Manchmal genügt das leise Surren einer alten Videokassette, und plötzlich ist sie wieder da: diese seltsame Mischung aus Herzklopfen, Geduld und grenzenloser Begeisterung, mit der wir in den neunziger Jahren jede noch so kleine Aufnahme von Caught in the Act gesammelt haben. Ein paar Sekunden mit Lee, Eloy, Bastiaan oder Benjamin konnten einen ganzen Nachmittag retten, selbst wenn das Bild flimmerte, jemand vor der Kamera kreischte und die entscheidende Szene ausgerechnet von einem fremden Hinterkopf verdeckt wurde.
Heute entstehen bei Konzerten innerhalb weniger Minuten Tausende gestochen scharfe Handyvideos, die noch während der Zugabe im Internet landen. Damals war eine Videokamera dagegen ein schweres, teures Stück Technik, das längst nicht jede Familie besaß. Wer sie zu einem Fantermin mitnehmen durfte, trug nicht nur zusätzliches Gewicht, sondern auch eine gewisse Verantwortung: Der Akku musste halten, auf der Kassette musste genügend Platz sein, und im entscheidenden Augenblick durfte niemand vergessen, wirklich auf Aufnahme zu drücken.
Genau deshalb sind alte CITA Videos so kostbar. Sie zeigen nicht die perfekt ausgeleuchtete Fernsehversion der Band, sondern Momente, die aus der Perspektive der Fans entstanden sind: eine Grachtenfahrt in Amsterdam, eine Begegnung vor Benjamins Zuhause, eine volle Hotellobby in Chemnitz, Autogramme hinter den Kulissen einer Fernsehsendung und ein weiteres Fantreffen vor einem Hotel in Rheine. Jede Aufnahme besitzt ihre eigene Stimmung, doch gemeinsam erzählen sie davon, wie unmittelbar sich Fanliebe damals anfühlen konnte.
Natürlich sehen wir manches heute mit anderen Augen. Nähe braucht Grenzen, und eine Kamera vor dem privaten Zuhause eines Stars würde inzwischen berechtigterweise Fragen auslösen. Gerade deshalb lohnt sich ein ruhiger, erwachsener Blick auf diese Bilder. Sie dokumentieren nicht nur Caught in the Act, sondern auch eine Fankultur, die ohne soziale Netzwerke auskam, ihre eigenen Regeln suchte und häufig von der Hoffnung lebte, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Die fünf seltenen CITA Videos sind keine makellosen Produktionen, und sie wollen es auch gar nicht sein. Ihr Charme liegt im Wackeln, im Stimmengewirr und in jener unverstellten Aufregung, die keine Regie hätte nachbauen können. Wer damals selbst mit Fotoapparat, Autogrammkarte oder sorgfältig beschrifteter VHS-Kassette unterwegs war, erkennt darin nicht nur die Band wieder, sondern möglicherweise auch ein Stück der eigenen Jugend.
Als eine Videokamera noch echter Luxus war
Wer in den neunziger Jahren fotografierte, dachte in Bildern, die tatsächlich gezählt werden mussten. Nach 24 oder 36 Aufnahmen war der Film voll, und erst Tage später zeigte sich beim Abholen aus dem Fotolabor, ob Bastiaan scharf, Lee halbwegs vollständig und der eigene Daumen glücklicherweise nicht im Bild gewesen war. Schon ein normaler Fotoapparat verlangte Planung; eine Videokamera spielte technisch und finanziell noch einmal in einer anderen Liga.
Die Geräte waren groß, die Akkus wenig ausdauernd und die Kassetten nicht unbegrenzt verfügbar. Niemand filmte beiläufig drei Stunden lang, nur weil vielleicht noch etwas passieren könnte. Man entschied, wann sich das Einschalten lohnte, beobachtete durch einen kleinen Sucher und hoffte, dass ausgerechnet während des schönsten Moments kein Bandende erreicht war. Die heute erhaltenen CITA Videos verdanken wir Fans, die all das auf sich nahmen und ihre Kamera trotz Gedränge ruhig genug hielten.
Zu Hause begann anschließend die zweite Form der Fanarbeit. Die Kassette wurde beschriftet, im Regal verstaut und bei jeder passenden Gelegenheit erneut abgespielt. Wer eine bestimmte Stelle noch einmal sehen wollte, spulte vor oder zurück und entwickelte dabei ein erstaunlich präzises Gefühl dafür, wie viele Sekunden zwischen einem Interview und dem gewünschten Lächeln lagen. Ein falscher Tastendruck konnte bedeuten, dass man an der Szene vorbeischoss und das ganze kleine Ritual von vorn begann.
Auch das Tauschen solcher Aufnahmen gehörte zur Kultur. Kopien wanderten von Fan zu Fan, oft begleitet von Briefen, Listen und dem Versprechen, die Kassette sorgfältig zu behandeln. Mit jeder Überspielung wurde die Bildqualität ein wenig weicher, doch der emotionale Wert nahm nicht ab. Im Gegenteil: Manche CITA Videos fühlten sich gerade deshalb besonders an, weil man wusste, wie viele Umwege sie genommen hatten, bevor sie im eigenen Videorekorder landeten.
Heute lassen sich die alten Bänder digitalisieren und mit Menschen teilen, die damals vielleicht auf derselben Hoteltreppe standen, ohne voneinander zu wissen. Aus einer privaten Erinnerung wird so ein gemeinsames Archiv. Das Bild mag springen, Farben können verblassen und der Ton wird gelegentlich von aufgeregten Rufen überrollt, aber hinter jeder technischen Macke steckt eine konkrete Person, die diesen Augenblick für wichtig genug hielt, um ihn festzuhalten.
Vom Liebesboot bis vor Benjamins Haustür
Das erste der fünf CITA Videos führt in den August 1995 und damit mitten in jene Phase, in der für viele Fans beinahe täglich etwas Neues zu passieren schien. Die BRAVO veranstaltete in Amsterdam einen Traumtreff auf einem Liebesboot, bei dem einige Gewinnerinnen gemeinsam mit Caught in the Act durch die Grachten fahren durften. Schon die Kombination aus Boyband, Boot und Amsterdam klang wie eine Fantasie, die eine Jugendzeitschrift eigens für besonders hartnäckige Tagträumer erfunden hatte.
Eine Teilnehmerin brachte ihre Videokamera mit und hielt fest, wie die vier mit den Fans lachten, Fotos machten und später gemeinsam zum Hauptbahnhof gingen. Die Aufnahme lebt nicht von einer großen Show, sondern von kleinen Gesten und der entspannten Bewegung einer Gruppe, die einen ungewöhnlichen Tag miteinander verbrachte. Bastiaans Sonnenbrille, Eloys Charme, Lees Lächeln und Benjamins Energie brauchen keine perfekte Ausleuchtung, weil gerade das Ungeplante ihre Wirkung entfaltet.
Das zweite Privatvideo stammt aus dem Jahr 1997 und zeigt Benjamin vor seinem Zuhause. Für Fans war die Frage, wie ein Star außerhalb von Bühne und Fernsehen lebte, damals von enormer Faszination. Ein silberner BMW, eine Haustür oder der kurze Anblick eines gebräunten Benjamin ohne Oberteil konnten sich wie seltene Hinweise auf eine ansonsten unerreichbare Welt anfühlen. Der Wunsch nach Nähe war echt, auch wenn die Grenze zwischen Neugier und Privatsphäre nicht immer so klar besprochen wurde wie heute.
Mit heutigem Abstand dürfen wir beides gleichzeitig wahrnehmen: die damalige Aufregung und das Recht eines Menschen auf einen unbeobachteten privaten Raum. Solche CITA Videos sind Zeitdokumente, aber keine Anleitung dafür, Stars vor ihren Wohnungen aufzusuchen. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie sichtbar machen, wie Fankultur funktionierte, welche Sehnsüchte sie antrieb und an welchen Stellen unser Blick auf persönliche Grenzen inzwischen sensibler geworden ist.
Gerade dieser erwachsene Rückblick macht die Erinnerungen nicht wertlos. Niemand muss das eigene Teenagergefühl verspotten, nur weil man heute differenzierter denkt. Wir können verstehen, warum ein kurzer privater Moment damals elektrisierte, und trotzdem anerkennen, dass Nähe am schönsten ist, wenn sie freiwillig entsteht. Nostalgie wird nicht kleiner, wenn sie ein wenig Verantwortungsgefühl verträgt; meistens wird sie dadurch ehrlicher.
Autogramme, Hotellobbys und dieses alte Herzklopfen
Das dritte Video führt während der Christmas Tour 1996 in ein Hotel in Chemnitz. Wer jemals vor einem Hotel auf eine Boyband gewartet hat, erinnert sich vermutlich weniger an komfortable Sitzgelegenheiten als an kalte Füße, hektische Gerüchte und die ständige Alarmbereitschaft bei jeder Türbewegung. Ein harmloser Hotelgast konnte für zwei Sekunden einen kollektiven Adrenalinschub auslösen, bevor enttäuscht festgestellt wurde, dass er weder Lee noch Eloy war.
In der Lobby drängten sich zahlreiche Fans um die Band, Autogrammkarten wurden nach vorn gereicht und Stifte wechselten in einer Geschwindigkeit die Hände, die jede spätere Besitzfrage aussichtslos machte. Die entsprechenden CITA Videos zeigen Eloy, der möglichst viele Wünsche erfüllen wollte, und Lee, der mit seinem freundlichen Lächeln Ruhe in eine Situation brachte, die für die Wartenden emotional alles andere als ruhig war.
Ein Autogramm war damals mehr als eine schnell reproduzierbare Signatur. Es bewies, dass man tatsächlich dort gewesen war, dass die eigene Karte für einen kurzen Moment in der Hand des Lieblingsstars gelegen hatte und dass aus einem fernen Fernsehgesicht eine reale Begegnung geworden war. Später wurde die Unterschrift in einer Klarsichthülle geschützt, Freundinnen ausführlich präsentiert und nur unter strenger Aufsicht berührt. Fingerabdrücke des Stars waren selbstverständlich ein imaginärer Bonus.
Das vierte Privatvideo entstand am 28. August 1997 rund um einen Auftritt bei „Schreinemarkers TV“. Vor der Performance von „Babe“ drehten die vier zunächst einige Runden beim Kartrennen, danach warteten Fans hinter den Kulissen mit Fotos, Stiften und bemerkenswerter Ausdauer. Lee, Eloy, Bastiaan und Benjamin standen am Zaun und gaben Autogramme – ein Bild, das gleichzeitig alltäglich und kostbar wirkt.
Diese alten CITA Videos erinnern daran, dass Fanbegegnungen aus vielen kurzen Augenblicken bestanden. Nicht jedes Treffen bot ein langes Gespräch, und manchmal reichten wenige Sekunden, ein Blick oder ein hastig geschriebenes Autogramm. Trotzdem wurde auf der Heimfahrt jedes Detail rekonstruiert: Wer hatte gelächelt, wer etwas gesagt, wessen Hand hatte beinahe die eigene berührt? Aus einem winzigen Moment ließ sich mühelos ein abendfüllendes Gespräch machen.
Dass die Bilder nicht glatt produziert sind, verstärkt dieses Gefühl. Die Kamera sucht ihre Motive, wird angerempelt und fängt neben den Bandmitgliedern auch die Menschen ein, die auf sie warten. Dadurch bleiben nicht nur vier Popstars sichtbar, sondern eine ganze Atmosphäre aus Hoffnung, Ungeduld und gegenseitiger Aufregung. Genau diese Perspektive fehlt in offiziellen Musikvideos, weil dort niemand zufällig ins Bild ruft, dass Eloy gerade nach links gegangen sei.
Lee und Eloy nehmen sich in Rheine Zeit
Im fünften Video warten Fans vor einem Hotel in Rheine, wo Lee und Eloy trotz des Durcheinanders Autogramme geben und den Kontakt zu den Menschen suchen. Lee plaudert, scherzt und lächelt, während Eloy versucht, möglichst vielen Wartenden gerecht zu werden. Es ist keine spektakuläre Bühnenszene, doch gerade diese ruhige Form der Aufmerksamkeit erklärt, warum solche Begegnungen so lange im Gedächtnis geblieben sind.
Für Außenstehende mag eine Reihe unterschriebener Fotos ähnlich aussehen. Für die Person, die davor stundenlang gewartet hatte, war jede Signatur jedoch mit einer eigenen Geschichte verbunden. Vielleicht sagte Lee einen Satz, vielleicht sah Eloy beim Schreiben kurz auf, oder vielleicht funktionierte im entscheidenden Moment überhaupt kein vernünftiges Wort mehr. Auch davon erzählen CITA Videos: von der erstaunlichen Fähigkeit des Gehirns, sorgfältig vorbereitete Sätze beim Anblick des Lieblingsstars restlos zu löschen.
Die Nähe zwischen Band und Fans gehörte wesentlich zum Erfolg von Caught in the Act. Lee, Eloy, Bastiaan und Benjamin waren auf Postern und in Videoclips erreichbar genug inszeniert, um vertraut zu wirken, doch die echten Begegnungen gaben diesem Gefühl Substanz. Wenn sich jemand trotz Gedränge Zeit für eine Unterschrift oder ein Lächeln nahm, wurde aus einer Marketingidee eine persönliche Erinnerung.
In Rheine zeigt sich außerdem, wie viel Geduld auf beiden Seiten nötig war. Die Fans warteten, rückten zusammen und hofften, nicht übersehen zu werden; Lee und Eloy versuchten gleichzeitig, möglichst fair zu bleiben, obwohl eine größere Gruppe kaum geordnet an zwei Menschen herantreten kann. Die Kamera hält dieses kleine soziale Chaos fest, ohne es schöner oder dramatischer zu machen, als es war.
Solche CITA Videos bewahren deshalb nicht nur die Gesichter der Band. Sie zeigen Kleidung, Frisuren, Hotelumgebungen, Autogrammkarten und jene selbstverständliche Abwesenheit von Smartphones, die heute beinahe exotisch wirkt. Niemand kontrolliert sofort, ob die Aufnahme gelungen ist, niemand sucht nach dem besten Filter, und niemand kann den Moment noch während seines Entstehens öffentlich bewerten lassen. Erst später, zu Hause, zeigt die Kassette, was geblieben ist.
Warum unperfekte Aufnahmen heute so wertvoll sind
Perfektion ist bei privaten Fanaufnahmen kein Qualitätsmerkmal. Ein professioneller Kameramann hätte die Situationen ruhiger, heller und übersichtlicher eingefangen, aber er hätte vermutlich nicht dasselbe Herzklopfen im Bild getragen. Die Kamera eines Fans richtet sich dorthin, wo gerade der persönliche Lieblingsmoment passiert, und bewegt sich mit der Nervosität der Person, die sie hält. Genau dadurch besitzen die alten CITA Videos eine emotionale Handschrift.
Sie bewahren außerdem Dinge, die damals vollkommen gewöhnlich erschienen. Ein bestimmter Mantel, das geduldige Warten vor einer Hoteltür, das Geräusch einer vollen Lobby oder die Art, wie eine Autogrammkarte weitergereicht wurde, musste niemand bewusst dokumentieren. Heute sind es gerade diese Nebensächlichkeiten, die den Abstand zwischen den Jahrzehnten überbrücken und eine Erinnerung körperlich spürbar machen.
Beim Digitalisieren geschieht noch etwas Besonderes: Eine Kassette, die jahrelang in einer Schublade lag, wird Teil eines größeren Gedächtnisses. Andere Fans erkennen Orte, Termine oder vielleicht sogar sich selbst im Hintergrund wieder. Aus fünf CITA Videos entstehen auf diese Weise viele kleine Erzählungen, weil jede Zuschauerin und jeder Zuschauer andere Details mit der eigenen Geschichte verbindet.
Dabei muss die Vergangenheit nicht künstlich verklärt werden. Die neunziger Jahre waren nicht automatisch echter, nur weil es keine sozialen Netzwerke gab, und Fanbegeisterung war auch damals nicht frei von Grenzüberschreitungen oder Missverständnissen. Was sich verändert hat, ist vor allem die Geschwindigkeit und Reichweite. Ein privates VHS-Band blieb zunächst in einem kleinen Kreis; ein heutiger Clip kann innerhalb von Stunden von Millionen Menschen gesehen, kopiert und kommentiert werden.
Vielleicht berühren uns diese CITA Videos gerade deshalb so sehr, weil sie langsam entstanden sind. Jemand trug eine schwere Kamera, bewahrte die Kassette über Jahrzehnte auf und nahm sich später die Zeit, sie zu digitalisieren. Hinter wenigen Minuten Bildmaterial stehen Jahre der Erinnerungspflege. Das ist eine Form von Fanliebe, die weniger laut wirkt als ein aktueller Trend, aber eine erstaunliche Ausdauer besitzt.
Wenn Lee lächelt, Eloy eine weitere Karte unterschreibt, Bastiaan mit Sonnenbrille über das Amsterdamer Boot geht oder Benjamin für einen Moment in seinem Alltag auftaucht, sehen wir nicht nur Caught in the Act. Wir sehen auch die Menschen hinter der Kamera, ihre Aufregung und ihren Wunsch, einen kostbaren Augenblick nicht zu verlieren. Ohne sie wären viele dieser Szenen längst nur noch eine vage Erzählung.
So werden fünf seltene CITA Videos zu kleinen Zeitkapseln, in denen Bandgeschichte und persönliche Jugend nebeneinanderliegen. Das Bild flimmert vielleicht, der Ton ist nicht immer freundlich zu unseren Ohren, und gelegentlich möchte man der Person hinter der Kamera sanft zurufen, sie möge doch bitte einen Schritt nach links gehen. Doch sobald die vier im Bild erscheinen, ist all das nebensächlich. Für einen Moment sind die neunziger Jahre wieder ganz nah – nicht perfekt, aber genau deshalb unverwechselbar.
Privatvideo #1: Der legendäre „Liebesboot“-Tag mit der BRAVO (1995)
August 1995 – BRAVO veranstaltet einen „Traumtreff auf einem Liebesboot“ in Amsterdam. Einige wenige Fans durften gemeinsam mit Caught in the Act eine Grachtenfahrt auf einem Boot der Firma Lovers machen (ja, die gibt’s heute immer noch!).
Ein Fan hatte damals ihre Videokamera dabei – und filmte, wie die Jungs mit den Gewinnerinnen lachten, Fotos machten und später gemeinsam zum Hauptbahnhof gingen. Diese Aufnahmen sind pure 90er-Magie: Bastiaan mit seiner typischen Sonnenbrille, Eloy charmant wie immer, Lee lächelnd in die Kamera und Ben mit dieser unbeschwerten Energie, die wir alle so geliebt haben. 💕
Privatvideo #2: Benjamin Boyce – ganz privat vor seinem Haus (1997)
Heute würde man sagen: „Oh mein Gott, Paparazzi!“ 😅
Aber damals wollten wir einfach wissen, wie unsere Stars wirklich leben. Wo wohnt Benjamin? Fährt er wirklich einen silbernen BMW? Und wie sieht er wohl ohne Bühne aus?
Ein Fan konnte 1997 einen dieser magischen Momente einfangen: Benjamin kommt – braungebrannt und oben ohne – nach Hause, öffnet seine Tür und verschwindet in seiner Wohnung. Heute würde man das sicher nicht mehr so machen, aber damals war das für uns einfach unfassbar aufregend. Dieses Gefühl, so nah dran zu sein, bleibt unvergessen.
Privatvideo #3: Autogramme im Hotel in Chemnitz (1996)
Wenn du jemals bei einem CITA-Hotel auf Tour gewartet hast, dann weißt du, wie das war: pure Aufregung, zittrige Hände und das ständige Gefühl, gleich ohnmächtig zu werden, wenn einer der Jungs vorbeikam.
Dieses Video aus einem Hotel in Chemnitz zeigt genau das: die Jungs auf ihrer Christmas Tour 1996, umringt von Dutzenden Fans in der Lobby. Eloy bemüht sich, jedem ein Autogramm zu geben, während Lee mit einem freundlichen Lächeln versucht, die Situation im Griff zu behalten. Ein Stück Boyband-Geschichte, das man heute mit einem ganz anderen Blick sieht – aber das Herz trotzdem sofort klopfen lässt.
Privatvideo #4: Backstage bei Schreinemarkers TV (1997)
28. August 1997 – ein legendäres Datum!
An diesem Tag waren CITA zu Gast bei Margarete Schreinemarkers. Vor dem Auftritt mussten sie erst noch ein paar Runden beim Kartrennen drehen – typisch CITA, immer mit Spaß dabei. Danach ging’s ins Studio, wo sie ihre Single „Babe“ performten.
Hinter den Kulissen warteten schon die Fans – bewaffnet mit Fotos, Stiften und jeder Menge Geduld. In diesem Video sieht man, wie Lee, Eloy, Bastiaan und Ben am Zaun stehen und Autogramme geben. Kein Security-Stress, keine Absperrungen wie heute – einfach Nähe, Lächeln und pure Fanliebe.
Privatvideo #5: Lee und Eloy geben Autogramme in Rheine (1997)
Unser letztes Video ist ein echter Schatz: Lee und Eloy, entspannt vor einem Hotel in Rheine. Draußen warten Dutzende Fans, und obwohl alles ein einziges Durcheinander ist, nehmen sich beide Zeit für jeden.
Lee plaudert, lächelt, scherzt – ganz der Gentleman, den wir bis heute kennen. Eloy lächelt charmant und versucht, allen gerecht zu werden. Diese Aufnahmen zeigen genau das, was CITA so besonders machte: Herz, Nähe und echte Wertschätzung für ihre Fans.
Warum diese Videos so besonders sind
Vielleicht liegt es daran, dass sie nicht perfekt sind.
Kein Filter, keine Regie, kein Social Media – nur echte Menschen, echte Emotionen und ein Stück Jugend, das wir nie vergessen haben.
Jede dieser Aufnahmen ist wie eine kleine Zeitkapsel: Sie zeigt, wie wir als Teenies geliebt, gehofft und geschwärmt haben. Und sie erinnert uns daran, dass die 90er zwar vorbei sind – aber in unseren Herzen nie wirklich enden. 💖
Heute teilen Fans ihre Erlebnisse mit einem Klick auf TikTok. Damals dauerte es Wochen, bis der Film entwickelt war – und trotzdem fühlte sich jeder Moment kostbarer an.
Diese alten CITA-Videos sind nicht nur Fanaufnahmen – sie sind ein Liebesbrief an eine Zeit, in der alles noch ein bisschen echter war.
💖 Für alle, die Eloy schon in den 90ern geliebt haben – und heute noch mehr bewundern!
Er war der charmante Herzensbrecher von Caught in the Act, dem Millionen Mädchenherzen zuflogen. Doch hinter dem strahlenden Lächeln verbarg sich eine Wahrheit, die in der Popwelt damals undenkbar war: Eloy de Jong liebte Männer. Seine Liebe zu Boyzone-Sänger Stephen Gately wurde zu einem mutigen Tabubruch in einer Branche, die Idole als „perfekte Jungsträume“ vermarkten wollte.
Heute ist Eloy einer der beliebtesten Sänger Deutschlands – mit ausverkauften Konzerten, TV-Auftritten und einem Publikum, das ihn so feiert, wie er wirklich ist. Mit seinem Hit „Egal was andere sagen“ – einer Hommage an Stephen – rührte er Millionen zu Tränen.
In seiner bewegenden Autobiografie nimmt Eloy dich mit auf seine Reise: von einer Kindheit voller Herausforderungen, über den Druck, seine wahre Identität zu verstecken, bis hin zu seinem Coming-Out und dem Glück, heute als stolzer, schwuler Familienvater zu leben. Offen, ehrlich, berührend – und voller Momente, die dich nicht mehr loslassen.
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