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VIVA Interaktiv 2000: Bastiaan Ragas macht Schluss mit Klischees über Holland!

Bastiaan Ragas, 2000, VIVA | 0 Kommentare

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Bastiaan Ragas bei VIVA Interaktiv: Holland, Holzschuhe und herrlich viel 90er-Wahnsinn

Manchmal reichen ein paar orangefarbene Perücken, ein Teller Käsehäppchen und ein gut gelaunter Bastiaan Ragas, um einen direkt wieder in diese ganz bestimmte Fernsehzeit zurückzubeamen, in der Musikfernsehen nicht einfach nur nebenbei lief, sondern fast schon ein fester Bestandteil des Tages war. VIVA Interaktiv gehörte für viele von uns damals zu diesem wunderbaren Nachmittagsgefühl, wenn man aus der Schule kam, die Tasche irgendwo in die Ecke warf, sich vielleicht noch schnell etwas zu essen machte und dann hoffte, dass entweder die Lieblingsband auftauchte oder zumindest irgendjemand, über den man am nächsten Tag mit der besten Freundin reden konnte. Am 26.01.2000 war genau so ein Tag, denn Bastiaan Ragas bei VIVA Interaktiv war nicht einfach nur ein Gastauftritt, sondern eine dieser Sendungen, bei denen man merkte: Hier nimmt sich gerade niemand zu ernst, und gerade deshalb bleibt es hängen.

Bastiaan war an diesem Tag nicht nur kurz im Studio, um ein neues Projekt zu bewerben oder brav zwei Fragen zu beantworten, sondern er übernahm gemeinsam mit dem damals noch sehr jungen Oliver Pocher die Co-Moderation einer Live-Sendung, die unter dem Motto „Holland“ stand. Schon diese Kombination klingt im Rückblick ein bisschen wie ein wildes Brainstorming aus der VIVA-Redaktion: Man nehme einen ehemaligen Caught-in-the-Act-Star aus den Niederlanden, einen frechen Nachwuchsmoderator, packe beide in eine Sendung voller Klischees, gebe ihnen orangefarbene Holland-Perrücken, Holzschuhe, Käse und ein Live-Publikum – und schaue dann einfach, was passiert. Heute würde man dafür wahrscheinlich drei Konzeptmeetings, fünf Freigaben und eine Social-Media-Strategie brauchen. Damals nannte man es einfach: VIVA Interaktiv.

Bastiaan Ragas bei VIVA Interaktiv: Wenn Holland plötzlich im Studio landete

Das Motto der Sendung war wirklich nicht besonders subtil, aber genau das machte den Charme aus. Holland wurde nicht leise angedeutet, sondern mit allem serviert, was die Klischee-Schublade hergab. Orangefarbene Perücken, Käsehäppchen und dieses leicht überdrehte Studiogefühl sorgten dafür, dass man sofort wusste: Heute wird es nicht sachlich, heute wird es lustig. Und während Oliver Pocher natürlich versuchte, jede Vorlage für einen Spruch zu nutzen, brachte Bastiaan diese typische Mischung aus Gelassenheit, Humor und leicht verschmitztem Blick mit, die ihn schon zu Caught-in-the-Act-Zeiten so sympathisch gemacht hatte.

Für uns ehemalige CITA-Fans war das natürlich ohnehin ein kleines Fest. Auch wenn Caught in the Act zu diesem Zeitpunkt bereits Geschichte war, hatten Lee, Benjamin, Eloy und Bastiaan für viele von uns noch lange nicht aufgehört, Teil unseres inneren Fan-Universums zu sein. Man konnte vielleicht nicht mehr auf neue Bandauftritte warten, aber jeder einzelne Fernsehauftritt eines ehemaligen Mitglieds war trotzdem ein kleiner Moment von „Oh, da ist ja wieder jemand von unseren Jungs“. Und Bastiaan bei VIVA zu sehen, so locker, so gut gelaunt und dann auch noch mitten in diesem herrlich schrägen Holland-Thema, hatte genau diesen Nachklang aus Bravo-Zeit, Posterwand und heimlicher VHS-Aufnahme.

Besonders schön war, dass Bastiaan in dieser Sendung nicht nur als ehemaliger Boygroup-Star funktionierte, sondern als jemand, der sich selbst mit Humor nehmen konnte. Er spielte mit den Erwartungen, ließ Oliver Pocher seine Witze machen und war gleichzeitig nie bloß Stichwortgeber. Wenn man sich alte Auftritte aus dieser Zeit anschaut, merkt man oft erst im Nachhinein, wie viel Spontaneität solche Sendungen hatten. Da war nicht alles glattgebügelt, nicht jeder Satz perfekt vorbereitet, und wenn ein Gag etwas schräg landete, lief die Sendung trotzdem einfach weiter. Gerade dadurch entstand dieses Gefühl von Nähe. Man hatte nicht den Eindruck, einer perfekt inszenierten PR-Maschine zuzusehen, sondern eher zwei Leuten, die im Studio Spaß haben und das Publikum einfach mitnehmen.

Holland oder Niederlande? Bastiaan gibt charmante Erdkunde-Nachhilfe

Einer der schönsten Momente der Sendung entstand, als Oliver Pocher plötzlich eine Frage stellte, die vermutlich viele schon einmal gehört oder sich heimlich selbst gestellt hatten: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Niederlanden und Holland? Es ist genau so eine Frage, die in einer Livesendung wunderbar funktioniert, weil sie einerseits ein bisschen harmlos klingt, andererseits aber genug Raum für eine kleine Erklärung bietet. Und Bastiaan konnte natürlich liefern.

Er erklärte sinngemäß, dass die Niederlande das gesamte Land seien, während Holland nur einen Teil davon ausmache, nämlich zwei Provinzen. Amsterdam liegt beispielsweise in Holland, während Städte wie Maastricht oder Venlo zu den Niederlanden gehören, aber eben nicht zu Holland. Das klingt erst einmal nach einer kleinen Geografie-Lektion, doch in dieser Sendung bekam selbst das einen unterhaltsamen VIVA-Anstrich. Denn natürlich ging es nicht darum, ein trockenes Schulreferat zu halten, sondern die Zuschauer nebenbei schlauer zu machen, ohne dass es sich nach Unterricht anfühlte. Wobei man ehrlich sagen muss: Hätte unser Erdkundeunterricht damals immer so ausgesehen, hätten wir wahrscheinlich deutlich weniger heimlich Bandnamen auf die Federmappe gekritzelt.

Gerade dieser Moment zeigt gut, warum Bastiaan Ragas bei VIVA Interaktiv so angenehm wirkte. Er konnte etwas erklären, ohne belehrend zu sein. Er nahm die Frage ernst genug, um sie richtig zu beantworten, aber locker genug, damit die Stimmung nicht kippte. Das ist eine Kunst, die man nicht unterschätzen sollte. Besonders in einer Sendung, in der ständig Witze, spontane Einwürfe und kleine Albernheiten passieren, braucht es jemanden, der die Balance hält. Bastiaan machte genau das: Er blieb charmant, selbstironisch und irgendwie sehr bei sich.

Für viele Fans war das damals auch deshalb spannend, weil man die ehemaligen Caught-in-the-Act-Mitglieder in solchen Momenten noch einmal anders wahrnahm. In der Boygroup-Zeit waren sie oft in sehr klaren Rollen präsentiert worden. Da gab es die romantischen Songs, die durchchoreografierten Auftritte, die Bravo-Interviews, die Foto-Love-Storys und die kleinen Persönlichkeitsbilder, die uns als Teenies völlig gereicht haben, um ganze Nachmittage darüber zu diskutieren. Nach der Trennung bekam man in solchen TV-Momenten langsam mehr vom einzelnen Menschen zu sehen. Bastiaan war nicht mehr nur „Bastiaan von CITA“, sondern ein Mann, der live moderierte, Witze verstand, sein Herkunftsland erklärte und dabei immer noch diese vertraute Ausstrahlung hatte, die bei vielen sofort ein nostalgisches kleines Herzklopfen auslöste.

„Lekker ding“: Bastiaans kleiner Flirtkurs auf Holländisch

Natürlich blieb es nicht bei Erdkunde, denn wenn Oliver Pocher und Bastiaan Ragas zusammen eine Holland-Sendung moderieren, dauert es nicht lange, bis das Thema Flirten auf den Tisch kommt. Bastiaan half Oliver dabei, einen passenden holländischen Anmachspruch zu lernen, und empfahl ihm für den Fall, dass er ein hübsches Mädchen sieht, den Satz: „Hey, lekker ding.“ Übersetzt bedeutet das ungefähr „Hey, Süße“ oder „Hey, hübsches Ding“, wobei man schon sagen muss: Auf Holländisch klingt es irgendwie lockerer, während es auf Deutsch schnell nach Bahnhofsvorplatz um 23:48 Uhr klingt.

Bastiaan war jedenfalls überzeugt, dass dieser Satz meistens ziemlich gut funktionieren müsste. Ob das tatsächlich stimmt, lassen wir an dieser Stelle liebevoll offen. Man kann sich aber wunderbar vorstellen, wie damals irgendwo vor dem Fernseher ein paar Zuschauerinnen saßen und sich dachten: Wenn Bastiaan das sagt, funktioniert es vermutlich. Wenn Oliver Pocher das sagt, kommt es stark auf die Tagesform an. Und genau darin lag die Komik dieses Moments. Bastiaan brachte den Satz mit so einer Selbstverständlichkeit, dass man ihm fast alles geglaubt hätte, während Oli natürlich sofort diese freche Energie ausstrahlte, bei der man nie sicher war, ob gleich ein charmanter Witz kommt oder ein Spruch, der heute vermutlich erst einmal durch drei Sensibilitätsfilter müsste.

Aus heutiger Sicht ist dieser kleine Flirtkurs ein perfektes Beispiel dafür, wie anders Unterhaltung damals war. Vieles war spontaner, direkter, manchmal auch etwas derber, aber oft eben auch weniger durchgeplant. VIVA Interaktiv lebte von genau diesen Momenten, in denen ein Gespräch eine unerwartete Richtung nahm und plötzlich ein Satz im Raum stand, den man sich als Fan merken konnte. Wer damals noch VHS-Kassetten beschriftete, hätte auf das Etikett vermutlich nicht nur „Bastiaan VIVA“ geschrieben, sondern vielleicht noch klein daneben: „Lekker ding!“ Man musste schließlich Prioritäten setzen.

Gleichzeitig hatte dieser Moment auch etwas wunderbar Harmloses. Es ging nicht um Skandal, nicht um Enthüllung und nicht um irgendeinen künstlich aufgeblasenen Aufreger. Es war einfach ein bisschen Quatsch, ein bisschen Sprachunterricht und sehr viel Charme. Man merkt daran, wie stark solche kleinen Fernsehfetzen in der Erinnerung bleiben können. Nicht immer sind es die großen Auftritte, die perfekt inszenierten Interviews oder die dramatischen Schlagzeilen, an die man sich Jahre später erinnert. Manchmal bleibt einfach hängen, wie Bastiaan Ragas Oliver Pocher beibringt, auf Holländisch zu flirten, während das ganze Studio in orangefarbener Holland-Laune badet.

Holzschuhe, Wohnwagen und Fußball-Frotzeleien

Natürlich durfte bei einer Sendung unter dem Motto Holland auch das Thema Holzschuhe nicht fehlen. Irgendwann hatten Bastiaan und Oliver es sich mit holländischen Holzschuhen bequem gemacht, wobei „bequem“ in diesem Zusammenhang wahrscheinlich ein sehr großzügiges Wort ist. Wer jemals auch nur ansatzweise versucht hat, in Holzschuhen elegant auszusehen, weiß: Das ist weniger Mode und mehr akustische Belastungsprobe. Trotzdem passten sie perfekt in diese Sendung, weil sie das Klischee so herrlich sichtbar machten.

Oliver fragte Bastiaan, warum man in Holland überhaupt Holzschuhe trage, und Bastiaans Antwort war so trocken, dass sie fast schon wieder genial war. Sinngemäß meinte er, man habe viel Holz und nicht so viele Sportschuhe, außerdem solle man dafür wohl nicht so viel bezahlen. Ob diese Erklärung historisch wasserdicht ist, darf bezweifelt werden, aber für einen VIVA-Moment war sie absolut ausreichend. Es ging nicht um eine kulturwissenschaftliche Abhandlung über traditionelle niederländische Fußbekleidung, sondern um einen Spruch, der sitzt. Und natürlich nutzte Oliver Pocher die Vorlage sofort für einen frechen Konter über Fußball und die vermeintlich besseren deutschen Spieler.

Gerade solche kleinen Fußball-Frotzeleien gehörten damals irgendwie dazu. Deutschland gegen Holland war als sportliches Klischee längst etabliert, und wenn ein niederländischer Star in einer deutschen Musiksendung sitzt, konnte man fast darauf warten, dass jemand diesen Ball aufnimmt. Bastiaan wirkte dabei entspannt genug, um das Ganze mit Humor zu nehmen. Man hatte nie das Gefühl, dass er sich angegriffen fühlte oder bemüht dagegenhalten musste. Er wusste, worauf er sich eingelassen hatte, und spielte das Spiel mit. Diese Gelassenheit machte ihn in der Sendung noch sympathischer.

Und dann war da natürlich noch das Thema Wohnwagen. Wenn es um niederländische Klischees geht, ist der Wohnwagen ungefähr so unvermeidbar wie die Boyband-Posterwand in einem 90er-Teeniezimmer. Oliver fragte Bastiaan, ob er denn auch einen Wohnwagen besitze, und Bastiaan antwortete ironisch, dass natürlich alle Holländer so etwas hätten. Das gehöre zum Lebensstil der Freiheit in Holland. Besonders schön war seine scherzhafte Vorstellung, er kaufe sich extra einen Wohnwagen, um damit nach Deutschland zu fahren und für Stau zu sorgen. Das ist genau diese Art Humor, bei der man im ersten Moment lacht und im zweiten denkt: Ja gut, irgendein deutscher Autobahnabschnitt im Juli fühlte sich damals tatsächlich manchmal so an.

Man darf dabei nicht vergessen, wie stark solche Klischees im Fernsehen der 90er und frühen 2000er noch ausgespielt wurden. Heute würde man vieles vorsichtiger formulieren oder stärker einordnen, damals war das eher Teil einer gemeinsamen Albernheit. Entscheidend ist hier, dass Bastiaan selbst mitspielte und die Witze nicht auf seine Kosten verselbstständigte, sondern er sie aktiv zurückspielte. Dadurch wirkte das Ganze nicht gemein, sondern wie eine gegenseitige Neckerei. Und genau das ist ein wichtiger Unterschied. Es war nicht der große Kulturvergleich mit erhobenem Zeigefinger, sondern ein lockerer TV-Nachmittag, an dem Holland für eine Stunde zur Spielwiese aus Käse, Holzschuhen und Wohnwagenhumor wurde.

Warum solche VIVA-Momente bis heute hängen bleiben

Musikalischer Gast in dieser verrückten Sendung war Brooke Russel, mit der Oliver und Bastiaan ebenfalls noch ein Interview führten. Doch so sehr Musik natürlich zum Kern von VIVA gehörte, blieb bei dieser Ausgabe vor allem die Moderationsdynamik im Kopf. Bastiaan Ragas bei VIVA Interaktiv war einer dieser Auftritte, die man vielleicht nicht als riesiges Karriereereignis beschreiben würde, die aber für Fans trotzdem einen besonderen kleinen Platz im Erinnerungsregal haben. Nicht, weil etwas Dramatisches passierte, sondern weil es so typisch für diese Zeit war.

Die frühen 2000er hatten noch diesen Übergangscharakter. Die ganz große 90er-Boygroup-Welle war für viele von uns emotional noch nicht vorbei, auch wenn sich die Musikwelt bereits weitergedreht hatte. Manche Lieblingsbands hatten sich getrennt, andere waren erwachsener geworden, und wir selbst steckten vielleicht irgendwo zwischen Teenie-Erinnerungen und dem unangenehmen Gefühl, langsam vernünftig werden zu müssen. Wobei „vernünftig“ natürlich ein dehnbarer Begriff ist, wenn man immer noch alte VHS-Kassetten hortet, weil darauf vielleicht ein drei Minuten langes Interview mit dem Lieblingssänger ist.

Genau deshalb haben solche Sendungen heute einen besonderen Wert. Sie zeigen nicht nur Bastiaan in einer unterhaltsamen Rolle, sondern konservieren auch ein Stück Mediengeschichte. VIVA Interaktiv war kein steriles Format, sondern lebendig, manchmal chaotisch, manchmal albern, aber fast immer nah an der Popkultur, die uns damals beschäftigte. Es war Fernsehen mit Studiopublikum, Anrufen, spontanen Gesprächen und einer Atmosphäre, die man heute nur schwer nachbauen kann. Wenn man solche alten Clips anschaut, sieht man nicht nur die Menschen auf dem Bildschirm, sondern erinnert sich auch an das eigene Zimmer, den eigenen Fernseher, vielleicht an das leise Surren des Videorekorders und an dieses kleine Glück, wenn man rechtzeitig auf Aufnahme gedrückt hatte.

Für ehemalige Caught-in-the-Act-Fans ist der Auftritt außerdem ein schönes Beispiel dafür, wie die einzelnen Jungs nach der Bandzeit weiter präsent blieben. Bastiaan zeigte sich hier nicht als jemand, der krampfhaft an einem alten Image festhielt, sondern als Entertainer, der locker moderieren, lachen und improvisieren konnte. Natürlich blieb die CITA-Verbindung für uns immer spürbar, denn wer einmal Teil dieser Boyband-Welt war, verschwindet aus dem Fanherz nicht einfach, nur weil die Bandgeschichte ein neues Kapitel aufgeschlagen hat. Aber dieser VIVA-Moment machte auch deutlich, dass Bastiaan mehr war als ein Posterboy aus den 90ern. Er hatte Witz, Timing und diese unaufgeregte Art, die selbst orangefarbene Perücken nicht erschüttern konnten.

Vielleicht ist es genau diese Mischung, die den Auftritt heute so sehenswert macht. Es geht nicht nur um Nostalgie im Sinne von „Ach, früher war alles besser“, denn das war es natürlich nicht. Unsere Augenbrauen waren dünner, unsere Plateauschuhe gefährlicher und unsere Fähigkeit, schlechte TV-Aufnahmen auf VHS zu akzeptieren, erschreckend hoch. Aber es gab eine Form von Popkultur, die sich leichter, unmittelbarer und irgendwie gemeinschaftlicher anfühlte. Wenn Bastiaan Ragas bei VIVA Interaktiv in Holzschuhen über Holland-Klischees scherzte, dann war das kein perfekt kalkulierter viraler Moment. Es war einfach ein Stück Fernsehen, das Spaß machte.

Und vielleicht ist das der Grund, warum wir solche Szenen heute wieder so gerne anschauen. Sie erinnern uns daran, dass Fan-Sein nicht immer aus großen Konzertmomenten oder dramatischen Schlagzeilen bestehen musste. Manchmal reichte ein Nachmittag vor dem Fernseher, ein vertrautes Gesicht aus der Boygroup-Zeit und ein paar herrlich absurde Minuten über Käse, Flirtsprüche, Holzschuhe und Wohnwagen. Bastiaan nahm uns damals für eine Sendung mit in dieses überdrehte kleine Holland-VIVA-Universum, und auch wenn seit dem 26.01.2000 inzwischen sehr viel Zeit vergangen ist, fühlt es sich beim Wiedersehen sofort wieder vertraut an.

Vielleicht liegt darin der eigentliche Zauber dieser alten TV-Momente: Sie sind wie kleine Zeitkapseln, die nicht nur zeigen, was damals im Fernsehen lief, sondern auch, wer wir waren, als wir davor saßen. Ein bisschen jünger, ein bisschen verträumter, wahrscheinlich mit einer Bravo in Reichweite und dem festen Glauben, dass ein einziger Auftritt des Lieblingsstars den ganzen Tag retten konnte. Und ganz ehrlich: Bei Bastiaan, Oliver Pocher, Holland-Perücken und dem Satz „Hey, lekker ding“ hatte dieser Tag definitiv ziemlich gute Chancen.

Hier kannst du dir die komplette VIVA Interaktiv Sendung mit Bastiaan Ragas zum Thema Holland noch einmal ansehen.

VIVA Interaktiv am 26.10.2000 mit Bastiaan Ragas:

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Bei VIVA Interaktiv mit Bastiaan Ragas am 26.01.2000 stand die Sendung ganz unter dem Motto „Holland“. Warst Du schon ein mal in Holland und wenn ja, was kannst Du dort besonders empfehlen?“

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