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You complete me – als Bastiaan uns im Jahr 2000 das Herz brach

Es gibt Fernsehauftritte, an die erinnert man sich später nicht unbedingt wegen der spektakulären Bühnenshow, der ausgefallenen Kostüme oder einer besonders wilden Choreografie. Sie bleiben vielmehr deshalb im Gedächtnis, weil sie einen in einem ganz bestimmten Moment des eigenen Lebens erwischt haben, in dem man vielleicht längst glaubte, mit einem Kapitel abgeschlossen zu haben.

So ein Moment war der Auftritt von Bastiaan Ragas mit „You complete me“ im ZDF-Fernsehgarten im Sommer 2000.

Auf dem Mainzer Lerchenberg schien die Sonne, das Publikum klatschte freundlich im Takt und vermutlich wurden irgendwo zwischen Bühne und Zuschauerreihen bereits die ersten Kuchenteller verteilt. Schließlich war Sonntagmittag, und der ZDF-Fernsehgarten gehörte damals ungefähr so selbstverständlich zum Wochenende wie Ausschlafen, Mittagessen bei den Eltern und die Frage, ob man am Abend wirklich noch seine Schulsachen vorbereiten musste.

Doch dann stand dort Bastiaan.

Allein.

Kein Benjamin neben ihm, der mit einem schelmischen Blick in die Kamera sah. Kein Eloy, der eine Bewegung besonders elegant aussehen ließ. Kein Lee, der mit seinem unverkennbaren Lächeln vermutlich wieder dafür gesorgt hätte, dass man für einige Sekunden den Text des Liedes vergaß. Keine vier abgestimmten Outfits, keine Formation und keine Choreografie, die wir nach jahrelangem Studium diverser Fernsehmitschnitte beinahe selbst hätten mittanzen können.

Stattdessen sahen wir Bastiaan Ragas als Solokünstler, mit einem Mikrofon in der Hand und einer ruhigen Ballade, die so gar nichts mit dem lauten Teenagergefühl der vergangenen Jahre zu tun hatte.

„You complete me“ klang erwachsener, zurückhaltender und persönlicher als viele Songs, die wir mit Caught in the Act verbunden hatten. Während wir früher bei den ersten Takten eines CITA-Hits bereits wussten, an welcher Stelle welches Bandmitglied nach vorne treten würde, gab es hier nichts, woran man sich festhalten konnte. Bastiaan stand einfach da und sang.

Und plötzlich merkten wir, dass nicht nur er sich verändert hatte.

Wir hatten es auch.

Bastiaan Ragas und „You complete me“: Plötzlich stand er allein da

Als Caught in the Act Ende der 90er-Jahre getrennte Wege gingen, war das für viele Fans weit mehr als eine gewöhnliche Nachricht aus der Musikwelt. Natürlich wussten wir theoretisch, dass Boybands nicht für immer existieren würden. Uns war auch klar, dass selbst die beste Gruppe irgendwann eine Pause einlegen oder sich auflösen konnte.

Theoretisch.

Praktisch hatten wir diesen Gedanken jedoch sehr erfolgreich verdrängt, vermutlich irgendwo zwischen Postern, selbst aufgenommenen Musikkassetten und einer beachtlichen Sammlung ausgeschnittener Interviews.

Caught in the Act waren über Jahre hinweg ein fester Teil unseres Alltags gewesen. Wir planten Fernsehabende nach ihren Auftritten, kauften Zeitschriften wegen eines einzigen Fotos und führten mitunter erstaunlich ernsthafte Diskussionen darüber, welches Bandmitglied zu welchem Fan am besten passen würde. Manche von uns konnten Geburtsdaten, Lieblingsfarben und angebliche Traumeigenschaften ihrer vier Idole schneller aufzählen als die Namen sämtlicher Bundeskanzler.

Als Bastiaan Ragas im Jahr 2000 „You complete me“ sang, war Caught in the Act nicht mehr die Band, die wir jede Woche irgendwo im Fernsehen sehen konnten. Aus den vier vertrauten Jungs waren einzelne Künstler geworden, die nun versuchten, ihren eigenen Weg zu finden.

Dieser Anblick war zunächst ungewohnt.

Bastiaan war selbstverständlich noch derselbe Mann, dessen Poster früher über unseren Betten gehangen hatte. Das Gesicht war vertraut, die Stimme ebenfalls, und doch wirkte die gesamte Situation anders. Er schien nicht mehr ausschließlich der blonde Holländer aus einer erfolgreichen Boyband zu sein, sondern ein Sänger, der zeigen wollte, wer er ohne die anderen drei war.

Für Fans bedeutete das eine kleine emotionale Umstellung. Wir mussten Bastiaan plötzlich neu kennenlernen, obwohl wir das Gefühl gehabt hatten, längst alles über ihn zu wissen. Schließlich hatten wir jahrelang Interviews gelesen, Fotostrecken studiert und auf VHS-Kassetten jede halbwegs wichtige Fernsehsendung archiviert. Falls damals jemand behauptet hätte, wir würden Bastiaan nicht kennen, hätten wir vermutlich empört eine mehrfach sortierte Beweismappe hervorgeholt.

Trotzdem war dieser Solomoment neu.

„You complete me“ war keine typische Boyband-Nummer, bei der man bereits nach dem ersten Refrain aufspringen und die imaginäre Choreografie im Wohnzimmer mitmachen wollte. Der Song war ruhig, gefühlvoll und beinahe vorsichtig. Man hörte zu, anstatt sofort mitzusingen, und beobachtete Bastiaan vielleicht ein wenig genauer als sonst.

Dabei entstand dieses eigenartige Gefühl, das wohl viele ehemalige CITA-Fans kannten: Man freute sich, ihn wiederzusehen, und gleichzeitig vermisste man die anderen.

Es war Wiedersehen und Abschied zur selben Zeit.

Der ZDF-Fernsehgarten war unser sonntägliches Fenster zur Musikwelt

Heute wirkt es beinahe unvorstellbar, wie sehr unser Musikleben damals von einigen wenigen Fernsehsendungen abhängig war. Wir konnten nicht einfach nachsehen, ob unser Lieblingsstar gerade ein neues Lied veröffentlicht hatte. Es gab keine ständig aktualisierten Social-Media-Profile, keine Livestreams aus dem Backstagebereich und keine kurzen Videos, die uns bereits beim Frühstück darüber informierten, was ein Künstler am Vorabend gegessen hatte.

Wir warteten auf Fernsehauftritte.

Dieses Warten war manchmal anstrengend, verlieh einem Auftritt jedoch gleichzeitig eine Bedeutung, die man heute kaum noch nachempfinden kann. Wenn in einer Programmzeitschrift der Name eines Lieblingsstars auftauchte, wurde die Sendung markiert, der Videorekorder vorbereitet und die Familie vorsorglich darüber informiert, dass in diesem Zeitraum keine Diskussion über das Fernsehprogramm stattfinden würde.

Der ZDF-Fernsehgarten nahm dabei eine ganz eigene Rolle ein. Er war nicht unbedingt die Sendung, die man als Teenager offen zu seinem persönlichen Lieblingsprogramm erklärt hätte. Dafür saßen dort zu viele gut gelaunte Menschen in der Sonne, während irgendwo eine Kochvorführung stattfand und ein Moderator erklärte, welche Balkonpflanze den nächsten Winter überleben könnte.

Doch musikalisch war der Fernsehgarten wichtig.

Wer dort auftrat, war noch sichtbar. Wer dort sang, war nicht einfach verschwunden. Gerade nach dem Ende einer erfolgreichen Band konnte ein solcher Auftritt für Fans ein beruhigendes Zeichen sein: Der Künstler war noch da, machte weiterhin Musik und hatte offensichtlich noch nicht beschlossen, sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen und irgendwo Schafe zu züchten.

Als Bastiaan Ragas im Jahr 2000 auf dem Lerchenberg erschien, war die Freude deshalb groß. Viele Fans hatten ihn seit der Trennung von Caught in the Act vermisst und beobachteten gespannt, wie es für ihn weitergehen würde.

Das Publikum vor Ort applaudierte, die Sonne schien und die Atmosphäre war freundlich. In den Wohnzimmern der ehemaligen CITA-Fans sah die Situation vermutlich etwas anders aus. Dort wurde sehr genau hingesehen, jedes Lächeln registriert und jeder Blick in die Kamera persönlich genommen.

Manche Gewohnheiten verschwinden schließlich nicht nur deshalb, weil eine Boyband nicht mehr existiert.

Wenn Bastiaan während „You complete me“ direkt in die Kamera sah, war für einige Sekunden wieder dieses alte Gefühl da. Man wusste natürlich, dass er nicht wirklich die einzelne Person vor dem Fernseher ansah. Wir waren schließlich älter und vernünftiger geworden.

Zumindest behaupteten wir das.

Trotzdem konnte ein gut platzierter Blick ausreichen, um die mühsam aufgebaute erwachsene Gelassenheit kurzzeitig außer Kraft zu setzen.

Vom Caught-in-the-Act-Liebling zum Solokünstler

Bastiaan Ragas hatte bereits während seiner Zeit bei Caught in the Act gezeigt, dass er sich nicht ausschließlich über synchrone Tanzschritte und perfekt sitzende Bühnenoutfits definieren ließ. Nach dem Ende der Band wurde jedoch deutlicher, wie vielseitig seine Interessen tatsächlich waren.

Musik blieb ein wichtiger Bestandteil seines Lebens, doch auch Schauspiel, Theater und Musicalproduktionen gehörten zu seinem weiteren Weg. Rückblickend wirkt diese Entwicklung keineswegs überraschend. Bastiaan hatte eine Bühnenpräsenz, die nicht allein davon lebte, Teil einer Gruppe zu sein. Er konnte Geschichten transportieren, Gefühle sichtbar machen und einen Song nicht nur singen, sondern spielen.

Bei „You complete me“ war davon bereits etwas zu spüren.

Die Ballade verlangte keine großen Gesten und keine aufwendige Inszenierung. Sie lebte von der Stimme, vom Ausdruck und von der ruhigen Atmosphäre. Dadurch wirkte der Auftritt persönlicher als vieles, was wir zuvor von ihm gesehen hatten.

Natürlich war es für ehemalige Fans zunächst verlockend, jeden neuen Schritt mit Caught in the Act zu vergleichen. Das gehörte vermutlich dazu. Wir prüften neue Songs gedanklich darauf, ob sie auch auf einem CITA-Album hätten erscheinen können, suchten in Interviews nach kleinen Hinweisen auf die anderen Bandmitglieder und hofften insgeheim bei jedem Fernsehauftritt, dass vielleicht doch noch jemand überraschend aus dem Hintergrund auftauchen würde.

Man stelle sich nur vor, während der zweiten Strophe wären plötzlich Lee, Eloy und Benjamin auf die Bühne gekommen. Der Lerchenberg hätte vermutlich innerhalb weniger Sekunden den offiziellen Grenzwert für Kreischgeräusche überschritten.

Doch niemand kam.

Bastiaan sang allein, und langsam begriffen wir, dass dieser Auftritt nicht die Fortsetzung der alten Geschichte sein sollte. Er war der Anfang einer neuen.

Das bedeutete nicht, dass die gemeinsame Vergangenheit unwichtig geworden war. Im Gegenteil: Sie war die Grundlage, auf der Bastiaan nun etwas Eigenes aufbauen konnte. Für uns Fans bestand die Herausforderung lediglich darin, beides gleichzeitig zuzulassen. Wir durften Caught in the Act vermissen und uns trotzdem über Bastiaans Solokarriere freuen.

Damals fühlte sich das manchmal beinahe wie Untreue an. Hatte man jahrelang die gesamte Gruppe geliebt, durfte man dann plötzlich einen einzelnen Künstler unterstützen, ohne die anderen zu verraten?

Natürlich durfte man.

Unsere Teenagerherzen benötigten nur etwas länger, um solche komplexen Zusammenhänge zu verarbeiten.

Wir waren keine 13 mehr – aber ganz erwachsen auch noch nicht

Der Auftritt von Bastiaan Ragas mit „You complete me“ fiel in eine Zeit, in der sich auch im Leben vieler Fans einiges veränderte. Die Poster hingen vielleicht nicht mehr an jeder Wand, sondern lagen ordentlich zusammengefaltet in Kartons, die angeblich nur vorübergehend auf dem Dachboden untergebracht worden waren.

Aus der Schule war möglicherweise eine Ausbildung, ein Studium oder der erste feste Arbeitsplatz geworden. Wir mussten plötzlich Versicherungsbriefe verstehen, eigene Termine vereinbaren und so tun, als hätten wir eine klare Vorstellung davon, wohin unser Leben führen sollte.

Gleichzeitig waren die Erinnerungen an unsere Boybandzeit noch ganz nah.

Ein bestimmter Song konnte ausreichen, und schon waren wir wieder in unserem alten Kinderzimmer. Wir sahen die Poster an der Wand, hörten das leise Surren des Videorekorders und erinnerten uns daran, wie aufregend es gewesen war, wenn die ersten Sekunden eines neuen Musikvideos begannen.

„You complete me“ traf deshalb auf ein Publikum, das selbst zwischen zwei Lebensphasen stand.

Wir waren nicht mehr die jungen Fans, die bei jedem Auftritt kreischend vor dem Fernseher saßen. Zumindest nicht immer. Aber wir waren auch noch nicht so erwachsen, dass uns diese Musik und die damit verbundenen Erinnerungen gleichgültig gewesen wären.

Der Song passte zu diesem Zwischenzustand.

Er war romantisch, ohne überladen zu wirken, und gefühlvoll, ohne den großen Teenageralarm auszulösen. Vielleicht hörten wir nun anders zu als einige Jahre zuvor. Wir achteten nicht mehr nur darauf, wie Bastiaan aussah oder ob er in die Kamera lächelte, sondern nahmen auch die Stimmung des Liedes wahr.

Dabei entstand eine leise Wehmut.

Nicht unbedingt, weil der Auftritt traurig war, sondern weil er uns zeigte, wie viel Zeit vergangen war. Caught in the Act gehörten zu einer bestimmten Phase unseres Lebens, und diese Phase ließ sich nicht einfach zurückholen. Man konnte die CDs erneut hören, alte Videos ansehen und Zeitschriften aus Kartons hervorholen, doch man selbst war inzwischen ein anderer Mensch geworden.

Vielleicht lag gerade darin die besondere Wirkung dieses Auftritts.

Bastiaan schien nicht krampfhaft zu versuchen, die Vergangenheit zu wiederholen. Er stand dort als erwachsener Künstler, während wir als erwachsene oder zumindest halbwegs erwachsene Fans zusahen. Für einige Minuten begegneten sich die frühere Begeisterung und das neue Lebensgefühl.

Das Herzklopfen war noch da.

Es fühlte sich nur anders an.

Warum „You complete me“ bis heute nicht vergessen ist

Aus heutiger Sicht war der Auftritt kein gigantisches Comeback und kein Ereignis, über das tagelang sämtliche Medien berichteten. Es gab keine große Wiedervereinigung, keinen dramatischen Bühnenaufbau und keine Überraschung, die Musikgeschichte schrieb.

Trotzdem erinnern sich Fans daran.

Denn nicht jeder unvergessliche Moment muss laut sein.

Manchmal reicht ein ehemaliger Boybandstar, eine ruhige Ballade und ein sonniger Sonntagmittag, um eine Erinnerung zu schaffen, die mehr als zwei Jahrzehnte später noch etwas auslöst. Sobald die ersten Bilder wieder auftauchen, ist auch das damalige Gefühl zurück: die Freude, Bastiaan wiederzusehen, die Sehnsucht nach Caught in the Act und diese vorsichtige Erkenntnis, dass die Zeit nicht stehen geblieben war.

„You complete me“ fühlte sich ein wenig wie der letzte Abend eines besonders schönen Sommers an. Man wusste, dass am nächsten Morgen etwas Neues beginnen würde, wollte diesen einen Moment aber noch nicht ganz loslassen.

Vielleicht klicken wir deshalb heute noch auf alte Ausschnitte dieses Auftritts. Die Bildqualität ist nicht immer perfekt, der Ton klingt nach früher Fernsehaufnahme und man wartet beinahe automatisch darauf, dass am unteren Rand kurz das Aufnahmesymbol des Videorekorders erscheint.

Doch die technischen Details spielen keine Rolle.

Wir sehen Bastiaan und gleichzeitig ein Stück unserer eigenen Vergangenheit. Wir erinnern uns an die Zeit, in der ein Fernsehauftritt den ganzen Sonntag verändern konnte, in der wir Liedtexte handschriftlich aus Zeitschriften abschrieben und in der eine einzige Nahaufnahme ausreichte, um am Montagmorgen Gesprächsstoff für die gesamte Pause zu liefern.

Bastiaan Ragas brach uns mit „You complete me“ im Jahr 2000 vielleicht ein kleines bisschen das Herz, weil er uns zeigte, dass die Caught-in-the-Act-Zeit tatsächlich vorbei war.

Gleichzeitig schenkte er uns etwas Neues.

Er bewies, dass nach einer Boyband nicht zwangsläufig Stille folgen musste. Künstler konnten sich verändern, neue Wege ausprobieren und eine andere Seite von sich zeigen. Auch wir durften uns weiterentwickeln, ohne unsere alte Begeisterung lächerlich zu finden oder vollständig hinter uns lassen zu müssen.

Die Mädchen von damals sind heute erwachsene Frauen. Die Poster hängen vielleicht nicht mehr über unseren Betten, und die Bravo-Ausgaben mit den Eselsohren liegen vermutlich in gut verschlossenen Kisten. Wir haben Berufe, Familien, Rechnungen und gelegentlich Rückenschmerzen nach einer Nacht auf einem ungeeigneten Kopfkissen.

Doch wenn Bastiaan „You complete me“ singt, ist sie für einen Moment wieder da: diese junge Version von uns, die glaubte, ein Blick durch die Fernsehkamera könne nur ihr allein gelten.

Manche Songs verlieren mit der Zeit ihre Bedeutung. Manche Auftritte verblassen, bis man sich nur noch dunkel an sie erinnert.

Dieser Auftritt gehört nicht dazu.

Denn er erinnert uns nicht nur an Bastiaan Ragas und seinen Weg nach Caught in the Act. Er erinnert uns daran, wie es sich anfühlte, langsam erwachsen zu werden und trotzdem noch ein kleines Stück Teenagerherz in sich zu tragen.

Und vielleicht ist genau dieses kleine Stück bis heute geblieben.

Bastiaan mit „You complete me“ im Fernsehgarten 2000:

Buchtipp: Bastiaan Ragas – Schnuller, Sex & Kinderkacke

Wer Bastiaan Ragas nur als strahlenden Caught in the Act-Star kennt, wird überrascht sein: In „Schnuller, Sex & Kinderkacke“ zeigt er sich von seiner ehrlichsten – und lustigsten – Seite. Statt kreischender Groupies und glamouröser Bühnenauftritte erzählt Bastiaan hier von schlaflosen Nächten, schreienden Babys und der chaotischen Realität als vierfacher Vater.

Mit viel Selbstironie plaudert er über Themen, über die sonst kaum jemand offen spricht: Beziehungen unter Strom, Sex nach Terminplan, Midlife-Krisen und das völlige Gefühlschaos frischgebackener Väter. Mal urkomisch, mal nachdenklich – aber immer ehrlich und mitten aus dem Leben.

Ein Must-Read für alle, die wissen wollen, wie es wirklich ist, wenn ein Popstar Windeln statt Fans managen muss. Und gleichzeitig ein liebevoller, humorvoller Blick auf das Familienleben, in dem am Ende trotz allem gilt: Alles wird gut – meistens. 😉

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