Caught In The Act in Österreich: Schnee, Gerüchte und ein ganz besonderer Auftritt
Wenn man heute an die großen Momente von Caught In The Act denkt, fallen einem oft sofort die riesigen Hallen, kreischende Fans oder die legendären TV-Auftritte bei BRAVO TV und VIVA ein. Doch gerade die kleineren, fast schon zufälligen Momente sind es, die sich über Jahrzehnte ins Gedächtnis eingebrannt haben. Einer dieser Augenblicke spielte sich Ende März 1997 im österreichischen Saalbach-Hinterglemm ab – einem verschneiten Skiort, der damals plötzlich zur Kulisse für vier der größten Teenie-Stars Europas wurde.
Allein die Vorstellung fühlt sich heute fast unwirklich an: Bastiaan Ragas, Benjamin Boyce, Lee Baxter und Eloy de Jong stapfen durch den Schnee, fahren mit der Seilbahn hoch in die Berge und geben später am Abend ein Konzert unter freiem Himmel, während leise Schneeflocken fallen. Genau diese Mischung aus Starleben und fast gemütlicher Winterurlaub-Atmosphäre machte den Aufenthalt von Caught In The Act in Österreich 1997 so besonders.
Und wahrscheinlich war genau das auch der Grund, warum dieser VIVA-Bericht bis heute so viel 90er-Gefühl transportiert.
Zwischen Bergen, Seilbahn und Teenie-Hysterie
Am 31.03.1997 reisten Caught In The Act nach Saalbach-Hinterglemm. Zwei Tage verbrachte die Band in der beliebten österreichischen Wintersportregion, begleitet vom Musiksender VIVA, der natürlich überall mit der Kamera dabei war. Damals liebten Fans genau solche Berichte, weil man das Gefühl hatte, den Stars plötzlich ganz nah zu sein. Nicht geschniegelt im Fernsehstudio, sondern mitten im echten Leben.
Schon die ersten Szenen hatten diesen typischen 90er-Zauber: dicke Winterjacken, Schneeberge, Gondeln und vier Jungs, die sichtbar Spaß miteinander hatten. Während die Kamera lief, ging es mit der Seilbahn hoch in die Berge. Bastiaan erzählte dabei ganz entspannt, dass er schon mehrfach zum Skifahren in Österreich gewesen sei. Besonders das berühmte Après-Ski habe ihm immer gefallen.
Und seien wir ehrlich: Natürlich konnte man sich Bastiaan perfekt in einer österreichischen Skihütte vorstellen. Wahrscheinlich irgendwo zwischen heißem Kakao, lauter Musik und einer Gruppe Fans, die völlig vergessen hatten zu atmen, sobald er den Raum betrat.
Gerade diese lockeren Gespräche machten die damaligen VIVA-Beiträge so beliebt. Es wirkte nie geschniegelt oder perfekt durchgeplant. Vielmehr hatte man das Gefühl, einfach mit dabei zu sein. Genau das fehlt vielen heutigen Interviews manchmal ein bisschen. In den 90ern durfte auch mal Chaos entstehen. Oder peinliches Schweigen. Oder völlig albernes Gelächter mitten im Satz.
Und irgendwie liebten wir genau das.
Caught In The Act in Österreich: Zwischen Erfolg und Unsicherheit
Während ihres Aufenthalts in Saalbach-Hinterglemm wurde aber nicht nur herumgealbert. Die Stimmung rund um Caught In The Act war Anfang 1997 nämlich durchaus spannend. Nach dem gigantischen Erfolg der Jahre 1995 und 1996 standen die vier plötzlich unter enormer Beobachtung. Die Presse liebte sie – aber genauso liebte sie natürlich auch Gerüchte.
Damals kursierten immer wieder Schlagzeilen, dass die Band angeblich kurz vor der Trennung stehen würde. Rückblickend wirkt das fast absurd, weil Caught In The Act zu dieser Zeit eigentlich noch mitten im Erfolg standen. Doch genau solche Geschichten gehörten in den 90ern beinahe automatisch zu jeder erfolgreichen Boyband dazu. Sobald eine Gruppe groß wurde, tauchten plötzlich Spekulationen auf: Streit hinter den Kulissen, heimliche Solo-Pläne oder angebliche Ausstiege.
Eloy sprach diese Gerüchte während des Österreich-Trips sogar direkt an. Er erzählte, dass er erst kürzlich wieder gehört habe, die Band würde sich im Sommer auflösen. Gleichzeitig stellte er aber sofort klar, dass daran überhaupt nichts wahr sei. Ein neues Album sei bereits geplant und außerdem würde erneut eine große Tour folgen.
Wenn man diese Szene heute sieht, wirkt sie fast ein wenig melancholisch. Nicht, weil damals bereits das Ende bevorstand – das wusste schließlich niemand –, sondern weil man rückblickend erkennt, wie sehr Boybands der 90er permanent unter Beobachtung standen. Jeder Satz wurde analysiert, jede kleine Veränderung diskutiert und jede Schlagzeile sofort weitergetragen.
Und trotzdem schafften es Lee, Bastiaan, Benjamin und Eloy fast immer, diese Leichtigkeit zu bewahren.
Vielleicht war genau das eines ihrer größten Geheimnisse.
Shoppingtour statt Rockstar-Allüren
Besonders charmant war während des Aufenthalts in Saalbach-Hinterglemm auch die Szene, in der die Jungs einfach durch Geschäfte schlenderten. Kein riesiges Sicherheitsaufgebot, keine abgeschirmte Luxuswelt – zumindest wirkte es damals nicht so. Stattdessen sah alles erstaunlich normal aus.
Benjamin, Lee, Eloy und Bastiaan hatten ohnehin oft diese Mischung aus Popstars und Jungs von nebenan. Genau das machte sie für viele Fans so greifbar. Man hatte nie das Gefühl, dass sie unerreichbar wären. Natürlich waren sie Stars – riesige sogar –, aber gleichzeitig wirkten sie oft wie die coolen Jungs, denen man zufällig im Einkaufszentrum begegnet.
Während der Shoppingtour erinnerte sich die Band auch an ihre Anfangszeit. Einer der Jungs erzählte, dass anfangs praktisch nur die eigenen Familien an sie geglaubt hätten. Sie hätten einfach gehofft, irgendwann mehr Menschen mit ihrer Musik zu erreichen.
Wenn man bedenkt, dass Caught In The Act zu diesem Zeitpunkt längst riesige Hallen füllten und Millionen von Teenagern ihre Poster an den Wänden hängen hatten, wirkt diese Aussage heute fast surreal. Aber vielleicht zeigte genau das auch, wie schnell sich damals alles entwickelt hatte.
Denn der Aufstieg von Caught In The Act verlief tatsächlich fast explosionsartig. Innerhalb kurzer Zeit wurden aus vier jungen Männern plötzlich absolute Teenie-Idole. Für viele Fans gehörten sie so selbstverständlich zu den 90ern wie BRAVO-Hefte, Diddl-Blätter oder stundenlanges Warten vor der Viva-Texttafel.
Ein Konzert mitten im Schneefall
Der emotionale Höhepunkt des Österreich-Trips folgte schließlich am Abend. Caught In The Act gaben ein Outdoor-Konzert im Dunkeln – mitten im Schnee.
Allein dieses Bild klingt schon wie eine Szene aus einem 90er-Film.
Während die Schneeflocken fielen, standen Lee, Bastiaan, Benjamin und Eloy auf der Bühne und performten vor ihren Fans. Kalte Luft, dicke Jacken, Lichtstrahler im Schneetreiben und dazu diese typische 90er-Boyband-Stimmung – wahrscheinlich hätte damals niemand gedacht, dass Fans sich fast dreißig Jahre später noch immer an genau solche Momente erinnern würden.
Und vielleicht war gerade diese Atmosphäre das Besondere daran. Kein riesiges Stadion. Keine bombastische Bühnenshow. Sondern einfach Musik, Schnee und dieses Gefühl, Teil von etwas Magischem zu sein.
Wer in den 90ern Fan einer Boyband war, kennt genau diese Momente. Man erinnert sich oft gar nicht mehr nur an einzelne Songs. Viel stärker bleiben bestimmte Gefühle hängen. Wie man vor dem Fernseher saß. Wie man heimlich nachts VIVA schaute. Oder wie sich ein bestimmter Auftritt plötzlich angefühlt hat wie der wichtigste Moment der Welt.
Genau deshalb funktionieren solche alten Clips bis heute so gut.
Sie transportieren nicht einfach nur Musik. Sie transportieren eine Zeit.
Das geheimnisvolle Buch, das nie erschien
Zum Ende des Beitrags hatte Lee Baxter damals noch eine Überraschung angekündigt: Caught In The Act würden ein Buch schreiben. Die „wahre Geschichte“, wie Lee erklärte.
Bastiaan ergänzte lachend: „Der Mythos, die Legende, die Musik, die Jungs!“
Und natürlich wären wir heute alle unglaublich neugierig, was wohl in diesem Buch gestanden hätte.
Denn seien wir ehrlich: Die Geschichte von Caught In The Act hätte definitiv genug Stoff geboten. Der plötzliche Erfolg, die kreischenden Fans, die Tourneen quer durch Europa, die TV-Auftritte, die Gerüchte, die Freundschaften und wahrscheinlich auch viele Dinge, die damals nie öffentlich erzählt wurden.
Leider erschien dieses Buch am Ende nie.
Eigentlich schade. Gerade heute, in einer Zeit, in der Nostalgie rund um die 90er wieder riesig geworden ist, würde so ein ehrlicher Rückblick wahrscheinlich unglaublich viele Fans interessieren. Vielleicht sogar mehr denn je.
Denn viele ehemalige Teenager von damals betrachten diese Zeit heute mit ganz anderen Augen. Früher sah man nur die Poster, die Songs und die hübschen Gesichter. Heute erkennt man plötzlich auch den Druck, die Geschwindigkeit und die unglaubliche Intensität, mit der Boybands damals gelebt haben.
Und trotzdem bleibt bei Caught In The Act vor allem eines hängen: Wärme.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum so viele Fans bis heute nicht loslassen können. Weil diese Erinnerungen eben nicht nur aus Musik bestehen, sondern aus einem Lebensgefühl. Aus Nachmittagen vor dem Fernseher. Aus BRAVO-Heften unter dem Kopfkissen. Aus dem Versuch, Songtexte aus dem Radio mitzuschreiben. Und aus diesem kurzen Gefühl, dass mit vier Jungs aus Holland und England plötzlich alles ein bisschen aufregender wurde.
Der verschneite Aufenthalt von Caught In The Act in Saalbach-Hinterglemm gehört definitiv zu genau diesen Erinnerungen.
Und irgendwie möchte man beim Anschauen des alten VIVA-Beitrags sofort wieder eine dicke Winterjacke anziehen, „Don’t Walk Away“ hören und glauben, dass die 90er niemals enden werden.
Caught In The Act am 21.03.1997 in Österreich:
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
-
Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
-
Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
-
Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
-
Viele großformatige Fotos aus seinem Leben
-
Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
*) Hierbei handelt es sich um einen Amazon Affliliate-Link. Wenn Du drauf klickst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich als Käufer hat das keinerlei Auswirkungen auf den Einkaufspreis!😊
Diese Provision hilft jedoch, unsere Webseite zu finanzieren und somit CITAFORUM am Leben zu erhalten. Hier dreht sich alles um die lebendige Erinnerung an die großartige Band „Caught In The Act“. Jeder Klick auf einen Amazon-Link unterstützt uns dabei, die Plattform zu verbessern, spannende Inhalte zu bieten und die Erinnerungen an CITAFORUM noch unvergesslicher zu machen.
Herzlichen Dank für deine Hilfe und viel Spaß beim Einkaufen! 🛍️🎵
Warst Du jemals bei einem CITA-Konzert in Österreich?
Mehr von CITA aus dem Jahr 1997 findest Du hier:
Julia aus Erfurt: Unglaubliches Treffen mit CITA (1997)!
CITA Backstage: Als Julias Teenie-Traum wahr wurde Kreischalarm in den 90ern Wenn man an die 90er zurückdenkt, hört man es förmlich noch: dieses endlose Gekreische, sobald nur ein Hauch von Caught in the Act in der Luft lag. Bastiaan, Benjamin, Eloy und Lee – unsere...
Interaktiv mit Nadine 1997: Bauchnabelpiercing und sexy Hintern!
Interaktiv mit Nadine: Caught in the Act bei ihrer allerersten Sendung Am 22. April 1997 war es so weit: Nadine Krüger feierte ihre Premiere als Moderatorin bei VIVA Interaktiv und direkt saßen vier charmante Gäste auf dem Sofa, die Millionen Teenie-Herzen höher...
Caught in the Act live bei The Dome 1997
Kreischalarm in Oberhausen: Caught in the Act bei The Dome 1997 The Dome – allein der Name lässt 90er-Fanherzen höher schlagen! Am 25. Januar 1997 verwandelte sich die heutige König-Pilsner-Arena in Oberhausen in ein pulsierendes Mekka der Popmusik. Denn: Bei der...
Alles klar! CITA spielten 1997 in einem Kindersketch mit!
Caught in the Act bei „Alles klar“ – als Boyband auf Kinderkanal-Mission Wer in den 90ern Nickelodeon geschaut hat, kennt sie noch – die quietschbunte, freche und teilweise leicht chaotische Kindersendung „Alles klar“. Und wer zur gleichen Zeit Bravo las, Bravo TV...
VIVA Party 1997: Caught In The Act mit Do it for love
Back to the 90s: Die VIVA Party als Teenie-Traum Es war das Jahr 1997 – wir hatten Bravo-Poster an den Wänden, Glitzer-Haarspangen im Pony und unsere Herzen schlugen nur für unsere Jungs. Als VIVA damals zur großen VIVA Party einlud, war das wie Weihnachten,...








0 Kommentare