Zurück in eine Zeit ohne Handy – aber mit ganz viel Herzklopfen
Was heute völlig normal ist, war in den 90ern fast schon Science-Fiction: selbst aufgenommene Videos. Keine Smartphones, keine Storys, kein TikTok, kein Instagram. Wenn wir Glück hatten, besaß jemand im Freundeskreis eine Videokamera – so ein riesiges, schweres Teil, das man gefühlt nur mit beiden Armen tragen konnte. Und wenn genau diese Person dann auch noch bei einem Auftritt von Caught in the Act dabei war? Jackpot.
Heute hätten wir jedes Wackelvideo sofort hochgeladen, kommentiert, geteilt, geliked. Damals dagegen steckte selbst das „normale Internet“ in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Als sich CITA 1998 trennten, war Online-Sein eher ein Geräusch aus dem Modem als ein Lebensgefühl.
Unser Social Media hieß BRAVO, VIVA & RTL II
Unser „Social Media“ bestand aus Jugendzeitschriften, Fernsehsendungen und dem, was uns Redaktionen über unsere Lieblingsboys erzählten. Und wir? Wir haben es aufgesogen wie ein Schwamm. Jede Story, jedes Interview, jedes neue Foto wurde ausgeschnitten, gesammelt, getauscht.
Heute wissen wir natürlich, dass vieles dem Image diente. Dass Boyband-Träume vermarktet wurden. Aber ganz ehrlich? Es war trotzdem wunderschön. Diese kleine Flucht aus dem Alltag, dieses Kribbeln im Bauch, wenn man eine neue BRAVO aufschlug und hoffte, dass sein Lieblingsboy diesmal ein größeres Foto bekommen hatte.
Fan-Videos: Das heimliche Gold der 90er
Selbst gefilmte Fan-Videos waren damals etwas extrem Besonderes. Videokameras waren teuer, unhandlich und definitiv nichts, was man mal eben in die Jackentasche steckte. Umso größer war der Schatz, wenn Fans ihre Kamera zu Autogrammstunden, Flughäfen oder sogar Backstage-Momenten mitnahmen.
„Viral gehen“ bedeutete in den 90ern: VHS auf VHS kopieren.
Mit jeder Kopie wurde das Bild schlechter, das Band rauschte mehr – aber das war egal. Hauptsache: mehr CITA. 😄
Und genau deshalb sind diese Aufnahmen heute so wertvoll. Sie zeigen die Jungs nicht geschniegelt für die Kamera, sondern nahbar, lachend, manchmal müde, manchmal albern – eben echt.
Eine Zeitreise in bewegten Bildern
In diesem Artikel findest du die ultimative Sammlung selbstgefilmter CITA-Fan-Videos. Ja, die Qualität ist nicht immer perfekt. Aber genau das macht den Charme aus. Es sind Momentaufnahmen einer Zeit, in der Fans noch mit Herz, Mut und einer VHS-Kassette bewaffnet waren.
Du bekommst Einblicke in Autogrammstunden, Flughafenmomente, Hotel-Lobbys und Backstage-Situationen – alles das, was wir damals nur erahnen konnten, wenn wir nicht selbst vor Ort waren.
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Die legendären Fan-Videos im Überblick
#1 Autogramme nach einem Disco-Auftritt (1993)
Als CITA in Deutschland noch kaum jemand kannte, traten sie in Holland in Discos auf. Fans filmten sie beim Autogrammegeben – heute eines der seltensten Zeitdokumente überhaupt.
#2 Meet & Greet auf dem Liebesboot – BRAVO TV (20.08.1995)
Ein Traumtreff in Amsterdam: Grachtenfahrt, Liebesboot, Hauptbahnhof. Fans hielten alles fest – ein echter Backstage-Einblick abseits der Hochglanzkameras.
#3 Benjamin vor seiner Wohnung in Amsterdam (1997)
Fans „erwischten“ Benjamin vor seiner Wohnung – oben ohne. Mehr 90er geht wirklich nicht. 😜
#4 Hotel-Lobby Chemnitz – Christmas Tour (1996)
Fans fanden das Hotel, die Lobby füllte sich, Autogramme und Fotos ohne Ende. Pure Teenie-Ekstase.
#5 Backstage bei Schreinemakers TV (1997)
Kart-Rennen, Studio, Autogramme hinter den Kulissen – dieses Video ist ein echtes Highlight der „Babe“-Promo-Zeit.
#6 Bastiaan gibt Autogramme im Hotel (1997)
Ein gut gelaunter Bastiaan, viele Fans, schlechte VHS-Qualität – aber ein großes Herz.
#7 Lee & Eloy in Rheine (1997)
Vor dem damaligen City Club Hotel gaben Lee Baxter und Eloy de Jong geduldig Autogramme. Gänsehaut pur.
#8 Nickelodeon Köln – 23.11.1997
Ankunft, Autogramme, Studio-Atmosphäre – Fans waren einfach überall.
#9 Heart Attack – Hürth (1997)
Nach dem Live-Auftritt bei Heart Attack folgte die Autogrammstunde auf der Theresienhöhe in Hürth. Und ja: Fans filmten natürlich.
#10 Stadtfestival Holland – 30.07.1994
Eine echte Rarität: Schon damals sangen CITA „Love is everywhere“.
#11 Privatjet-Moment (1998)
Die Jungs steigen aus dem Flieger – und plaudern lachend mit den Fans. Unbezahlbar. 😂
#12 ZDF Fernsehgarten (1996)
Weiße Outfits, Sommerfeeling, und eine heimlich eingeschmuggelte Kamera – inklusive Backstage-Material.
#13 Freizeit-Land Geiselwind (27.10.1995)
Dreh für BRAVO TV, Fans im Park, Fans im Hotel – alles auf VHS gebannt.
#14 Flughafen Stuttgart (01.03.1996)
Vor der BRAVO Super Show warteten Fans schon am Vorabend am Flughafen.
#15 XMAS Tour Autogramme (1996)
Flughafen, Hotel, Autogramme – ein weiterer Beweis für den Wahnsinn dieser Zeit.
#16 Flughafen Amsterdam (1997)
Check-In mit Fans, Kamera läuft – ganz selbstverständlich.
#17 Autobahnraststätte (1998)
Ja, Fans reisten den Jungs hinterher. Und ja, sie filmten es.
#18 Benjamin vor einem Tanzstudio (1998)
Wie Fans immer wussten, wo die Jungs waren? Ein ungelöstes 90er-Mysterium.
#19 CITA am Hotelfenster (1995)
Die Jungs beobachten die Fanmenge – und genießen es sichtlich.
#20 Flughafen München – 21.02.1998
Noch ein Privatjet-Moment, noch mehr Fanherzen.
#20 Flughafen München – 21.02.1998
Noch ein Privatjet-Moment, noch mehr Fanherzen.
#21 Stuttgart & Tigerentenclub (28.02.1998)
Ankunft, Auftritt, Hotel – alles auf Video festgehalten.
#22 Abreise Stuttgart (01.03.1998)
Der Abschied – ebenfalls dokumentiert.
#23 Flughafen München – 21.03.1998
Noch einmal München, noch einmal VHS.
#24 Eloy & Lee in Amsterdam (18.05.1998)
Fans trafen die beiden vor einem Studio – ganz nah dran.
#25 Open-Air-Festival Belgien (07.09.1997)
„Babe“ unter freiem Himmel – ein echtes Fan-Schmankerl.
#26 Flughafen Hamburg (05.04.1997)
Auf dem Weg zur NJOY-Party – Fans natürlich dabei.
#27 Hotel in Belgien (17.08.1996)
Privatvideo eines Fans – intim, echt, unbezahlbar.
#28 Flughafen Magdeburg (13.04.1998)
Privatjet, Autogramme, große Emotionen.
#29 Hotel-Szene nach GZSZ (24.02.1995)
Kurz nach dem großen Durchbruch – und der absolute Ausnahmezustand.
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
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Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Viele großformatige Fotos aus seinem Leben
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Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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