Wer in den 90ern Boyband-Fan war, kennt dieses Gefühl nur zu gut: Sobald irgendwo ein TV-Auftritt angekündigt wurde, setzte bei uns sofort ein kleiner Ausnahmezustand ein. Genau so war es auch im Jahr 1996, als Caught In The Act bei Swutsch eingeladen waren.
Die Sendung gehörte damals zu den beliebtesten Musikformaten im deutschen Fernsehen – und wenn CITA angekündigt waren, wusste man schon vorher: Das wird kein normaler Studiotag.
Und tatsächlich ging es schon Stunden vor Beginn der Sendung los.
Fans standen früh morgens vor dem Studio in Bremen – nur um vielleicht einen kurzen Blick auf Benjamin, Bastiaan, Lee und Eloy zu erhaschen.
Caught In The Act bei Swutsch – Fans stehen seit 6 Uhr morgens
Schon zu Beginn der Sendung schaltete das Team von Swutsch nach draußen vor das Studio. Moderatorin Brigitta Nickelsen berichtete live von der Situation vor dem Gebäude – und man merkte sofort: Heute ist hier etwas Besonderes los.
Sie erklärte den Zuschauern:
„Seitdem bekannt geworden ist, dass CITA heute bei uns auftreten, standen bei uns die Telefone nicht mehr still. Und heute Morgen, wirklich ungelogen seit sechs Uhr, stehen hier draußen vor unserem Studio Fans, um einen möglichst guten Blick auf Caught In The Act zu bekommen.“
Wenn man sich heute daran erinnert, muss man ein bisschen schmunzeln.
Denn damals gab es kein Social Media, keine Livestreams und auch keine spontanen Handyvideos. Wer seine Stars sehen wollte, musste tatsächlich hinfahren – manchmal mitten in der Nacht.
Und genau deshalb standen diese Fans also schon im Morgengrauen vor dem Studio.
Allein die Hoffnung auf einen kurzen Blick auf ihre Boyband reichte vollkommen.
Das Interview bei Swutsch – charmant, spontan und typisch CITA
Später in der Sendung war es dann endlich so weit: Benjamin, Bastiaan, Lee und Eloy betraten die Bühne von Swutsch.
Moderator Jürgen Koch begrüßte die vier gut gelaunt im Studio und stellte gleich fest:
„Mit Eloy und Bastiaan kann ich wohl am besten Deutsch reden. Ihr seid Holländer – von daher sprecht ihr besser Deutsch als ich Holländisch.“
Das Publikum lachte, und man merkte sofort: Das Gespräch würde locker werden.
Kurz darauf sprach Koch ein Thema an, das damals tatsächlich häufig diskutiert wurde: ohnmächtige Fans auf Konzerten.
Beim letzten Konzert in Bremen seien rund 80 Teenager in Ohnmacht gefallen, erklärte er – und wollte wissen, ob Caught In The Act danach wirklich hinter die Bühne in die Krankenstation gehen würden, um nach den Fans zu schauen.
Eloy hörte aufmerksam zu und antwortete ernsthaft:
„Ja, wir versuchen das natürlich. Wenn etwas passiert ist, rufen wir danach den Veranstalter an und fragen, ob alles okay war.“
Diese Antwort zeigte einmal mehr, wie wichtig ihnen ihre Fans waren – auch wenn das Ganze natürlich manchmal ein bisschen dramatisch klang.
Aber Hand aufs Herz: Wir alle wissen noch, wie emotional diese Konzerte damals waren.
Worte für die Fans draußen vor dem Studio
Natürlich blieb auch das Thema der wartenden Fans draußen nicht unerwähnt.
Schließlich standen dort immer noch viele Teenager vor dem Studio, die keine Tickets mehr für die Sendung bekommen hatten.
Der Moderator fragte deshalb direkt:
„Habt ihr ein paar tröstende Worte für die Fans da draußen?“
Bastiaan antwortete sofort:
„Ich finde es super, dass ihr alle da seid! Wir hoffen, dass wir euch alle auf der Forever Friends Tour sehen!“
Typisch Bastiaan – charmant, spontan und immer mit einem kleinen Augenzwinkern.
Die Forever Friends Tour 1996 war damals ohnehin eines der großen Themen für die Fans. Viele freuten sich schon Monate vorher darauf, ihre Idole endlich live auf der Bühne zu sehen.
Deutschland hatte die „liebsten Fans“
Ein weiterer Moment im Interview sorgte für ein besonders breites Grinsen im Publikum.
Der Moderator wollte wissen, in welchem Land Caught In The Act eigentlich die meisten Fans hätten.
Eloy überlegte kurz, wirkte ein bisschen unsicher – und bekam schließlich Hilfe von Bastiaan.
Der sagte spontan:
„Die Liebsten sind natürlich in Deutschland.“
Das Publikum jubelte natürlich sofort.
Doch Bastiaan setzte noch einen kleinen humorvollen Nachsatz hinterher:
„Aber das ist ein Geheimnis. Bitte erzählt das nicht in anderen Ländern.“
Solche Momente waren typisch für die Band – charmant, selbstironisch und immer ein bisschen frech.
Sexy sein wie Caught In The Act?
Gegen Ende des Interviews stellte der Moderator noch eine Frage, die vermutlich vielen Fans damals durch den Kopf ging.
Die Jungs sahen schließlich immer perfekt gestylt aus.
Also wollte er wissen:
„Was muss man eigentlich machen, um genauso sexy zu sein wie Caught In The Act?“
Eloy reagierte völlig überrascht – und musste selbst lachen.
Seine Antwort:
„Ach, das sind nur gute Klamotten. Das ist alles Fake!“
Eine herrlich ehrliche Antwort, die das Publikum natürlich sofort zum Lachen brachte.
Lees süßer Deutsch-Moment
Bevor das Interview endete, bekam auch Lee Baxter noch einen kleinen Moment im Rampenlicht.
Der Moderator forderte ihn auf, seine Deutschkenntnisse zu zeigen – und Lee richtete sich direkt an die Kamera.
Mit seinem charmanten englischen Akzent sagte er:
„Wir hoffen, dass ihr nach unserer Forever Friends Tour kommt! Bis dann!“
Das Publikum reagierte begeistert und applaudierte laut.
Und ganz ehrlich: Genau solche kleinen Momente sind es, die wir Fans bis heute im Kopf behalten haben.
Der Auftritt: „Don’t Walk Away“
Natürlich durfte am Ende auch die Musik nicht fehlen.
Zum Abschluss ihres Besuchs bei Swutsch performten Caught In The Act ihren Song „Don’t Walk Away“ – inklusive der bekannten Choreografie, die damals auf jeder Tour für kreischende Fans sorgte.
Die Jungs wirbelten über die Bühne, sangen halb live und lieferten eine energiegeladene Performance ab.
Und wenn man sich die Aufnahmen heute anschaut, merkt man sofort wieder dieses typische 90er-Gefühl.
Diese Mischung aus Teenie-Hysterie, Boyband-Charme und Fernsehshow-Flair war einfach einzigartig.
Oder, um es anders zu sagen:
Wenn Caught In The Act bei Swutsch auftauchten, wusste man schon vorher – heute wird es laut.
Hier könnt ihr euch das komplette Interview und den Auftritt noch einmal ansehen und einen kleinen Ausflug zurück ins Jahr 1996 machen.
Und vielleicht fühlt ihr euch dabei genauso wie damals vor dem Fernseher – mit klopfendem Herzen und einem breiten Grinsen im Gesicht.
Interview & Auftritt bei Swutsch:
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
-
Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Viele großformatige Fotos aus seinem Leben
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Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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Bin gespannt auf die Boys