Es gibt diese besonderen Momente aus den 90ern, die sich nicht laut in den Vordergrund drĂ€ngen, sondern eher leise ins GedĂ€chtnis schleichen â und genau deshalb bis heute geblieben sind. Einer davon ist ganz sicher der Auftritt von Caught in the Act bei âLicht ins Dunkelâ im Jahr 1995.
Mitten in der Weihnachtszeit, wenn drauĂen alles ein bisschen langsamer wurde und selbst wir als Teenies fĂŒr einen kurzen Augenblick ruhiger wurden, standen plötzlich Eloy, Bastiaan, Benjamin und Lee auf einer BĂŒhne, die sich ganz anders anfĂŒhlte als die ĂŒblichen grellen Popshows. Kein Kreischen, kein hysterisches Chaos â zumindest nicht so, wie man es sonst kannte. Stattdessen lag etwas in der Luft, das man damals vielleicht noch nicht richtig benennen konnte, heute aber sofort erkennt: eine Mischung aus WĂ€rme, Ernsthaftigkeit und diesem ganz besonderen GefĂŒhl, Teil von etwas GröĂerem zu sein.
Wenn Boybands plötzlich eine andere Seite zeigen
Gerade als Fan war man es gewohnt, Caught in the Act in einem bestimmten Licht zu sehen. Sie waren die Jungs von den Postern, die Stimmen aus dem Walkman, die Gesichter, die man heimlich in der Schule auf die letzte Seite des Hefts kritzelte. Alles war irgendwie leicht, verspielt und ein bisschen wie ein Dauerzustand aus Herzklopfen und TagtrÀumen.
Doch bei âLicht ins Dunkelâ verschob sich diese Perspektive ganz sanft. Ohne groĂe Inszenierung, ohne ĂŒbertriebene Showeffekte wirkten sie plötzlich greifbarer, fast nahbar â als wĂŒrden sie fĂŒr einen kurzen Moment aus dieser schillernden Boyband-Welt heraustreten und einfach nur als Menschen dort stehen.
Und genau das war es, was diesen Auftritt so besonders gemacht hat. Man hatte nicht mehr nur das GefĂŒhl, einem Star zuzusehen, sondern jemandem, der gerade genauso berĂŒhrt ist wie man selbst. Diese leise Ernsthaftigkeit hat sich fast unbemerkt zwischen die gewohnten Fan-GefĂŒhle geschoben und sie auf eine neue Ebene gehoben.
âLicht ins Dunkelâ â mehr als nur eine Spendenshow
Die Aktion âLicht ins Dunkelâ, die bereits 1973 ins Leben gerufen wurde, war damals schon weit mehr als nur eine Fernsehsendung. Jahr fĂŒr Jahr wurden dort Geschichten erzĂ€hlt, die unter die Haut gingen, und Schicksale sichtbar gemacht, die im Alltag oft ĂŒbersehen wurden.
Vielleicht war es genau dieser Kontrast, der den Auftritt von Caught in the Act so eindrucksvoll gemacht hat. Auf der einen Seite eine Boyband, die fĂŒr Leichtigkeit, TrĂ€ume und Teenie-SchwĂ€rmereien stand â auf der anderen Seite eine BĂŒhne, auf der es um echte Herausforderungen, um Hilfe und um Zusammenhalt ging.
Dass sich diese beiden Welten nicht widersprochen, sondern vielmehr ergĂ€nzt haben, war etwas, das man als Zuschauer ganz deutlich spĂŒren konnte. Es war, als wĂŒrde die Musik fĂŒr einen Moment eine andere Aufgabe ĂŒbernehmen â nicht nur zu unterhalten, sondern zu verbinden.
Ein Auftritt, der anders in Erinnerung bleibt
Wenn man heute an die vielen TV-Auftritte aus dieser Zeit zurĂŒckdenkt, verschwimmen einige davon miteinander. GroĂe Shows, Playback-Auftritte, Interviews â alles irgendwie Teil eines bunten, lauten Gesamtbildes.
Doch dieser Abend hebt sich ab. Vielleicht gerade, weil er nicht laut war. Vielleicht, weil er gezeigt hat, dass hinter all dem Glamour auch echte Emotionen stehen können. Und vielleicht auch, weil man als Fan plötzlich gemerkt hat, dass diese Verbindung zu einer Band mehr sein kann als nur SchwÀrmerei.
Es war ein Moment, in dem man stolz war, Fan zu sein â nicht nur wegen der Musik oder der Poster an der Wand, sondern weil die eigene Lieblingsband Teil von etwas war, das wirklich Bedeutung hatte.
Zwischen WeihnachtsgefĂŒhl und Teenie-Herzklopfen
Die Weihnachtszeit hatte ohnehin immer etwas Magisches, gerade in den 90ern. Lichterketten, Adventsshows im Fernsehen und dieses ganz eigene GefĂŒhl, dass alles ein bisschen nĂ€her zusammenrĂŒckt.
Und dann standen sie da â die vier Jungs, die sonst fĂŒr Herzklopfen gesorgt haben â und passten plötzlich ganz selbstverstĂ€ndlich in diese ruhige, warme AtmosphĂ€re hinein. Es war, als wĂŒrde sich alles fĂŒr einen kurzen Moment verbinden: die eigene Teenie-Welt, die Musik, die man liebte, und dieses GefĂŒhl von MitgefĂŒhl und Gemeinschaft, das man vielleicht zum ersten Mal so bewusst wahrgenommen hat.
RĂŒckblickend ist genau das der Grund, warum dieser Auftritt so prĂ€sent geblieben ist. Nicht, weil er spektakulĂ€r war, sondern weil er echt war.
CITA bei der Licht ins Dunkel Gala 1995 mit „You know“:
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurĂŒck, das berĂŒhrt, inspiriert und zeigt, wie viel StĂ€rke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule hĂ€ufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten SchlagerkĂŒnstler Deutschlands nach â und erzĂ€hlt dabei von all den Momenten, die ihn geprĂ€gt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als TĂ€nzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natĂŒrlich zu dem Tag, an dem er beim Casting fĂŒr Caught in the Act sein Leben fĂŒr immer verĂ€nderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frĂŒhe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel ĂŒber seine bedeutenden Beziehungen â unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard â sowie ĂŒber seinen gröĂten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine RĂŒckkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit âKopf aus â Herz anâ, seine Zusammenarbeit mit anderen KĂŒnstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. ErgĂ€nzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
FĂŒr alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges PortrĂ€t eines auĂergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
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Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste TrÀume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten ĂŒber Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Viele groĂformatige Fotos aus seinem Leben
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Ein inspirierendes PortrĂ€t eines KĂŒnstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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Bei der Licht ins Dunkel Gala traten CITA 1995 fĂŒr den guten Zweck auf. Spendest Du regelmĂ€Ăig und wenn ja, wohin?
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Caught In The Act
Die einstige Boygroup Caught In The Act, bestehend aus Benjamin Boyce, Lee Baxter, Bastiaan Ragas und Eloy de Jong, feierte von 1992 bis 1998 bemerkenswerte Erfolge in Europa und Asien. Mit sage und schreibe 15 Hit-Singles und ĂŒber 15 Millionen verkauften TontrĂ€gern eroberten sie insgesamt 15 Gold- und 2 Platin-Auszeichnungen. Besonders in Deutschland schrieben sie Geschichte, als sie Ende 1994 in der RTL-Vorabend-Serie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ sich selbst verkörperten und mit „Love is everywhere“ den Durchbruch schafften. Am 16.08.1998 verabschiedeten sie sich mit einem bewegenden Abschiedskonzert in Magdeburg.
Das glanzvolle Comeback an Silvester 2015
Erstmalig nach ĂŒber 18 Jahren stand „Caught In The Act“ am Silvesterabend 2015 wieder gemeinsam auf der BĂŒhne, diesmal ohne Benjamin Boyce. In der Sendung „Willkommen 2016“ begeisterten sie live am Brandenburger Tor in Berlin mit einer neuen Version von „Love is everywhere 2.0“.
Auftritte bei 90er Festivals
Inzwischen hat auch Eloy de Jong die Band verlassen. Mit Axel de Graaf und Marcel Vogelaar ist „Caught In The Act“ wieder zu einer vierköpfigen Einheit herangewachsen und erfreut Fans auf verschiedenen 90er Festivals.
Die Solo-Wege der Bandmitglieder
Doch was machen die vier Mitglieder heute? Eloy de Jong widmet sich dem Schlagersingen, Bastiaan Ragas veröffentlicht Songs auf HollÀndisch und Englisch, Lee Baxter kreiert Musik im 80er Jahre Stil, und Benjamin Boyce ist nach Amerika ausgewandert.










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