The Dome in Stuttgart – Mein Teenie-Herz schlägt höher 💖
Wenn ich an meine Teenie-Zeit denke – also an die Zeit, in der wir noch Bravo-Sticker getauscht, über Boyband-Poster gestritten und in C&A-Spiegeln Boyband-Choreos geübt haben – dann gehört The Dome in Stuttgart definitiv zu diesen magischen Momenten, die man nie vergisst.
Ich sehe mich noch in meiner hüfthohen Jeans, die ich extra mit Glitzersteinen beklebt hatte, vor der Hanns-Martin-Schleyer-Halle stehen. In der Hand mein Bravo-Abo-Poster von Caught in the Act, das ich hoffnungsvoll Richtung Backstage-Bereich hielt – als könnte Lee oder Bastiaan es zufällig sehen und sich spontan in mich verlieben. 😅
Drinnen war die Stimmung elektrisierend. Überall kreischende Teenies, Leuchtstäbe, Kameras, Nebel – und dieses Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein.
Was war The Dome überhaupt?
Für alle, die sich vielleicht nur noch vage erinnern: The Dome war DAS Musik-Event der späten 90er und 2000er, das mehrmals im Jahr in großen Hallen in ganz Deutschland stattfand – jedes Mal mit den angesagtesten Acts der Zeit.
Die Show wurde von RTL 2 ausgestrahlt, moderiert von coolen Gesichtern wie Daisy Dee, Enie van de Meiklokjes oder Olli P. – und war für uns das deutsche Pendant zu den MTV Music Awards.
Am 29. November 1997 war es dann soweit: The Dome 4 fand in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart statt – moderiert von Daisy Dee und Sebastian Radke. Und ja: Ich war mittendrin (bzw. ganz hinten auf Rang 4, aber egal 😂).
Die Gästeliste? Ein absolutes Feuerwerk:
Hanson, La Bouche, All Saints, Nana, Cappuccino, Backstreet Boys, Bell Book & Candle, Down Low, Pappa Bear, SASH!, Solid Harmony, Aaron Carter, Funky Diamonds – und natürlich unsere vier Helden: Caught in the Act. 💥
Der Abend, an dem die Magie explodierte
Schon beim Einlass war klar: Das wird kein normaler Abend. Überall Girlies mit Herzluftballons, „I 💖 Lee“-Schriftzügen auf den Wangen und Mini-Kameras, die man heimlich am Sicherheitsdienst vorbeischmuggelte (Smartphones? Fehlanzeige!).
Dann ging das Licht aus – und die Halle vibrierte. Tausende schrien, als die Bühne in buntem Laserlicht aufleuchtete. Die Moderatoren kündigten einen Act nach dem anderen an – und jedes Mal raste die Menge noch ein bisschen mehr.
Aber als Caught in the Act auf die Bühne kamen, war es endgültig vorbei.
Lee, Ben, Bastiaan und Eloy performten „Let’s Do It“ und „Babe“ – und plötzlich war die ganze Halle ein einziger Herzschlag. Ich erinnere mich noch an das Kribbeln im Bauch, den Schweiß auf den Händen und den Moment, als Lee ins Publikum winkte (ich schwöre, er hat mich gesehen! 😍).
Warum The Dome in Stuttgart so besonders war
Stuttgart war mehr als nur eine Location – es war ein Treffpunkt für eine ganze Generation von Pop-Fans.
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Zentrale Lage: Für viele von uns aus Süddeutschland war es das Highlight, endlich nicht bis Köln oder Hamburg reisen zu müssen.
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Stars hautnah: Alle Lieblingsbands an einem Abend – von Dancefloor bis Schmusepop.
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TV-Feeling: Das Ganze wurde professionell aufgezeichnet, also bestand immer die winzige Chance, dass man im Fernsehen zu sehen war. (Spoiler: Ich war’s nicht. Nur mein Glitzerhaarband hat kurz geleuchtet.)
Caught in the Act – Der glitzernde Höhepunkt 💫
Wenn ich heute zurückdenke, war der Auftritt von Caught in the Act nicht nur mein persönliches Highlight, sondern auch das emotionale Zentrum des Abends.
Während andere Acts cool, sexy oder lässig waren, hatten Lee, Ben, Bastiaan und Eloy dieses Herz-Ding. Dieses Gefühl, dass sie uns verstanden.
Sie lächelten nicht nur in die Kameras, sondern schauten mitten in unsere Seelen (zumindest fühlte es sich so an).
Und als sie „Babe“ sangen – dieses langsame, liebevolle Lied – da hatte ich Tränen in den Augen. Ich war 17, frisch verliebt in einen Jungen aus meiner Parallelklasse, und dachte, Lee singt diesen Song nur für mich. 🥹
Das Vermächtnis von The Dome in Stuttgart
Auch wenn The Dome heute längst Geschichte ist (die letzte reguläre Show fand 2012 statt), lebt das Gefühl weiter.
Die Sampler-CDs von damals – mit ihren bunten Covern und all den Hits – stehen bei mir noch im Regal. Und jedes Mal, wenn ich „Let’s Do It“ oder „MMMBop“ höre, bin ich wieder dieses Mädchen mit Herzklopfen, Neon-Top und zu viel Glitzerlipgloss.
Übrigens: Auf YouTube findet man heute noch Mitschnitte von The Dome 4 in Stuttgart – und wenn man genau hinschaut, sieht man vielleicht das kleine Bravo-Poster in Reihe 48, das in die Kamera wedelt. Das war meins. 😎
Heute, fast drei Jahrzehnte später, lächle ich, wenn ich an diesen Abend denke – und wünsche mir, nur für einen Moment, noch einmal dieses Kribbeln zu fühlen, als Caught in the Act auf die Bühne kam und wir alle dachten: Das hier ist unser Soundtrack fürs Leben. 💖
The Dome in Stuttgart – Auftritt von CITA:
💖 Für alle, die Eloy schon in den 90ern geliebt haben – und heute noch mehr bewundern!
Er war der charmante Herzensbrecher von Caught in the Act, dem Millionen Mädchenherzen zuflogen. Doch hinter dem strahlenden Lächeln verbarg sich eine Wahrheit, die in der Popwelt damals undenkbar war: Eloy de Jong liebte Männer. Seine Liebe zu Boyzone-Sänger Stephen Gately wurde zu einem mutigen Tabubruch in einer Branche, die Idole als „perfekte Jungsträume“ vermarkten wollte.
Heute ist Eloy einer der beliebtesten Sänger Deutschlands – mit ausverkauften Konzerten, TV-Auftritten und einem Publikum, das ihn so feiert, wie er wirklich ist. Mit seinem Hit „Egal was andere sagen“ – einer Hommage an Stephen – rührte er Millionen zu Tränen.
In seiner bewegenden Autobiografie nimmt Eloy dich mit auf seine Reise: von einer Kindheit voller Herausforderungen, über den Druck, seine wahre Identität zu verstecken, bis hin zu seinem Coming-Out und dem Glück, heute als stolzer, schwuler Familienvater zu leben. Offen, ehrlich, berührend – und voller Momente, die dich nicht mehr loslassen.
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