus Fernsehen und Schlafen bestand. Hinter den perfekt abgestimmten Stimmen und Choreografien steckten vier unterschiedliche Persönlichkeiten, die erst lernen mussten, mit ihrem neuen Tempo umzugehen. Die Promotion zum ersten CITA-Album ist deshalb nicht nur Werbung, sondern ein seltenes Porträt jener Monate, in denen sich Mühe endlich in Erfolg verwandelte.

Vom steinigen Anfang zum ersten CITA-Album

Als Manager Cees van Leeuwen Caught In The Act 1992 in Amsterdam zusammenstellte, führte der Weg keineswegs sofort an die Spitze. Die frühen Singles „Hey You“, „Gonna Make You Mine“ und „Take Me To The Limit“ brachten noch nicht den erhofften Durchbruch. Die Band trat zwar in niederländischen Fernsehsendungen auf und tourte mit einem kleinen Programm durch Clubs und Diskotheken, doch die Fangemeinschaft blieb zunächst überschaubar. Wer die spätere Karriere kennt, vergisst leicht, wie lange die vier in einer Phase feststeckten, in der viel gearbeitet wurde und nur wenig darauf hindeutete, dass sich die Anstrengung auszahlen würde.

Im Herbst 1994 stand sogar die Frage im Raum, ob sie weitermachen sollten. Dann kam der Gastauftritt bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, der vor allem in Deutschland entscheidende Aufmerksamkeit brachte. Von dort an veränderte sich das Tempo rasant. Kleine Hallentouren, neue Singles mit Musikvideos sowie die ständige Präsenz in Jugendzeitschriften und Fernsehsendungen machten CITA innerhalb weniger Monate zu einem Namen, an dem man kaum noch vorbeikam. Ohne diesen Wendepunkt hätte es die aufwendige Promotion zum ersten CITA-Album womöglich nie gegeben.

Zwischenzeitlich stand die Band bei ZYX Music unter Vertrag, und mit dem wachsenden Interesse wurde klar, dass nun ein komplettes Album gebraucht wurde. „Caught In The Act Of Love“ bündelte die romantische Popwelt, mit der Benjamin, Bastiaan, Eloy und Lee ihre neue Fangemeinschaft erreichen konnten. Der Titel passte perfekt zum Image: vier attraktive junge Männer, Songs über Liebe und Sehnsucht sowie genug offene Projektionsfläche, damit sich jeder Fan persönlich angesprochen fühlen durfte. Die Promotion zum ersten CITA-Album musste deshalb nicht nur Musik vorstellen, sondern auch zeigen, wer diese vier Jungs eigentlich waren.

Im Frühjahr 1995 organisierte die Plattenfirma ein kleines Konzert, bei dem Songs des Albums präsentiert wurden. Zu sehen waren unter anderem Auftritte zu „I Can’t Let Go“ und „You Know“. Parallel entstanden Einzelinterviews und ein gemeinsames Gespräch, damit Presse und Fans die Bandmitglieder besser kennenlernen konnten. Dieses Vorgehen war für eine neue Boygroup ebenso wichtig wie ein eingängiger Refrain. Wer ein Album verkaufen wollte, musste vier Persönlichkeiten anbieten, über deren Unterschiede man diskutieren und deren Antworten man in Fanordnern sammeln konnte. Die Promotion zum ersten CITA-Album gab jedem Mitglied genau diesen Raum.

Rückblickend ist die Aufbruchsstimmung kaum zu übersehen. Die Jungs hatten noch nicht jene Routine entwickelt, mit der Stars später dieselbe Frage zum hundertsten Mal beantworten. Sie erzählten ausführlich, lachten über eigene Missgeschicke und wirkten ehrlich beeindruckt davon, dass es nun tatsächlich voranging. Gerade dieser Zwischenzustand macht die Promotion zum ersten CITA-Album so wertvoll: CITA waren nicht mehr unbekannt, aber der Erfolg fühlte sich noch neu genug an, um jeden Auftritt wie eine Bestätigung erscheinen zu lassen.

Bastiaan und Lee über Lampenfieber, Fans und Vorbilder

Bastiaan berichtete, dass Musik schon früh zu seinem Leben gehörte. Als Kind hatte er Klavier- und Gitarrenunterricht, spielte in einer Schülerband und nahm an Gesangswettbewerben teil. Diese Erfahrungen bedeuteten allerdings nicht, dass die ersten CITA-Auftritte ohne Angst verliefen. Er erinnerte sich daran, wie viel zu Beginn schiefgehen konnte: Nach wochenlangen Proben ergatterte die Band endlich eine Auftrittsmöglichkeit, doch auf der Bühne kam das Lampenfieber. Texte wurden vergessen, Sätze verhaspelten sich und die Unsicherheit war sichtbar. In der Promotion zum ersten CITA-Album verschwieg Bastiaan nicht, dass Bühnenroutine hart erarbeitet werden musste.

Umso größer war seine Freude darüber, dass sich das Blatt gewendet hatte. Plötzlich gab es zahlreiche Auftritte, ein Album wurde aufgenommen, Musikvideos entstanden und der Erfolg stellte sich ein. Die jahrelange Mühe schien sich endlich auszuzahlen. Zwischen all den Terminen blieb von seinem Privatleben jedoch nicht viel übrig. Wenn Bastiaan frei hatte, sah er gern Filme, traf Freunde, las oder setzte sich allein ans Klavier. Dass jemand, der beruflich ständig Musik machte, zu Hause trotzdem noch freiwillig „herumklimperte“, verriet eine echte Verbundenheit mit seinem Instrument, die über das Boyband-Konzept hinausging.

Lee brachte einen anderen künstlerischen Hintergrund mit. Bereits mit 13 Jahren hatte er in einem Kindertheater gespielt und dabei entdeckt, dass er Schauspieler werden wollte. Später besuchte er eine professionelle Schauspielschule, an der Theater, Gesang und Tanz zu seiner Ausbildung gehörten. Als er zu Caught In The Act kam, trafen damit zwei niederländische und zwei britische Mitglieder aufeinander. Lee beschrieb das Verhältnis während der Promotion zum ersten CITA-Album als ausgesprochen gut – eine wichtige Voraussetzung, wenn vier Menschen plötzlich nahezu rund um die Uhr miteinander arbeiten und reisen mussten.

Dass Auftritte trotz Ausbildung unberechenbar bleiben, bewies eine Geschichte aus Holland. Mädchen in der ersten Reihe streckten ihre Hände nach Lee aus, und er wollte den Kontakt erwidern. Mehrere Fans hielten seinen Arm jedoch so begeistert fest, dass er das Gleichgewicht verlor und stürzte. Für die Zuschauerinnen dürfte dieser Augenblick gleichzeitig erschreckend und aufregend gewesen sein; für Lee war er vermutlich ein sehr körperlicher Hinweis darauf, dass Nähe zum Publikum gewisse Risiken besaß. In der Promotion zum ersten CITA-Album erzählte er die Panne mit Humor, ohne die Fans dafür abzuwerten.

Im Gegenteil: Lee betonte, dass jeder Fan für ihn eine einzelne Person und nicht bloß Teil einer kreischenden Masse war. Er versuchte, möglichst viel Fanpost selbst zu lesen und nach Möglichkeit zu beantworten. In einer Zeit ohne soziale Netzwerke bedeutete das echte Briefe, volle Postsäcke und vermutlich Handschriften, die unter großem Herzklopfen entstanden waren. Eine persönliche Antwort war für Fans entsprechend kostbar. Die Promotion zum ersten CITA-Album zeigte damit nicht nur Lees Bühnenausbildung, sondern auch seinen Anspruch, die Menschen hinter dem wachsenden Erfolg wahrzunehmen.

Privat faszinierte ihn Jim Morrison von The Doors. Dabei ging es Lee weniger um die völlig andere Musikrichtung als um Morrisons Ausstrahlung, Persönlichkeit und Gedichte. Wenn keine wichtigen Termine warteten, ging er gern in Amsterdamer Clubs oder ins Kino. Diese Interessen passten nicht unbedingt in die glatteste Boyband-Schublade und machten sein Interview gerade deshalb interessant. Die Promotion zum ersten CITA-Album vermittelte, dass Lee neben Choreografien und Liebesliedern eine starke Verbindung zu Schauspiel, Poesie und charismatischen Bühnenfiguren besaß.

Eloys Latzhose und Benjamins drei neue Brüder

Auch Eloy hatte bereits in Schulbands gesungen, doch seine besondere Stärke lag im Tanz. Er war niederländischer Jugendmeister im Standardtanzen geworden. Zum Tanzen kam er über seine vier Jahre ältere Schwester Lucienne, in deren Verein Jungen fehlten. Weil Eloy damals noch eher klein und seine Schwester deutlich größer war, soll das gemeinsame Paar ein amüsantes Bild abgegeben haben. Hinter der lustigen Erinnerung steckte allerdings eine Ausbildung, von der Caught In The Act später enorm profitierte. Eloy konnte nicht nur Schritte ausführen, sondern Bewegungen verstehen und gemeinsam mit Lee neue Choreografien entwickeln.

Perfekte Körperbeherrschung schützt trotzdem nicht vor jeder Bühnenpanne. Eloy erinnerte sich an eine Show, bei der er in einer Latzhose tanzte. Plötzlich lösten sich beide Träger, die Hose rutschte, und er musste halb in Unterwäsche weitertanzen, während er verzweifelt versuchte, das Kleidungsstück festzuhalten. Die weiblichen Fans dürften diesen ungeplanten Programmpunkt weniger dramatisch gefunden haben als Eloy selbst. Für die Promotion zum ersten CITA-Album war die Geschichte jedenfalls ideal: Sie war persönlich, komisch und bewies, dass selbst durchgeplante Boyband-Auftritte manchmal ein Eigenleben entwickeln.

Freizeit hatte Eloy im Frühjahr 1995 kaum noch. Die vier seien gefühlt 24 Stunden am Tag zusammen, erzählte er, und wenn er überhaupt zu Hause sei, dann meist nur zum Schlafen. An ruhigeren Tagen ging er gern ins Kino, hörte Musik oder las. Seine Beschreibung macht deutlich, wie abrupt sich der Alltag verändert hatte. Noch kurze Zeit zuvor kämpfte die Band um einzelne Auftritte; nun wurde jede Stunde von Terminen verschluckt. Die Promotion zum ersten CITA-Album sollte Nähe schaffen, entstand aber ausgerechnet in einer Phase, in der private Rückzugsräume immer kleiner wurden.

Benjamin hatte ebenfalls früh den Wunsch, etwas mit Singen und Tanzen zu machen. Besonders reizte ihn die Vorstellung, Akrobatik auf die Bühne zu bringen – ein Gedanke, der gut zu seiner energiegeladenen Art passte. Musikalisch wollte er sich nicht auf ein Idol festlegen. Er fand Madonna fantastisch, hörte aber ebenso Hardrock und betonte seine Vielseitigkeit. Während die Vermarktung jedes Bandmitglied gern mit einem klaren Typ verband, ließ Benjamin in der Promotion zum ersten CITA-Album erkennen, dass seine Interessen breiter waren als ein einzelnes Popetikett.

Da Benjamin ohne Brüder aufgewachsen war, empfand er die Band als neue Form von Familie. Mit Bastiaan, Eloy und Lee habe er nun plötzlich drei Brüder, erklärte er. Dieses Bild klingt warm, enthält aber auch die ganze Intensität des Boyband-Alltags: Brüder kann man nicht nach einem langen Arbeitstag einfach im Büro lassen, und auch die vier CITA-Mitglieder verbrachten Reisen, Proben, Interviews und freie Momente miteinander. Dass dabei Freundschaft und gelegentlicher Streit nebeneinander existierten, dürfte niemanden überraschen. Während der Promotion zum ersten CITA-Album überwog jedoch deutlich die Freude darüber, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Auf die Frage nach seinem Privatleben antwortete Benjamin mit einem Grinsen, zu Hause sitze er vor dem Fernseher und schlafe. Nach einem Tag voller Proben, Kameras und Reisen war das vermutlich keine untertriebene Pointe, sondern ein ziemlich realistischer Freizeitplan. Glamour sah von außen eindrucksvoller aus als von innen, wo manchmal schon eine Couch und eine ungestörte Nacht zum Luxus wurden. In der Promotion zum ersten CITA-Album brachte Benjamin diese Wahrheit so knapp auf den Punkt, wie es nur jemand konnte, der für ausführlichere Hobbys schlicht keine Energie mehr hatte.

So teilten CITA Musik, Tanz und Outfits untereinander auf

Am Ende saßen alle vier gemeinsam vor der Kamera. Bastiaan erzählte dabei die damals offiziell verbreitete Kennenlerngeschichte, nach der sich die Gruppe eher organisch zusammengefunden hatte. Heute ist bekannt, dass Caught In The Act gezielt zusammengestellt worden waren. In den Neunzigern galt der Begriff „Castingband“ jedoch als wenig schmeichelhaft, weshalb Managements lieber eine freundschaftliche Gründungserzählung präsentierten. Statt Bastiaan rückblickend eine persönliche Lüge anzulasten, sollte man die Antwort als Teil jener Vermarktung verstehen, an die sich junge Künstler halten mussten. Auch die Promotion zum ersten CITA-Album folgte den Regeln ihrer Zeit.

Interessanter als die offizielle Ursprungsgeschichte war ohnehin Eloys Erklärung, wie die tatsächliche Arbeit innerhalb der Band verteilt wurde. Wenn neue Songs anstanden, trafen sich die Jungs häufig bei Bastiaan, der sie am Klavier begleitete. Auf diese Weise konnten sie ihre Stimmharmonien besonders gut üben. Lee und Eloy kümmerten sich um Choreografien und Tanzschritte, während Benjamin ein Auge auf die Outfits hatte. Die Promotion zum ersten CITA-Album machte damit sichtbar, dass jedes Mitglied über seine Rolle vor der Kamera hinaus konkrete Fähigkeiten in die Gruppe einbrachte.

Bastiaan staunte darüber, wie viel Erfolg Caught In The Act plötzlich in Deutschland hatten. Die Fans liebten die Band, sagte er, und die Band liebe ihre Fans zurück. Eloy war überzeugt, dass das Publikum merkte, wie viel Freude ihnen das Boyband-Leben bereitete. Diese Begeisterung lässt sich in den Aufnahmen tatsächlich erkennen. Sie wirkt nicht wie abgeklärte Routine, sondern wie Erleichterung darüber, dass nach Jahren des Übens endlich Menschen zuhörten. Bei der Promotion zum ersten CITA-Album war Erfolg noch keine Erwartung, sondern eine tägliche Überraschung.

Lee fasste die gemeinsame Haltung mit dem Versprechen zusammen, immer 100 Prozent zu geben. Hinter dem scheinbar mühelosen Lächeln lagen wochenlange Proben, frühe Misserfolge, Lampenfieber und die Bereitschaft, nach Pannen weiterzumachen. Der Erfolg habe harte Arbeit verlangt, zahle sich nun aber endlich aus. Genau diese Mischung aus Erschöpfung und Euphorie verleiht der Promotion zum ersten CITA-Album ihren besonderen Charme. Die vier standen noch nah genug am schwierigen Anfang, um jeden Fortschritt bewusst wahrzunehmen.

Unter diesem Beitrag kannst Du die Interviews sowie die Auftritte zu „I Can’t Let Go“ und „You Know“ noch einmal ansehen. Dabei begegnet Dir eine Band an der Schwelle zu ihrer großen Zeit: Bastiaan am Klavier, Lee mit seinem Theaterhintergrund, Eloy als Tanzexperte und Benjamin als vielseitiger Ideengeber für Akrobatik und Kleidung. Dazu kommen eine rutschende Latzhose, ein unfreiwilliger Sturz und der verständliche Wunsch, zu Hause einfach nur fernzusehen und zu schlafen. Die Promotion zum ersten CITA-Album zeigt, dass Popgeschichte selten ausschließlich aus glänzenden Momenten besteht – manchmal beginnt sie mit Lampenfieber, sehr viel Arbeit und vier Jungs, die noch kaum glauben können, dass ihre Fans tatsächlich auf sie gewartet haben.

Promotionauftritt und Interview von CITA 1995:

Mehr von CITA aus dem Jahr 1995 findest Du hier:

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