Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas – der wohl lustigste CITA-Moment auf Facebook
Es gibt diese Fan-Momente, die tauchen nicht in offiziellen Bandbiografien auf, sie stehen in keiner Pressemitteilung und werden auch nicht in großen TV-Rückblicken gezeigt, aber in unseren Köpfen sind sie trotzdem für immer abgespeichert. Irgendwo zwischen „Das kann doch jetzt nicht wahr sein“, hysterischem Mitlesen und diesem sehr speziellen 90er-Fan-Gefühl, das man auch Jahre später noch abrufen kann, sobald irgendwo die Namen Lee Baxter, Bastiaan Ragas oder Caught in the Act fallen. Genau so ein Moment war der 12. Dezember 2014, als aus einem eigentlich harmlosen Facebook-Post plötzlich eine kleine CITA-Komödie wurde, die niemand geplant hatte, aber alle live miterleben durften.
Der Satz „Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas“ klingt erst einmal wie eine völlig überdrehte Fanfiction, die man damals vielleicht heimlich in ein kariertes Schulheft geschrieben hätte, während im Hintergrund die „Forever Friends“-CD lief. Nur war es diesmal keine ausgedachte Geschichte, sondern tatsächlich ein echter Facebook-Moment, der sich vor den Augen der Fans entwickelte. Und wie das bei den wirklich guten Anekdoten so ist, begann alles ganz unspektakulär. Lee wollte auf seiner Facebook-Seite seinen neuen Videoclip „No One But Myself“ teilen, der zu diesem Zeitpunkt bereits rund 12.000 Aufrufe auf YouTube hatte. Für einen Solo-Künstler, der sich nach den großen Boyband-Jahren seinen eigenen Weg suchte, war das ein schöner Erfolg, und für die Fans natürlich ein Grund, sich mitzufreuen.
Doch während alle eigentlich über Lees Musik sprechen sollten, passierte etwas, das plötzlich viel spannender war als jeder Klickstand. Unter dem Video-Post tauchte ein Like auf. Nicht irgendein Like, nicht irgendein Name, sondern Bastiaan Ragas. Ja, genau der Bastiaan Ragas. Unser Bas. Der Mann, dessen Name für viele CITA-Fans sofort Bilder aus BRAVO-Postern, TV-Auftritten, kreischenden Hallen und diesen unvermeidlichen 90er-Frisuren heraufbeschwört, bei denen man rückblickend nicht sicher ist, ob man lachen oder wehmütig seufzen möchte.
Für uns Fans war dieser Moment natürlich sofort elektrisierend. Bastiaan liked Lees Seite? Einfach so? Nach all den Jahren? Da geht im Fan-Hirn sofort die alte Zentrale an, irgendwo zwischen „Was passiert hier gerade?“ und „Soll ich vorsichtshalber schon mal mein altes Fanclub-Material aus dem Schrank holen?“. Für Lee selbst sah die Sache allerdings komplett anders aus. Er war nicht gerührt, nicht nostalgisch verklärt und schon gar nicht sofort überzeugt. Seine erste Reaktion war nicht „Oh, Bas ist wieder da“, sondern eher: Moment mal. Das kann doch unmöglich echt sein.
Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas: Wie ein Facebook-Like alles ins Rollen brachte
Um zu verstehen, warum Lee so misstrauisch reagierte, muss man sich kurz zurück in die Zeit vor dem Comeback denken. Caught in the Act hatten sich 1998 getrennt, und danach war der Kontakt zwischen den Jungs über viele Jahre hinweg nicht gerade das, was man als regelmäßigen Austausch bezeichnen würde. Es gab hier und da sporadische Nachrichten, einzelne Verbindungen, mal ein Lebenszeichen, aber dieses Bild von vier ehemaligen Bandkollegen, die ständig miteinander telefonieren und gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, entsprach damals nicht der Realität.
Für die Fans war das natürlich immer ein wunder Punkt. Wer in den 90ern mit Caught in the Act aufgewachsen ist, hatte diese vier Jungs im Kopf oft als untrennbare Einheit abgespeichert. Bastiaan, Benjamin, Eloy und Lee gehörten für uns einfach zusammen, so wie BRAVO-Starschnitte, Gelstifte und diese kleinen Fotostreifen aus Automaten, auf denen man mit der besten Freundin viel zu ernst in die Kamera schaute. Dass sich nach der Trennung Wege auseinanderentwickeln, Kontakte einschlafen und jeder sein eigenes Leben weiterlebt, ist menschlich völlig normal, aber das Fan-Herz ist da manchmal ein bisschen langsamer im Verarbeiten.
Als also plötzlich der Name Bastiaan Ragas unter Lees Facebook-Seite auftauchte, war die Aufregung groß. Für Lee hingegen war der Fall schnell klar. Wenn jemand mit Bastiaans Namen auftaucht, dann muss das doch ein Fake sein. Und da muss man fairerweise sagen: Ganz aus der Luft gegriffen war dieser Gedanke nicht. Lee hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Fake-Accounts und unangenehmen Online-Erfahrungen zu tun gehabt, darunter auch mit einer hartnäckigen Stalkerin, die ihn über falsche Profile verfolgte. Wer so etwas erlebt hat, schaut bei plötzlich auftauchenden Profilen natürlich genauer hin und denkt nicht automatisch: Ach, wie schön, der ehemalige Bandkollege ist da.
Lees Reaktion war dann sehr Lee: direkt, emotional, ungefiltert und in dem Moment absolut überzeugt davon, richtig zu liegen. Während die Fans noch rätselten und vielleicht schon gedanklich eine kleine CITA-Reunion am Facebook-Kommentarbereich-Tisch organisierten, hatte Lee innerlich längst den roten Knopf gedrückt. Für ihn war das nicht Bas, sondern irgendein Mensch, der sich mit fremdem Namen wichtigmachen wollte. Und solchen Leuten wollte er keine Bühne geben.
Man kann sich diese Szene heute fast bildlich vorstellen. Lee sitzt vor Facebook, sieht den Namen, runzelt die Stirn, die innere Alarmanlage springt an, und bevor irgendjemand „Vielleicht fragst du ihn erst mal“ sagen kann, ist der vermeintliche Fake-Account auch schon auf der Abschussliste. Es war nicht böse gemeint, eher eine Mischung aus Selbstschutz, schlechter Erfahrung und diesem herrlich impulsiven Moment, den man später noch jahrelang erzählt, weil er einfach zu gut war, um vergessen zu werden.
Von Fake-Alarm bis Fan-Ermittlung: Die Kommentare liefen heiß
Was dann folgte, war für CITA-Fans im Grunde das digitale Äquivalent zu einer Live-Sendung, bei der niemand wusste, wie sie ausgehen würde. Lee schrieb in den Kommentaren ziemlich deutlich, was er von dem vermeintlichen Fake hielt. Sätze wie „Stupid people are everywhere!“ und „This must be someone with very low IQ!“ machten schnell klar: Lee war nicht nur skeptisch, er war richtig genervt. Und natürlich verstanden viele Fans seine Reaktion erst einmal. Fake-Accounts waren schon damals ein lästiges Thema, und wenn jemand den Namen Bastiaan Ragas benutzt, obwohl er es gar nicht ist, dann ist das für Fans und Künstler gleichermaßen ärgerlich.
Aber gleichzeitig nagte bei einigen offenbar doch der Zweifel. Was, wenn es wirklich Bas war? Was, wenn ausgerechnet dieser Moment der erste kleine öffentliche Faden zurück zu einem alten Bandkollegen war? Was, wenn Lee gerade nicht irgendeinen Fake blockte, sondern tatsächlich Bastiaan Ragas höchstpersönlich? In einem normalen Freundeskreis würde man vielleicht kurz eine Nachricht schreiben, nachfragen, telefonieren oder eine Insider-Frage stellen. In der Fanwelt des Jahres 2014 wurde daraus natürlich eine Mischung aus Detektivarbeit, Kommentarschlacht und kollektiver Schnappatmung.
Einige Fans rieten Lee, dem Profil doch einfach ein paar private Fragen zu stellen, die nur der echte Bastiaan beantworten könnte. Eine alte Anekdote, ein Insider aus der Bandzeit, irgendein Detail, das kein Fake wissen konnte. Das war eigentlich ein sehr vernünftiger Vorschlag. Aber Lee war zu diesem Zeitpunkt schon längst an dem Punkt, an dem er mit dem Thema durch war. Seine Antwort war kurz, knackig und bis heute legendär: „I’ve blocked the idiot!“
Damit war die Sache für ihn erledigt. Zumindest dachte er das.
Für die Fans hingegen war ab diesem Moment überhaupt nichts erledigt. Im Gegenteil. Jetzt wurde es erst richtig spannend. Denn während Lee den Account blockiert hatte, tauchten immer mehr Hinweise auf, dass es vielleicht doch der echte Bastiaan sein könnte. Ein Fan postete schließlich einen Screenshot von Bastiaans Twitter-Profil, auf dem Bas selbst sinngemäß schrieb, dass er es wirklich auf Facebook sei. Und da wurde aus der kleinen Kommentar-Aufregung plötzlich ein Moment, bei dem man innerlich nur noch die Hände vor den Mund schlagen konnte.
Man muss sich das vorstellen: Da taucht nach Jahren auf einmal Bastiaan bei Lee auf, Lee hält ihn für einen Fake, blockiert ihn und schimpft öffentlich über den vermeintlichen Betrüger, während die Fans live danebenstehen wie eine Gruppe aufgeregter Freundinnen beim Klassentreffen, die gerade merken, dass die Sitzordnung dramatischer wird als gedacht. Es war unangenehm, witzig, absurd und rührend zugleich. Vor allem aber war es unfassbar menschlich. Kein glattgebügelter PR-Moment, keine vorbereitete Reunion-Ankündigung, kein Management-Text mit sorgfältig gesetzten Kommas. Einfach Facebook, echte Reaktionen und ein bisschen Chaos. Also im besten Sinne: Internet, wie es früher einmal war.
„OMG. Have I just blocked Bas?“ – der Moment, in dem alles kippte
Irgendwann schien auch Lee zu merken, dass die Sache möglicherweise eine andere Wendung nahm als gedacht. Die Fans hatten nicht lockergelassen, die Hinweise verdichteten sich, und plötzlich stand diese eine Frage im Raum, die den ganzen Abend in einen CITA-Klassiker verwandelte. Lee schrieb: „OMG. Have I just blocked Bas????“
Mehr brauchte es nicht. Dieser Satz war Gold. Nicht nur, weil er so ehrlich war, sondern weil darin alles steckte: Lees Überraschung, seine leichte Panik, sein plötzliches Zweifeln und gleichzeitig diese unfreiwillige Komik, die man niemals hätte schreiben können, wenn man sie geplant hätte. „Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas“ war damit nicht mehr nur ein lustiger Satz, sondern ein echter Fan-Moment geworden. Einer, den man sofort weitererzählen wollte.
Für uns Fans fühlte sich das an, als würde sich eine Tür öffnen, von der viele gar nicht mehr sicher waren, ob sie überhaupt noch existierte. Natürlich war es erst einmal nur ein Facebook-Missverständnis. Natürlich war noch nicht klar, ob daraus irgendetwas entstehen würde. Aber nach all den Jahren, in denen Caught in the Act eher eine Erinnerung waren, ein Soundtrack aus Jugendzimmern, TV-Aufnahmen und verblassten Magazinseiten, war allein dieser Austausch schon aufregend. Plötzlich waren Lee und Bastiaan nicht nur Namen aus einer vergangenen Fan-Ära, sondern zwei echte Menschen, die vielleicht gerade wieder miteinander in Kontakt kamen.
Dann wurde es für eine Weile still. Und wie das in solchen Momenten ist, macht Stille alles noch spannender. Wenn man als Fan ohnehin schon mit angehaltenem Atem vor dem Bildschirm sitzt, fühlt sich jede Minute ohne neues Update an wie eine Werbepause mitten im Staffelfinale. Man aktualisiert, liest noch einmal die Kommentare, überlegt, was gerade im Hintergrund passiert, und malt sich innerlich die wildesten Szenarien aus. Hat Lee Bastiaan geschrieben? Hat jemand vermittelt? Ruft Bas ihn an? Sitzt Lee gerade da und denkt: „Oh nein, was habe ich getan?“ Man wusste es nicht, und gerade deshalb war es so köstlich.
Schließlich kam die erlösende Nachricht. Lee schrieb, dass es tatsächlich Bastiaan gewesen sei. Die beiden hatten telefoniert, und das Gespräch sei wirklich gut gewesen. Damit war der ganze Spuk auf einmal aufgelöst. Aus dem vermeintlichen Fake-Alarm wurde ein echtes Wiedersehen am Telefon. Aus der Blockierung wurde ein kleiner Neustart. Und aus einem Facebook-Post zu „No One But Myself“ wurde eine der schönsten, lustigsten und unerwartetsten CITA-Anekdoten überhaupt.
Natürlich machte Lee die Blockierung wieder rückgängig. Alles andere wäre auch schwer zu erklären gewesen. Man kann schließlich nicht dauerhaft den echten Bastiaan Ragas blockieren, nur weil er zu echt war, um echt zu wirken. Und genau darin lag der Charme dieser Geschichte. Sie war nicht perfekt, nicht glatt, nicht inszeniert. Sie war ein bisschen chaotisch, ein bisschen peinlich, sehr lustig und am Ende unglaublich warmherzig.
Warum dieser Facebook-Moment für CITA-Fans mehr war als nur ein Witz
Wer damals nicht Fan war, versteht vielleicht nicht sofort, warum dieser Moment so viel ausgelöst hat. Von außen betrachtet könnte man sagen: Ein ehemaliger Boyband-Sänger hat versehentlich seinen früheren Bandkollegen auf Facebook blockiert, dann haben sie telefoniert, Ende der Geschichte. Aber für Menschen, die Caught in the Act in den 90ern geliebt haben, war da viel mehr drin.
Caught in the Act waren für viele von uns nicht einfach irgendeine Band. Sie waren ein Stück Jugend. Sie waren das Poster über dem Bett, das heimlich geführte Fan-Tagebuch, der Kassettenrekorder vor dem Fernseher, wenn ein Auftritt angekündigt war, und dieses Gefühl, dass ein Song wie „Love Is Everywhere“ oder „Babe“ für drei Minuten alles leichter machen konnte. Als sich die Band 1998 trennte, war das für viele Fans nicht nur eine Nachricht aus der Popwelt, sondern ein kleiner Abschied von einer ganzen Lebensphase. Man wurde älter, die Bravo-Starschnitte verschwanden irgendwann von den Wänden, das echte Leben wurde größer, aber irgendwo blieb CITA immer in einer kleinen, warmen Ecke des Herzens sitzen.
Deshalb fühlte sich dieser Facebook-Moment 2014 wie ein unerwartetes Klopfen an genau dieser Tür an. Plötzlich war da wieder Bewegung. Plötzlich gab es einen Kontakt, ein Telefonat, ein Lachen, vielleicht sogar ein erstes vorsichtiges Wiederannähern. Niemand wusste damals, dass es nur ein Jahr später tatsächlich zu einem Comeback von Caught in the Act kommen würde. Aber rückblickend wirkt dieser Tag fast wie ein kleiner Vorbote. Ein etwas stolpernder, sehr komischer, aber irgendwie passender Vorbote.
Denn mal ehrlich: Wie hätte ein erster öffentlicher Funke in der CITA-Welt besser aussehen können als durch ein Missverständnis auf Facebook? Nicht mit rotem Teppich, nicht mit großer Pressekonferenz, sondern mit Lee, der überzeugt ist, einen Fake zu blockieren, Fans, die fieberhaft Hinweise sammeln, Bastiaan, der irgendwo klarstellt, dass er wirklich er ist, und am Ende einem Telefonat, das offenbar gut war. Das ist so herrlich menschlich, dass man es kaum besser erfinden könnte.
Auch für Lee war dieser Moment im Nachhinein besonders. Nicht, weil er sich geirrt hatte, sondern weil sich aus diesem Irrtum etwas Gutes entwickelte. Manchmal braucht es im Leben eben keinen perfekt geplanten Anlass, um wieder miteinander zu sprechen. Manchmal reicht ein Like, ein Missverständnis und ein paar Fans, die hartnäckiger sind als jede interne Kommunikationsabteilung. Und wenn man ehrlich ist, gehört genau das zu den Dingen, die Fan-Communitys so besonders machen. Sie sehen manchmal Verbindungen, bevor die Beteiligten selbst wieder bereit sind, sie zu sehen.
Ein kleiner Facebook-Fauxpas mit großem Nostalgie-Faktor
Wenn man heute auf „Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas“ zurückblickt, dann ist es fast unmöglich, dabei nicht zu lächeln. Der Moment hatte alles, was eine gute CITA-Erinnerung braucht: Lee in Bestform, Bas als unerwarteter Überraschungsgast, Fans im Ausnahmezustand, ein bisschen Drama, ein bisschen Chaos und am Ende ganz viel Herz. Es war kein offizieller Meilenstein im klassischen Sinne, aber einer dieser kleinen Augenblicke, die sich in der Fan-Erinnerung festsetzen, weil sie echter wirken als jede perfekt produzierte Ankündigung.
Vielleicht liegt genau darin der Zauber. In den 90ern haben wir unsere Idole oft durch Magazine, TV-Sendungen und Poster erlebt. Alles war größer, glänzender und irgendwie weiter weg. 2014 saßen wir plötzlich alle vor Facebook und konnten in Echtzeit miterleben, wie ein ehemaliger CITA-Moment nicht auf einer Bühne, sondern in einer Kommentarspalte entstand. Das war eine ganz andere Nähe, aber das Gefühl dahinter war erstaunlich vertraut. Wieder dieses Kribbeln. Wieder dieses „Hast du das gesehen?“. Wieder diese Mischung aus Lachen, Hoffnung und der leisen Ahnung, dass da vielleicht noch etwas kommen könnte.
Und ja, rückblickend war es vielleicht wirklich einer dieser kleinen Funken, die die CITA-Nostalgie wieder heller gemacht haben. Nicht allein, nicht offiziell, nicht als großer Plan, aber als emotionaler Moment für alle, die damals noch mitgelesen haben. Ein Jahr später kam das Comeback, und plötzlich wirkte dieser Facebook-Abend wie eine Szene, die man im Nachhinein mit einem wissenden Lächeln betrachtet. Als hätte das Universum schon mal vorsichtig getestet, ob unsere Fan-Herzen noch funktionieren. Spoiler: Sie funktionierten. Sehr sogar.
Heute gehört die Geschichte zu den Anekdoten, die man neuen oder zurückgekehrten Fans erzählen kann, wenn man erklären möchte, warum CITA nie nur Musik war. Es ging immer auch um Erinnerungen, um Gemeinschaft, um diese kleinen verrückten Momente, bei denen alle gleichzeitig lachen und mitfiebern. „No One But Myself“ sollte damals eigentlich im Mittelpunkt stehen, doch für einen Abend stahl Bastiaan Ragas dem Video völlig unbeabsichtigt die Show, indem er einfach nur auf Facebook auftauchte und zu echt war, um sofort geglaubt zu werden.
Vielleicht ist genau das die schönste Pointe an der ganzen Geschichte. Lee wollte einen Fake blockieren und fand stattdessen einen alten Bandkollegen wieder. Die Fans wollten nur ein Video feiern und bekamen plötzlich ein kleines Stück Caught in the Act-Geschichte live serviert. Und aus einem simplen Klick wurde ein Moment, über den wir auch Jahre später noch mit diesem ganz bestimmten Fan-Grinsen sprechen.
Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas – das klingt bis heute wie der Titel einer Sitcom-Folge, die irgendwo zwischen Boyband-Nostalgie und Facebook-Chaos spielt. Aber für uns war es mehr als ein Witz. Es war ein Abend, an dem aus Misstrauen ein Telefonat wurde, aus einem Fehler ein Happy End und aus einer Kommentarspalte ein kleines Wiedersehen mit der eigenen Jugend. Und manchmal reicht genau so ein Moment, um sich wieder daran zu erinnern, warum man diese vier Jungs damals so sehr ins Herz geschlossen hat.
👉 Wer Lees damaligen Facebook-Post nochmal sehen will, findet ihn hier:
https://www.facebook.com/leecollinbaxter/posts/805728829487381
Leider sind Bastiaans Kommentare dort nicht mehr sichtbar, da dieser Facebook-Account von ihm zwischenzeitlich nicht mehr existiert. Aber Lees emotionale Ausbrüche könnt Ihr dort nachlesen! 😂
Wer Bastiaan Ragas nur als strahlenden Caught in the Act-Star kennt, wird überrascht sein: In „Schnuller, Sex & Kinderkacke“ zeigt er sich von seiner ehrlichsten – und lustigsten – Seite. Statt kreischender Groupies und glamouröser Bühnenauftritte erzählt Bastiaan hier von schlaflosen Nächten, schreienden Babys und der chaotischen Realität als vierfacher Vater.
Mit viel Selbstironie plaudert er über Themen, über die sonst kaum jemand offen spricht: Beziehungen unter Strom, Sex nach Terminplan, Midlife-Krisen und das völlige Gefühlschaos frischgebackener Väter. Mal urkomisch, mal nachdenklich – aber immer ehrlich und mitten aus dem Leben.
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