N-JOY Party 1997 – Als wir für Caught In The Act wieder Schlange standen
Es gibt diese Abende, die brennen sich ein. Nicht, weil sie perfekt waren. Sondern weil sie sich nach „alles“ angefühlt haben. Die NJOY Party 1997 war genau so ein Abend.
Damals war ein Radiokonzert kein Nebenbei-Event. Es war Wochenplanung, Taschengeld-Investition, Outfit-Krise und Telefonketten-Organisation zugleich. Wer hingehen durfte, war offiziell gesegnet. Wer nicht – musste hoffen, dass irgendjemand mit Camcorder mitschneidet.
Die N-JOY Party war in den 90ern ein echtes Highlight im Norden. NJOY war nicht einfach nur ein Radiosender – es war Soundtrack, Community und Herzschlag einer ganzen Generation. Und wenn die Party anstand, wussten wir: Da kommen sie. Unsere Stars. Zum Anfassen nah. Zum Mitsingen. Zum Komplett-Durchdrehen.
Wenn Caught In The Act die Bühne betraten
Und dann standen sie da: Caught In The Act. In dieser ganz eigenen Mischung aus Coolness und diesem leicht verschmitzten Lächeln, das uns zuverlässig aus der Fassung brachte.
1997 war die VIBE-Ära. Alles fühlte sich ein bisschen reifer an, ein bisschen internationaler – aber immer noch mit diesem vertrauten CITA-Zauber. Als die ersten Töne von „Don’t Walk Away“ einsetzten, gab es kein Halten mehr. Dieses kollektive Kreischen, das man nicht erklären kann, wenn man es nie selbst erlebt hat.
Sie performten:
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„Don’t Walk Away“
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„Bring Back The Love“
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„Do It For Love“
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und – für viele überraschend – „Wishing You Were Here“
Gerade „Wishing You Were Here“ war an diesem Abend etwas Besonderes. Keine große Single, kein Dauer-Rotation-Hit im Radio – sondern eine Album-Perle von VIBE, die wir heimlich immer ein bisschen mehr geliebt haben, als wir zugeben wollten.
Und plötzlich stand man da, zwischen hunderten Fans, sang jede Zeile mit und dachte: Warum ist DAS eigentlich keine Single geworden?
NJOY Party 1997 – Mehr als nur ein Auftritt
Die NJOY Party 1997 war nicht nur eine weitere Station im Tourkalender von Caught In The Act. Sie war ein Treffpunkt. Für Freundschaften. Für Fancliquen. Für all die, die sich sonst vielleicht ein bisschen „zu viel“ fühlten mit ihrer Schwärmerei.
Hier war niemand zu laut. Niemand zu emotional. Niemand „übertrieben“.
Wir waren einfach wir.
Die Bühne war hell erleuchtet, die Menge pulsierte, und wenn man ganz ehrlich ist: Wir haben uns in diesen Momenten unbesiegbar gefühlt. Musik hatte damals noch dieses Ereignis-Gefühl. Kein Streaming. Kein „ich schau’s mir später nochmal an“. Sondern: Jetzt oder nie.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum die NJOY Party 1997 bis heute so präsent ist. Weil wir wussten, dass wir gerade Teil von etwas Einmaligem sind.
„Wishing You Were Here“ – Der leise Höhepunkt
Es sind nicht immer die lautesten Songs, die am meisten bleiben. Manchmal ist es genau andersherum.
Als „Wishing You Were Here“ begann, wurde es spürbar ruhiger im Saal. Nicht leise – aber konzentrierter. Dieses Lied hatte eine andere Energie. Eine Sehnsucht, die wir damals noch gar nicht richtig benennen konnten.
Vielleicht ging es uns weniger um Fernbeziehungen und mehr um dieses diffuse Gefühl, jemanden so sehr zu mögen, dass es fast weh tut.
Und während wir da standen, Arm in Arm mit unserer besten Freundin, dachten wir: Genau DAS fühlt sich gerade an wie für immer.
Ironischerweise ist es genau diese Art von Song, die heute, Jahrzehnte später, noch immer Gänsehaut auslöst. Weil sie uns direkt zurückkatapultiert – nicht nur zur NJOY Party 1997, sondern zu uns selbst. Zu unserem 16-jährigen Ich. Mit Bravo-Ausschnitten im Ordner und Hoffnungen, die größer waren als unser Jugendzimmer.
Zwei Jahre, zwei Partys – und ein Lebensgefühl
Schon 1996 waren Caught In The Act bei der NJOY Party dabei. Und auch 1997 bewiesen sie wieder, warum sie live so besonders waren.
Es ging nie nur um perfekt einstudierte Choreos. Es war diese Mischung aus Professionalität und echter Freude. Dieses Gefühl, dass sie selbst Spaß hatten. Und wir durften dabei sein.
Heute schauen wir uns die alten Aufnahmen an – vielleicht etwas pixelig, vielleicht mit 90er-Farbästhetik – und merken: Es ist immer noch da. Dieses Kribbeln.
Nicht mehr ganz so laut. Aber tiefer.
Und vielleicht liegt genau darin das Geschenk dieser Erinnerungen. Die NJOY Party 1997 war ein Konzert. Ja. Aber sie war auch ein Stück Identität. Ein Kapitel Jugend. Ein Beweis dafür, dass Musik uns verbindet – über Jahrzehnte hinweg.
Wenn Du Dir den Auftritt heute nochmal ansiehst, sing vielleicht einfach mit. Ganz egal, ob Deine Familie die Augen verdreht oder Du heimlich Kopfhörer aufsetzt.
Manche Dinge altern nicht. Sie werden nur wertvoller.
FAQ zur NJOY Party 1997
Was war die NJOY Party 1997?
Ein großes Radiokonzert des Senders NJOY mit zahlreichen 90er-Acts – darunter Caught In The Act.
Welche Songs sangen Caught In The Act dort?
Unter anderem „Don’t Walk Away“, „Bring Back The Love“, „Do It For Love“ und „Wishing You Were Here“.
Warum ist „Wishing You Were Here“ so besonders?
Der Song war keine große Single, wurde live eher selten gespielt und ist für viele Fans ein emotionaler Geheimfavorit aus der VIBE-Ära.
CITA bei der NJOY Party 1997 mit vier Hits:
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
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Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Viele großformatige Fotos aus seinem Leben
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Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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Bei der NJOY Party 1997 sangen CITA unter anderem auch „Wishing you were here“. Fandest Du es auch immer schade, dass dieser Song nie als Single erschiedenen ist?
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