Benjamin Boyce bei Star Search – und plötzlich war er wieder auf meinem Bildschirm…
Es war einer dieser verregneten Sonntage, an denen man sich mit einer Kuscheldecke und einer Tasse Kakao vor den Fernseher fläzt. Die CITA-Poster waren längst in einer Schublade verstaut, das Teenie-Zimmer hatte sich in etwas „Erwachseneres“ verwandelt – aber tief drin war man immer noch Fan. Und dann passierte es: Benjamin Boyce tauchte plötzlich auf meinem Bildschirm auf. Kein altes Video, kein vergilbtes Magazin-Interview, sondern live – im Gespräch bei „Star Search spezial“. Neben ihm saß Aleksandra Bechtel, seine Ex, die wir alle aus den 90ern kannten. Mein Herz machte diesen kleinen Sprung, wie damals, als ich mein erstes Caught-in-the-Act-Autogramm bekam. Für ein paar Minuten fühlte es sich an, als hätte jemand die Zeitmaschine angeworfen – zurück in die goldene Ära unserer Boyband-Träume.
Star Search – die Casting-Show, die alles ein bisschen anders machte
2003 und 2004 war „Star Search“ so etwas wie die coole Cousine von „Deutschland sucht den Superstar“. Die Jury war fest besetzt mit Jeannette Biedermann, Hugo Egon Balder und Alexandra Kamp – und jede Woche kam ein Gastjuror dazu. Das Besondere: Es gab verschiedene Kategorien – Sänger, Models, Comedians – und es wurde nicht nur gesungen, sondern gelacht und gestaunt.
Kai Pflaume führte durch die Hauptshow, aber sonntags gab’s eben dieses „Star Search spezial“. Hier plauderte Aleksandra Bechtel mit Gästen – und an diesem einen Sonntag war es eben Benjamin Boyce.
Wenn Ex-Freunde plötzlich im TV aufeinandertreffen
Man merkte sofort: Da saßen zwei Menschen, die eine Geschichte haben. Aleks lächelte charmant, Benjamin strahlte entspannt – und trotzdem hatte das Ganze diesen Unterton von „wir wissen beide, dass die halbe Nation gerade zwischen den Zeilen liest“.
„Benjamin, du kennst das Gefühl, vor einer Jury zu stehen. Wie haben sich die Kandidaten geschlagen?“, fragte Aleks. Benjamin fand es „ruhig“ – im Vergleich zu seiner eigenen Comeback-Show, wo es schon mal härter zuging. Am meisten gefiel ihm übrigens die Sparte Comedy.
Ehrliche Worte über Jury-Kritik
Aleks stellte dann die Frage, die wir Fans uns auch gestellt hatten: Wie fühlt es sich an, wenn man als erfahrener Künstler von jungen Leuten bewertet wird? Benjamin nahm’s sportlich: „Das gehört dazu. Wenn die Jury musikalisch Ahnung hat, kann man Kritik besser annehmen.“
Ich saß vorm Fernseher und dachte: Das ist der Benjamin, den wir kennen – charmant, professionell und mit einem Augenzwinkern.
Ein kleines bisschen CITA-Feeling zurück
Für mich war dieses Interview wie ein unerwartetes Fan-Geschenk. Kein großes Konzert, keine Bravo-Titelstory – aber Benjamin live im TV, im Gespräch mit seiner Ex, mit dieser typisch ruhigen Art, die ihn schon in den 90ern auszeichnete.
Und ja, ich habe danach natürlich sofort wieder meine CITA-CDs rausgekramt. Nostalgie kann so schön sein.
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💡 Wusstest du schon?
Benjamin Boyce und Aleksandra Bechtel lernten sich Mitte der 90er Jahre bei der Musiksendung VIVA Interaktiv kennen – und zwar nicht gerade als beste Freunde. Anfangs konnten sie sich angeblich gar nicht ausstehen. Doch das änderte sich schnell: Aus anfänglicher Antipathie wurde Liebe, und die beiden waren bis 2001 ein Paar. Ihre Beziehung hielten sie mehr als zwei Jahre lang geheim, denn Benjamins Vertrag mit Caught in the Act verbot öffentliche Liebesbekundungen. Ein „offizielles“ Paar in der Öffentlichkeit hätten sich die Fans damals kaum vorstellen können – und dem Management drohten sogar Vertragsstrafen.
Benjamin Boyce im Interview bei „Star Search spezial“:
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