Das Caught in the Act Comeback 2015 – wie alles begann
Hand aufs Herz: Hättest du 1998 nach der Trennung von Caught in the Act jemals gedacht, dass wir unsere Jungs noch einmal gemeinsam auf der Bühne sehen würden? Ich jedenfalls nicht! Umso größer war der Schock (und die Glücksgefühle!), als das Caught in the Act Comeback plötzlich Realität wurde.
Ich war damals schon mitten im Lee-Baxter-Fanclub-Team dabei und konnte die Entwicklungen hautnah miterleben. Heute nehme ich dich mit zurück in diese magische Zeit, in der für uns Fans ein fast vergessener Traum wahr wurde.
Jahre der Funkstille
Nach der Trennung 1998 war es erst einmal still. Jeder ging seinen eigenen Weg: Solo-Karrieren, neue Projekte, andere Lebenswege. Wir Fans versuchten, damit klarzukommen – mit Posterwänden, Bravo-Schnipseln und alten VHS-Aufnahmen. Aber die Sehnsucht blieb.
Ganz heimlich, still und leise hatten die Jungs allerdings immer wieder darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, die anderen noch einmal zu treffen. Und dann kam 2014, das Jahr, in dem plötzlich alles ins Rollen geriet.
Facebook, Zufall und ein bisschen Schicksal
Im Oktober 2014 sprach Eloy de Jong in einem Interview schon vorsichtig an, dass man wieder ein bisschen Kontakt habe. Aber so richtig spannend wurde es, als Bastiaan im Dezember über Facebook auf ziemlich witzige Art Lee kontaktierte (oh ja, diese Nachricht war legendär 😂).
Und damit begann die Story, die uns alle 2015 komplett umgehauen hat.
Ein Klassentreffen in Amsterdam
Stell dir vor: Vier Jungs, die mal eine ganze Generation Teenies verrückt gemacht haben, treffen sich nach all den Jahren wieder – und das ganz ohne Kameras oder große Presse. Am 01.04.2015 war es soweit: Eloy, Bastiaan, Benjamin und Lee trafen sich in Amsterdam zum Mittagessen.
Lee schrieb mir damals, es fühle sich an wie ein Klassentreffen. Genau so war es. Ein paar Stunden später kam dann das Foto auf Social Media – und wir Fans? Völlig eskaliert! Manche hielten es für einen Aprilscherz, aber es war echt. Und plötzlich war das Caught in the Act Comeback kein Traum mehr, sondern greifbare Realität.
Benjamin Boyce, Lee Baxter, Bastiaan Ragas und Eloy de Jong (v. l.)
(Quelle: Caught In The Act)
Köln, Kölsch und der schlimmste Hangover ever 🤣
Nach Amsterdam folgten weitere Treffen. In Köln wurden die Pläne konkreter, es wurde viel gelacht und diskutiert. Bastiaan und Eloy mussten früher gehen, Benjamin und Lee landeten noch mit Fans in einer Bar – und Lee schwor danach, er hatte den schlimmsten Kater seines Lebens. Ganz ehrlich? Genau solche Geschichten haben uns gezeigt, dass die Jungs trotz Boyband-Glanz einfach Menschen wie wir sind.
Benjamin steigt aus – CITA 2.0 formt sich
Natürlich war nicht alles perfekt. Benjamin entschied sich, nicht Teil von Caught in the Act 2.0 zu sein. Für uns Fans ein kleiner Stich ins Herz – klar. Aber es gab keinen Streit, keine bösen Worte. Es passte für ihn einfach nicht mehr in sein Leben. Und so ging es zu dritt weiter.
Silvester 2015: Das große Comeback am Brandenburger Tor
Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Berlin, Brandenburger Tor, Silvesterparty „Willkommen 2016“. Andrea Kiewel kündigte sie an, und dann – dieser Moment: „Love is everywhere 2.0“!
Die Jungs standen wieder gemeinsam auf der Bühne, die Choreo etwas entschärft (wir alle waren ja auch keine Teenies mehr 😋), aber der Zauber war sofort zurück. Das Feuerwerk knallte, die Menschen jubelten, und ich weiß noch, dass ich Tränen in den Augen hatte. Das war das echte Caught in the Act Comeback.
Das Jahr 2016: Party ohne Ende
Nach diesem fulminanten Start ging es richtig los:
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Auftritte bei großen 90er-Partys
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Fernsehauftritte im ZDF Fernsehgarten und bei Carmen Nebel
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das Album „Back for Love“
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und natürlich die große „Love is everywhere“-Tour durch Deutschland und sogar die Schweiz.
Wir Fans waren zurück im Boyband-Himmel – nur diesmal mit etwas mehr Lachfalten und weniger Bravo-Postern an der Wand.
Ein Traum wurde wahr
Das Caught in the Act Comeback 2015 hat uns gezeigt, dass man niemals „nie“ sagen sollte. Plötzlich waren unsere Teenie-Träume wieder zum Greifen nah. Und auch wenn Benjamin fehlte, haben Eloy, Bastiaan und Lee dieses Kapitel mit so viel Herzblut gefüllt, dass wir Fans wieder wie 14-jährige Mädchen kreischten – nur diesmal mit Smartphone statt Walkman in der Hand.
Die größten Gänsehaut-Momente des Caught in the Act Comebacks
Für uns Fans gab es einige Augenblicke, die wir nie vergessen werden. Hier meine ganz persönliche Auswahl der schönsten Highlights:
Das allererste Foto in Amsterdam (2015)
Als die Jungs dieses Bild zeitgleich auf ihren Social Media Kanälen posteten, war die Welt der CITA-Fans Kopf. Viele dachten erst an einen Aprilscherz – aber nein, es war echt!
Die Silvester-Nacht am Brandenburger Tor
Pünktlich zu „Love is everywhere 2.0“ flogen die Raketen in den Himmel. Wir Fans saßen zuhause vor dem Fernseher oder mitten in Berlin in der Menge – und heulten vor Glück.
Das Comeback-Album „Back for Love“
Neue Songs, aber auch alte Erinnerungen – diese Mischung war wie eine Zeitmaschine zurück in unsere Teenie-Jahre.
Die „Love is everywhere“-Tour 2016
Endlich wieder mit der Clique auf ein CITA-Konzert gehen! Viele von uns reisten quer durch Deutschland, nur um die Jungs mehrmals zu sehen. Dieser Hauch von 90er-Magie lag in der Luft.
Fan-Treffen mit Nähe wie damals
Auch nach all den Jahren nahmen sich Eloy, Bastiaan und Lee Zeit für Autogramme, Fotos und Gespräche. Kein Star-Allüren, sondern echte Herzensnähe.
Der Auftritt im ZDF Fernsehgarten
Ja, wir waren alle keine Teenies mehr – aber als „Love is everywhere“ erklang, standen trotzdem Millionen vorm Fernseher mit feuchten Augen.
Die Emotionen der Fans
In Facebook-Gruppen, auf Instagram und in Fanforen überschlugen sich die Reaktionen: „Ich fühl mich wieder wie 14!“ – „Endlich ist mein Jugendtraum zurück!“ – „Mein Herz rast wie früher.“ Genau dafür lohnte sich das Comeback.
Das Caught In The Act Comeback – Love is everywhere 2.0!
Happy new year!
Kurz nachdem das neue Jahr angebrochen war, traten Eloy, Lee und Bastiaan erneut auf. Mit dem Song „Happy new year“ und einem Medley ihrer größten Hits begeisterten die Menge. Das immer noch andauernde Feuerwerk trug zusätzlich zur großartigen Untermalung bei.
Caught In The Act 3.0
Im Jahr 2019 entschied sich auch Eloy de Jong, bei Caught In The Act auszusteigen. Er widmete sich seiner Solo-Schlagerkarriere und ist damit sehr erfolgreich.
Bastiaan und Lee hingegen wollten gerne weitermachen. Da das zu zweit jedoch nur wenig Sinn machte, wurden die beiden Holländer Axel de Graaf und Marcel Vogelaar engagiert, bei Caught In The Act 3.0 mitzumachen. Die vier treten weiterhin bei 90er Festivals auf und beleben das gute, alte CITA-Feeling.
Viele Fans monieren, dass es für sie die Band Caught In The Act ausschließlich in Original-Besetzung gibt. Das ist klar, denn unsere tollsten Teenager-Erinnerungen hängen daran. Es fallen oft Sätze wie „Lee und Bastiaan machen das doch auch nur, um weiterhin Kohle rauszuschlagen.“ Doch darum geht es doch gar nicht.
Es ist auch nicht das Ziel, Benjamin oder Eloy ersetzen zu wollen. Zeiten ändern sich, Menschen ändern sich und zum Glück haben die vier heute natürlich im Gegensatz zu damals viel mehr Freiheiten, auch „ihr eigenes Ding“ zu machen. Sie stehen nicht mehr unter dem Druck eines Managements. Und auch wenn es nicht mehr die vier „Originale“ sind: Die Musik wird bleiben und auch alle unsere tollen Teenage-Erinnerungen wird uns niemand nehmen können!
Und wer von seinen 90er Erinnerungen nicht genug bekommen kann, der ist auf dieser Seite ja ohnehin total richtig. 😎
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