Back to the 90s: Die VIVA Party als Teenie-Traum
Es war das Jahr 1997 – wir hatten Bravo-Poster an den Wänden, Glitzer-Haarspangen im Pony und unsere Herzen schlugen nur für unsere Jungs. Als VIVA damals zur großen VIVA Party einlud, war das wie Weihnachten, Geburtstag und erster Kuss in einem.
Stars und Sternchen gaben sich die Klinke in die Hand – aber für uns Mädels zählte natürlich nur eines: Caught in the Act. Schon als Bastiaan, Benjamin, Eloy und Lee mit dem Auto auf das Studiogelände fuhren, war die Stimmung am Überkochen. Draußen kreischten die Fans, schrien sich die Seele aus dem Leib und hofften, vielleicht nur einen kurzen Blick auf die Jungs zu erhaschen.
Ins Studio selbst durften nur wenige Auserwählte – ein bisschen wie die Glücksfee, die die goldenen Tickets verteilt hatte. Für die draußen wartenden Mädels war das zwar bitter, aber glaubt mir: Die Party-Stimmung war auch draußen gigantisch. Allein die Nähe zu wissen, dass die Jungs gleich da drinnen performen, reichte schon für Herzklopfen im Akkord.
Die Performance: „Do it for love“ live bei VIVA
Und dann war es endlich soweit: Caught in the Act standen im Studio auf der Bühne und performten ihre Single „Do it for love“. Jeder Blick, jede Bewegung – alles fühlte sich an wie ein Versprechen, dass sie nur für uns sangen. Diese Mischung aus Euphorie und Nervosität, die wir als Teenies hatten, kann man heute kaum beschreiben. Aber wenn man sich den Auftritt nochmal anschaut, ist man sofort zurück in dieser verrückten Zeit.
War jemand von Euch damals live im Studio oder sogar draußen dabei? Schreibt mir unbedingt in die Kommentare, ich will alles wissen!
👉 Hier könnt Ihr Euch den Auftritt nochmal ansehen:
CITA auf der VIVA Party 1997 mit „Do it for love“:
VIVA – Der Sender, der uns die 90er schenkte
Doch lasst uns mal kurz einen Blick zurückwerfen: Woher kam eigentlich dieser legendäre Sender, der unser Teenie-Leben so geprägt hat?
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Startschuss 1993: Am 1. Dezember 1993 ging VIVA auf Sendung – als deutsche Antwort auf MTV. Plötzlich hatten wir einen Sender, der unsere Sprache sprach. Moderatoren wie Heike Makatsch, Mola Adebisi oder Stefan Raab waren sofort Kult und fühlten sich fast an wie große Geschwister, die uns durch den Musik-Alltag führten.
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Das große VIVA-Gefühl: Es war mehr als nur ein Musikfernsehen – VIVA war unser Tor zu Boybands, Girlgroups und dem neuesten Klatsch aus der Popwelt. Ohne YouTube oder Social Media war VIVA das Fenster, durch das wir unsere Stars überhaupt sehen konnten. Jede neue VIVA-Sendung war ein Pflichttermin – von „Interaktiv“ über „Top 100“ bis hin zu „Club Rotation“.
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Umzug in den Mediapark Köln: Ursprünglich saß der Sender im Kölner Stadtteil Mülheim, wo auch legendäre Shows wie VIVA Interaktiv produziert wurden. Im Jahr 1997 zog VIVA in den neu entwickelten Mediapark Köln um. Damit wurde der Sender noch mehr zu einem modernen Medienstandort – und irgendwie fühlte es sich an, als wäre auch unsere Teenie-Zeit endgültig erwachsen geworden. Im Jahr 2005 zog der Sender dann um in die Hauptstadt Berlin.
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Das traurige Ende: Nach vielen Fusionen, Übernahmen (MTV lässt grüßen) und Format-Experimenten kam schließlich der große Knall: 2018 wurde VIVA endgültig eingestellt. Am 31. Dezember lief die letzte Sendung. Ein Stück Jugend, ein Stück Identität – einfach weg. Für uns 90er-Kids war das ein ziemlich bitterer Abschied.
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Warum wir die VIVA Partys nie vergessen werden
Die VIVA Party 1997 steht stellvertretend für eine ganze Ära: das Kribbeln im Bauch, die Poster an den Wänden, das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein. Wenn Caught in the Act auftraten, war es, als ob die Zeit stillstand – und gleichzeitig das Herz in Übergeschwindigkeit raste.
Heute schauen wir zurück und schmunzeln über unsere selbstgebastelten Fanplakate, den stundenlangen Kampf um Autogramme und das ohrenbetäubende Kreischen. Aber tief im Inneren? Würden wir jederzeit wieder 15 sein, nur um noch einmal bei einer VIVA Party in der ersten Reihe zu stehen.
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