Clipdreh zu Love is everywhere
Nach dem Erfolg von Caught In The Act in der RTL-Soap „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ Ende 1994 war schnell klar: zur Single „Love is everywhere“ musste ein Videoclip her! Doch weißt Du, wie der Clipdreh zu Love is everyhwere verlaufen ist? Dass das Musikvideo etwas „schräg“ ist und die Outfits von Caught In The Act aus heutiger Sicht betrachtet etwas – na ja – gewöhnungsbedürftig waren 😂, weiß wohl jeder. Doch es wurde auch mit vielen Tricks gearbeitet, die das Video zu dem machen, was es letzten Endes geworden ist.
Gedreht wurde im Januar 1995 in einem Studio in München. Man muss vielleicht dazu sagen, dass für den ersten Videodreh noch nicht viel Budget in der Kasse war – schließlich war das erst der Beginn der sagenhaften Karriere von CITA in Deutschland. Dementsprechend neu war die Situation auch für die vier Jungs.
„Was ich hier mache? Ich schaue nur zu!“, scherzte Benjamin im BRAVO TV Interview. „Nein, jetzt mal ehrlich. Ich bin ein Mitglied der Band und wir nehmen hier unseren Clip auf!“
Auch die Reporter von BRAVO TV kannten CITA damals noch nicht richtig. Das erkennt man insbesondere daran, dass bei Eloys Interviewpart sein Name als „Leroy“ eingeblendet wurde. 😂 „Für die erste Single in Holland hatten wir kein wirklich Video“, erklärte er, als er gerade sein Make-Up verpasst bekam. „Dieses ist sozusagen unser erster, richtiger Clip. Ich fand das alles sehr aufregend.“
„Ich habe das Gefühl, wir kommen unserem Ziel immer etwas näher. Und das ist wirklich ein gutes Gefühl!“, beschrieb Benjamin die Situation. Dass er damit recht behalten sollte, wissen wir inzwischen alle.
Beim Clipdreh selbst kamen 5.000-Watt Strahler zum Einsatz, die auf eine weiße Wand projeziert wurden. Die Stimmung sollte fröhlich und bunt rüberkommen. Benjamin war übrigens derjenige, der die knallbunten, bauchfreien und engen Outfits der Jungs ausgesucht hatte. „Ich habe den anderen gesagt, dass die Kleider sehr bunt sein müssen. Für den Clip haben wir acht Taschen Klamotten gekauft!“ Die Taschen waren so groß, dass Benjamin selbst darin Platz hatte – was er auch prompt demonstrierte.
„Der Clip ist für Love is everywhere“, sagte Lee im Interview. „Es soll total fröhlich werden – mit abgefahrenen Farben und so richtig zum Aufmuntern!“ Sicherlich sind Dir die verschiedenen Effekte im Musikvideo bekannt. Aber wusstest Du, dass unter anderem dafür Badezimmerfenster zum Einsatz kamen? Diese wurden vor die Kameralinse gehalten, um den verschwommenen und strukturierten Effekt zu generieren. Ebenfalls malten die Jungs im Videoclip eine Glasscheibe mit Fingerfarben an.
„Man muss darauf achten, dass der Song immer die gleiche Ausstrahlung rüberbringt“, teilte Bastiaan seine ersten Dreherfahrungen. „Du kannst nicht einfach so den Text runtersingen. Für eine gute Stimmung muss man sich immer wieder neu anstrengen! Aber – das Video ist Playback!“
Nach sage und schreibe 14 Stunden war das Musikvideo endlich im Kasten. Lee verriet kürzlich in einem Interview, dass die vier einige Tage vor Veröffentlichung den Videoclip zu sehen bekamen – und erst einmal geschockt waren. „Wir dachten, das kann doch nicht deren Ernst sein! Es war uns unangenehm.“ Doch die Macher waren stolz auf ihr Werk und so wurde das Musikvideo schließlich veröffentlicht. Und sind wir mal ehrlich: Mehr 90er geht einfach nicht! Der schräge, außergewöhnliche Clip ist etwas Besonderes und wird uns wohl genau deshalb immer im Gedächtnis haften bleiben.
Hier kannst Du Dir den Bericht von BRAVO TV über den Clipdreh zu Love is everywhere 1995 noch einmal ansehen!
PS: Wer als GZSZ-Fan einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, ist mit dieser DVD sehr gut bedient!
Clipdreh zu Love is everywhere (BRAVO TV 1995)
… und das ist das Endergebnis des Videoclips:
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Du denkst, Du bist alleine damit, dass Du ab und an noch an Deine Teenie-Zeit zurückdenkst und an Deine damit verbundenen Erinnerungen an Caught In The Act? Weit gefehlt! In unserer Facebook-Gruppe triffst Du auf Gleichgesinnte!
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