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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Zurück in die 90er: CITA, Olympiahalle & Herzklopfen pur

Es gibt diese Momente, die fühlen sich heute noch genauso an wie damals. Sobald ich das Wort Olympiahalle höre, habe ich sofort dieses Kribbeln im Bauch. Dicke Winterjacke, Bravo unterm Arm, Walkman auf den Ohren – und irgendwo zwischen Bahnradsport, Scheinwerfern und kreischenden Teenies standen Caught in the Act plötzlich live auf der Bühne. Und zwar nicht irgendwo, sondern beim Münchner Sechstagerennen.

Der 05.11.1994 war so ein Tag, den man nicht vergisst. Ein Tag, an dem Sport und Popkultur aufeinanderprallten – und wir als 90er-Mädels mittendrin waren, mit klopfendem Herzen und leicht zittrigen Knien.

Wenn Sport plötzlich Nebensache wurde

Eigentlich ging es beim Münchner Sechstagerennen um Bahnradsport. Um Ausdauer, Geschwindigkeit, Runden, Punkte. Aber ganz ehrlich? Für uns Teenies war das Nebensache. Denn am Rande des Rennens gab es ein musikalisches Rahmenprogramm – und das war der wahre Grund, warum wir plötzlich „voll das Interesse an Radsport“ entwickelten. 😉

An diesem Abend standen CITA auf der Bühne und präsentierten ihre damalige Single Take Me to the Limit. Ein Song, der perfekt in diese Zeit passte: energiegeladen, tanzbar, ein bisschen frech – und absolut boygroup-tauglich.

Der Auftritt, über den wir heute noch reden

Wenn du damals dabei warst (oder die VHS-Kassette zigmal zurückgespult hast), weißt du sofort, welcher Moment gemeint ist: Benjamin macht diese legendäre Rolle über Eloys Rücken. Zack. Boom. Kreischalarm.

Diese Choreografie war nicht nur perfekt einstudiert, sie hatte auch genau das Maß an „Oh mein Gott, hast du DAS gesehen?!“, das wir geliebt haben. Es war actionreich, sportlich – und gleichzeitig unfassbar sexy auf diese unschuldige 90er-Art, bei der man danach mit roten Wangen im Kinderzimmer saß.

Und ja: Wir haben diesen Moment hundertfach diskutiert. In der Schule. Im Bus. Im Bravo-Forum. Und natürlich später vor dem VHS-Rekorder.

Parallel: CITA bei GZSZ – kann es noch besser werden?

Als wäre das alles nicht schon genug gewesen, liefen Caught in the Act zu dieser Zeit auch noch bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Eine Gastrolle! Im Abendprogramm!

Für uns war das die ultimative Bestätigung: Unsere Boyband war endgültig im Mainstream angekommen.


Kleiner Bonus für Nostalgiker: Die Szenen mit CITA bei GZSZ könnt Ihr euch hier anschauen. Und ja – es fühlt sich exakt so an wie früher. Nur mit ein paar Lachfalten mehr.

VHS, Rauschen & echte Schätze

Die Aufnahme dieses Auftritts stammt von einer alten VHS-Kassette. Keine perfekte HD-Qualität, kein Hochglanzfilter – sondern echtes 90er-Material. Ein bisschen Rauschen, leichte Unschärfe, Farben, die manchmal tanzen.

Aber genau das macht den Reiz aus. Denn viele solcher raren Auftritte sind leider verloren gegangen. Umso wertvoller ist jede Szene, die digitalisiert und „gerettet“ werden konnte.

Für uns Fans sind das keine alten Videos – das sind Zeitkapseln. Erinnerungen an eine Zeit, in der alles ein bisschen einfacher war. Und emotional irgendwie größer.

Das Münchner Sechstagerennen – mehr als nur Sport

Das Münchner Sechstagerennen war jahrzehntelang ein fester Bestandteil des Eventkalenders. Seit 1972 fand es – mit Unterbrechungen – in der Olympiahalle München statt und lockte jedes Jahr Tausende Besucher an.

Die Mischung war einzigartig: Hochklassiger Bahnradsport, prominente Gäste, Showelemente – und eben auch Live-Musik. Das machte die Veranstaltung attraktiv für ein breites Publikum, nicht nur für eingefleischte Radsportfans.

Warum gerade Newcomer dort auftreten durften

Eine spannende Frage – und die Antwort ist ziemlich clever. Veranstalter wussten schon damals:
👉 Musik bringt Emotion.
👉 Emotion bringt Publikum.

Gerade Newcomer und aufstrebende Acts profitierten enorm von solchen Auftritten. Sie konnten sich vor großem Publikum präsentieren, neue Zielgruppen erreichen und ihre Bühnenpräsenz schärfen.

Für Boybands wie CITA war das ideal:

  • viele Menschen vor Ort

  • hohe Medienaufmerksamkeit

  • Live-Auftritt statt Playback

  • Nähe zum Publikum

Und ganz ehrlich: Für uns Fans war es ein Jackpot. Wir bekamen unsere neue Lieblingsband live – in einer Atmosphäre, die irgendwie größer war als ein normales TV-Studio.

Warum dieser Auftritt bis heute so besonders ist

Vielleicht liegt es an der Mischung aus Sport, Show und Boygroup-Magie.
Vielleicht an der Zeit, in der wir waren: jung, verliebt, voller Träume.
Oder einfach daran, dass Caught in the Act genau wussten, wie man einen Raum füllt – mit Energie, Charme und diesem gewissen 90er-Zauber.

Egal warum:
👉 Dieser Auftritt beim Münchner Sechstagerennen 1994 ist ein echtes Stück Popgeschichte.
👉 Und für uns Fans ein Moment, der für immer bleibt.

Also: Lautsprecher an, Erinnerungen reinlassen – und nochmal genießen. 💕

CITA mit „Take me to the limit“ beim Münchner Sechstagerennen 1994:

Buchtipp: Eloy de Jong – Ganz bei mir

Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.

Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.

Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.

Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.

Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.

Das erwartet dich im Buch:

  • Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse

  • Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen

  • Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust

  • Viele großformatige Fotos aus seinem Leben

  • Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben

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