Es gibt Fernsehauftritte, bei denen Caught In The Act makellos gestylt eine Choreografie präsentieren, und es gibt jenen wunderbaren Moment aus dem Jahr 1996, in dem vier Boyband-Stars gegen einen überfüllten Mixer verloren. Für die ProSieben-Sendung „SAM“ sollten Lee Baxter, Bastiaan Ragas, Benjamin Boyce und Eloy de Jong einen gesunden Fitnessdrink zubereiten. Der Cocktail-Mix mit CITA begann mit Früchten, Milch, Eigelb und optimistischer Entschlossenheit, entwickelte sich jedoch innerhalb kürzester Zeit zu einem kleinen Küchengeräte-Drama. Der Mixer streikte, Bastiaan versuchte sich im manuellen Schütteln, Eloy rückte der Masse mit einer Gabel zu Leibe, und ein Teil des Ergebnisses landete schließlich auf Benjamins Kleidung. Was aus kulinarischer Sicht nur bedingt überzeugte, wurde für Fans zu einem herrlich unperfekten Stück Fernsehgeschichte.
Der Cocktail-Mix mit CITA zeigte die vier nicht auf einer Konzertbühne, sondern hinter einer Bar, wo weder harmonische Stimmen noch einstudierte Tanzschritte gegen zu viele Zutaten halfen. Gerade das machte den Beitrag so sympathisch. Lee, Bastiaan, Benjamin und Eloy wirkten nicht wie unnahbare Posterfiguren, sondern wie vier Freunde, die eine einfache Aufgabe mit erstaunlicher Zuverlässigkeit komplizierter machten. Am Ende stand tatsächlich ein Glas auf der Theke, dekoriert und mit Trinkhalm versehen. Ob der Inhalt geschmacklich eine Karriere verdient hätte, blieb fraglich. Die Redaktion kam jedenfalls zu einem ausgesprochen vernünftigen Urteil: Singen konnten die Jungs deutlich besser als Cocktails mixen.
Der Cocktail-Mix mit CITA begann erstaunlich gesund
Die Grundidee klang zunächst vollkommen harmlos. Caught In The Act waren ständig unterwegs, absolvierten Auftritte, Interviews und Reisen und sollten deshalb zeigen, wie sich ein gesunder Fitnesscocktail zubereiten ließ. In den Neunzigern besaß schon das Wort „Fitness“ eine beruhigende Wirkung. Sobald es auf einem Getränk, einer Videokassette oder einer sehr farbenfrohen Sporthose stand, musste die Sache schließlich vernünftig sein. Der Cocktail-Mix mit CITA versprach also einen kleinen Blick auf die gesunde Seite des Boybandlebens – zumindest theoretisch.
Auf dem Tresen wartete eine ganze Obstabteilung: Kirschen, Himbeeren, Brombeeren, Ananas, Banane und Kiwi sollten im Mixer zu einer fruchtigen Mischung werden. Kapstachelbeeren waren für die Dekoration vorgesehen und verliehen dem geplanten Getränk einen Hauch professioneller Barkultur. Bis zu diesem Punkt konnte man noch glauben, Lee, Bastiaan, Benjamin und Eloy würden gleich souverän einen vitaminreichen Drink servieren, den Fans begeistert zu Hause nachmachen wollten.
Dann kamen Milch und Eigelb ins Spiel. Spätestens hier dürfte mancher Zuschauer kurz innegehalten haben, denn die Verbindung aus Beeren, tropischen Früchten, Milch und rohem Eigelb klingt weniger nach entspannter Sommerfrische als nach einer Mutprobe für Mixer und Verdauung. Der Cocktail-Mix mit CITA folgte dennoch unbeirrt seinem Plan. Wenn eine Lieblingsband 1996 erklärte, eine bestimmte Kombination sei gesund, war das Vertrauen vieler Fans vermutlich größer als jede kulinarische Skepsis.
Die Zutaten wurden nacheinander in den elektrischen Mixer gegeben, wobei niemand rechtzeitig die entscheidende Frage stellte: Wie voll ist eigentlich zu voll? Banane, Kiwi, Ananas, Beeren, Milch und Eigelb beanspruchten gemeinsam deutlich mehr Raum, als das Gerät entspannt verarbeiten konnte. Der Cocktail-Mix mit CITA verwandelte sich damit in eine praktische Demonstration dafür, dass selbst ein Mixer Grenzen besitzt und dass vier attraktive Männer diese Grenzen nicht automatisch außer Kraft setzen.
Noch herrschte gute Laune. Die vier standen gemeinsam hinter der Bar, kommentierten das Geschehen und schienen fest daran zu glauben, dass aus dem farbenfrohen Inhalt irgendwann ein trinkbares Ergebnis entstehen würde. Für Fans war bereits dieser Anblick ein Geschenk. CITA beim gemeinsamen Küchenexperiment zu beobachten, bot andere Einblicke als ein klassisches Musikinterview. Der Cocktail-Mix mit CITA ließ Raum für spontane Reaktionen – und der Mixer sollte sehr bald dafür sorgen, dass davon reichlich vorhanden war.
Ein überfüllter Mixer erklärte plötzlich seinen Rücktritt
Als das Gerät eingeschaltet wurde, zeigte sich das vorhersehbare Problem: Der Mixer war mit der Menge und Beschaffenheit seiner Ladung überfordert. Statt die Zutaten zuverlässig in einen glatten Fitnessdrink zu verwandeln, röchelte und stockte er, bis praktisch nichts mehr voranging. Der Cocktail-Mix mit CITA war an jenem Punkt angelangt, an dem eine vernünftige Person das Gerät ausgeschaltet, geleert und in kleineren Portionen weitergearbeitet hätte. Zum Glück für die Fernsehunterhaltung waren vier Boyband-Mitglieder zuständig.
Bastiaan versuchte, der halb pürierten Masse mit körperlichem Einsatz zu helfen, und schüttelte den Behälter von Hand. Das sah weniger nach professioneller Cocktailzubereitung als nach einer spontanen Trainingsübung aus, passte aber immerhin zum angekündigten Fitnessgedanken. Der Cocktail-Mix mit CITA bewies damit, dass sich ein elektrisches Küchengerät notfalls auch als Sportgerät interpretieren lässt. Ob der Hersteller diese Anwendung empfohlen hätte, darf bezweifelt werden.
Eloy griff währenddessen zu einer Gabel und stocherte in der Masse herum. Aus heutiger Sicht möchte man bei dieser Szene sofort einen Sicherheitshinweis einblenden: Bitte elektrische Geräte ausschalten und vom Strom trennen, bevor irgendwelche Besteckteile hineingelangen. Im Beitrag blieb der Moment vor allem als herrlich chaotischer Lösungsversuch hängen. Der Cocktail-Mix mit CITA verlief endgültig nicht mehr nach Rezept, sondern nach dem Prinzip, dass irgendeine Maßnahme schon helfen werde, wenn nur genügend Bandmitglieder gleichzeitig daran glauben.
Als wäre der technische Stillstand noch nicht unterhaltsam genug, bekam auch Benjamins Kleidung etwas von der Mischung ab. Für einen Mann, der in den Neunzigern oft erstaunlich sorgfältig gestylt vor Kameras erschien, war ein Obst-Milch-Eigelb-Spritzer vermutlich nicht das gewünschte Accessoire. Der Cocktail-Mix mit CITA traf damit ausgerechnet jenen Bereich, der bei einer Boyband normalerweise streng geschützt wurde: das Outfit. Benjamin nahm es jedoch offenbar mit Humor, und genau diese Gelassenheit machte die Szene noch liebenswerter.
Schließlich übernahm Benjamin selbst und schüttelte die Zutaten mit kräftigem Armeinsatz durch. Danach nahm der Mixer seine Arbeit tatsächlich wieder auf. Vielleicht hatte die Masse nur eine energische Ermutigung gebraucht, vielleicht waren die Zutaten günstiger verteilt, oder das Gerät wollte einfach vermeiden, dass noch ein Bandmitglied eine kreative Reparaturmethode entwickelte. Beim Cocktail-Mix mit CITA siegte jedenfalls am Ende die Beharrlichkeit über die Technik.
Unter den Blicken der anderen goss Bastiaan das Ergebnis in ein Cocktailglas, fügte Dekoration und Trinkhalm hinzu und verlieh dem Chaos damit einen überraschend ordentlichen Abschluss. Von außen sah der fertige CITA-Cocktail beinahe professionell aus. Wer seine Entstehung nicht gesehen hatte, konnte kurz glauben, hier sei ein wohlüberlegter Drink entstanden. Alle anderen wussten, dass in diesem Glas nicht nur Obst und Milch steckten, sondern auch Muskelkraft, technisches Glück und eine kleine textile Opfergabe von Benjamin.
Warum das Cocktail-Chaos CITA so nahbar machte
In der erfolgreichsten Zeit von Caught In The Act waren viele Auftritte bis ins Detail geplant. Kleidung, Licht, Kamerapositionen und Bewegungen sollten ein stimmiges Bild ergeben, denn eine Boyband lebte auch von der perfekten Präsentation. Der Cocktail-Mix mit CITA funktionierte genau andersherum. Niemand konnte vorhersehen, dass der Mixer streiken, Eloy zur Gabel greifen und Benjamin einen Teil des Getränks abbekommen würde. Aus dieser Unberechenbarkeit entstand ein Moment, der echter wirkte als jede sauber vorbereitete Antwort.
Für Fans waren solche Szenen besonders wertvoll, weil sie die Persönlichkeiten der vier deutlicher sichtbar machten. Bastiaan reagierte mit Tatendrang, Eloy suchte eine praktische Lösung, Benjamin packte schließlich selbst mit an, und Lee beobachtete das wachsende Küchenchaos gemeinsam mit den anderen. Der Cocktail-Mix mit CITA zeigte keine einstudierten Rollen, sondern spontane Reaktionen. Genau darin lag das Gefühl von Nähe: Man hatte für einen Augenblick den Eindruck, die Jungs nicht bei einem Pressetermin, sondern bei einem leicht missglückten Nachmittag mit Freunden zu erleben.
Das redaktionelle Fazit, CITA könnten besser singen als Cocktails mixen, war deshalb keine vernichtende Kritik, sondern die perfekte Pointe. Niemand erwartete ernsthaft, dass Lee, Bastiaan, Benjamin und Eloy ihre Musikkarriere gegen eine gemeinsame Saftbar eintauschen würden. Der Cocktail-Mix mit CITA musste nicht kulinarisch überzeugen, um gute Unterhaltung zu sein. Sein Erfolg bestand gerade darin, dass der Weg zum fertigen Glas viel denkwürdiger wurde als das Getränk selbst.
Solche Beiträge gehörten zum Charme des Musikfernsehens der Neunziger. Stars sollten nicht nur einen Song präsentieren, sondern kleine Aufgaben lösen, Fragen beantworten oder Dinge ausprobieren, die mit ihrem eigentlichen Beruf wenig zu tun hatten. Das Ergebnis war manchmal albern, gelegentlich chaotisch und fast immer ergiebig für Fan-Gespräche. Der Cocktail-Mix mit CITA lieferte besonders viel Material. Man konnte über Zutaten diskutieren, Benjamins Fleck bedauern, Eloys Gabeleinsatz analysieren und Bastiaans Schütteltechnik würdigen – alles innerhalb weniger Minuten.
Heute sehen wir die Szene mit einem zusätzlichen nostalgischen Blick. Damals war sie ein aktueller Fernsehbeitrag über vier sehr erfolgreiche junge Sänger. Inzwischen ist sie ein Stück Alltagsgeschichte aus einer Zeit, in der man solche Aufnahmen auf VHS sammelte und im Freundeskreis weitergab. Der Cocktail-Mix mit CITA bringt nicht nur die Band zurück, sondern auch das Gefühl, zufällig einen besonders lustigen Ausschnitt erwischt zu haben, den man am nächsten Tag unbedingt weitererzählen musste.
Ein echter Cocktail gelingt mit deutlich weniger Chaos
Wer nach dem CITA-Cocktail weiterhin Lust auf ein fruchtiges Getränk hat, muss weder rohes Eigelb verwenden noch einen Mixer bis an seine Belastungsgrenze füllen. Eine klassische Piña Colada passt ebenfalls wunderbar zu Sommer, Musik und einem gemütlichen nostalgischen Videoabend. Anders als beim Cocktail-Mix mit CITA ist das Verhältnis der Zutaten überschaubar, und Benjamins Kleidung darf dabei hoffentlich sauber bleiben.
Für ein Glas mit ungefähr 330 Millilitern werden sechs Zentiliter weißer Rum, zehn Zentiliter Ananassaft, vier Zentiliter dickflüssige Kokosnusscreme, zwei Zentiliter Schlagsahne sowie drei bis vier Eiswürfel oder Crushed Ice benötigt. Eine Ananasscheibe dient als Dekoration. Rum, Ananassaft, Kokosnusscreme, Sahne und Eis werden kräftig geschüttelt und anschließend in ein Glas gegeben. Zum Schluss kommt die Ananasscheibe an den Rand. Wer weitere Anregungen sucht, findet Cocktail-Rezepte bei Amazon.
Natürlich lässt sich die Piña Colada für eine alkoholfreie Variante auch ohne Rum zubereiten, etwa mit mehr Ananassaft und Kokosnusscreme nach Geschmack. Unabhängig von der Version gilt: Zutaten in passenden Mengen verarbeiten, das Gerät nicht überfüllen und vor jedem Eingriff ausschalten. Der Cocktail-Mix mit CITA bleibt als Unterhaltung großartig, sollte aber nicht unbedingt als Sicherheitsschulung dienen.
Beim anschließenden Video darf dann wieder hemmungslos gelacht werden. Der Mixer kämpft, Bastiaan schüttelt, Eloy improvisiert und Benjamin bekommt einen Teil der Mischung ab, während sich die vier ihre gute Laune bewahren. Genau diese Stimmung ist das eigentliche Rezept, das bis heute funktioniert. Der Cocktail-Mix mit CITA bestand vielleicht aus einer fragwürdigen Zutatenkombination, doch sein Humor ist erstaunlich gut gealtert.
Vielleicht erinnern wir uns deshalb so gern an diesen Beitrag. Caught In The Act waren für ihre Fans natürlich Stars, aber in diesem Moment waren sie ebenso vier junge Männer, die einen Mixer überschätzten und anschließend gemeinsam versuchten, die Sache irgendwie zu retten. Das machte sie nicht weniger bewundernswert, sondern noch sympathischer. Perfektion schafft Distanz; ein Obstfleck auf Benjamins Kleidung dagegen fühlt sich erstaunlich menschlich an.
Am Ende stand tatsächlich ein dekoriertes Glas auf der Theke, und damit war die Aufgabe zumindest formal erfüllt. Ob jemand den CITA-Cocktail anschließend vollständig austrank, ist vielleicht gar nicht die wichtigste Frage. Der Cocktail-Mix mit CITA schenkte uns viel mehr als ein Rezept: spontane Reaktionen, echtes Teamwork und einen jener Fernsehklassiker, bei denen man schon vor dem ersten Mixerversuch weiß, dass gleich etwas herrlich schiefgehen wird. Singen konnten Lee, Bastiaan, Benjamin und Eloy zweifellos besser. Zum Glück – denn eine Weltkarriere als Cocktailbar-Team hätte vermutlich deutlich mehr Reinigungsmittel benötigt.
CITAs chaotischer Cocktail-Mix:
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