VIVA Wecker 1997: ein völlig durchgeknalltes Interview!

CITA beim VIVA Wecker 1997

Ein völlig durchgeknalltes Interview!

VIVA Wecker

Der Fernsehsender VIVA bot seinem jungen Publikum in den 90er Jahren eine ganze Menge verrückter Sendungen – doch eine stach dabei besonders hervor: Der VIVA Wecker!

Ulknudel Shirin Valentine traf Caught In The Act am 11.07.1997 zunächst in einem Kölner Supermarkt. Bastiaan schob Eloy und Lee schob Benjamin in einem Einkaufswagen durch einen der Gänge. Dort trafen sie auf die Moderatorin, die den vier Jungs sofort erklärte: “Zur Strafe, dass Ihr Euch so lange nicht bei mir gemeldet habt, müsst Ihr heute für mich kochen!” Sofort wandte sie sich an Eloy und fragte: “Kannst du kochen?” – “Ein bisschen”, entgegenete Eloy.

“Seid Ihr Frühaufsteher?” fragte sie im Anschluss. Alle vier Jungs waren sich einig: “Nein, auf keinen Fall!” Die VIVA Wecker Moderatorin erklärte, wie sie auf diese Frage kam: “In Eurem Clip Don’t walk away ist das super demonstriert, Euer Alltag vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Ist das in Eurem echten Leben auch so?” Benjamin bestätigte: “Ja, ein bisschen schon. Wenn wir einen stressigen Tag haben, stehen wir früh auf. Allerdings dauert es bei mir auch eine ganze Stunde, bis ich realisiert habe, dass ich schon wach bin!”

Weiter ging es mit dem VIVA Wecker, Shirin Valentine und den CITA-Jungs in der Gemüseabteilung. Eifrig wurden Möhren, ein Kohlkopf und ein paar Rettiche in den Einkaufswagen geladen. “Ben war früher mal Koch!”, erklärte Shirin den Zuschauern. Und Benjamin erklärte, dass sein Lieblingsessen “Steak well done” sei. Außerdem verriet Benjamin, dass er unhöflichen Gästen früher einfach etwas in den Kaffee getan hat, ohne dass sie es gemerkt hatten.

Nach einer kurzen Pause standen Benjamin und Lee als Wurstfachverkäufer hinter der Metzgertheke. Die VIVA Wecker Moderatorin bestellte bei Lee 250 Gramm Schwarzwälder Schinken in dünnen Scheiben. Doch der überredete sie schlicht zu Bockwürstchen. 🤣 Shirin stellte ihm daraufhin eine etwas ungewöhnliche Frage: “Du bist doch aus England, richtig? Fühlst du dich schuldig für den Rinderwahnsinn als fleischessender Mann?” Lee schaute etwas irritiert: “Nun ja, es ist natürlich schrecklich für die Menschen, die daran gestorben sind. Aber es ist auch schade für die ganzen Kühe, die deswegen geschlachtet werden mussten.” In einem späteren Interview erzählte Lee, dass dies wohl die dämlichste Frage gewesen ist, die ihm in seinem Leben je gestellt wurde.

Kurze Zeit später hatten sich die fünf mitten in einem Supermarktgang niedergelassen, wo Shirin die VIVA Wecker Fanbriefe vorlas. Yvonne und Madeleine gratulierten Bastiaan nachträglich zum Geburtstag und schenkten ihm Gummibärchen. Außerdem wollten die beiden Fans wissen, was eigentlich mit den Teddybärchen mit Briefen daran nach einem Konzert passiert. “Wir lesen viele Briefe, aber wir können nicht jedem zurückschreiben”, erklärte Eloy. “Wir haben aber ein Fanclub-Büro in Holland und versuchen darüber, so viel Post wie möglich zu beantworten.”

Nachdem Bastiaan sich ein Musikvideo wünschen durfte, fanden sich Shirin und die Jungs in einem Büroraum wieder. Und das hatte einen bestimmten Grund: Da die Anzahl der Fans in diesem Kölner Supermarkt stetig stieg und alles zu chaotisch wurde, wurde das VIVA Wecker Team vom Geschäftsführer gebeten, zu gehen! Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. “Was war das beste Geschenk, das Ihr jemals bekommen habt?”, fragte Shirin in die Runde. “Das beste Geschenk ist immer das, was von Herzen kommt!”, antwortete Bastiaan spontan.

Sie sprach Bastiaan darauf an, dass er früher in Holland einmal als Tulpenschäler gearbeitet hatte und ließ es sich von ihm anhand einer Plastiksonnenblume demonstrieren. “Man reißt den Blumen die Köpfe ab, fädelt sie auf eine Kette und verkauft das dann für viel zu viel Geld an Touristen!”, gab Bastiaan lachend zu. Eloy hingegen erklärte, dass seine Mutter ihm die Wäsche waschen würde und ihm – wenn er von langen CITA-Reisen zurückkehrt – die Wohnung geputzt hatte. Und dass er nach dem Essen nicht gerne den Abwasch machte… trotz Besitz einer Spülmaschine.

Nach einem kurzen verbalen Ausflug in die holländische Küche, fragte die VIVA Wecker Moderatorin, was denn nun abends aus dem Dinner werden sollte. Am Ende war man sich einig, dass man wohl doch eher einen Besuch bei McDonald’s in Erwägung ziehen sollte. Shirin wechselte dann das Thema zur VIVA Wecker Geburtstagsecke. “Was war das beschissenste Geburtstagsgeschenk, das Ihr jemals im Leben bekommen habt?”, fragte sie in die Runde. “Das hier!”, antwortete Benjamin und legte einen riesengroßen Rettich auf den Tisch, mit dem er schon die ganze Zeit herumspielte und schließlich ein Stück abbrach.

Nach einer weiteren Runde verrücktem Smalltalk folgte die VIVA Wecker Keksdose. In dieser befanden sich Zettel mit Fragen, die die Jungs ziehen mussten. Eloy war als erster dran. “Kannst du auf Kommando weinen?”, stand auf seinem Zettel geschrieben. Eloy konzentrierte sich und sagte, Shirin solle mit den anderen Jungs schon mal weitermachen.

Benjamins Frage lautete: “An welcher Stelle würdest du dich piercen lassen?” Und wieder kam der Rettich ins Spiel und jeder wusste, welche Andeutung er damit machen wollte. Zwischenzeitlich hatte es auch Eloy geschafft, ein paar künstliche Tränen zu vergießen.

Lee wirkte ein wenig enttäuscht aufgrund seiner doch sehr einfachen Frage: “Welche Schuhgröße hast du?” 43 – für einen Mann nicht ungewöhnlich.

Bastiaan sollte sich selbst in vier Wörtern beschreiben: “Schlecht, schlecht, schlecht und schlechter”, antwortete er grinsend.

Gespielt empört reagierten die CITA-Jungs, als die VIVA Wecker Keksdose noch ein zweites Mal zum Einsatz kam. Benjamin sollte beantworten, welchen Traumberuf er als Kind gehabt habe. Er entgegnete, dass er das wahr gemacht habe – er habe schon als Kind Popstar werden wollen.

“Wo schaust du bei einem Menschen zuerst hin?”, wurde Eloy gefragt. “In die Augen natürlich”, sagte er.

Lee wurde aufgefordert, ein Gedicht aufzusagen. Für den gelernten Schauspieler war das natürlich kein Problem. “Roses are red, violets are blue, we’ve got the same t-shirt on and the colour is blue”, sinnierte er spontan.

Bastiaan wurde gefragt, was er niemals für Geld tun würde. Während er noch überlegte, sagte Lee aus dem Hintergrund: “Da gibt es nichts, oder? Du hast schon mindestesns zweimal alles für Geld gemacht.” 😂 Bastiaan fiel dann aber doch noch etwas ein: “Ich würde niemals meine Freunde für Geld verraten.”

Schließlich gab es noch eine dritte Runde für die VIVA Wecker Keksdose. Mit einer acapella-Version von “Babe” verabschiedeten sich die vier dann aus der Sendung.

Hier könnt Ihr Euch das irre Video beim VIVA Wecker 1997 noch einmal ansehen!

PS: Du bist noch auf der Suche nach den alten VHS-Kaufkassetten von Caught In The Act, hast aber keinen Videorekorder mehr? Vielleicht ist dann die DVD “Remember Caught In The Act” etwas für dich. Du findest sie hier bei Amazon.

CITA beim VIVA Wecker 1997:

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