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Willkommen zurück in Deiner Teenie-Zeit!

Caught in the Act bei „Bitte lächeln“ 1995 – Schwarze Hemden, Nebel & Herzklopfen

Manche Erinnerungen kommen nicht leise zurück. Sie kommen mit Nebelmaschine. Mit schwarzen, leicht transparenten Hemden. Und mit diesem einen Satz, der sich für immer in unser 15-jähriges Herz gebrannt hat:

„I love you baby… just look me in the eyes and see…“

Herbst 1995. Die RTL2-Sendung „Bitte lächeln“. Und mittendrin: Caught in the Act.

Wenn ich heute daran denke, sehe ich mein Teenie-Ich vor mir. Bravo-Hefte gestapelt neben dem Bett. Poster an jeder freien Wandfläche. Und der Videorekorder natürlich programmiert – sicher ist sicher.

Als „Bitte lächeln“ noch Pflichtprogramm war

Die Sendung „Bitte lächeln“ gehörte damals einfach dazu. Neben Talkshows, Musiksendungen und den ersten Daily Soaps war sie eines dieser Formate, das man nicht verpasste.

Das Konzept? Zuschauer schickten ihre lustigsten Home-Videos per Post ein. Auf VHS. Ja, VHS! Diese dicken, schwarzen Kassetten, die man vorsichtig zurückspulen musste, weil sonst das Bandsalat-Trauma drohte.

Wer Glück hatte und im Fernsehen landete, bekam nicht nur Applaus, sondern auch eine kleine Prämie – und seine Kassette per Post zurück. Heute kaum vorstellbar. Damals pure Magie.

Und dann – mitten zwischen tollpatschigen Hunden und umfallenden Vätern im Garten – plötzlich: Boyband-Alarm.

Caught in the Act 1995: Sexy wie nie zuvor

Als Caught in the Act die Bühne betraten, war klar: Jetzt wird’s ernst. Oder besser gesagt: romantisch.

Schwarze, transparente Hemden. Dezenter Glanz auf der Haut. Künstlicher Nebel, der sich wie ein Schleier über die Bühne legte.

Und dann dieser Moment. Lee Baxter tritt nach vorne. Das Licht wird weicher.
Und mit dieser sanften, leicht rauchigen Stimme singt er:

„I love you baby… just look me in the eyes and see…“

Ich schwöre, in diesem Augenblick war für mich klar: Er meint mich.

Natürlich meinte er nicht mich. Aber sag das mal einer 14-Jährigen mit Posterwand.

„You Know“ – Der Soundtrack unserer Teenie-Träume

Der Song „You Know“ war mehr als nur eine Single. Er war eine Einladung. Ein Versprechen. Eine Projektionsfläche für alles, was wir uns damals ausmalten.

Wir lagen auf dem Bett. Walkman auf den Ohren. Augen geschlossen.

Und stellten uns vor, wie wir im Publikum stehen. Wie sich unsere Blicke treffen. Wie er genau diesen Satz singt – und es nur für uns bestimmt ist.

Diese Mischung aus Romantik und leichtem Kitsch war typisch für die 90er. Und genau deshalb liebten wir es so sehr.

Fernsehen statt Social Media – unsere 90er Realität

Heute? Ein Klick auf TikTok. Ein Swipe auf Instagram. Unendlich viele Videos, jederzeit abrufbar. Damals? Wir hatten Geduld.

Wenn Caught in the Act im Fernsehen angekündigt waren, saßen wir pünktlich vor dem Gerät. Der Videorekorder war programmiert. Die Kassette frisch beschriftet: „CITA TV 1995“.

Es gab kein Zurückspulen per Doppelklick. Kein HD. Kein Replay in Sekunden. Aber genau das machte es besonders.

Man musste warten. Man musste hoffen. Und man musste Glück haben, dass niemand im entscheidenden Moment durchs Bild lief.

Schwarze Hemden & große Gefühle

Ich weiß noch, wie wir am nächsten Tag in der Schule darüber gesprochen haben.

„Hast du das gesehen?“ „Dieses Hemd!“

Und natürlich wurde diskutiert, wer an diesem Abend am besten aussah. Für viele war es Eloy. Andere schwärmten für Bastiaan. Und manche – wie ich – waren komplett Team Lee.

Diese Performance bei „Bitte lächeln“ war einer dieser Auftritte, die sich eingebrannt haben. Weil sie alles vereinte, was wir liebten:

Romantik, Charisma und das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein.

Warum uns dieser Auftritt heute noch berührt

Wenn ich mir den Auftritt heute anschaue, sehe ich ihn natürlich mit anderen Augen.

Ich sehe die Inszenierung. Das Styling. Das kalkulierte Image.

Aber ich sehe auch etwas Echtes. Eine Zeit, in der wir noch nicht permanent erreichbar waren. In der Fantasie größer war als Realität. Und in der ein Song reichte, um unser Herz für Wochen höher schlagen zu lassen.

Und vielleicht ist genau das der Grund, warum uns Caught in the Act bei „Bitte lächeln“ 1995 heute noch so berühren. Es ist nicht nur Nostalgie. Es ist ein Stück Identität.

Eine kleine Zeitreise zurück in den Herbst 1995

Stell dir vor: Du sitzt auf dem Teppich vor dem Fernseher. Neben dir liegt die Fernsehzeitung. Deine Mutter ruft aus der Küche, dass du gleich den Tisch decken sollst – aber du kannst jetzt nicht. Caught in the Act treten auf.

Der Nebel zieht auf. Die Musik beginnt. Und für drei Minuten existiert nur dieser Moment.

Keine WhatsApp-Nachrichten. Kein Dauer-Scrollen. Nur Herzklopfen.

Hier kannst du den Auftritt noch einmal erleben

Wenn du dich auch wieder wie 15 fühlen willst, dann schau dir den Auftritt von Caught in the Act bei „Bitte lächeln“ 1995 mit „You Know“ unbedingt noch einmal an.

Ich verspreche dir: Die ersten Töne reichen – und du bist wieder da. Mitten in deinem Jugendzimmer. Mit Posterwand. Und einem Herz, das ein kleines bisschen schneller schlägt.

Caught In The Act 1995 bei „Bitte lächeln“:

Buchtipp: Eloy de Jong – Ganz bei mir

Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.

Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.

Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.

Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.

Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.

Das erwartet dich im Buch:

  • Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse

  • Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen

  • Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust

  • Viele großformatige Fotos aus seinem Leben

  • Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben

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Facts über „Bitte lächeln“:

Die 50-minütige Abendshow sonntags um 20.15 Uhr wurde anfangs von Mike Carl und Gundis Zámbó moderiert. Doch als der Sender Tele 5 das Format 1993 einstellte und zum Deutschen Sportfernsehen DSF wechselte, kamen Manfred Erwe und Jessica Stockmann als neue Moderatoren ins Spiel – wenn auch nur für kurze Zeit.

In der zweiten Jahreshälfte übernahm RTL 2 die Sendung und brachte Mike Carl zurück, diesmal zusammen mit Martina Menningen – das „TV-Dream-Team“, wie der Sender es nannte. Währenddessen wurden noch ein paar zuvor konservierte Folgen mit dem alten Team im DSF ausgestrahlt. Die Show war nun täglich zu sehen, jedoch nur noch eine halbe Stunde lang.

Um jüngere Zuschauer zu gewinnen, ersetzte RTL 2 1997 das Moderatoren-Duo durch Matthias Opdenhövel und Aleksandra Bechtel, die zuvor bereits gemeinsam „Was geht ab?“ auf VIVA moderiert hatten. Bitte lächeln kehrte wieder zur Wochenendshow zurück, bis sie schließlich 1998 von RTL 2 eingestellt wurde.

Wie hat Dir CITA’s Auftritt 1995 bei „Bitte lächeln“ gefallen?

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