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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Manchmal braucht es nur ein altes Musikvideo, und schon steht die eigene Jugend wieder mitten im Raum – mit fragwürdigen Farben, glänzender Haut und Tanzschritten, die damals vollkommen selbstverständlich wirkten. Als Lee Baxter am 21. Januar 2015 in Luxemburg bei „Live! Planet People“ zu Gast war, musste er genau über diese Bilder lachen. Die Redaktion spielte „Love Is Everywhere“ ein, und plötzlich blickte der erwachsene Lee auf eine Version seiner selbst, die mit lilanen Lippen, Vaseline und Öl am Körper Popgeschichte geschrieben hatte.

Moderator Dan Spogen ging offen damit um, dass er Caught in the Act natürlich gekannt, sich als Junge aber kaum öffentlich als Fan bezeichnet hätte. Die Mädchen seiner Klasse seien begeistert gewesen, während männliche Konzertbesucher offenbar eher eine Ausnahme darstellten. Lee Baxter erinnerte sich lachend daran, dass durchaus Männer im Publikum standen – häufig allerdings als Väter mit besorgtem Gesicht, die auf ihre Töchter aufpassten und vermutlich hofften, den Abend ohne Hörschaden und Familienkrise zu überstehen.

Mit im Studio war CITA-Fan Daniella, die über Facebook Kontakt zu Lee bekommen hatte. Ihre Anwesenheit gab dem Gespräch eine schöne Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Hier saß nicht nur ein ehemaliger Boybandstar, der über frühere Erfolge sprach, sondern auch ein Fan, für den diese Geschichte nie bloß aus Verkaufszahlen und Fernsehbildern bestanden hatte. Lee Baxter erklärte, warum ihm kurze Antworten an Fans wichtig waren und wie sehr soziale Medien diesen Kontakt erleichterten.

Das Interview wechselte mühelos zwischen Humor und erstaunlich offenen Erinnerungen. Lee sprach über den Rausch des Erfolgs, die schwierigen Jahre davor, das abrupte Ende der Band und die Frage, ob vier Menschen nach mehr als sechzehn Jahren ohne gemeinsamen Kontakt wieder zueinanderfinden könnten. Seine Formulierung „Sex, Drugs und Teddybären“ war dabei eine typische Lee-Pointe: frech genug für eine Überschrift, aber zugleich ein Hinweis darauf, wie widersprüchlich die CITA-Jahre tatsächlich gewesen waren.

Bei „Planet People“ wirkte Lee Baxter nicht verbittert und auch nicht darum bemüht, die Vergangenheit schöner zu erzählen, als sie war. Er konnte über Styling und Choreografien lachen, ohne den Erfolg abzuwerten, und über Druck sowie Streit sprechen, ohne seine Bandkollegen vorzuführen. Dadurch wurde das Gespräch zu einem nostalgischen Rückblick, der nicht im Glitzer stecken blieb, sondern auch fragte, was nach dem Kreischen geschieht, wenn das Leben plötzlich wieder leise wird.

Lilane Lippen und Tanzschritte vor dem Schlafengehen

Als der Ausschnitt aus „Love Is Everywhere“ lief, musste Lee Baxter nicht lange nach einer diplomatischen Antwort suchen. Freunde, die erst später von seiner Boybandvergangenheit erfahren hatten, würden sich mit besonderer Begeisterung genau dieses Video herauspicken. Dann kämen die unvermeidlichen Fragen: Warum waren die Lippen lila, weshalb glänzten die Körper so auffällig, und was genau sollte dieser Tanzschritt eigentlich darstellen?

Lee erklärte, dass Vaseline und Öl ihren Anteil am damaligen Look gehabt hätten. Was 1995 im Scheinwerferlicht dramatisch und verführerisch wirken sollte, besaß zwanzig Jahre später ein erhebliches humoristisches Potenzial. Mode und Styling der neunziger Jahre altern schließlich nicht still, sondern melden sich auf alten Aufnahmen gern mit voller Lautstärke zurück. Wer damals schwärmend vor dem Fernseher saß, muss sich heute trotzdem nicht rechtfertigen – das Herz hatte schließlich andere Aufgaben als eine nüchterne Lippenfarbenanalyse.

Dan Spogen wollte wissen, ob Lee Baxter die Choreografie noch beherrsche. Lee behauptete trocken, er tanze sie selbstverständlich jeden Abend als Ritual vor dem Schlafengehen. Der ironische Satz passte perfekt zu ihm, weil er die Peinlichkeit liebevoll annahm, statt sich von ihr zu distanzieren. Er wusste, dass das Publikum mit ihm und nicht über ihn lachte.

Gerade diese Fähigkeit macht alte Popbilder so angenehm. Niemand erwartet, dass ein Musikvideo aus der Mitte der neunziger Jahre aussieht, als sei es gestern produziert worden. Die überdeutlichen Farben, das intensive Körperglänzen und die dramatischen Bewegungen gehören zu einer Zeit, in der ein Videoclip eine eigene Fantasiewelt erschaffen sollte. Caught in the Act mussten darin nicht wie vier Männer aussehen, die anschließend vernünftig ihre Steuerunterlagen sortierten.

Für Lee Baxter war „Love Is Everywhere“ trotzdem mehr als eine modische Kuriosität. Der Song und das Video standen am Anfang einer Erfolgsgeschichte, die sein gesamtes Leben veränderte. Darüber zu lachen bedeutete nicht, die damalige Arbeit oder die Gefühle der Fans kleinzumachen. Es zeigte vielmehr, dass er genügend Abstand gewonnen hatte, um die eigene Vergangenheit mit Wärme und einem ziemlich guten Sinn für Selbstironie anzusehen.

Vom handgeschriebenen Fanbrief zur Facebook-Nachricht

Daniella erzählte, dass ihr Kontakt zu Lee über Facebook entstanden war. Für Fans der ersten Stunde klang das 2015 noch immer ein wenig erstaunlich: Früher schrieb man einen Brief, legte vielleicht ein besonders sorgfältig ausgewähltes Foto bei und wartete anschließend ohne jede Statusanzeige. Niemand konnte sehen, ob die Nachricht zugestellt, geöffnet oder beantwortet worden war. Man hoffte einfach, und diese Hoffnung konnte ausgesprochen lange leben.

Lee Baxter sagte, dass er sich bewusst Zeit für seine Fans nehme und nach Möglichkeit antworte. Selbst eine kurze persönliche Rückmeldung könne viel bedeuten. Ein einfaches Dankeschön mit dem Namen der Absenderin zeigte schließlich, dass ihre Worte nicht in einem anonymen digitalen Raum verschwunden waren, sondern den Menschen erreicht hatten, für den sie bestimmt waren.

Social Media machte diesen Austausch erheblich leichter. Während früher Briefe von Hand beantwortet, sortiert und verschickt werden mussten, ließ sich eine Nachricht nun unmittelbar senden. Lee Baxter romantisierte den alten Aufwand nicht künstlich, sondern erkannte den Vorteil der neuen Technik: Wenn eine knappe Antwort einen Fan glücklich machte, war die niedrigere Hürde etwas Gutes.

Für Daniella wurde aus dieser Möglichkeit sogar ein Platz neben Lee im Fernsehstudio. Damit schloss sich ein Kreis, den man sich in der klassischen Fanpostzeit kaum hätte ausmalen können. Die Frau, die einst Caught in the Act aus der Ferne erlebt hatte, saß nun bei „Planet People“ und hörte zu, wie eines ihrer früheren Idole über genau jene Verbindung zwischen Band und Publikum sprach.

Auch Dan Spogens Eingeständnis passte in diesen Rückblick. Als Junge habe man kaum zugeben können, CITA-Fan zu sein, obwohl die Songs natürlich bekannt waren. Lee Baxter erinnerte sich an vereinzelte Männer bei Konzerten, vor allem aber an Väter, die ihre Töchter begleiteten. Man kann sich diese Herren gut vorstellen: äußerlich wachsam und möglicherweise leicht überfordert, innerlich spätestens beim dritten Refrain besser mit dem Programm vertraut, als sie später zugeben wollten.

Das Gespräch zeigte, wie sehr sich Fanrollen verändert hatten. Die Jugendlichen von damals waren 2015 erwachsen, viele hatten selbst Familien und betrachteten ihre Begeisterung mit einer Mischung aus Stolz und amüsiertem Abstand. Lee Baxter begegnete ihnen nicht als unnahbarer Star aus einer konservierten Vergangenheit, sondern als jemand, der verstand, dass ein paar persönliche Worte Erinnerungen neu beleben konnten.

Sex, Drugs und Teddybären hinter dem Boybandglanz

Dan Spogen stellte schließlich jene Frage, die bei Rückblicken auf erfolgreiche Popgruppen fast unvermeidlich scheint: War das Leben mit Caught in the Act tatsächlich „Sex, Drugs und Popmusik“? Lee Baxter lachte und korrigierte die Formel auf seine Weise. Bei ihnen sei es wohl eher „Sex, Drugs und Teddybären“ gewesen. In einem einzigen Satz traf er damit die eigenartige Mischung aus erwachsener Popwelt und Teenagerfantasie, in der Boybands der neunziger Jahre lebten.

Teddybären gehörten ebenso selbstverständlich zum Alltag wie kreischende Menschenmengen. Fans warfen oder schenkten Plüschtiere, Briefe und persönliche Kleinigkeiten, während die öffentliche Vorstellung vom Tourleben gleichzeitig von großen Versuchungen und wilden Geschichten geprägt war. Lees Pointe behauptete nicht, dass alles harmlos gewesen sei; sie zeigte vielmehr, wie absurd die Gegensätze nebeneinanderstehen konnten.

Lee Baxter beschrieb die Jahre als Gefühlsachterbahn und sagte deutlich, dass er sie nicht bereue. Manchmal könne er kaum glauben, dass dieses Leben tatsächlich einmal seines gewesen sei. Das ist nachvollziehbar, denn der Alltag eines weltbekannten Boybandmitglieds folgt Regeln, die mit einem normalen Tagesablauf wenig gemeinsam haben: Menschen kreischen beim bloßen Anblick, verfolgen einen auf der Straße und reagieren auf kleine Gesten mit einer Intensität, an die man sich eigentlich niemals gewöhnen sollte.

Und doch, erklärte Lee, gewöhne man sich erstaunlich schnell daran. Der dauerhaft hohe Adrenalinpegel werde zur neuen Normalität. Gerade darin lag vermutlich eine der größten Herausforderungen nach dem Ende der Band. Wenn Aufmerksamkeit jahrelang wie ein Grundrauschen vorhanden ist, kann Ruhe zunächst nicht friedlich, sondern beinahe falsch wirken.

Nach der Trennung musste sich Lee Baxter deshalb wieder an ein gewöhnlicheres Leben gewöhnen. Der Satz klingt schlicht, umfasst aber einen gewaltigen Wechsel. Gestern bestimmten Reisen, Bühnen, Hotels und Fans den Rhythmus, kurz darauf fehlte das gesamte System, das jeden Tag strukturiert hatte. Was andere Menschen als Entlastung empfinden würden, konnte sich für einen ehemaligen Popstar zunächst wie der Verlust der eigenen Identität anfühlen.

Lees Offenheit machte das Interview stärker als eine bloße Sammlung lustiger Anekdoten. Er konnte die außergewöhnliche Zeit würdigen und gleichzeitig benennen, dass sie Druck erzeugte. Lee Baxter erzählte nicht die einfache Geschichte vom traumhaften Ruhm oder vom schrecklichen Musikgeschäft, sondern von einer Erfahrung, in der Glück, Erschöpfung, Nähe und Überforderung ständig miteinander verbunden waren.

Warum Caught in the Act nicht zu dritt weitermachten

Auf die Frage nach dem Ende der Band antwortete Lee Baxter ohne große Umwege. Benjamin wollte eine Solokarriere beginnen, während Lee, Eloy und Bastiaan grundsätzlich zu dritt weitermachen wollten. Für sie war die gemeinsame Geschichte nicht automatisch beendet, nur weil eines der vier Mitglieder einen anderen Weg einschlug.

Der Manager bestand nach Lees Darstellung jedoch auf einem Quartett und wollte ein neues Mitglied in die Gruppe holen. Für die drei verbliebenen Sänger kam das nicht infrage. Sie wussten aus eigener Erfahrung, wie schwierig es war, unter permanentem Druck viel Zeit auf engem Raum miteinander zu verbringen. Streit ließ sich dabei nicht vollständig vermeiden, doch zwischen den vier ursprünglichen Mitgliedern war über Jahre eine belastbare Verbindung entstanden.

Lee Baxter erinnerte in diesem Zusammenhang an die Zeit vor dem großen Erfolg. In den ersten beiden Jahren sei die Band ausgebuht und sogar mit Dingen beworfen worden. Diese Erfahrungen waren hart, hatten aber auch gegenseitigen Respekt geschaffen. Lee, Eloy, Bastiaan und Benjamin wussten, was sie gemeinsam ausgehalten hatten und wie jeder unter Belastung reagierte.

Ein fremdes Mitglied hätte diese Geschichte nicht einfach übernehmen können. Es ging nicht darum, grundsätzlich keinen neuen Menschen zu akzeptieren, sondern um das besondere Vertrauen innerhalb einer Gruppe, die nahezu ständig zusammenarbeitete und zusammenlebte. Die Vorstellung, in dieser angespannten Situation jemanden einzusetzen, der die schwierigen Anfangsjahre nicht geteilt hatte, fühlte sich für Lee, Eloy und Bastiaan nicht richtig an.

Die drei erklärten, dass sie als Trio weitermachen wollten. Der Manager hielt am Quartett fest, beide Seiten fanden keine gemeinsame Lösung, und nach Lees Erinnerung wurde das Kapitel schließlich sehr abrupt beendet. Für Lee Baxter war die Trennung damit nicht das Ergebnis eines einzigen großen Streits zwischen den Bandmitgliedern, sondern das Ende einer festgefahrenen Entscheidung über die künftige Form der Gruppe.

Diese Erklärung beantwortete 2015 eine Frage, die viele Fans seit Jahren beschäftigte. Von außen wirkte ein Bandende häufig wie ein plötzlicher Schnitt, während im Hintergrund verschiedene Wünsche, wirtschaftliche Vorstellungen und persönliche Grenzen aufeinandertrafen. Lees Version machte deutlich, warum das einfache Einsetzen eines „neuen Benjamin“ keine realistische Lösung war. Eine Boyband bestand eben nicht nur aus vier passenden Plätzen in einer Choreografie.

Auch die vermeintliche Konkurrenz zu anderen Gruppen ordnete Lee Baxter ein. Zwischen CITA und den Backstreet Boys habe es keine Kämpfe gegeben. Die Backstreet Boys waren auf zwei Tourneen im Vorprogramm, und beide Gruppen verstanden sich gut. Damit nahm Lee einer beliebten Popfantasie den Wind aus den Segeln: Hinter den Kulissen wurden offenbar keine Boybandkriege um Haargel, Bühnenfläche oder den letzten Spiegel ausgetragen.

Besonders berührend war seine Erinnerung an den Manager der Backstreet Boys, der zum Abschiedskonzert von Caught in the Act kam. Er wollte Danke dafür sagen, dass CITA der Gruppe in Europa eine Tür geöffnet hatten. Eine spätere Revanche in England war vorgesehen, doch nach dem Ende der Band kam es nicht mehr dazu. So blieb aus einer gemeinsamen Tourgeschichte ein Dankeschön, das zugleich Anerkennung und Abschied bedeutete.

Eine vorsichtige Reunion-Hoffnung nach sechzehn Jahren

Dan Spogen bemerkte, wie Lees Augen beim Erzählen über die guten Jahre glänzten, und stellte die Frage, die Fans besonders interessierte: Wie stand es 2015 um eine Reunion? Lee Baxter antwortete hoffnungsvoll, aber nicht mit einem vorschnellen Versprechen. Benjamin, Eloy und er könnten sich eine Rückkehr gut vorstellen, Bastiaan grundsätzlich ebenfalls, zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht vollständig.

Wichtiger als jede Bühnenplanung war zunächst ein privates Treffen. Lee hatte kürzlich mit Bastiaan telefoniert, und der stimmte einem Wiedersehen der vier zu. Mehr als sechzehn Jahre ohne gemeinsamen Kontakt lagen hinter ihnen. Bevor über Songs, Konzerte oder große Ankündigungen gesprochen werden konnte, mussten sich vier Menschen erst wieder gegenübersitzen und herausfinden, was von ihrer alten Verbindung geblieben war.

Lee Baxter formulierte diesen Schritt angenehm realistisch: Sie wollten sich treffen und sehen, was daraus entstehen würde. Darin lag Hoffnung, aber auch Respekt vor der langen Zeit und vor allem, was inzwischen geschehen war. Eine Reunion war schließlich keine einfache Fortsetzung nach einer kurzen Pause, sondern die mögliche Begegnung erwachsener Männer mit einer gemeinsamen Vergangenheit, die jeder anders verarbeitet hatte.

Lee wusste zugleich, wie glücklich ein gemeinsamer Auftritt viele Fans machen würde, selbst wenn es nur ein einziges Konzert wäre. Für Menschen, die CITA in den neunziger Jahren begleitet hatten, ging es dabei längst nicht nur um Musik. Ein Wiedersehen der vier hätte auch ein Stück der eigenen Jugend zurückgebracht – diesmal ohne stundenlanges Spulen einer VHS-Kassette und hoffentlich mit etwas weniger Vaseline.

Nach einem kurzen Gespräch über peinliche Kleidung der neunziger Jahre setzte Lee Baxter noch eine letzte freche Erinnerung obendrauf: Benjamin sei der größte Gigolo der Band gewesen. Mehr Details brauchte der Satz nicht, um Fantasie und Gelächter zuverlässig in Gang zu setzen. Lee beherrschte weiterhin jene Mischung aus Offenheit und augenzwinkernder Andeutung, die ein gutes Interview lange im Gedächtnis hält.

Der Auftritt bei „Planet People“ zeigte einen Mann, der seine Vergangenheit nicht abschütteln musste, um in der Gegenwart angekommen zu sein. Lee Baxter konnte über Fehler, Druck und schwierige Entscheidungen sprechen, ohne die Freude zu verlieren. Seine Erinnerungen waren weder eine Hochglanzbroschüre noch eine Abrechnung, sondern das ehrliche Staunen darüber, dass dieses laute, glitzernde und manchmal absurde Leben tatsächlich einmal Alltag gewesen war.

Vielleicht berührt das Interview gerade deshalb so sehr. Wir hören nicht nur Geschichten über „Love Is Everywhere“, kreischende Fans und mögliche Wiedervereinigungen, sondern erkennen auch unser eigenes Verhältnis zu den neunziger Jahren. Manche Bilder bringen uns zum Lachen, manche Entscheidungen beschäftigen uns noch immer, und manche Melodie öffnet eine Tür, von der wir gar nicht wussten, dass sie noch existiert.

Am Ende bleiben Lees „Sex, Drugs und Teddybären“ als perfekte Überschrift für eine Zeit voller Gegensätze. Der Ruhm war berauschend, der Druck real, die Teddybären wahrscheinlich zahlreich und die lilanen Lippen unausweichlich dokumentiert. Lee Baxter blickte 2015 mit Humor, Wärme und bemerkenswerter Klarheit darauf zurück – und schenkte den Fans damit weit mehr als eine weitere nostalgische Anekdote.

Lee Baxter am 21.01.2015 in der Sendung „Live! Planet People“ in Luxemburg:

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