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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

„Change“ auf Repeat – und mein Poster sprach mit mir

Kennst du dieses Kribbeln, wenn die Nadel auf der Single landet (okay: später der Discman auf „Play“), und plötzlich bist du wieder 15? Genau so fühlt sich „Benjamin Boyce Change“ heute noch an. Nicht nur als Song, sondern als echter Neustart. Für Benjamin – und irgendwie auch für uns. Damals klebte sein Gesicht an unseren Wänden, BRAVO-Sticker auf dem Schrank, und an gefühlt jedem Freitag gab’s neue Gerüchte auf dem Schulhof. Als Caught in the Act sich im August ’98 trennten, dachten wir: Ende einer Ära! Und dann kam Change – und zeigte: Es war erst der Anfang einer erwachseneren Geschichte.

Vom Boyband-Image zum echten Ich

Benjamin war zu dem Zeitpunkt längst kein Teenie mehr – wir übrigens auch nicht. 😉 Hinter den Kulissen wollte er Entscheidungen treffen, die zu seinem Leben passten: Liebe offen leben, kreativer werden, raus aus der Schublade „immer verfügbar, immer verliebt, immer Poster-Perfekt“. Wer von uns hat sich damals nicht auch heimlich gewünscht, irgendwann nicht mehr nur „die von Reihe 3“ zu sein, sondern die eigene Hauptfigur? „Change“ fühlte sich an wie der Soundtrack zu genau diesem Mut.

Abschiedstränen, Kassetten und der erste Schritt ins Unbekannte

Ich erinnere mich an diesen einen Nachmittag: Taschentücher, Radiomitschnitt, und ein Herz, das gleichzeitig wehtat und hüpfte. Ja, CITA war vorbei – aber Benjamin stand plötzlich solo da. Statt Zuckerwatte-Balladen gab’s rockigere Kanten, mehr Ehrlichkeit, mehr „ich“. Du hörst „Change“ und merkst: Das ist kein „Look at me, ich bin frei“ – das ist „Ich hab mich getraut, obwohl’s weh tat“. Und deshalb landet der Song so direkt unter dem Brustbein.

Köln statt Amsterdam – und ein Sound, der größer wurde

Nach der Trennung zog Benjamin nach Köln, suchte seinen Platz – musikalisch wie privat. Die Gitarren wurden lauter, die Texte erwachsener. „Change“ war kein nostalgischer Kuschelsong, sondern eine klare Ansage: Ich bin mehr als der süße Boygroup-Typ. Genau das liebten wir: Dass er nicht versuchte, die Zeit zurückzudrehen, sondern sie weiterzudenken. Und mal ehrlich: Wir hatten doch selbst genug Change – neue Jeansweiten, erster Job, erste Wohnung, erste Entscheidung gegen das, was „man halt so macht“.

Warum „Change“ uns heute noch abholt

Weil der Song im Kern nicht über Ruhm spricht, sondern über Würde. Über Grenzen. Über das Ja zu dir selbst. Damals mussten Stars oft Rollen spielen, damit unsere Fantasien heil blieben. Benjamin hat gesagt: Ich mag euch – aber ich bleibe ich. Und wir? Wir sind mitgewachsen. „Change“ ist deswegen auch ein bisschen unser Lied: für alle „Ich trau mich“-Momente, in denen wir den sicheren Modus verlassen.

90er-Nostalgie mit Augenmaß (und einem Augenzwinkern)

Lass uns kurz zurückspulen: BRAVO-Poster, der ewige Streit, wessen Kassette zuerst aufgenommen wird, SMS noch mit 160 Zeichen, VIVA nach den Hausaufgaben. Wir haben geflucht, wenn das Band im Walkman gefressen wurde – und wir haben gejubelt, als Caught in the Act im Radio anmoderiert wurde. Diese Nostalgie ist kein „früher war alles besser“ – sie ist unser Zeitkapsel-Button. Du drückst ihn, atmest aus und erinnerst dich daran, wie mutig du schon mal warst. Genau wie er.

Von Herzschmerz-Hymnen zu „Ich-entscheide-selbst“-Zeilen

Musikalisch hat Change eine klare Handschrift: weniger Schmalz, mehr Statement. Inhaltlich: nicht nur „Ich vermisse dich“, sondern „Ich verändere mich“. Das fühlt sich wie der erste Tag in einer neuen Stadt an – ein bisschen einsam, sehr aufregend und hundert Prozent Möglichkeit. Wir haben das damals intuitiv verstanden, obwohl wir noch gar kein Wort wie „Authentizität“ gebraucht haben. Heute nennen wir’s beim Namen und applaudieren doppelt.

Fan-Augen, die differenziert sehen (ja, das können wir!)

Klar, wir wollten unsere Helden am liebsten immer genau so behalten, wie sie in unseren Tagebüchern standen. Aber eine gute Fanliebe ist reif: Sie lässt Raum. „Change“ war die Bitte um diesen Raum – und unser Ja dazu. Wenn du den Song heute hörst, testet er dich ein bisschen: Kannst du Liebe geben, ohne sie festzuhalten? Spoiler: Du konntest es damals schon.

Das Lebensmotto im Titel – Change als roter Faden

„Change“ hieß nicht nur die Single – es wurde Programm. Weg von der Image-Mühle, hin zu einem künstlerischen Kompass, der sich an echtem Leben orientiert. Und was ist echter als zu sagen: Ich möchte meine Beziehungen nicht verstecken. Ich möchte Musik machen, die mich spiegelt. Das ist keine leichte Route, vor allem, wenn eine ganze Generation dich als Traum konserviert hat. Umso größer der Respekt, dass Benjamin ihn gegangen ist.

Was ich an „Change“ liebe (und warum du’s wieder hören solltest)

  1. Die Energie: Du spürst sofort, dass hier jemand die Tür aufmacht und frische Luft reinlässt.
  2. Die Reife: Lyrics, die sich nicht in Herz-Klischees verlieren, sondern Haltung zeigen.
  3. Der Mut: Jeder Neustart hat einen Preis. „Benjamin Boyce Change“ erzählt davon – ohne zu jammern.

Mach dir einen Tee (oder eine 90er-Limo), klick den Song an, und achte darauf, wie dein Körper reagiert. Mein Tipp: Darauf hören. Denn meistens weiß der Körper schon, welche Entscheidung als Nächstes dran ist.

Kleine Zeitreise – so hat’s sich für uns angefühlt

Wir standen damals vor der TV-Sendung, hielten selbstgebastelte Schilder, die Eddings rochen nach Abenteuer, und irgendwo drehte eine Freundin die Kassette im Recorder um. Wenn Benjamin auftrat, hielten wir den Atem an – dieses Millisekunden-Schweigen vor dem ersten Ton. „Change“ hat genau dieses Schweigen wieder: Es kündigt etwas an. Und dann: Gänsehaut. Nicht nur, weil er da vorne steht – sondern weil wir innerlich mitgehen.

Was „Change“ uns heute beibringt (ja, uns Erwachsenen)

  • Grenzen sind sexy: Nicht alles mitmachen, nur weil es von außen applaudiert wird.

  • Wahrheit ist nachhaltig: Du hältst sie länger aus als den Applaus für eine Rolle.

  • Musik ist Mentorin: Wenn ein Song dich zum Weinen bringt, hilft er dir wahrscheinlich beim Wachsen.

#1: Chart Attack 1999 – Change

Als Benjamin Boyce bei Chart Attack 1999 im Studio auftrat, waren die Fans ganz aus dem Häuschen! Schon als Moderator Mike Diehl ihn ankündigte, scharte sich die Menge im Halbkreis um die runde Bühne und klatschte sofort im Takt mit.

#2: ZDF Fernsehgarten 1999 – Change

Benjamin Boyce im Fernsehgarten: Zum ersten Mal nach der Trennung von Caught In The Act war Benjamin Boyce 1999 solo im ZDF Fernsehgarten. Die damalige Moderatorin Ramona Leiß kündigte ihn am Ende der Sendung als „krönendes Schlusslicht für alle Mädchenherzen“ an.

#3: Hollymünd 1999 – Change

Köln-Bocklemünd am 04.07.1999: In der beliebten Sendung „Hollymünd“ trat trotz Regenwetter ein bestens gelaunter Benjamin Boyce auf. Energiegeladen, wie wir Benjamin kennen, funktionierte er kurzerhand das Kamerakabel zum Springseil um. Da soll nochmal einer behaupten, Männer könnten kein Multitasking! 😅

#4: Popkomm 1999: Change & 10.000 Lightyears

Die Popkomm war eine jährliche internationale Fachmesse für Musik und Unterhaltung. Neben der Geschäftsmesse und dem Fachkongress fand zusätzlich immer auch ein Popkomm Festival statt, auf dem 1999 auch Benjamin Boyce in Köln auftrat.

#5: Halberg Open Air Saabrücken 1999: 10000 Lightyears & Change

Beim Halberg Open Air in Saarbrücken trat Benjamin Boyce live mit „10000 Lightyears“ und „Change“ auf.

#6: Kölner Ringfest 1999: Change

Hier siehst Du den Auftritt von Benjamin Boyce auf dem Kölner Ringfest 1999 mit „Change“.

Mehr von Benjamin Boyce findest Du hier:

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