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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Es gibt diese Geschichten aus den 90ern, die sich beim Zurückdenken nicht einfach wie alte Erinnerungen anfühlen, sondern eher wie kleine Zeitkapseln, in die man sofort wieder hineingezogen wird. Genau so eine ist die erste BRAVO Foto-Love-Story mit Caught in the Act – eine Mischung aus Teenie-Fantasie, ein bisschen Gefahr und ganz viel Herzklopfen.

Im Frühjahr 1995 begleitete BRAVO TV die Dreharbeiten zu dieser besonderen Geschichte in Amsterdam, und schon beim Zuschauen hatte man das Gefühl, als würde man selbst irgendwie dazugehören. Vielleicht lag es daran, dass die Story nicht komplett abgehoben wirkte, sondern erschreckend nah an dem war, was wir damals selbst gefühlt haben.

Sunny, gerade einmal 13 Jahre alt, verliebt sich in Eloy und trifft eine Entscheidung, die wohl viele von uns zumindest in Gedanken schon einmal getroffen haben: Sie reist von zu Hause weg, um ihren Idolen von Caught in the Act zu folgen. Allein dieser Ausgangspunkt hatte etwas, das gleichzeitig aufregend und leicht beunruhigend war, weil man genau wusste, wie schnell sich so ein Traum in etwas völlig Unkontrollierbares verwandeln kann.

Wenn Fantasie plötzlich real wirkt

Bastiaan brachte es während der Dreharbeiten erstaunlich ehrlich auf den Punkt, als er sagte, dass die Geschichte sehr realistisch sei. Dieses Gefühl, als Teenager einfach auszubrechen, alles hinter sich zu lassen und sich kopfüber in ein Abenteuer zu stürzen, war damals fast schon ein fester Bestandteil unseres Denkens.

Man stellte sich vor, wie es wäre, plötzlich am Bahnhof zu stehen, mit einem kleinen Koffer, voller Hoffnung und mit dem festen Glauben, dass irgendwo da draußen genau das Leben wartet, von dem man nachts träumt. Und gleichzeitig schwang immer diese leise Unsicherheit mit, die auch in der Story von Sunny eine Rolle spielte – die Gefahr, an die falschen Menschen zu geraten, wenn man noch nicht genau weiß, wohin man eigentlich gehört.

Vielleicht war genau das der Grund, warum sich diese Foto-Love-Story so anders angefühlt hat als viele andere. Sie war nicht nur romantisch, sondern hatte diesen kleinen Schatten, der sie ein Stück echter gemacht hat.

Die Magie hinter den Kulissen

Während wir damals gebannt die fertigen Seiten in der BRAVO durchgeblättert haben, konnte man sich kaum vorstellen, wie viel Arbeit und Geduld hinter diesen scheinbar spontanen Bildern steckte.

Eloy erklärte im Interview, dass jede Szene zunächst mit einem Polaroid getestet wurde. Man musste zwei Minuten warten, bis sich überhaupt zeigte, ob das Bild gelungen war – ein Detail, das heute fast schon absurd wirkt, wenn man bedenkt, wie selbstverständlich wir inzwischen einfach zehn Fotos hintereinander machen und das beste auswählen.

Doch genau dieses Warten hatte auch etwas Magisches. Es machte jeden einzelnen Moment bewusster, greifbarer. Vielleicht war es genau diese Langsamkeit, die den Bildern am Ende diesen besonderen Ausdruck verlieh.

Bastiaan erzählte außerdem, dass die Jungs zu diesem Zeitpunkt bereits Routine entwickelt hatten. Es war nicht mehr das erste Mal, dass sie für eine solche Story vor der Kamera standen, und trotzdem wirkte nichts daran gestellt. Im Gegenteil – es hatte eher etwas Verspieltes, fast so, als würden sie selbst noch darüber lachen, dass aus ein paar Grimassen und Bewegungen später eine komplette Geschichte entstehen würde.

Und dann war da noch Lee, der mit einem Augenzwinkern erklärte, dass ihnen später ja sowieso Sprechblasen in den Mund gelegt werden. Allein dieser Gedanke zeigt, wie locker die Stimmung am Set gewesen sein muss. Statt angestrengt zu schauspielern, konnten sie einfach sie selbst sein – und genau das spürt man auch heute noch, wenn man sich die Bilder anschaut.

Zwischen Lachen und echten Gefühlen

Besonders spannend wird es, wenn man sich vorstellt, wie sich Sunny während dieser Dreharbeiten gefühlt haben muss. Mit 13 Jahren plötzlich mittendrin zu sein, umgeben von vier Jungs, die man eigentlich nur von Postern kennt – das allein hätte wahrscheinlich schon gereicht, um komplett den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Doch sie beschrieb die Atmosphäre überraschend entspannt. Die Jungs seien die ganze Zeit am Herumalbern gewesen, was es ihr sogar schwer gemacht habe, die traurigen Szenen überzeugend darzustellen. Dieser kleine Einblick sagt oft mehr aus als jede perfekte Inszenierung, weil er zeigt, dass hinter dem ganzen Boyband-Glanz ganz normale, junge Männer standen, die einfach Spaß an dem hatten, was sie taten.

Vielleicht war genau das auch ein Teil ihres Erfolgs. Dieses Gefühl, dass sie trotz allem erreichbar wirkten. Dass sie lachen, herumblödeln und den Moment genießen konnten – genau wie wir.

Fans, die immer dazugehören

Ein Teil der Szenen wurde in der Fanclub-Zentrale gedreht, und natürlich blieb das nicht lange geheim. Einige Fans wussten genau, wo sie sein mussten, um einen Blick auf ihre Idole zu erhaschen.

Man könnte denken, dass so etwas irgendwann anstrengend wird, gerade wenn man ständig beobachtet wird. Doch Benjamin reagierte darauf mit einer Selbstverständlichkeit, die auch heute noch berührt. Fans könnten sie gar nicht nerven, sagte er, weil sie der Grund für all das seien.

Bastiaan ergänzte diesen Gedanken auf eine Weise, die fast schon wie ein stilles Versprechen klang: Die Fans seien es, die ihre Musik möglich machen, die ihre Konzerte besuchen und ihnen überhaupt erst die Chance geben, das zu tun, was sie lieben.

Wenn man das heute liest, merkt man plötzlich wieder, warum diese Verbindung damals so intensiv war. Es war nicht nur einseitige Schwärmerei, sondern fühlte sich oft wie eine echte Beziehung an – zumindest emotional.

Die BRAVO Foto-Love-Story als Spiegel unserer eigenen Gefühle

Wenn man heute auf diese BRAVO Foto-Love-Story zurückblickt, wird schnell klar, dass es dabei um viel mehr ging als nur um ein paar inszenierte Bilder mit Caught in the Act.

Sie war ein Spiegel dessen, was wir selbst gefühlt haben. Diese Mischung aus Sehnsucht, Mut, Naivität und der leisen Hoffnung, dass das eigene Leben plötzlich eine völlig neue Richtung einschlagen könnte.

Vielleicht erinnert man sich deshalb so gerne daran zurück, weil man sich selbst ein Stück weit in Sunny wiedererkennt. Dieses Gefühl, alles zu riskieren, nur um einem Traum ein bisschen näher zu kommen.

Und selbst wenn wir heute wissen, dass vieles davon Illusion war, bleibt doch etwas davon übrig. Ein kleines, warmes Gefühl irgendwo zwischen Herz und Erinnerung, das uns daran erinnert, wie intensiv sich alles damals angefühlt hat.

Wer sich noch einmal in genau diese Stimmung zurückversetzen möchte, sollte sich den Bericht aus dem Frühjahr 1995 unbedingt noch einmal ansehen. Es ist, als würde man für ein paar Minuten wieder dieses Teenie-Mädchen sein, das mit klopfendem Herzen vor dem Fernseher sitzt und denkt: Vielleicht könnte mir so etwas auch passieren.

Bericht über Foto-Love-Story „Trip ins Ungewisse“ mit Sunny 1995:

Buchtipp: Eloy de Jong – Ganz bei mir

Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.

Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.

Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.

Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.

Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.

Das erwartet dich im Buch:

  • Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse

  • Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen

  • Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust

  • Viele großformatige Fotos aus seinem Leben

  • Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben

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