Vorsicht, Scammer! So schützen sich CITA-Fans vor Betrügern
Scammer sind leider überall – und inzwischen haben sie sogar die Fan-Community von Caught in the Act im Visier. In diesem Beitrag erfährst du, wie diese Betrüger vorgehen, welche Maschen sie anwenden und wie du dich schützen kannst.
Was ist ein Scammer?
Der Begriff Scammer kommt aus dem Englischen und bedeutet Betrüger. Scammer nutzen Lügen, Tricks und manchmal auch Drohungen, um ihren Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie erstellen Fake-Profile mit erfundenen oder sogar echten Namen und suchen gezielt Menschen aus, die emotional auf sie reagieren.
Das Ziel ist immer dasselbe: Geld. Sie bauen langsam Vertrauen auf, bis das Opfer freiwillig überweist – meist auf ausländische Konten oder per Western Union. Da die Täter oft im Ausland sitzen, sind die Chancen, das Geld zurückzubekommen, sehr gering.
Warum sind CITA-Fans im Visier der Scammer?
Manche Scammer haben eine besonders perfide Masche entwickelt: Sie nutzen die Fanliebe zu Prominenten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Star aktuell in den Charts ist oder „nur“ noch eine treue Fanbase hat.
Sie kopieren Fotos und Inhalte der Stars und geben sich als diese aus. Dann suchen sie gezielt in Facebook-Gruppen oder über Instagram nach Fans und senden ihnen eine Freundschaftsanfrage. Viele sind anfangs begeistert – immerhin meldet sich „ihr Star“ persönlich.
Doch diese Freude kann teuer werden.
Typische Scammer-Methoden bei CITA-Fans
Es gibt drei Hauptarten, wie Scammer im Umfeld von Caught in the Act vorgehen:
1. Scammer geben sich als Bandmitglied aus
Sie erstellen Fake-Profile mit den Fotos und Namen der CITA-Jungs und geben vor, eine persönliche Freundschaft aufbauen zu wollen. Irgendwann kommt der entscheidende Moment:
Der „Star“ sei angeblich in einer finanziellen Notlage und brauche dringend Geld. Das Opfer fühlt sich geehrt und hilft – in der Hoffnung, dem Idol nah zu sein.
2. Scammer mit erfundenen Namen, aber geklauten CITA-Fotos
Hier nutzen Täter Bilder von CITA-Mitgliedern, geben sich aber als jemand völlig anderes aus. Sie starten oft mit einer romantischen Geschichte:
„Alleinerziehender Witwer“, „Soldat im Ausland“ oder „Ölplattform-Arbeiter“. Nach Wochen des Chat-Kontakts folgt dann die Bitte um Geld – angeblich für Flugtickets, medizinische Notfälle oder Zollgebühren.
Besonders Lee Baxter ist oft Ziel solcher Bilddiebstähle. Wir vermuten, dass sein Name in betrügerischen Datenbanken kursiert, weil sein Profil so häufig missbraucht wird.
Beispiel: Hier nutzen Scammer die attraktiven Fotos von Lee Baxter mit erfundenen Namen, um (meist) Frauen emotional einzuwickeln.
3. Merchandise-Betrug
Diese Scammer schleichen sich in Fan-Gruppen ein und posten Links zu Fake-Shops. Dort wird „offizielles“ Merchandise wie T-Shirts angeboten – in Wahrheit handelt es sich um billige Plagiate oder nicht gelieferte Ware.
Oft sitzen die Shops im Ausland, und Rücksendungen sind teuer oder unmöglich. Zudem verdienen die Künstler daran nichts.
Beispiel: Hier nutzen Scammer Fotos von Eloy de Jong, um damit billiges Merchandise herzustellen, damit CITA-Fans das kaufen. Fans unterscheiden auf den ersten Blick oft nicht zwischen „echtem“ Merchandise und „gefälschtem“ Merchandise. Eloy verdient daran nichts.
So erkennst du einen Scammer schnell
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Der Star schreibt dich plötzlich an – ohne, dass du vorher Kontakt hattest.
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Gebrochenes Deutsch oder merkwürdige Formulierungen.
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Bitte um privaten Chat auf einem anderen Messenger (WhatsApp, Telegram, Hangouts).
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Früher oder später: Geldforderung – egal mit welcher Begründung.
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Dringlichkeit und emotionale Erpressung („Du bist meine einzige Hoffnung!“).
So schützt du dich vor Scammern
- Kein Geld überweisen – egal, wie glaubwürdig die Geschichte klingt.
- Offizielle Profile prüfen – erkennbar am blauen Haken oder der hohen Follower-Zahl.
- Profile melden und blockieren – sofort, wenn dir etwas verdächtig vorkommt.
- Bauchgefühl ernst nehmen – wenn etwas seltsam wirkt, ist es das meist auch.
- Nie persönliche Daten oder Fotos senden – diese können für weitere Betrugsmaschen genutzt werden.
Wichtiger Hinweis für CITA-Fans
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Die CITA-Jungs schreiben keine Fans grundlos an.
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Sie würden niemals um Geld bitten – weder für private Zwecke noch für „dringende Notfälle“.
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Wenn du unsicher bist, schreibe den Star über seinen offiziellen Social-Media-Kanal an und frage nach.
Das sind die offiziellen Instagram-Accounts von CITA. Alle bis auf Lee haben auch den offiziellen „blauen Haken“ und sind somit bei Instagram authentifiziert. Bei Lee erkennst Du das aber leicht an der Anzahl der Follower.
Lee
Eloy
Bastiaan
Benjamin
Das sind die offiziellen Facebook-Seiten von CITA.
Lee
Eloy
Bastiaan
Benjamin
Neuere Scammer-Tricks (2025)
Scammer entwickeln ständig neue Methoden. Aktuell beobachten wir:
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Deepfake-Videos: Betrüger nutzen KI, um täuschend echte Videos zu erstellen, in denen der Star scheinbar persönlich spricht.
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Gefälschte Gewinnspiele: „Du hast ein Meet & Greet gewonnen – zahle nur die Bearbeitungsgebühr!“
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Gefälschte Charity-Aktionen: Vorgetäuschte Spendenaufrufe im Namen des Stars.
Auch hier gilt: Immer die Echtheit beim offiziellen Team oder Management überprüfen.
Scammer leben davon, dass Fans ihre Emotionen über ihren gesunden Menschenverstand stellen. Informiere dich, bleib skeptisch und teile diesen Artikel mit anderen Fans – je mehr Bescheid wissen, desto weniger Chancen haben die Betrüger.
Wurdest Du schon einmal von einem Scammer kontaktiert? Falls ja, was hast Du getan?
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Caught in the Act – kurz CITA – gehörten in den 90er-Jahren zu den erfolgreichsten internationalen Boybands und prägten eine ganze Generation von Teenagern. Die Band wurde 1992 gegründet und bestand aus Lee Baxter, Bastiaan Ragas, Eloy de Jong und Benjamin Boyce. Ihren Durchbruch feierten die vier charmanten Sänger 1994, als sie in der RTL-Seifenoper Gute Zeiten, schlechte Zeiten den Song „Love is Everywhere“ performten. Dieser Auftritt katapultierte sie praktisch über Nacht in die Herzen tausender Fans.
In den folgenden Jahren veröffentlichten Caught in the Act zahlreiche Hits wie „Babe“, „Do It for Love“, „Let This Love Begin“ oder „My Arms Keep Missing You“. Ihre Musik war geprägt von eingängigen Melodien, romantischen Texten und der unverkennbaren 90er-Ästhetik: choreografierte Tanzmoves, stylische Outfits und das gewisse Boyband-Lächeln, dem kaum jemand widerstehen konnte.
Besonders in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden waren CITA ein riesiges Phänomen. Sie verkauften Millionen Tonträger, traten bei unzähligen TV-Shows auf und füllten Konzerthallen. Die „Forever Friends“-Tour gilt bis heute als legendär – nicht nur wegen der Musik, sondern auch wegen der Nähe zu den Fans.
Doch 1998 kam das überraschende Aus: Am 16. August verkündete die Band ihre Trennung. Für viele Fans war das ein Schock, der mit Tränen, Bravo-Postern und Abschiedsbriefen einherging. Offiziell hieß es, die Jungs wollten eigene Wege gehen und mehr Zeit für ihr Privatleben haben.
Nach der Trennung starteten die Mitglieder unterschiedliche Solo-Karrieren. Eloy de Jong wurde im Schlagerbereich sehr erfolgreich, Bastiaan Ragas konzentrierte sich auf Musical- und Theaterproduktionen, Lee Baxter ging als Schauspieler und Solokünstler neue Wege, und Benjamin Boyce veröffentlichte eigene Songs und trat in verschiedenen TV-Formaten auf.
Ein besonderes Highlight für alle Fans war das Comeback 2016: CITA standen – leider ohne Benjamin Boyce – wieder gemeinsam auf der Bühne und bewiesen, dass ihre Songs zeitlos sind.
Inzwischen hat auch Eloy de Jong die Band wieder verlassen. Mit Axel de Graaf und Marcel Vogelaar treten Bastiaan Ragas und Lee Baxter aber weiterhin regelmäßig bei 90er-Events und Open-Air-Festivals auf – sehr zur Freude ihrer treuen Fangemeinde, die auch nach Jahrzehnten noch jede Zeile mitsingen kann.
Heute sind Caught in the Act nicht nur eine nostalgische Erinnerung, sondern auch ein lebendiger Teil der 90er-Kultur, der zeigt, wie Musik Generationen verbinden kann.











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