CITA in Paris – ein 90er-Traum zwischen Eiffelturm und Fanherzen
Wenn ich an CITA in Paris denke, sehe ich sofort diese leicht verwackelten BRAVO-TV-Bilder vor mir. Herbst 1996. Die Jungs in lässigen Jacken, irgendwo zwischen Tourstress und Teenie-Hysterie – und plötzlich wirken sie wie ganz normale Anfang-Zwanziger, die sich durch die Stadt der Liebe treiben lassen.
Damals saß ich wahrscheinlich mit frisch gekauftem BRAVO-Heft auf meinem Bett, Poster über mir an der Wand, und dachte: Paris. Mit ihnen. Wie unfair kann das Leben eigentlich sein?
Und gleichzeitig war es genau diese Mischung aus Fernweh, Humor und Boyband-Glamour, die diesen Beitrag so besonders gemacht hat.
„Heute zeigen wir euch Paris!“ – CITA als charmante Stadtführer
Das BRAVO-TV-Team begleitete Caught in the Act auf ihrer Tour durch Paris – und plötzlich wurden aus Popstars Stadtführer. Eloy übernahm selbstbewusst die Leitung und verkündete mit diesem typischen Grinsen: „Heute zeigen wir euch Paris!“
Man merkte sofort: Das war kein geschniegelt durchgeplanter Pressetermin. Das war locker, fast ein bisschen chaotisch – und genau deshalb so charmant.
Im Quartier Latin schlenderten sie durch kleine Gassen, grinsten in die Kamera und alberten herum. In einem Souvenir-Shop entdeckte Lee eine Brosche und versuchte, sie Benjamin schmackhaft zu machen. Benjamin winkte lachend ab – und wir wussten alle ganz genau, warum. Diese kleinen, unausgesprochenen Insider-Momente waren es, die uns Fans das Gefühl gaben, Teil von etwas Geheime(m) zu sein.
Bastiaan erzählte, wie selten solche Tage eigentlich waren. Meist bestand ihr Leben aus Auftritt, Interview, Hotel, Bus, nächster Auftritt. Sightseeing? Fehlanzeige. Und wenn sie dann doch einmal Zeit hatten, wirkte es fast wie ein kleiner Urlaub vom eigenen Erfolg.
Als Bastiaan und Eloy versuchten, ihre Eindrücke in brüchigem Schul-Französisch zu kommentieren, konnte man förmlich hören, wie halb Deutschland vor dem Fernseher kicherte. Es war nicht perfekt. Es war nicht geschniegelt. Es war echt.
Und vielleicht war genau das der Zauber von CITA in Paris.
Notre Dame, Eiffelturm und dieser eine magische Moment
„Schaut euch diese berühmte Kirche an“, sagte Eloy und tat einen Moment so, als würde ihm der Name nicht einfallen. „Wie hieß die noch gleich? Ach ja – Notre Dame.“
Diese Mischung aus gespielt-naivem Humor und echter Begeisterung war typisch 90er. Kein Social-Media-Content, kein durchoptimierter Imagefilm. Einfach vier Jungs mit Kamera.
Natürlich durfte der Eiffelturm nicht fehlen. Zwar aus kleiner Entfernung, aber gerade das hatte etwas unglaublich Romantisches. Bastiaan kletterte auf eine Mauer, breitete die Arme aus und erklärte den Turm zum Symbol der Romantik. Manager Cees mahnte sofort zur Vorsicht – und wir Teenie-Mädels hielten kollektiv den Atem an. Nicht wegen der Mauer. Sondern weil Bastiaan in dieser Kulisse einfach zu gut aussah.
Später führte sie der Weg zur Sacré-Cœur in Montmartre. Dort entstand einer dieser typisch schrägen CITA-Momente: Bastiaan formte aus roter Knete einen Mund und warf ihn dramatisch zu Boden. „Accident!“ rief jemand aus dem Off. Eloy kommentierte trocken.
Es war albern. Es war sinnlos. Und es war genau die Art von Humor, die wir liebten.
CITA in Paris und der Auftritt im Disneyland
Am späten Nachmittag schlenderten sie über den Place du Tertre, wo Maler und Karikaturisten ihre Werke an Touristen verkauften. Ich weiß noch, wie ich dachte: Wie romantisch muss es sein, wenn einer von ihnen dort ein Porträt malen lässt?
Und dann kam der Höhepunkt dieses Tages: der Auftritt im Disneyland Paris.
Über 1.000 begeisterte Zuschauer. Ein Hauch von Magie in der Luft. Und vier Jungs, die mit ihren Songs diesen Ort noch ein bisschen heller machten. Es war diese ganz eigene 90er-Energie: bunt, laut, unschuldig und voller Träume.
Wenn man heute an CITA in Paris zurückdenkt, ist es nicht nur ein Fernsehbeitrag. Es ist ein Zeitdokument. Ein Stück Jugend.
Wir haben damals nicht einfach nur zugeschaut. Wir haben mitgefühlt. Wir haben uns vorgestellt, wie wir zufällig um die Ecke biegen – und plötzlich stehen sie da. Lachen. Winken. Vielleicht ein Autogramm.
Und ganz ehrlich? Ein kleiner Teil von uns glaubt das bis heute.
Warum CITA in Paris bis heute nachwirkt
Rückblickend war dieser Paris-Trip mehr als nur Promotion. Es war eine Momentaufnahme einer Band auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs – kurz bevor die Aufnahmen für das neue Album begannen. Zwischen Eiffelturm und Interviews blitzte immer wieder durch, dass sie trotz Hysterie und Terminplan noch immer diese vier Jungs waren, die Spaß miteinander hatten.
Vielleicht ist es genau das, was uns bis heute so berührt.
Nicht nur die Musik. Nicht nur die Poster. Sondern diese kleinen Szenen zwischen den großen Momenten.
Wenn ich heute das Video von CITA in Paris wiedersehe, spüre ich dieses warme Ziehen im Bauch. Diese Mischung aus Wehmut und Dankbarkeit. Weil wir dabei sein durften – zumindest durch den Fernseher.
Und weil Paris in diesem Herbst 1996 für uns alle ein bisschen näher gerückt ist.
CITA in Paris 1996
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
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Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Viele großformatige Fotos aus seinem Leben
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Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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