EinsLive Silvesterparty 1995: Als Caught In The Act das Jahr mit uns beendeten
Es gibt diese Fernsehauftritte aus den 90ern, bei denen man heute nur ein paar Sekunden Bildmaterial sieht und sofort wieder weiß, wie sich dieses ganz bestimmte Teenie-Gefühl angefühlt hat. Dieses leicht überdrehte Kribbeln im Bauch, dieses „Bitte nicht stören, meine Band kommt gleich im Fernsehen“, dieses hektische Suchen nach einer leeren VHS-Kassette, während im Hintergrund irgendjemand aus der Familie völlig verständnislos fragte, warum man denn schon wieder diese Jungs aufnehmen müsse. Als ob man das hätte erklären können. Manche Dinge waren damals eben keine Frage der Logik, sondern der inneren Dringlichkeit. Und die EinsLive Silvesterparty 1995 mit Caught In The Act war genau so ein Moment.
Happy New Year, aber bitte mit vier Boyband-Jungs auf der Bühne, kreischenden Fans vor der Bühne und einer Setlist, die für uns damals praktisch die emotionale Zusammenfassung eines ganzen Jahres war. Den Jahreswechsel 1995 auf 1996 feierten Caught In The Act nicht irgendwo still und gemütlich mit Bleigießen, Raclette und Familienrunde, sondern auf der Bühne der EinsLive Silvesterparty 1995. Während andere vielleicht noch überlegten, ob sie um Mitternacht Wunderkerzen oder Knallerbsen nehmen sollten, standen Eloy, Lee, Bastiaan und Benjamin vor einem begeisterten Publikum und sangen sich durch einige ihrer schönsten frühen Hits.
Mehr als eine halbe Stunde dauerte die Show, und für die Fans gab es alles, was das CITA-Herz damals brauchte: „Caught In The Act Of Love“, „Let This Love Begin“, „My Arms Keep Missing You“, „Love Is Everywhere“, „We Belong Together“ und natürlich „You Know“. Schon beim Lesen dieser Titel hört man innerlich wieder diese typischen 90er-Pop-Arrangements, sieht die synchronen Bewegungen vor sich und erinnert sich an dieses Gefühl, dass Boybands nicht einfach Musik machten, sondern kleine Parallelwelten erschufen, in die man jederzeit flüchten konnte.
Und mal ehrlich: Silvester war in den 90ern ohnehin schon ein emotional seltsamer Abend. Man war noch nicht erwachsen genug, um wirklich frei über die eigene Nacht zu bestimmen, aber schon viel zu teeniehaft aufgeladen, um einfach brav mit den Eltern „Dinner for One“ zu schauen und danach Kartoffelsalat zu essen. Irgendwo zwischen Wunderkerze, Kindersekt und dem großen Wunsch, dass das neue Jahr vielleicht ein bisschen aufregender werden möge, passte eine Band wie Caught In The Act einfach perfekt hinein. Sie waren Projektionsfläche, Soundtrack und Trostpflaster zugleich. Und an diesem Silvesterabend 1995 fühlte es sich fast so an, als würden sie dieses turbulente Jahr gemeinsam mit uns verabschieden.
EinsLive Silvesterparty 1995: Der perfekte Abschluss eines verrückten CITA-Jahres
Für Caught In The Act muss die EinsLive Silvesterparty 1995 ein ganz besonderer Auftritt gewesen sein, denn dieses Jahr hatte für die Band alles verändert. Ende 1994 waren sie durch ihren Gastauftritt in der RTL-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ einem größeren Publikum bekannt geworden, und 1995 nahm ihre Karriere dann richtig Fahrt auf. Plötzlich waren Eloy, Lee, Bastiaan und Benjamin nicht mehr nur vier junge Männer mit großen Träumen, sondern Gesichter, die in Jugendzeitschriften auftauchten, im Fernsehen liefen und in den Zimmern unzähliger Teenager an der Wand hingen.
Das erste Album „Caught In The Act Of Love“ erschien im Frühjahr 1995 und war für viele Fans der Einstieg in eine ganz neue Gefühlswelt. Diese Musik war poppig, romantisch, manchmal herrlich dramatisch und genau so, wie man es mit 13, 14 oder 15 Jahren brauchte. Es ging um Liebe, Sehnsucht, Zusammenhalt und dieses große Versprechen, dass irgendwo da draußen jemand existieren könnte, der einen wirklich versteht. Natürlich wusste man irgendwo im Hinterkopf, dass diese vier Jungs nicht plötzlich vor der eigenen Haustür stehen würden. Aber ganz ehrlich: Der Hinterkopf hatte in solchen Fragen damals nicht besonders viel Mitspracherecht.
1995 folgten für CITA unzählige Termine. TV-Shows, Interviews, Videodrehs, Fotoshootings, Fanbegegnungen und die erste Tour, damals noch in eher kleineren Hallen. Genau das macht den Rückblick heute so charmant. Es war die Zeit, bevor der absolute Wahnsinn noch größer wurde, bevor Hallen noch lauter, Termine noch dichter und Fanmengen noch überwältigender wurden. Man sieht in diesen frühen Auftritten oft noch diese Mischung aus Professionalität, Nervosität und ehrlicher Freude. Die Jungs wussten, dass gerade etwas Großes passierte, aber vermutlich konnte keiner von ihnen wirklich erfassen, wie tief sie sich in die Erinnerungen einer ganzen Fan-Generation einschreiben würden.
Die EinsLive Silvesterparty 1995 war dadurch nicht einfach nur ein weiterer Termin im Kalender. Sie war so etwas wie ein funkelnder Schlusspunkt unter einem Jahr, das für Caught In The Act von null auf hundert gegangen war. Wenn man heute zurückschaut, wirkt dieser Auftritt fast symbolisch: 1995 hatte die Tür geöffnet, und 1996 wartete schon mit noch mehr Hype, noch mehr TV-Präsenz, noch mehr Konzerten und noch mehr Teenie-Ekstase. Für uns Fans war dieser Jahreswechsel deshalb nicht nur der Sprung in ein neues Kalenderjahr. Es war auch der Sprung in eine Zeit, in der Caught In The Act endgültig zu einem festen Bestandteil unseres Alltags wurden.
Wenn Boybands mehr waren als nur Musik
Was man aus heutiger Sicht manchmal vergisst: Boybands waren für uns in den 90ern nicht einfach nur Bands. Sie waren emotionale Rettungsinseln in einer Zeit, in der man selbst oft nicht wusste, wohin mit all den Gefühlen. Der Schulalltag konnte nerven, Eltern konnten anstrengend sein, Freundschaften waren manchmal dramatischer als jede Seifenoper, und der eigene Körper machte sowieso, was er wollte. Zwischen Klassenarbeiten, peinlichen Schwärmereien und dem Gefühl, irgendwie noch nicht richtig in die Welt zu passen, kam so eine Band wie Caught In The Act genau richtig.
Die Songs hatten etwas Tröstliches. „Love Is Everywhere“ klang nicht nur nach Pop, sondern nach einer kleinen Versicherung, dass Liebe irgendwo existiert, auch wenn der Junge aus der Parallelklasse einen gerade nicht mal ansah. „My Arms Keep Missing You“ war Drama in Reinform, aber eben das gute Drama, das man mit geschlossener Zimmertür und maximaler Lautstärke hören konnte, während man bedeutungsvoll aus dem Fenster starrte. Und „You Know“ hatte diesen typischen CITA-Zauber, der einen sofort wieder an Posterwände, BRAVO-Schnipsel und das Gefühl erinnert, dass man Teil von etwas Größerem war.
Die EinsLive Silvesterparty 1995 bündelte all diese Emotionen in einem einzigen Auftritt. Man sieht die Band auf der Bühne, hört das Kreischen der Fans und merkt sofort: Das war nicht nur eine musikalische Darbietung, das war ein kollektives Teenie-Erlebnis. Für Außenstehende mag es einfach laut gewesen sein. Für uns war es Sprache. Dieses Kreischen sagte alles, was man damals noch nicht in Worte fassen konnte. Es war Freude, Sehnsucht, Aufregung, Überforderung und ein bisschen „Ich kann nicht glauben, dass sie wirklich existieren“ in einem einzigen Geräusch.
Und genau deshalb funktionieren solche Aufnahmen heute noch. Nicht, weil jede Kameraperspektive perfekt war oder weil die Bildqualität mit heutigen Standards mithalten könnte. Im Gegenteil. Gerade diese leicht körnigen TV-Bilder, das Bühnenlicht, die 90er-Outfits und diese ungeschliffene Live-Atmosphäre machen den Zauber aus. Man schaut nicht nur einen alten Auftritt. Man öffnet eine kleine Zeitkapsel.
Plötzlich ist man wieder in seinem Jugendzimmer. Vielleicht liegt irgendwo eine BRAVO auf dem Bett, vielleicht klebt ein CITA-Poster etwas schief an der Wand, weil der Tesafilm langsam nachgibt. Vielleicht hat man gerade versucht, einen Songtext mitzuschreiben, obwohl man nur die Hälfte verstanden hat, weil Englischunterricht allein einen nicht wirklich auf Boyband-Lyrik vorbereitet hatte. Und vielleicht sitzt man viel zu nah vor dem Fernseher, damit auch ja niemand zwischen einem selbst und dem heiligen Moment auf dem Bildschirm hindurchläuft.
Die Setlist: Ein kleines Best-of der frühen CITA-Magie
Die Songauswahl der EinsLive Silvesterparty 1995 zeigt sehr schön, wo Caught In The Act damals standen. „Caught In The Act Of Love“ war natürlich ein Muss, schon allein, weil der Song den Namen der Band so wunderbar aufgriff und dieses frühe CITA-Gefühl perfekt verkörperte. Es war frisch, eingängig und genau die Art Pop, die sich sofort im Kopf festsetzte. Man musste den Refrain nicht lange üben, er war einfach da. Und blieb. Manchmal bis heute, wenn man ehrlich ist.
„Let This Love Begin“ brachte diese romantische, leicht sehnsüchtige Note mit, die in den 90ern einfach zu jeder Boyband gehörte. Man wollte ja schließlich nicht nur tanzen, man wollte auch fühlen. Möglichst viel. Möglichst dramatisch. Möglichst so, dass man sich selbst in der eigenen Teenie-Seele ein bisschen wie in einem Musikvideo vorkam. „My Arms Keep Missing You“ setzte genau dort an und lieferte den Herzschmerz gleich mit. Ein Titel, der schon im Namen so viel Sehnsucht trägt, dass man fast automatisch an verpasste Blicke, unerreichbare Schwärme und heimliche Tagebucheinträge denken muss.
Mit „Love Is Everywhere“ kam dann dieser warme, verbindende CITA-Moment, der bis heute bei vielen Fans sofort Erinnerungen auslöst. Dieser Song hatte etwas Helles, Freundliches, beinahe Beruhigendes. Er passte perfekt zu einer Band, die für viele nicht nur aus vier Sängern bestand, sondern aus vier vertrauten Persönlichkeiten, die man Woche für Woche in Zeitschriften, im Fernsehen oder auf VHS-Kassetten begleitete. Man kannte ihre Lieblingsfarben, ihre Sternzeichen, ihre angeblichen Traumfrauen und manchmal mehr Details über sie als über manche Mitschüler. Vollkommen normal. Zumindest in unserer Welt.
„We Belong Together“ fügte sich ebenfalls wunderbar in diesen Abend ein. Schon der Titel traf genau diesen Fan-Nerv. Natürlich gehörten wir irgendwie zusammen. Wir Fans, die Band, die Musik, die Erinnerungen. Auch wenn das in der Realität natürlich etwas komplizierter war, fühlte es sich damals ganz einfach an. Caught In The Act waren da, wir waren da, und für ein paar Minuten war der Rest der Welt nicht ganz so wichtig.
Und dann „You Know“. Für viele Fans gehört dieser Song bis heute zu den typischen CITA-Erinnerungen der frühen Jahre. Er hatte diese besondere Mischung aus Pop, Gefühl und Wiedererkennungswert, die sich tief eingebrannt hat. Wenn man heute einen Ausschnitt hört, ist man schneller wieder im Jahr 1995, als man „Videorekorder programmieren“ sagen kann. Wobei Letzteres damals ohnehin eine Kunstform war, die nur wenige Haushaltsmitglieder wirklich beherrschten. Meistens ausgerechnet nicht die Person, die dringend Caught In The Act aufnehmen wollte.
Silvester 1995: Zwischen Kindersekt, VHS-Kassette und Herzklopfen
Silvester hatte damals eine ganz eigene Atmosphäre. Es war nicht so durchgestylt wie heute, nicht jede Sekunde wurde mit dem Handy dokumentiert, und wenn man einen Moment festhalten wollte, musste man entweder fotografieren, aufnehmen oder hoffen, dass das eigene Gehirn gnädig genug war, die Erinnerung gut abzuspeichern. Bei Fernsehauftritten bedeutete das: Videorekorder bereitstellen, Kassette einlegen, aufpassen, dass niemand versehentlich etwas anderes aufnimmt, und innerlich beten, dass die Aufnahme nicht genau an der spannendsten Stelle endet.
Die EinsLive Silvesterparty 1995 war genau so ein Auftritt, den man unbedingt festhalten wollte. Denn Caught In The Act live im Fernsehen zu sehen, war damals ein kleines Ereignis. Es gab kein YouTube, auf dem man den Auftritt später einfach nachschauen konnte. Es gab kein TikTok, auf dem zehn Sekunden später ein Fanclip online war. Wenn man es verpasst hatte, hatte man es verpasst. Punkt. Vielleicht erzählte einem am nächsten Tag noch eine Freundin davon, mit dieser Mischung aus Mitleid und leichter Überlegenheit, die nur Teenager perfekt beherrschen. Aber das war natürlich nicht dasselbe.
Darum war jeder TV-Auftritt wertvoll. Jede Sendung, jede Wiederholung, jeder kleine Interview-Schnipsel konnte zum Schatz werden. Man sammelte nicht nur Poster und Artikel, sondern auch Momente. Und ein Silvesterauftritt hatte dabei noch einmal eine besondere Bedeutung, weil er mit diesem Gefühl von Neubeginn verbunden war. Das alte Jahr verabschiedete sich, ein neues begann, und irgendwo dazwischen standen Caught In The Act auf der Bühne und sangen genau die Songs, mit denen sie 1995 so viele Herzen erobert hatten.
Vielleicht macht gerade das diesen Rückblick heute so emotional. Die EinsLive Silvesterparty 1995 erinnert nicht nur an die Band, sondern auch an uns selbst. An die Mädchen und Jungs, die wir damals waren. An unsere überfüllten Jugendzimmer, unsere Lieblingsposter, unsere ersten Fanbriefe, unsere sorgsam ausgeschnittenen Zeitschriftenbilder und diese unerschütterliche Überzeugung, dass man bei einem Meet & Greet selbstverständlich total locker bleiben würde. Was natürlich kompletter Quatsch war. Die meisten von uns hätten wahrscheinlich nicht einmal ihren eigenen Namen fehlerfrei sagen können, wenn Lee, Eloy, Bastiaan oder Benjamin plötzlich vor ihnen gestanden hätten.
Aber genau diese Unschuld macht die Erinnerung so schön. Heute können wir darüber lachen, aber nicht abwertend. Eher liebevoll. Wir lachen über uns selbst, über unsere dramatischen Teenie-Herzen, über die Tatsache, dass ein Blick in die Kamera gefühlt persönlich gemeint war, und über diesen inneren Ausnahmezustand, den nur echte Boyband-Fans verstehen. Wer damals dabei war, weiß: Das war kein harmloses Hobby. Das war ein Lebensgefühl mit Sammelordnern.
Warum dieser Auftritt bis heute so besonders bleibt
Wenn man die EinsLive Silvesterparty 1995 heute noch einmal anschaut, sieht man natürlich zuerst Caught In The Act auf der Bühne. Man hört die Hits, sieht die Choreografien, spürt die Energie des Publikums und erkennt sofort diesen typischen 90er-Charme. Aber unter der Oberfläche steckt mehr. Dieser Auftritt zeigt eine Band in einem Moment des Übergangs. Hinter ihnen lag das erste große Erfolgsjahr, vor ihnen eine Zeit, in der der Hype noch intensiver werden sollte.
1995 war für CITA das Jahr des Durchbruchs. Aus dem TV-Auftritt bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ wurde eine echte Popkarriere. Aus einzelnen Songs wurde ein Album. Aus neugierigen Zuschauerinnen wurden Fans. Aus Fans wurden Sammlerinnen, Konzertgängerinnen, Briefeschreiberinnen, Posterwand-Architektinnen und emotionale Vollzeit-Unterstützerinnen. Und die vier Jungs mussten vermutlich erst einmal lernen, was es bedeutet, plötzlich so viel Aufmerksamkeit zu bekommen.
Für uns Fans war es dagegen einfacher. Wir mussten nur fühlen. Und das konnten wir ziemlich gut.
Die EinsLive Silvesterparty 1995 steht deshalb auch für diese kurze, besondere Phase, in der alles noch neu war. Die Band war bereits erfolgreich, aber der Zauber hatte noch dieses frische Glitzern. Man spürt die Aufbruchsstimmung, die Freude, vielleicht auch die Erschöpfung eines langen Jahres, aber vor allem diese Energie, die entsteht, wenn eine Band und ihr Publikum gerade gemeinsam merken: Da passiert etwas.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum solche Auftritte heute noch so gern angeschaut werden. Es geht nicht nur um Nostalgie im klassischen Sinne. Es geht nicht nur darum, „früher war alles besser“ zu sagen, denn das war es natürlich nicht immer. Auch die 90er hatten ihre peinlichen Frisuren, fragwürdigen Modeentscheidungen und Momente, in denen man mit Plateauschuhen beinahe sein eigenes Leben riskiert hätte. Aber sie hatten eben auch diese besondere Langsamkeit. Man musste auf Dinge warten. Auf Sendungen, auf neue Zeitschriften, auf Fanpost, auf Tourdaten, auf die nächste Single. Und durch dieses Warten wurden die Momente, wenn sie endlich da waren, viel intensiver.
Heute ist fast alles sofort verfügbar. Damals war ein halbstündiger Live-Auftritt im Fernsehen ein Ereignis, über das man noch Tage später sprach. Man erzählte Freundinnen davon, analysierte Outfits, Lieblingsmomente und Blicke, die wahrscheinlich einfach nur zufällig in Richtung Kamera gingen, aber in der eigenen Interpretation natürlich hochgradig bedeutungsvoll waren. So funktionierte Fan-Sein damals. Mit sehr viel Fantasie, sehr viel Gefühl und manchmal erschreckend wenig Realitätsprüfung.
Aber genau dafür lieben wir diese Erinnerungen.
Die EinsLive Silvesterparty 1995 ist ein kleines Stück CITA-Geschichte, das zeigt, wie stark diese Band damals schon war und wie sehr sie uns durch eine aufregende, verwirrende und wunderschöne Teenie-Zeit begleitet hat. Caught In The Act waren für viele von uns nicht einfach nur ein paar Songs im Radio oder ein paar Poster an der Wand. Sie waren ein Teil unserer Jugend. Ein Teil unserer Gefühlswelt. Ein Teil dieser Jahre, in denen Musik noch wie ein Geheimcode funktionierte und ein Bandauftritt im Fernsehen den kompletten Abend retten konnte.
Wenn man sich diesen Auftritt heute noch einmal ansieht, dann schaut man also nicht nur zurück auf Silvester 1995. Man schaut zurück auf eine Version von sich selbst, die vielleicht noch unsicherer war, aber auch viel leichter zu begeistern. Eine Version, die mit leuchtenden Augen vor dem Fernseher saß und dachte: Bitte, lass das nie aufhören.
Natürlich hat es irgendwann aufgehört. Die 90er gingen vorbei, Caught In The Act trennten sich später, wir wurden erwachsen, und aus Bravo-Postern wurden irgendwann Kalendertermine, Einkaufslisten und WhatsApp-Gruppen mit Namen wie „Elternabend 6b“. Das Leben hatte eigene Pläne, wie es das meistens hat. Aber manchmal reicht ein alter Auftritt, ein Songanfang oder ein kreischendes Publikum aus, und plötzlich ist alles wieder da.
Der Geruch von Silvesterabend. Das Knistern im Bauch. Die Stimme im Fernseher. Die Hoffnung auf ein aufregendes neues Jahr. Und vier Jungs auf einer Bühne, die 1995 mit uns verabschiedeten, als wäre es nicht nur ihr Erfolgsjahr gewesen, sondern auch unser ganz persönliches kleines Fan-Märchen.
Hier kannst Du Dir noch einmal ansehen, wie schön das war.
Kompletter Auftritt von CITA auf der EinsLive Silvesterparty 1995:
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
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Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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