Clipdreh zu Babe: Caught in the Act auf geheimer Mission
Wenn Boyband-Träume auf Militärdrill treffen, dann kann das nur eins bedeuten: Der Clipdreh zu Babe steht an! Und wie es sich für ein echtes 90er-Spektakel gehört, war BRAVO TV natürlich wieder mit dabei, als Caught In The Act am 16. Juli 1997 – pünktlich zu Lees Geburtstag – ihre Uniformen überstreiften und sich in Schlamm und Gefühle stürzten. Doch von Anfang an…
Militärgelände statt Kuschelsofa: Der Drehort
Gedreht wurde auf dem britischen Militärgelände Crowborough Training Camp – rund 80 Kilometer südlich von London. Ein Ort, der damals Schauplatz eines der dramatischsten Musikvideodrehs der 90er war. Auf Google Maps lässt sich das Gelände übrigens noch finden – ein echter Geheimtipp für Hardcore-Fans.
Und was sah man dort? Nicht etwa Jungs in Glitzersakkos – sondern CITA in Tarnklamotten. „Wir befinden uns auf einer geheimen Mission in East Sussex“, erklärte Lee mit einem Grinsen, während Bastiaan augenzwinkernd hinzufügte: „Ihr werdet es kaum glauben, aber hier stehen die Mitglieder von Caught In The Act!“
Der Clipdreh zu Babe beginnt sportlich
Die ersten Aufnahmen waren nichts für schwache Nerven – denn Regisseur Max Giwa (später bekannt durch „StreetDance 3D“) verlangte den vier Bandmitgliedern einiges ab. Auf einem echten Hindernisparcours hieß es: klettern, kriechen, springen und natürlich: nicht weinen, wenn’s weh tut. Ein bisschen Matsch im Gesicht? Kein Problem. Eingerissene Klamotten? Gehört zum Look!
Doch warum gerade ein Militär-Setting für einen Lovesong?
Miss Saigon lässt grüßen: Die Idee hinter dem Musikvideo
Die Inspiration zum Clipdreh zu Babe kam – wie könnte es romantischer sein – an einem Geburtstag. Bastiaan erzählte: „Vor zwei Wochen, an meinem Geburtstag, saßen wir mit Freunden beim Dinner. Eloy kam auf mich zu und meinte, er hätte eine Vision für das Musikvideo.“
Diese Vision war keine geringere als eine Hommage an das Musical Miss Saigon: Der Kontrast zwischen harter Militärwelt und zärtlicher Erinnerung an eine verlorene Liebe. Ein Thema, das wunderbar zur Stimmung des Songs passte.
Lee ergänzte: „Wir vier sind eine Militäreinheit. Ben und Eloy verlieben sich in zwei vietnamesische Mädchen, die sie aber am Ende zurücklassen müssen. Das Video zeigt die emotionale Zerrissenheit – und diese kleinen Rückblenden in glückliche Momente.“
Action, Drama, unfreiwilliges Badevergnügen
Nicht alles lief beim Clipdreh zu Babe nach Plan – aber das machte die Szenen umso echter. Besonders die Wasserszene hatte es in sich. Lee sollte als Sanitäter Eloy retten, der verwundet im Bach lag. Der Plan: dramatisch. Die Realität: matschig.
Lee gestand lachend: „Ich bin über einen Stein gestolpert – und schwupps, lagen wir beide im Wasser!“ Auch Bastiaan blieb nicht verschont: Er klemmte sich den Finger ein, der sofort anschwoll. Doch Benjamin sah das gelassen: „Gerade das machte es authentisch. Es war ein Erlebnis!“
Kaffee, kalte Füße und ein gestreifter Bademantel
Nach der unfreiwilligen Badeeinlage hieß es: Schuhe auskippen, durchatmen, Kaffee trinken. Lee stand in einem gestreiften Bademantel, komplett verdreckt, aber sichtlich zufrieden: „Meine Füße sind eiskalt, aber der Kaffee hilft.“
Eloy hatte es weniger gut getroffen: Am zweiten Drehtag musste er mit Fieber im Wohnwagen bleiben – die kalten Bachwasser hatten ihm eine ordentliche Erkältung verpasst. Doch auch das gehört zu einem echten Videodreh-Abenteuer eben dazu.
Die Liebesgeschichte hinter den Kulissen
Während auf dem Set geturnt und geplanscht wurde, durften natürlich die beiden Herzensdamen nicht fehlen: Rachel und Roda – zwei Models – spielten die vietnamesischen Freundinnen von Ben und Eloy. Lee verriet: „Wir haben uns gut mit ihnen verstanden. Beim Dreh braucht man viel Geduld, aber Humor ist das Wichtigste.“
Ein besonders emotionaler Moment: Im Video schenkt Bens Freundin ihm ein Jade-Amulett – ein Glücksbringer für den Einsatz an der Front. Der Abschiedskuss, der folgt, ist bittersüß – man spürt: Das war ein Abschied für immer.
Musikvideo zwischen Liebesdrama und Abenteuerfilm
Kaum ein anderes Musikvideo der 90er verband Boyband-Romantik so gekonnt mit Actionfilm-Atmosphäre wie der Clipdreh zu Babe. Keine weichgezeichneten Studioaufnahmen, sondern echte Emotionen, echte Kälte, echte Blessuren. Genau das machte den Clip so besonders – und bis heute unvergessen.
Ein Geburtstagsdreh mit Erinnerungswert
Dass dieser Tag auch noch Lees Geburtstag war, setzte dem Ganzen die Krone auf. Statt Torte und Luftschlangen gab’s Tarnfarbe, Schlamm und Kameralichter.
Und für Fans ein echtes Highlight: BRAVO TV war vor Ort und dokumentierte das Abenteuer – vom ersten Sprung über den Zaun bis zum letzten Schluck Kaffee im Bademantel.
Unten auf der Seite kannst du dir das Video dazu ansehen.
Über den Drehort
Das Crowborough Training Camp war ein britisches Militärgelände in East Sussex, das bereits im Ersten Weltkrieg als Trainingslager genutzt wurde. Es diente über Jahrzehnte hinweg verschiedenen militärischen Zwecken, u. a. auch als Übungsgelände für kanadische Truppen und zeitweise als Quarantänezentrum. Obwohl der Ort nicht als klassischer Drehort bekannt ist, wurde er gelegentlich für kommerzielle Zwecke wie Film- oder Musikvideoproduktionen freigegeben – so auch 1997 für den Clipdreh zu „Babe“ von Caught In The Act. Eine dauerhafte Schließung des Geländes ist nicht dokumentiert. Teile davon werden bis heute militärisch genutzt.
Clipdreh zu Babe – Bericht von BRAVO TV:
JETZT HIER IM CITAFORUM ÜBER DEN CLIPDREH ZU BABE DISKUTIEREN!
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