FAN COMMUNITY

Du warst in den 90-ern der grĂ¶ĂŸte CITA-Fan und wĂŒrdest gern mal wieder die ganzen alten Berichte und BeitrĂ€ge sehen? Allerdings hast Du keinen Videorekorder mehr und hast Deine ganze Sammlung schon vor langer Zeit entsorgt? Kein Problem: Klicke Dich einfach hier durch unsere Webseite oder unterhalte Dich mit anderen Fans im Forum. Lass Dich fĂŒr einen Augenblick entfĂŒhren.

Willkommen zurĂŒck in Deiner Teenie-Zeit!

Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas – der wohl lustigste CITA-Moment auf Facebook

Es gibt diese Fan-Momente, die tauchen nicht in offiziellen Bandbiografien auf, sie stehen in keiner Pressemitteilung und werden auch nicht in großen TV-RĂŒckblicken gezeigt, aber in unseren Köpfen sind sie trotzdem fĂŒr immer abgespeichert. Irgendwo zwischen „Das kann doch jetzt nicht wahr sein“, hysterischem Mitlesen und diesem sehr speziellen 90er-Fan-GefĂŒhl, das man auch Jahre spĂ€ter noch abrufen kann, sobald irgendwo die Namen Lee Baxter, Bastiaan Ragas oder Caught in the Act fallen. Genau so ein Moment war der 12. Dezember 2014, als aus einem eigentlich harmlosen Facebook-Post plötzlich eine kleine CITA-Komödie wurde, die niemand geplant hatte, aber alle live miterleben durften.

Der Satz „Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas“ klingt erst einmal wie eine völlig ĂŒberdrehte Fanfiction, die man damals vielleicht heimlich in ein kariertes Schulheft geschrieben hĂ€tte, wĂ€hrend im Hintergrund die „Forever Friends“-CD lief. Nur war es diesmal keine ausgedachte Geschichte, sondern tatsĂ€chlich ein echter Facebook-Moment, der sich vor den Augen der Fans entwickelte. Und wie das bei den wirklich guten Anekdoten so ist, begann alles ganz unspektakulĂ€r. Lee wollte auf seiner Facebook-Seite seinen neuen Videoclip „No One But Myself“ teilen, der zu diesem Zeitpunkt bereits rund 12.000 Aufrufe auf YouTube hatte. FĂŒr einen Solo-KĂŒnstler, der sich nach den großen Boyband-Jahren seinen eigenen Weg suchte, war das ein schöner Erfolg, und fĂŒr die Fans natĂŒrlich ein Grund, sich mitzufreuen.

Doch wĂ€hrend alle eigentlich ĂŒber Lees Musik sprechen sollten, passierte etwas, das plötzlich viel spannender war als jeder Klickstand. Unter dem Video-Post tauchte ein Like auf. Nicht irgendein Like, nicht irgendein Name, sondern Bastiaan Ragas. Ja, genau der Bastiaan Ragas. Unser Bas. Der Mann, dessen Name fĂŒr viele CITA-Fans sofort Bilder aus BRAVO-Postern, TV-Auftritten, kreischenden Hallen und diesen unvermeidlichen 90er-Frisuren heraufbeschwört, bei denen man rĂŒckblickend nicht sicher ist, ob man lachen oder wehmĂŒtig seufzen möchte.

FĂŒr uns Fans war dieser Moment natĂŒrlich sofort elektrisierend. Bastiaan liked Lees Seite? Einfach so? Nach all den Jahren? Da geht im Fan-Hirn sofort die alte Zentrale an, irgendwo zwischen „Was passiert hier gerade?“ und „Soll ich vorsichtshalber schon mal mein altes Fanclub-Material aus dem Schrank holen?“. FĂŒr Lee selbst sah die Sache allerdings komplett anders aus. Er war nicht gerĂŒhrt, nicht nostalgisch verklĂ€rt und schon gar nicht sofort ĂŒberzeugt. Seine erste Reaktion war nicht „Oh, Bas ist wieder da“, sondern eher: Moment mal. Das kann doch unmöglich echt sein.

Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas: Wie ein Facebook-Like alles ins Rollen brachte

Um zu verstehen, warum Lee so misstrauisch reagierte, muss man sich kurz zurĂŒck in die Zeit vor dem Comeback denken. Caught in the Act hatten sich 1998 getrennt, und danach war der Kontakt zwischen den Jungs ĂŒber viele Jahre hinweg nicht gerade das, was man als regelmĂ€ĂŸigen Austausch bezeichnen wĂŒrde. Es gab hier und da sporadische Nachrichten, einzelne Verbindungen, mal ein Lebenszeichen, aber dieses Bild von vier ehemaligen Bandkollegen, die stĂ€ndig miteinander telefonieren und gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, entsprach damals nicht der RealitĂ€t.

FĂŒr die Fans war das natĂŒrlich immer ein wunder Punkt. Wer in den 90ern mit Caught in the Act aufgewachsen ist, hatte diese vier Jungs im Kopf oft als untrennbare Einheit abgespeichert. Bastiaan, Benjamin, Eloy und Lee gehörten fĂŒr uns einfach zusammen, so wie BRAVO-Starschnitte, Gelstifte und diese kleinen Fotostreifen aus Automaten, auf denen man mit der besten Freundin viel zu ernst in die Kamera schaute. Dass sich nach der Trennung Wege auseinanderentwickeln, Kontakte einschlafen und jeder sein eigenes Leben weiterlebt, ist menschlich völlig normal, aber das Fan-Herz ist da manchmal ein bisschen langsamer im Verarbeiten.

Als also plötzlich der Name Bastiaan Ragas unter Lees Facebook-Seite auftauchte, war die Aufregung groß. FĂŒr Lee hingegen war der Fall schnell klar. Wenn jemand mit Bastiaans Namen auftaucht, dann muss das doch ein Fake sein. Und da muss man fairerweise sagen: Ganz aus der Luft gegriffen war dieser Gedanke nicht. Lee hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Fake-Accounts und unangenehmen Online-Erfahrungen zu tun gehabt, darunter auch mit einer hartnĂ€ckigen Stalkerin, die ihn ĂŒber falsche Profile verfolgte. Wer so etwas erlebt hat, schaut bei plötzlich auftauchenden Profilen natĂŒrlich genauer hin und denkt nicht automatisch: Ach, wie schön, der ehemalige Bandkollege ist da.

Lees Reaktion war dann sehr Lee: direkt, emotional, ungefiltert und in dem Moment absolut ĂŒberzeugt davon, richtig zu liegen. WĂ€hrend die Fans noch rĂ€tselten und vielleicht schon gedanklich eine kleine CITA-Reunion am Facebook-Kommentarbereich-Tisch organisierten, hatte Lee innerlich lĂ€ngst den roten Knopf gedrĂŒckt. FĂŒr ihn war das nicht Bas, sondern irgendein Mensch, der sich mit fremdem Namen wichtigmachen wollte. Und solchen Leuten wollte er keine BĂŒhne geben.

Man kann sich diese Szene heute fast bildlich vorstellen. Lee sitzt vor Facebook, sieht den Namen, runzelt die Stirn, die innere Alarmanlage springt an, und bevor irgendjemand „Vielleicht fragst du ihn erst mal“ sagen kann, ist der vermeintliche Fake-Account auch schon auf der Abschussliste. Es war nicht böse gemeint, eher eine Mischung aus Selbstschutz, schlechter Erfahrung und diesem herrlich impulsiven Moment, den man spĂ€ter noch jahrelang erzĂ€hlt, weil er einfach zu gut war, um vergessen zu werden.

Von Fake-Alarm bis Fan-Ermittlung: Die Kommentare liefen heiß

Was dann folgte, war fĂŒr CITA-Fans im Grunde das digitale Äquivalent zu einer Live-Sendung, bei der niemand wusste, wie sie ausgehen wĂŒrde. Lee schrieb in den Kommentaren ziemlich deutlich, was er von dem vermeintlichen Fake hielt. SĂ€tze wie „Stupid people are everywhere!“ und „This must be someone with very low IQ!“ machten schnell klar: Lee war nicht nur skeptisch, er war richtig genervt. Und natĂŒrlich verstanden viele Fans seine Reaktion erst einmal. Fake-Accounts waren schon damals ein lĂ€stiges Thema, und wenn jemand den Namen Bastiaan Ragas benutzt, obwohl er es gar nicht ist, dann ist das fĂŒr Fans und KĂŒnstler gleichermaßen Ă€rgerlich.

Aber gleichzeitig nagte bei einigen offenbar doch der Zweifel. Was, wenn es wirklich Bas war? Was, wenn ausgerechnet dieser Moment der erste kleine öffentliche Faden zurĂŒck zu einem alten Bandkollegen war? Was, wenn Lee gerade nicht irgendeinen Fake blockte, sondern tatsĂ€chlich Bastiaan Ragas höchstpersönlich? In einem normalen Freundeskreis wĂŒrde man vielleicht kurz eine Nachricht schreiben, nachfragen, telefonieren oder eine Insider-Frage stellen. In der Fanwelt des Jahres 2014 wurde daraus natĂŒrlich eine Mischung aus Detektivarbeit, Kommentarschlacht und kollektiver Schnappatmung.

Einige Fans rieten Lee, dem Profil doch einfach ein paar private Fragen zu stellen, die nur der echte Bastiaan beantworten könnte. Eine alte Anekdote, ein Insider aus der Bandzeit, irgendein Detail, das kein Fake wissen konnte. Das war eigentlich ein sehr vernĂŒnftiger Vorschlag. Aber Lee war zu diesem Zeitpunkt schon lĂ€ngst an dem Punkt, an dem er mit dem Thema durch war. Seine Antwort war kurz, knackig und bis heute legendĂ€r: „I’ve blocked the idiot!“

Damit war die Sache fĂŒr ihn erledigt. Zumindest dachte er das.

FĂŒr die Fans hingegen war ab diesem Moment ĂŒberhaupt nichts erledigt. Im Gegenteil. Jetzt wurde es erst richtig spannend. Denn wĂ€hrend Lee den Account blockiert hatte, tauchten immer mehr Hinweise auf, dass es vielleicht doch der echte Bastiaan sein könnte. Ein Fan postete schließlich einen Screenshot von Bastiaans Twitter-Profil, auf dem Bas selbst sinngemĂ€ĂŸ schrieb, dass er es wirklich auf Facebook sei. Und da wurde aus der kleinen Kommentar-Aufregung plötzlich ein Moment, bei dem man innerlich nur noch die HĂ€nde vor den Mund schlagen konnte.

Man muss sich das vorstellen: Da taucht nach Jahren auf einmal Bastiaan bei Lee auf, Lee hĂ€lt ihn fĂŒr einen Fake, blockiert ihn und schimpft öffentlich ĂŒber den vermeintlichen BetrĂŒger, wĂ€hrend die Fans live danebenstehen wie eine Gruppe aufgeregter Freundinnen beim Klassentreffen, die gerade merken, dass die Sitzordnung dramatischer wird als gedacht. Es war unangenehm, witzig, absurd und rĂŒhrend zugleich. Vor allem aber war es unfassbar menschlich. Kein glattgebĂŒgelter PR-Moment, keine vorbereitete Reunion-AnkĂŒndigung, kein Management-Text mit sorgfĂ€ltig gesetzten Kommas. Einfach Facebook, echte Reaktionen und ein bisschen Chaos. Also im besten Sinne: Internet, wie es frĂŒher einmal war.

„OMG. Have I just blocked Bas?“ – der Moment, in dem alles kippte

Irgendwann schien auch Lee zu merken, dass die Sache möglicherweise eine andere Wendung nahm als gedacht. Die Fans hatten nicht lockergelassen, die Hinweise verdichteten sich, und plötzlich stand diese eine Frage im Raum, die den ganzen Abend in einen CITA-Klassiker verwandelte. Lee schrieb: „OMG. Have I just blocked Bas????“

Mehr brauchte es nicht. Dieser Satz war Gold. Nicht nur, weil er so ehrlich war, sondern weil darin alles steckte: Lees Überraschung, seine leichte Panik, sein plötzliches Zweifeln und gleichzeitig diese unfreiwillige Komik, die man niemals hĂ€tte schreiben können, wenn man sie geplant hĂ€tte. „Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas“ war damit nicht mehr nur ein lustiger Satz, sondern ein echter Fan-Moment geworden. Einer, den man sofort weitererzĂ€hlen wollte.

FĂŒr uns Fans fĂŒhlte sich das an, als wĂŒrde sich eine TĂŒr öffnen, von der viele gar nicht mehr sicher waren, ob sie ĂŒberhaupt noch existierte. NatĂŒrlich war es erst einmal nur ein Facebook-MissverstĂ€ndnis. NatĂŒrlich war noch nicht klar, ob daraus irgendetwas entstehen wĂŒrde. Aber nach all den Jahren, in denen Caught in the Act eher eine Erinnerung waren, ein Soundtrack aus Jugendzimmern, TV-Aufnahmen und verblassten Magazinseiten, war allein dieser Austausch schon aufregend. Plötzlich waren Lee und Bastiaan nicht nur Namen aus einer vergangenen Fan-Ära, sondern zwei echte Menschen, die vielleicht gerade wieder miteinander in Kontakt kamen.

Dann wurde es fĂŒr eine Weile still. Und wie das in solchen Momenten ist, macht Stille alles noch spannender. Wenn man als Fan ohnehin schon mit angehaltenem Atem vor dem Bildschirm sitzt, fĂŒhlt sich jede Minute ohne neues Update an wie eine Werbepause mitten im Staffelfinale. Man aktualisiert, liest noch einmal die Kommentare, ĂŒberlegt, was gerade im Hintergrund passiert, und malt sich innerlich die wildesten Szenarien aus. Hat Lee Bastiaan geschrieben? Hat jemand vermittelt? Ruft Bas ihn an? Sitzt Lee gerade da und denkt: „Oh nein, was habe ich getan?“ Man wusste es nicht, und gerade deshalb war es so köstlich.

Schließlich kam die erlösende Nachricht. Lee schrieb, dass es tatsĂ€chlich Bastiaan gewesen sei. Die beiden hatten telefoniert, und das GesprĂ€ch sei wirklich gut gewesen. Damit war der ganze Spuk auf einmal aufgelöst. Aus dem vermeintlichen Fake-Alarm wurde ein echtes Wiedersehen am Telefon. Aus der Blockierung wurde ein kleiner Neustart. Und aus einem Facebook-Post zu „No One But Myself“ wurde eine der schönsten, lustigsten und unerwartetsten CITA-Anekdoten ĂŒberhaupt.

NatĂŒrlich machte Lee die Blockierung wieder rĂŒckgĂ€ngig. Alles andere wĂ€re auch schwer zu erklĂ€ren gewesen. Man kann schließlich nicht dauerhaft den echten Bastiaan Ragas blockieren, nur weil er zu echt war, um echt zu wirken. Und genau darin lag der Charme dieser Geschichte. Sie war nicht perfekt, nicht glatt, nicht inszeniert. Sie war ein bisschen chaotisch, ein bisschen peinlich, sehr lustig und am Ende unglaublich warmherzig.

Warum dieser Facebook-Moment fĂŒr CITA-Fans mehr war als nur ein Witz

Wer damals nicht Fan war, versteht vielleicht nicht sofort, warum dieser Moment so viel ausgelöst hat. Von außen betrachtet könnte man sagen: Ein ehemaliger Boyband-SĂ€nger hat versehentlich seinen frĂŒheren Bandkollegen auf Facebook blockiert, dann haben sie telefoniert, Ende der Geschichte. Aber fĂŒr Menschen, die Caught in the Act in den 90ern geliebt haben, war da viel mehr drin.

Caught in the Act waren fĂŒr viele von uns nicht einfach irgendeine Band. Sie waren ein StĂŒck Jugend. Sie waren das Poster ĂŒber dem Bett, das heimlich gefĂŒhrte Fan-Tagebuch, der Kassettenrekorder vor dem Fernseher, wenn ein Auftritt angekĂŒndigt war, und dieses GefĂŒhl, dass ein Song wie „Love Is Everywhere“ oder „Babe“ fĂŒr drei Minuten alles leichter machen konnte. Als sich die Band 1998 trennte, war das fĂŒr viele Fans nicht nur eine Nachricht aus der Popwelt, sondern ein kleiner Abschied von einer ganzen Lebensphase. Man wurde Ă€lter, die Bravo-Starschnitte verschwanden irgendwann von den WĂ€nden, das echte Leben wurde grĂ¶ĂŸer, aber irgendwo blieb CITA immer in einer kleinen, warmen Ecke des Herzens sitzen.

Deshalb fĂŒhlte sich dieser Facebook-Moment 2014 wie ein unerwartetes Klopfen an genau dieser TĂŒr an. Plötzlich war da wieder Bewegung. Plötzlich gab es einen Kontakt, ein Telefonat, ein Lachen, vielleicht sogar ein erstes vorsichtiges WiederannĂ€hern. Niemand wusste damals, dass es nur ein Jahr spĂ€ter tatsĂ€chlich zu einem Comeback von Caught in the Act kommen wĂŒrde. Aber rĂŒckblickend wirkt dieser Tag fast wie ein kleiner Vorbote. Ein etwas stolpernder, sehr komischer, aber irgendwie passender Vorbote.

Denn mal ehrlich: Wie hĂ€tte ein erster öffentlicher Funke in der CITA-Welt besser aussehen können als durch ein MissverstĂ€ndnis auf Facebook? Nicht mit rotem Teppich, nicht mit großer Pressekonferenz, sondern mit Lee, der ĂŒberzeugt ist, einen Fake zu blockieren, Fans, die fieberhaft Hinweise sammeln, Bastiaan, der irgendwo klarstellt, dass er wirklich er ist, und am Ende einem Telefonat, das offenbar gut war. Das ist so herrlich menschlich, dass man es kaum besser erfinden könnte.

Auch fĂŒr Lee war dieser Moment im Nachhinein besonders. Nicht, weil er sich geirrt hatte, sondern weil sich aus diesem Irrtum etwas Gutes entwickelte. Manchmal braucht es im Leben eben keinen perfekt geplanten Anlass, um wieder miteinander zu sprechen. Manchmal reicht ein Like, ein MissverstĂ€ndnis und ein paar Fans, die hartnĂ€ckiger sind als jede interne Kommunikationsabteilung. Und wenn man ehrlich ist, gehört genau das zu den Dingen, die Fan-Communitys so besonders machen. Sie sehen manchmal Verbindungen, bevor die Beteiligten selbst wieder bereit sind, sie zu sehen.

Ein kleiner Facebook-Fauxpas mit großem Nostalgie-Faktor

Wenn man heute auf „Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas“ zurĂŒckblickt, dann ist es fast unmöglich, dabei nicht zu lĂ€cheln. Der Moment hatte alles, was eine gute CITA-Erinnerung braucht: Lee in Bestform, Bas als unerwarteter Überraschungsgast, Fans im Ausnahmezustand, ein bisschen Drama, ein bisschen Chaos und am Ende ganz viel Herz. Es war kein offizieller Meilenstein im klassischen Sinne, aber einer dieser kleinen Augenblicke, die sich in der Fan-Erinnerung festsetzen, weil sie echter wirken als jede perfekt produzierte AnkĂŒndigung.

Vielleicht liegt genau darin der Zauber. In den 90ern haben wir unsere Idole oft durch Magazine, TV-Sendungen und Poster erlebt. Alles war grĂ¶ĂŸer, glĂ€nzender und irgendwie weiter weg. 2014 saßen wir plötzlich alle vor Facebook und konnten in Echtzeit miterleben, wie ein ehemaliger CITA-Moment nicht auf einer BĂŒhne, sondern in einer Kommentarspalte entstand. Das war eine ganz andere NĂ€he, aber das GefĂŒhl dahinter war erstaunlich vertraut. Wieder dieses Kribbeln. Wieder dieses „Hast du das gesehen?“. Wieder diese Mischung aus Lachen, Hoffnung und der leisen Ahnung, dass da vielleicht noch etwas kommen könnte.

Und ja, rĂŒckblickend war es vielleicht wirklich einer dieser kleinen Funken, die die CITA-Nostalgie wieder heller gemacht haben. Nicht allein, nicht offiziell, nicht als großer Plan, aber als emotionaler Moment fĂŒr alle, die damals noch mitgelesen haben. Ein Jahr spĂ€ter kam das Comeback, und plötzlich wirkte dieser Facebook-Abend wie eine Szene, die man im Nachhinein mit einem wissenden LĂ€cheln betrachtet. Als hĂ€tte das Universum schon mal vorsichtig getestet, ob unsere Fan-Herzen noch funktionieren. Spoiler: Sie funktionierten. Sehr sogar.

Heute gehört die Geschichte zu den Anekdoten, die man neuen oder zurĂŒckgekehrten Fans erzĂ€hlen kann, wenn man erklĂ€ren möchte, warum CITA nie nur Musik war. Es ging immer auch um Erinnerungen, um Gemeinschaft, um diese kleinen verrĂŒckten Momente, bei denen alle gleichzeitig lachen und mitfiebern. „No One But Myself“ sollte damals eigentlich im Mittelpunkt stehen, doch fĂŒr einen Abend stahl Bastiaan Ragas dem Video völlig unbeabsichtigt die Show, indem er einfach nur auf Facebook auftauchte und zu echt war, um sofort geglaubt zu werden.

Vielleicht ist genau das die schönste Pointe an der ganzen Geschichte. Lee wollte einen Fake blockieren und fand stattdessen einen alten Bandkollegen wieder. Die Fans wollten nur ein Video feiern und bekamen plötzlich ein kleines StĂŒck Caught in the Act-Geschichte live serviert. Und aus einem simplen Klick wurde ein Moment, ĂŒber den wir auch Jahre spĂ€ter noch mit diesem ganz bestimmten Fan-Grinsen sprechen.

Lee Baxter blockt Bastiaan Ragas – das klingt bis heute wie der Titel einer Sitcom-Folge, die irgendwo zwischen Boyband-Nostalgie und Facebook-Chaos spielt. Aber fĂŒr uns war es mehr als ein Witz. Es war ein Abend, an dem aus Misstrauen ein Telefonat wurde, aus einem Fehler ein Happy End und aus einer Kommentarspalte ein kleines Wiedersehen mit der eigenen Jugend. Und manchmal reicht genau so ein Moment, um sich wieder daran zu erinnern, warum man diese vier Jungs damals so sehr ins Herz geschlossen hat.

👉 Wer Lees damaligen Facebook-Post nochmal sehen will, findet ihn hier:

https://www.facebook.com/leecollinbaxter/posts/805728829487381

Leider sind Bastiaans Kommentare dort nicht mehr sichtbar, da dieser Facebook-Account von ihm zwischenzeitlich nicht mehr existiert. Aber Lees emotionale AusbrĂŒche könnt Ihr dort nachlesen! 😂

Buchtipp: Bastiaan Ragas – Schnuller, Sex & Kinderkacke

Wer Bastiaan Ragas nur als strahlenden Caught in the Act-Star kennt, wird ĂŒberrascht sein: In „Schnuller, Sex & Kinderkacke“ zeigt er sich von seiner ehrlichsten – und lustigsten – Seite. Statt kreischender Groupies und glamouröser BĂŒhnenauftritte erzĂ€hlt Bastiaan hier von schlaflosen NĂ€chten, schreienden Babys und der chaotischen RealitĂ€t als vierfacher Vater.

Mit viel Selbstironie plaudert er ĂŒber Themen, ĂŒber die sonst kaum jemand offen spricht: Beziehungen unter Strom, Sex nach Terminplan, Midlife-Krisen und das völlige GefĂŒhlschaos frischgebackener VĂ€ter. Mal urkomisch, mal nachdenklich – aber immer ehrlich und mitten aus dem Leben.

Ein Must-Read fĂŒr alle, die wissen wollen, wie es wirklich ist, wenn ein Popstar Windeln statt Fans managen muss. Und gleichzeitig ein liebevoller, humorvoller Blick auf das Familienleben, in dem am Ende trotz allem gilt: Alles wird gut – meistens. 😉

*) Hierbei handelt es sich um einen Amazon Affliliate-Link. Wenn Du drauf klickst, erhalten wir eine kleine Provision. FĂŒr Dich als KĂ€ufer hat das keinerlei Auswirkungen auf den Einkaufspreis!😊

Diese Provision hilft jedoch, unsere Webseite zu finanzieren und somit CITAFORUM am Leben zu erhalten. Hier dreht sich alles um die lebendige Erinnerung an die großartige Band „Caught In The Act“. Jeder Klick auf einen Amazon-Link unterstĂŒtzt uns dabei, die Plattform zu verbessern, spannende Inhalte zu bieten und die Erinnerungen an CITAFORUM noch unvergesslicher zu machen.

Herzlichen Dank fĂŒr deine Hilfe und viel Spaß beim Einkaufen! đŸ›ïžđŸŽ”

Mehr von Lee Baxter und Bastiaan Ragas findest du hier:

Newsletter

Du warst in den 90ern ein riesengroßer CITA-Fan bzw. bist es noch heute? Du wĂŒrdest gern die alten Videos wieder sehen, hast aber keinen Videorekorder mehr? Kein Problem: Unsere CITA-Video-Datenbank wĂ€chst und wĂ€chst! Trag Dich einfach in unseren Newsletter ein und erhalte einmal wöchentlich eine E-Mail mit all den neuen (alten) CITA-Videos!

Wenn Du keine Lust mehr hast, kannst Du Dich natĂŒrlich jederzeit wieder abmelden. Ein Abmeldelink befindet sich am Ende eines jeden Newsletters.

Registriere Dich fĂŒr den CITAFORUM-Newsletter!

Registriere Dich fĂŒr den CITAFORUM-Newsletter!

 

Hast Du Lust, in alten Teenie-Zeiten zu schwelgen und möchtest nichts verpassen? Kein Problem! Abonniere einfach den CITAFORUM Newsletter!* :-)

Vielen Dank fĂŒr Deine Registrierung!