Sommer 1998, Blitzlicht & vier Jungs, die wir nie vergessen
Es gibt diese Momente, die sich für immer ins Teenie-Herz einbrennen. Man sitzt auf dem Teppich vorm Fernseher, die BRAVO liegt griffbereit, der Videorekorder ist auf „REC“ gestellt – und plötzlich läuft Blitzlicht auf Sat.1. Sommer 1998. Caught in the Act sind zu sehen. Lebendig, witzig, vertraut. Und niemand – wirklich niemand – ahnt in diesem Moment, dass dies einer der letzten unbeschwerten TV-Auftritte der Band sein würde.
Genau dieses Gefühl möchte ich heute mit dir teilen. Dieses warme Kribbeln im Bauch. Dieses „Ach Gott, weißt du noch…?“ 💭
Wenn der Fernseher unser Fenster zur Welt war
Der Beitrag beginnt mit einer Szene aus dem Musikvideo zu Baby Come Back. Regen. Nasse Shirts. Vier Jungs, die tanzen, als gäbe es kein Morgen. Und dann dieser legendäre Satz der Reporterin:
„Mit diesen Jungs würde so manches Mädchen gerne duschen.“
Hand aufs Herz: Sie hatte nicht ganz Unrecht, oder? 😅
Wir saßen da, geschniegelt geschniegelt, Herzklopfen auf Anschlag, und dachten uns: Ja. Würden wir. Ohne jede Ironie. Ohne schlechtes Gewissen. Teenie-Logik eben.
Gold, Platin – und trotzdem Jungs von nebenan
Die Reporterin erklärt weiter, dass CITA seit sechs Jahren um die Welt touren, Gold- und Platinauszeichnungen kassieren und von Millionen Fans bewundert werden. Und dann dieser Satz, der uns als Fans immer besonders wichtig war:
„Hinter der Bühne sind sie einfach nur die netten Jungs von nebenan.“
Und genau das wollten wir hören. Keine abgehobenen Stars. Keine Allüren. Sondern Typen, mit denen man theoretisch auch Eis essen gehen könnte. Oder Hausaufgaben machen. Oder… na ja… duschen. 😇
Bastiaans ehrliche Worte über Eloy – und wir so: 🫶
Im Interview beschreibt Bastiaan Ragas seinen Bandkollegen Eloy de Jong:
„Er ist der Jüngste, sehr sensibel, sehr nett – und wenn er gut drauf ist, sehr, sehr witzig. Aber er kann auch ein Albtraum sein. Also im Grunde recht normal.“
Und wir Teenies saßen da und dachten: Oh mein Gott, er ist sensibel UND kompliziert? Ich liebe ihn jetzt noch mehr!
Diese Mischung aus weich und wild, lieb und launisch – das war genau das, was unser Herz wollte. 💔➡️💖
Rollenverteilung bei CITA – Boyband-Logik deluxe
Dann kommt der Teil, den ich persönlich liebe, weil er so herrlich ehrlich und leicht chaotisch ist. Die „Rollen“ innerhalb der Band:
-
Eloy: Profitänzer, zuständig für die Bühnenshow
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Benjamin Boyce: überlässt das Tanzen gerne den anderen, hört lieber klassische Musik
-
Lee Baxter: bringt sein Schauspieltalent ein
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Bastiaan: hat zu allem etwas zu sagen 😂
Ganz ehrlich? Das war keine gecastete Marketing-Lüge. Das fühlte sich echt an. So wie eine Clique, in der jeder seinen Platz hat. Und wir Fans kannten diese Rollen natürlich auswendig.
Party, Schlafmangel & ein bisschen Rock’n’Roll
Lee erzählt im Interview, dass alle vier am Abend zuvor gefeiert hatten – einfach, weil sie mal nicht früh aufstehen mussten. Fünf Stunden Schlaf. Für uns Teenies klang das unfassbar cool. Für unsere Eltern eher nach „Um Himmels willen!“
Aber genau das machte es aus: Sie lebten das Leben, von dem wir träumten. Unterwegs sein. Partys. Freiheit. Und trotzdem am nächsten Tag geschniegelt im Fernsehen sitzen.
Wenn Fans durchs Fenster kommen (kein Witz!)
Dann kommt die Szene, bei der ich heute noch lachen muss. Benjamin erzählt ganz trocken, dass bei privaten Partys regelmäßig Fans auftauchten – sogar durchs Fenster.
„Ein paar Mädchen sind durchs Fenster geklettert – durch andere Zimmer – um auf die Party zu kommen.“
Und statt Empörung: Gelächter.
Und wir Fans dachten: Okay… das wäre jetzt vielleicht ein bisschen zu viel Einsatz. Aber Respekt. 😅
Das zeigt rückblickend ziemlich gut, wie verrückt diese Zeit war. Keine Social Media. Keine Selfies. Nähe entstand anders. Grenzen manchmal auch.
Das Schönste am Berühmtsein? Das Publikum.
Zum Abschluss sagt Eloy einen Satz, der rückblickend fast weh tut, weil er so ehrlich ist:
„Mit dem Publikum zusammen zu sein – das ist das Beste.“
Und genau das war es auch für uns. Dieses Gefühl von Verbindung. Von Wir gehören dazu. Von Sie singen für uns.
Dass diese Ära nur wenige Monate später enden würde, wusste damals niemand. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum sich dieses Interview heute so besonders anfühlt. Wie ein eingefrorener Sommermoment.
Warum uns dieses Blitzlicht-Interview bis heute berührt
Dieses Interview war kein Skandal. Kein Drama. Kein Abschied.
Es war einfach… Alltag im Boyband-Leben. Und genau deshalb trifft es uns heute mitten ins Herz.
Weil wir wissen, was danach kam.
Weil wir uns selbst darin wiedersehen – mit unseren 90er-Träumen, unseren Posterwänden und diesem Gefühl, dass alles möglich ist.
Noch einmal anschauen & kurz wieder 15 sein
Wenn du magst, schau dir das Blitzlicht-Interview unbedingt noch einmal an. Vielleicht mit einem Kaffee. Oder einem Taschentuch. Oder beidem.
Denn manchmal reicht ein einziger TV-Ausschnitt, um uns wieder zurückzuholen – in eine Zeit, in der ein Boyband-Song unser ganzes Universum war. 💖
CITA-Interview bei Blitzlicht:
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
-
Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Viele großformatige Fotos aus seinem Leben
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Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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