Da war was los in Bremen 1996! Unter den Fans hatte sich längst herumgesprochen, dass Caught In The Act in der beliebten TV-Sendung „Swutsch“ auftreten sollten. Wer keine Karte mehr fürs TV-Studio ergattern konnte, versammelte sich draußen vor dem Studio.
Swutsch-Moderatorin Brigitta Nickelsen berichtete zunächst von draußen: „Seitdem bekannt geworden ist, dass CITA heute bei uns auftreten, standen bei uns die Telefone nicht mehr still. Und heute morgen, wirklich ungelogen seit 6 Uhr, stehen hier draußen vor unserem Studio, um einen möglichst guten Blick auf Caught In The Act zu bekommen.“
Später in der Sendung war es dann endlich so weit: Benjamin, Bastiaan, Lee und Eloy betraten die Swutsch-Bühne, wo Moderator Jürgen Koch die Band bereits erwartete. „Mit Eloy und Bastiaan kann ich wohl am besten deutsch reden“, stellte er fest. „Ihr seid Holländer, von daher sprecht Ihr besser deutsch als ich holländisch.“ An Eloy gewandt, fragte er: „Beim letzten Konzert in Bremen gab es 80 ohnmächtige Teenies. Geht Ihr denn immer nach dem Konzert hinter die Bühne in die Krankenstation und haltet ein bisschen Händchen mit denen?“ Eloy hörte aufmerksam zu und antwortete dann: „Ja, wir versuchen das natürlich. Wenn etwas passiert ist, rufen wir danach den Veranstalter an und fragen, ob alles okay war.“
Natürlich kamen auch die Fans zur Sprache, die kein Ticket mehr ergattern konnten und seit 6 Uhr morgens draußen vor dem Swutsch-Studio standen. „Habt Ihr ein paar tröstende Worte für die Fans da draußen?“ Bastiaan erklärte: „Ich finde es super, dass Ihr alle da seid! Wir hoffen, dass wir Euch alle auf der Forever Friends Tour sehen!“
„Könnt Ihr denn in Amsterdam, wo Ihr sonst lebt, noch irgendwo alleine in Ruhe Kaffee trinken gehen oder nur noch immer mit Bodyguard?“, fragte der Swutsch-Moderator Eloy. Der grinste und sagte, er würde für guten Kaffee sowieso immer zu seiner Mutter gehen. „Mein eigener Kaffee ist nicht so gut. Außerdem sind wir jeden Tag irgendwo anders und haben gar nicht die Zeit, irgendwo öffentlich einen Kaffee zu trinken.“
Im Anschluss wollte Jürgen Koch wissen, in welchem Land CITA die meisten Fans hätten. Eloy war zunächst etwas überfragt, erhielt dann aber Hilfe von Bastiaan: „Die Liebsten sind natürlich in Deutschland“. Gut reagiert, Bastiaan! „Aber das ist ein Geheimnis, bitte erzählt das nicht in anderen Ländern“, fügte er grinsend hinzu.
Selbstverständlich wurde auch die anstehende Forever-Friends-Tour 1996 angesprochen. Der Swutsch-Moderator fragte: „Forever Friends – ist das auch so ein bisschen Eure Philosophie?“ – „Ja, absolut!“, antwortete Bastiaan. „Wir erinnern uns, mit welch kleiner Fangemeinde wir angefangen haben. Und jetzt ist das alles so groß, und das ist super! Und wir hoffen, dass wir das noch lange zusammen machen können.“
Andere Bands hatten mit großem Erfolg auch große Krisen. Bei Caught In The Act war dies bis zum damaligen Zeitpunkt ausgeblieben. „Nun, das sind andere Jungs und die haben andere Gefühle. Ich kann nur sagen, was ich fühle und ich finde es fabelhaft“, erklärte Bastiaan die Situation.
„Nun ist so eine Tournee ja sicherlich sehr anstrengend“, stellte der Swutsch-Moderator fest. „Und Ihr seht alle so fabelhaft aus. Was muss man denn machen, um genauso sexy zu sein wie Caught In The Act?“ Eloy war von dieser Frage sehr überrascht: „Ach, das sind nur gute Klamotten. Das ist alles Fake!“, lachte er.
Im Anschluss durfte Lee seine Deutsch-Kenntnisse unter Beweis stellen und sagte geradeaus in die Kamera: „Wir hoffen, dass Ihr nach unserer Forever Friends Tour kommt! Bis dann!“ So süß! Das Publikum beklatschte dies begeistert.
Am Ende des Interviews traten Caught In The Act dann noch mit „Don’t walk away“ bei Swutsch auf und zeigten dabei auch ihre schweißtreibende Choreographie. Hier könnt Ihr Euch das Interview und den Auftritt noch einmal ansehen!
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Interview & Auftritt bei Swutsch:
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Bin gespannt auf die Boys