FAN COMMUNITY

Du warst in den 90-ern der größte CITA-Fan und würdest gern mal wieder die ganzen alten Berichte und Beiträge sehen? Allerdings hast Du keinen Videorekorder mehr und hast Deine ganze Sammlung schon vor langer Zeit entsorgt? Kein Problem: Klicke Dich einfach hier durch unsere Webseite oder unterhalte Dich mit anderen Fans im Forum. Lass Dich für einen Augenblick entführen.

Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Ein falscher Name in der Einblendung kann manchmal mehr über einen Fernsehmoment erzählen als jede sorgfältig formulierte Moderation. Als CITA bei VIVA Interaktiv 1995 erstmals im Studio standen, erschien unter Bastiaan Ragas ausgerechnet der Name Eloy de Jong. Für Fans war sofort klar, dass hier etwas nicht stimmte. Für die VIVA-Regie waren Caught in the Act offenbar noch neu genug, um die vier Gesichter durcheinanderzubringen.

Genau darin liegt heute der besondere Reiz der Aufnahme. Bastiaan, Lee, Eloy und Benjamin standen noch am Anfang ihrer deutschen Erfolgsgeschichte. Der Besuch von CITA bei VIVA Interaktiv folgte auf den viel beachteten Auftritt bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, doch die Band musste weiterhin erklären, was sie von anderen Boybands unterschied, woher ihre musikalische Erfahrung kam und warum das Publikum gerade ihnen zuhören sollte.

Moderatorin Aleksandra Bechtel führte mit sichtbarer Neugier und einer Portion Skepsis durch das Gespräch. Sie stellte direkte Fragen, griff frühere Interviewaussagen auf und ließ Fans per Telefon oder Fax ins Studio hineinwirken. Dadurch entstand kein glattes Werbegespräch, sondern ein lebendiger Mix aus Karriereplänen, persönlichen Vorlieben, kleinen Peinlichkeiten und jener einen Frage, die bei keiner Boyband fehlen durfte: Habt ihr Freundinnen?

CITA bei VIVA Interaktiv 1995 zeigt vier junge Männer, die selbstbewusst auftreten und trotzdem noch nicht in jeder Antwort vollständig routiniert sind. Lee spricht über seine Schauspielausbildung und Rattenphobie, Eloy über romantische Musik und ein bemerkenswert offen benanntes Hobby, Benjamin über Tourpläne und Beziehungen. Zum Abschied singen die vier „Love Is Everywhere“ a cappella und liefern damit die beste Antwort auf jeden Zweifel an ihren Stimmen.

Aleksandra Bechtel begegnet CITA noch mit Skepsis

Im Gespräch mit CITA bei VIVA Interaktiv zeigte Aleksandra Bechtel, dass sie das Musikgeschäft kannte und wusste, wie zahlreich neue Boybands in den neunziger Jahren waren. Ihre Einstiegsfrage zielte deshalb direkt auf das entscheidende Problem: Was war an Caught in the Act eigentlich besonders, wenn bereits so viele Gruppen um dieselben Teenagerherzen warben?

Bastiaan antwortete mit seinem vertrauten breiten Grinsen. Zwei Mitglieder kämen aus England, zwei aus Holland, ihre Stimmen seien besonders und sie selbst besondere Typen. Diese Antwort war selbstbewusst, ohne eine komplizierte Marketingtheorie zu bemühen. CITA wollte über die Mischung aus Herkunft, Gesang und Persönlichkeit überzeugen.

Beim ersten Besuch von CITA bei VIVA Interaktiv war dieser Ton wichtig. Die Band konnte sich nicht darauf verlassen, dass jeder Zuschauer bereits ein Fan war. Sie musste neugierig machen und gleichzeitig souverän genug wirken, um neben etablierten Acts zu bestehen. Bastiaans Reaktion zeigte, dass er mit kritischen Fragen umgehen konnte, ohne defensiv zu werden.

Der falsche Namenseinblender verstärkte rückblickend den Eindruck einer Band, die sich ihren Platz noch erarbeiten musste. Wenige Monate später hätten vermutlich Tausende Fans gleichzeitig den Sender korrigiert, wenn Bastiaan als Eloy bezeichnet worden wäre. In diesem Moment war der Fehler noch möglich – ein kleines Zeichen dafür, wie frisch CITA im deutschen Musikfernsehen war.

Aleksandras Skepsis macht das Interview heute interessanter, nicht unangenehmer. Sie behandelte die vier nicht bereits als unumstrittene Superstars, sondern wollte wissen, was hinter dem neuen Namen steckte. Gerade weil wir die spätere Erfolgsgeschichte kennen, können wir beobachten, wie sich Caught in the Act vor einem Publikum präsentiert, das noch überzeugt werden sollte.

Lee zwischen Schauspielschule und Rattenphobie

Als Aleksandra erwähnte, dass es innerhalb der Gruppe ausgebildete Schauspieler gebe, übernahm Lee das Wort. Er hatte zwei Jahre an einer Schauspielschule in London studiert und erklärte, dass auch seine Bandkollegen Erfahrungen oder Ausbildungen in Musical, Gesang und Schauspiel mitbrachten. Die vier waren also nicht zufällig vor eine Kamera gestellt worden, sondern hatten bereits an ihren Fähigkeiten gearbeitet.

Für die Vorstellung von CITA bei VIVA Interaktiv war diese Information wichtig, weil Boybands häufig auf ihr Aussehen reduziert wurden. Hinter Choreografien, Interviews und Musikvideos steckten Disziplin und Bühnenerfahrung. Schauspielunterricht half bei der Präsenz vor Kameras, Musicaltraining verband Bewegung und Stimme, und Gesangsausbildung wurde spätestens dann unverzichtbar, wenn eine Moderatorin am Ende um eine A-cappella-Probe bat.

Doch CITA bei VIVA Interaktiv blieb nicht lange bei professionellen Lebensläufen. Aleksandra fragte Lee nach seiner Angst vor Ratten. Er bestätigte lachend, dass ihn diese Tiere tatsächlich erschreckten. Als Kind habe er sich vorgestellt, sie könnten über seinen Hals krabbeln, und daraus sei vermutlich eine echte Phobie entstanden.

Die Vorstellung war unangenehm anschaulich und verriet mehr über Lee als eine weitere Frage nach Lieblingsfarben. Er zeigte eine verletzliche, menschliche Seite, ohne die Angst dramatisch aufzublasen. Für Fans war genau das wertvoll: Der scheinbar coole Mann aus dem Musikvideo besaß eine sehr konkrete Schwachstelle, die man sich sofort merken konnte.

Solche Details wurden in der Fanwelt mit erstaunlicher Zuverlässigkeit archiviert. Wer 1995 hörte, dass Lee Ratten fürchtete, wusste diese Information vermutlich noch Jahre später. Das war die besondere Währung von Interviews vor Social Media: Jede persönliche Aussage war selten genug, um in Freundschaftsbüchern, Briefen und Gesprächen weiterzuleben.

Eloy spricht über Romantik, Musik und Sex

Als CITA bei VIVA Interaktiv nach musikalischen Vorbildern gefragt wurden, zeigte sich Eloy von seiner romantischen Seite. Er mochte die Musik von Mariah Carey und Whitney Houston und erklärte, er sei eben ein sehr romantischer Typ. Diese Antwort passte perfekt zu seinem sanften Auftreten und dürfte bei vielen Fans genau die gewünschte Mischung aus Gefühl und großer Popmusik ausgelöst haben.

Aleksandra beließ es jedoch nicht bei der sicheren Frage nach Lieblingssängerinnen. Sie hatte ein früheres Interviewzitat gefunden und wollte wissen, ob Eloy tatsächlich gesagt habe, Sex sei sein Hobby. Eloy wich nicht aus. Mit einem verschmitzten Grinsen bestätigte er seine Aussage. Mehr Erklärung brauchte es im Studio offenbar nicht.

Für ein junges Fanpublikum war dieser Moment bei CITA bei VIVA Interaktiv bemerkenswert direkt. Boyband-Interviews spielten ständig mit romantischer Verfügbarkeit, blieben dabei aber häufig in unverfänglichen Formulierungen. Eloys kurze Bestätigung überschritt diese harmlose Zone gerade weit genug, um für rote Ohren, Gesprächsstoff und vermutlich einige besonders kreative Fanbriefe zu sorgen.

Heute lässt sich darüber mit einem Lächeln sprechen, ohne den Satz größer zu machen, als er war. Es handelte sich um eine freche Antwort eines erwachsenen Popstars auf eine ebenso freche Frage. Der Reiz lag in der Überraschung: Der romantische Eloy, der eben noch über Whitney Houston gesprochen hatte, konnte im nächsten Moment eine sehr selbstbewusste Pointe setzen.

Die Szene zeigt auch Aleksandra Bechtels Interviewstil. Sie las nicht nur vorbereitete Albuminformationen vor, sondern konfrontierte ihre Gäste mit Aussagen, die sie andernorts gemacht hatten. Dadurch mussten Bastiaan, Lee, Eloy und Benjamin spontan reagieren. Bei CITA bei VIVA Interaktiv 1995 entstanden genau deshalb Momente, die über eine normale Promotionrunde hinausgingen.

Telefon, Fax und die Frage nach festen Freundinnen

Beim Besuch von CITA bei VIVA Interaktiv trug die Sendung ihr Konzept bereits im Namen. Fans konnten anrufen oder Faxe ins Studio schicken und damit den Verlauf der Sendung mitbestimmen. In einer Zeit ohne soziale Netzwerke war das eine aufregende Form direkter Beteiligung. Wer tatsächlich durchgestellt wurde, sprach nicht nur mit einem Moderator, sondern unmittelbar mit den Menschen, deren Bilder vielleicht das eigene Zimmer beherrschten.

Während CITA bei VIVA Interaktiv im Studio saßen, wollte Melanie aus Berlin wissen, wann die Band auf Deutschlandtour gehen würde. Benjamin nannte den März und gab damit eine Antwort, die sich in Fan-Kalendern sofort in eine konkrete Hoffnung verwandeln ließ. Kerstin fragte per Fax nach einer möglichen Rückkehr zu GZSZ. Wenn die Zeit es zulasse, komme die Band gern zurück, erklärte Benjamin.

Ein besonders aufmerksamer Fan interessierte sich für den Ring an Eloys rechter Hand. Eloy erklärte ruhig, er habe ihn zum 18. Geburtstag von seinen Eltern bekommen. Damit war die wichtigste Sorge beseitigt: Der Ring war kein heimliches Zeichen einer Verlobung. Ein kleines Schmuckstück konnte in einer Boyband-Fangemeinschaft schließlich eine erstaunliche Menge romantischer Ermittlungsarbeit auslösen.

Annett fragte, wer „Love Is Everywhere“ geschrieben habe. Eloy berichtete von der Zusammenarbeit mit niederländischen Produzenten und von der Arbeit am Album in London. Er nannte Steve Mac als Produzenten und sprach über die geplante Veröffentlichung. Bei CITA bei VIVA Interaktiv standen damit Fanfragen und echte Produktionsinformationen direkt nebeneinander.

Als CITA bei VIVA Interaktiv die Fanfragen beantworteten, kam Andrea aus Garmisch-Partenkirchen zum entscheidenden Thema: Hatte einer der vier eine feste Freundin? Benjamin lachte und sagte, diese Frage höre die Band ständig. Im Moment habe keiner eine Freundin. Aleksandra bohrte nach, ob nicht wenigstens jemand in Sicht sei. Benjamin antwortete, es wäre schön, doch unter den aktuellen Bedingungen sei eine Beziehung schwierig.

Mit dem Wissen, dass Aleksandra und Benjamin einige Jahre später selbst ein Paar wurden, bekommt die Szene rückblickend eine zusätzliche Note. Daraus folgt jedoch nicht, dass bei diesem ersten Studiobesuch bereits etwas zwischen ihnen bestand. Das Interview ist vor allem ein charmanter früher Berührungspunkt zweier Menschen, deren Wege sich später noch einmal auf andere Weise kreuzen sollten.

Love Is Everywhere a cappella im VIVA-Studio

Zum Abschied des Auftritts von CITA bei VIVA Interaktiv zeigte die Band, dass hinter Choreografien, Styling und Boyband-Marketing tatsächlich Stimmen standen. Caught in the Act sang „Love Is Everywhere“ a cappella. Keine Instrumente, kein Playback und keine aufwendige Inszenierung versteckten Unsicherheiten. Vier Stimmen mussten gemeinsam tragen, was sonst eine komplette Produktion unterstützte.

Dieser Abschluss war die überzeugendste Antwort auf Aleksandras anfängliche Frage nach dem Besonderen der Gruppe. Bastiaan hatte von ihren Stimmen gesprochen, nun konnten die vier genau das beweisen. CITA bei VIVA Interaktiv endete nicht mit einer weiteren Behauptung, sondern mit einer kleinen musikalischen Demonstration.

Für Fans war der Moment besonders wertvoll. A-cappella-Passagen wirkten nah und ungeschützt, weil jede einzelne Stimme deutlicher hörbar wurde. Man konnte versuchen, den eigenen Favoriten aus dem harmonischen Gesamtklang herauszuhören, und die Aufnahme später so oft zurückspulen, bis selbst die VHS-Kassette vermutlich um eine Pause bat.

Rückblickend steht die Performance für eine Band an der Schwelle zum großen Erfolg. Die Regie verwechselte noch Bastiaan und Eloy, Aleksandra stellte skeptische Fragen, und CITA musste sich im Studio erst vorstellen. Gleichzeitig waren bereits alle Zutaten vorhanden: Charme, unterschiedliche Persönlichkeiten, Medienroutine, Faninteresse und ein Song, der die deutsche Karriere entscheidend geprägt hatte.

CITA bei VIVA Interaktiv 1995 ist deshalb mehr als eine Sammlung amüsanter Zitate. Der Auftritt dokumentiert, wie sich Caught in the Act im wichtigsten deutschen Musikfernsehen präsentierte, bevor die Band dort zum vertrauten Dauergast wurde. Man sieht den Anfang einer Beziehung zwischen CITA, VIVA und den Fans, die in den folgenden Jahren unzählige weitere Sendeminuten füllen sollte.

Wenn wir das Video heute ansehen, entdecken wir nicht nur Lees Rattenangst, Eloys freche Antwort oder das Geheimnis seines Rings. Wir begegnen auch einer Medienzeit, in der ein Fax ausreichte, um ein Fanherz mitten ins Studio zu bringen. Der Namensfehler ist längst verziehen, denn wenige Minuten später wussten ohnehin alle, wer Bastiaan, Lee, Eloy und Benjamin waren – und sehr bald sollte ganz Deutschland folgen.

Caught In The Act bei VIVA Interaktiv mit Aleks 1995:

CITAFORUM Facebook-Gruppe

  • facebook

Du denkst, Du bist alleine damit, dass Du ab und an noch an Deine Teenie-Zeit zurückdenkst und an Deine damit verbundenen Erinnerungen an Caught In The Act? Weit gefehlt! In unserer Facebook-Gruppe triffst Du auf Gleichgesinnte!

Mehr von CITA bei VIVA findest Du hier:

Newsletter

Du warst in den 90ern ein riesengroßer CITA-Fan bzw. bist es noch heute? Du würdest gern die alten Videos wieder sehen, hast aber keinen Videorekorder mehr? Kein Problem: Unsere CITA-Video-Datenbank wächst und wächst! Trag Dich einfach in unseren Newsletter ein und erhalte einmal wöchentlich eine E-Mail mit all den neuen (alten) CITA-Videos!

Wenn Du keine Lust mehr hast, kannst Du Dich natürlich jederzeit wieder abmelden. Ein Abmeldelink befindet sich am Ende eines jeden Newsletters.

Registriere Dich für den CITAFORUM-Newsletter!

Registriere Dich für den CITAFORUM-Newsletter!

 

Hast Du Lust, in alten Teenie-Zeiten zu schwelgen und möchtest nichts verpassen? Kein Problem! Abonniere einfach den CITAFORUM Newsletter!* :-)

Vielen Dank für Deine Registrierung!