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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

London 1996 – und mein Teenie-Herz stand still 💔

Es gibt diese Momente, die sich unauslöschlich ins Gedächtnis brennen. Bei mir riechen sie nach Bravo-Heft, Videokassetten und frisch aufgezeichnetem VIVA-Material. Herbst 1996 war genau so ein Moment. Caught In The Act waren in London, VIVA war dabei – und ich saß als weiblicher 90er-Teenie gefühlt in der ersten Reihe vor dem Fernseher. Finger auf der Rec-Taste. Bloß nichts verpassen.

Der Anlass? Der Videodreh zur Single Bring Back the Love. Und ganz ehrlich: Allein der Titel hat damals schon wehgetan. Liebe zurückbringen? Hallo? Mein Herz war doch eh schon komplett bei CITA abgegeben.

VIVA, London und dieses ganz besondere Backstage-Gefühl

Dass ausgerechnet VIVA den Dreh exklusiv begleitete, machte alles noch magischer. VIVA war unser Fenster zur Boyband-Welt. Kein Social Media, kein YouTube – nur dieses eine Musikfernsehen, das uns ganz nah ranließ.

Moderiert wurde der Beitrag von Minh-Khai Phan-Thi, die backstage zwischen Kulissen, Kabeln und Drehpausen stand und genau die Fragen stellte, die wir uns vorm Fernseher auch stellten. Und ja, ich habe so getan, als würde sie mich persönlich ansprechen.

Kleine Schauspieler, große Gefühle – die Story hinter dem Clip

Die Idee hinter dem Video war einfach nur Zucker. Für „Bring Back the Love“ wurden Kinder gecastet, die die CITA-Jungs als jüngere Versionen spielen sollten. Eine Liebesgeschichte, die in der Kindheit beginnt und sich Jahre später im Erwachsenenleben widerspiegelt. Mehr 90er-Kitsch ging wirklich nicht – und ich habe es GELIEBT.

Als Minh-Khai zuerst Benjamin Boyce traf, stand er dort mit dem kleinen Sab, der Benjamin als Kind verkörperte. Sab erzählte mit leuchtenden Augen, wie toll es sei, am Set zu stehen – und dass er später unbedingt Schauspieler werden wolle. Spoiler: Genau solche Aussagen haben mein Teenie-Herz jedes Mal weichgekocht.

Benjamin erklärte dann die Geschichte des Videos: Die Kulisse zeigte einen Ort aus der Kindheit seines Charakters. Auf dem Boden lag ein zerbrochenes Spielzeug – Symbol für eine verlorene Liebe, die Jahre später wiedergefunden wird. Allein diese Erklärung reichte, damit ich innerlich schon wieder Liebeskummer bekam. Ohne jemals verliebt gewesen zu sein. 90er-Teenie-Logik eben.

Australien, Drehpausen und diese Nähe, die wir so geliebt haben

Neben der Videostory erzählte Benjamin auch noch von der gerade beendeten Promo-Tour in Australien. Für uns Fans war das immer wie ein Blick in eine unerreichbare Welt. Australien klang nach Sonne, Palmen – und CITA ganz weit weg. Und gleichzeitig waren sie in diesem Moment so nah, direkt in meinem Wohnzimmer.

Kurz darauf traf Benjamin die kleine Kirstie, die seine Freundin aus Kindertagen spielte. Währenddessen saß Lee Baxter in der Maske und ließ sich schminken. Und ja: Genau DAS waren die Szenen, die wir sehen wollten. Nicht perfekt geschniegelt auf der Bühne, sondern ganz normal, ein bisschen genervt vom Make-up, ein bisschen müde – und dadurch noch viel süßer.

Benjamin stellte die alles entscheidende Frage: „Ist das nicht nervig, den ganzen Tag mit Make-up?“
Lee musste lachen und zustimmen. Und ich saß vorm Fernseher und dachte: Er ist wie wir. Nur schöner. Und berühmter.

Lee, der kleine Daniel und große Träume

Später traf Minh-Khai Lee draußen in der Außenkulisse – zusammen mit dem kleinen Daniel, der Lee als Kind spielte. Daniel erklärte ganz selbstbewusst, dass er schon öfter vor der Kamera gestanden habe, für Werbung und Theater. Und natürlich wollte auch er später Schauspieler werden.

Lee konnte sich darin total wiederfinden. Auch er wollte als Kind unbedingt Schauspieler und Sänger werden. Und während er das sagte, wurde mir wieder einmal klar: Träume können wahr werden. Zumindest bei Boyband-Mitgliedern. Und diese Erkenntnis war in den 90ern irgendwie tröstlich.

Gerade beim Dreh zu „Bring Back the Love“ konnte Lee sein schauspielerisches Talent voll ausspielen. Die melancholischen Blicke, die ruhigen Szenen – alles wirkte so ernst, so erwachsen. Und gleichzeitig war da dieser Junge aus Liverpool, der einfach nur das gemacht hatte, wovon er immer geträumt hatte.

Apfelstrudel, Insider-Witze und echtes Band-Feeling

Zum Abschluss saß Minh-Khai mit allen CITA-Jungs auf einer Treppe. Keine große Bühne, keine Scheinwerfer – nur sie, lachend, entspannt, ein bisschen albern. Sie erzählten, wie ihnen der Drehtag gefallen hatte, lachten über einen internen Apfelstrudel-Witz und wirkten einfach… echt.

Und genau DAS war es, was uns Fans so angezogen hat. Nicht nur die Musik, nicht nur die Looks – sondern dieses Gefühl, Teil von etwas zu sein. Als würden wir backstage mit auf der Treppe sitzen. Als würden wir dazugehören.

Warum dieser VIVA-Bericht bis heute Gänsehaut macht

Wenn ich mir diesen Bericht heute ansehe, spüre ich sofort wieder dieses Kribbeln. Dieses typische 90er-Teenie-Gefühl zwischen Herzklopfen, Fernweh und dem festen Glauben, dass Liebe alles überdauert. „Bring Back the Love“ war mehr als nur ein Song – es war ein kleines Stück unserer Jugend.

Und das Schönste: Dieser herrliche VIVA-Bericht existiert noch. Man kann ihn sich heute wieder anschauen und für ein paar Minuten vergessen, dass wir keine Bravo-Poster mehr an der Wand haben und dass Videokassetten längst Geschichte sind.

Aber die Gefühle? Die sind geblieben. 💖

👉 Den kompletten Bericht über den Clipdreh zu „Bring Back the Love“ könnt ihr euch im Video noch einmal ansehen – Taschentücher optional.

Clipdreh zu Bring back the love

Buchtipp: Eloy de Jong – Ganz bei mir

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Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.

Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.

Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.

Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.

Das erwartet dich im Buch:

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