Vier kleine Jungs imitieren CITA bei Arabella
Manche TV-Momente brennen sich einfach für immer ins Herz. Und genau so einer war es, als 1995 vier kleine Jungs in der Talkshow von Arabella Kiesbauer auftauchten – mit nichts Geringerem im Gepäck als einer kompletten Performance von „Let This Love Begin“ von Caught in the Act.
Und ich sag’s dir ganz ehrlich: Wenn ich dieses Video heute sehe, bin ich wieder 15. Mit Bravo unter dem Kopfkissen, Poster über dem Bett – und dem festen Plan, irgendwann Mrs. Baxter zu heißen.
Ja, wir waren alle ein bisschen dramatisch damals. Aber genau das war das Schöne.
Vier kleine CITA-Fans mit ganz großer Leidenschaft
Es war 1995. Die Haare saßen mit Gel, die Moves waren einstudiert – und diese vier Jungs hatten nur ein Ziel: so sein wie ihre Idole.
Sie standen da, geschniegelt und geschniegelt, und performten „Let This Love Begin“ mit einer Ernsthaftigkeit, als hinge die Popwelt davon ab. Jeder Schritt saß. Jede Drehung war geprobt. Und dieses Funkeln in ihren Augen? Das kannten wir doch nur zu gut.
Denn Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht im Kinderzimmer mit der Haarbürste in der Hand „Love Is Everywhere“ geschmettert?
Die vier Mini-Fans imitierten nicht einfach nur Caught in the Act – sie lebten CITA. Und genau das machte diesen Auftritt so unfassbar süß.
Die große Überraschung: Caught in the Act betreten die Bühne
Und dann kam der Moment, der selbst mein heutiges Ich noch Gänsehaut fühlen lässt.
Zur großen Überraschung der kleinen Jungs standen plötzlich Eloy, Lee, Bastiaan und Benjamin höchstpersönlich hinter ihnen. Die echten CITA. Live. In Farbe. Zum Anfassen.
Man sah förmlich, wie für einen kurzen Moment die Welt stehen blieb.
Eloy de Jong lächelte gerührt.
Lee Baxter grinste dieses charmante Grinsen, das uns damals reihenweise den Puls hochtreiben ließ.
Bastiaan Ragas wirkte sichtlich beeindruckt.
Und Benjamin Boyce? Der schaute genauso begeistert wie wir vorm Fernseher.
Was dann geschah, war einfach typisch 90er-Boyband-Magie: Die Großen machten einfach mit. Kein Star-Allüren-Gehabe, kein Abstand. Sie tanzten, lachten, sangen – Seite an Seite mit ihren Mini-Ichs.
Und genau DAS war es, was CITA damals so besonders machte.
„Die sehen gut aus, können gut tanzen – und haben keinen arroganten Spleen!“
Nach dem Auftritt fragte Arabella den kleinen Thorsten, was an Caught in the Act denn so toll sei.
Seine Antwort? Ikonisch.
„Die sehen gut aus, können gut tanzen, die sind einfach super!“
Und sein Freund setzte noch einen drauf: „Außerdem haben sie keinen arroganten Spleen!“
Ich meine – wie großartig ist das bitte?
Selbst als Kind hatte man offenbar schon ein feines Gespür dafür, was echte Stars ausmacht: Talent, Ausstrahlung – und Bodenständigkeit.
Und mal ehrlich: Genau deshalb haben wir sie doch geliebt, oder?
Warum dieser Moment so typisch 90er war
Die 90er waren eine Zeit, in der Boybands nicht nur Musik machten – sie erschufen Sehnsuchtswelten.
Wir hatten kein Instagram. Kein TikTok. Keine Stories aus dem Backstagebereich. Unsere Nähe zu unseren Idolen bestand aus Bravo-Postern, VHS-Aufnahmen und solchen magischen TV-Momenten.
Wenn Arabella lief, saßen wir geschniegelt auf dem Teppich vor dem Fernseher. Und wenn dann auch noch CITA auftauchten? Herzstillstand.
Dieser Auftritt war mehr als nur süß. Er zeigte, wie sehr Boybands Teil unserer Identität waren. Selbst Jungs im Grundschulalter wollten so sein wie Eloy, Lee, Bastiaan und Benjamin.
Das sagt eigentlich alles.
Was ist eigentlich aus den vier kleinen Jungs geworden?
Und jetzt kommt die Frage, die mich wirklich beschäftigt:
Was ist wohl heute aus ihnen geworden?
Sind sie vielleicht selbst Musiker? Oder Familienväter, die heimlich im Auto immer noch „Let This Love Begin“ mitsingen?
Vielleicht sitzen sie heute – genau wie wir – mit einem nostalgischen Lächeln vor dem Bildschirm und denken: „Das war ich. Damals.“
Und vielleicht erzählen sie ihren Kindern heute von dieser Begegnung mit ihren Idolen.
Ich liebe solche Gedanken. Sie machen diese Szene noch wertvoller.
Ein Blick auf die Talkshow „Arabella“
Die Talkshow Arabella lief von 1994 bis 2004 und war eine der prägendsten Nachmittagssendungen im deutschsprachigen Fernsehen.
Moderiert von Arabella Kiesbauer, bot die Sendung eine Mischung aus emotionalen Geschichten, überraschenden Begegnungen und echten TV-Gänsehautmomenten.
„Arabella“ war das Wohnzimmer der 90er. Hier trafen Fans auf ihre Idole, Familien versöhnten sich live im Studio – und Teenie-Träume wurden manchmal tatsächlich wahr.
Gerade für Boyband-Fans war die Sendung ein Pflichttermin. Denn hier konnte alles passieren.
Und genau deshalb ist dieser CITA-Moment bis heute unvergessen.
Warum wir solche 90er-Momente heute mehr denn je brauchen
Wenn ich dieses Video sehe, merke ich: Es geht nicht nur um Nostalgie.
Es geht um dieses Gefühl von Unschuld. Von Begeisterung ohne Ironie. Von echter, purer Freude.
Die vier kleinen Jungs haben uns damals gespiegelt. Ihre Leidenschaft war unsere Leidenschaft. Ihre Aufregung war unsere Aufregung.
Und als Caught in the Act einfach mitmachten, wurde klar: Diese Band war nahbar. Echt. Und irgendwie… Teil unserer Jugend.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum wir auch heute – Jahrzehnte später – noch lächeln, wenn wir ihren Namen hören.
Denn manche Lieben beginnen nicht nur im Songtitel.
Manche Lieben bleiben.
Vier kleine Jungs imitieren CITA
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
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Das erwartet dich im Buch:
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Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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