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Ein Geburtstag mit Torte, Kerzen und trockenen Füßen wäre vermutlich leichter gewesen. Doch als Lee Baxter am 16. Juli 1997 seinen Ehrentag feierte, stand für Caught in the Act kein gemütliches Fest auf dem Programm. Beim Clipdreh zu Babe schlüpften Lee, Eloy, Bastiaan und Benjamin in Militärkleidung, kämpften sich durch Schlamm und Hindernisse und drehten auf einem britischen Trainingsgelände eine Liebesgeschichte, die nach großem Kino aussehen sollte.

BRAVO TV begleitete den Clipdreh zu Babe im Crowborough Training Camp in East Sussex, rund 80 Kilometer südlich von London. Statt Glitzersakkos, weicher Studiobeleuchtung und einer dekorativen Couch warteten Tarnkleidung, kaltes Wasser und ein echter Hindernisparcours. Lee erklärte grinsend, die Band befinde sich auf einer geheimen Mission, während Bastiaan scherzte, man werde es kaum glauben, aber vor der Kamera stünden tatsächlich die Mitglieder von Caught in the Act.

Der Clipdreh zu Babe 1997 verband die Härte einer militärischen Umgebung mit der Erinnerung an eine verlorene Liebe. Eloy hatte die Grundidee wenige Wochen zuvor bei einem Geburtstagsessen von Bastiaan entwickelt und sich vom Musical „Miss Saigon“ inspirieren lassen. Ben und Eloy spielten Soldaten, die sich in zwei vietnamesische Frauen verlieben, sie jedoch zurücklassen müssen. Rückblenden sollten die glücklichen Momente zeigen, während die Gegenwart von Abschied und Gefahr geprägt war.

Die Dreharbeiten verlangten den vier mehr ab als ein paar dramatische Blicke. Lee sollte als Sanitäter den verwundeten Eloy aus einem Bach retten, stolperte jedoch über einen Stein und landete gemeinsam mit ihm im Wasser. Bastiaan klemmte sich einen Finger ein, der rasch anschwoll, und Eloy musste am zweiten Drehtag mit Fieber im Wohnwagen bleiben. Der Titel „Unfall am Set“ war also nicht vollkommen aus der Luft gegriffen, auch wenn zum Glück keine schwere Katastrophe daraus wurde.

Gerade diese Mischung macht den Clipdreh zu Babe heute so sehenswert. Zwischen Action, Kälte und kleinen Blessuren blieb der Humor erhalten. Lee wärmte sich verdreckt in einem gestreiften Bademantel an Kaffee, Benjamin betrachtete die ungeplanten Zwischenfälle als Beitrag zur Authentizität, und BRAVO TV hielt fest, wie aus einem aufwendigen Konzept Schritt für Schritt eines der markantesten CITA-Videos der späten Neunziger entstand.

Geheime Mission auf einem britischen Militärgelände

Für den Clipdreh zu Babe bot das Crowborough Training Camp eine Kulisse, die nicht erst mühsam nach Militär aussehen musste. Das Gelände in East Sussex war bereits im Ersten Weltkrieg als Trainingslager genutzt worden und hatte im Laufe seiner Geschichte verschiedenen militärischen Zwecken gedient. Für ein Popvideo bedeutete diese Umgebung Beton, freie Flächen, Hindernisse und genau jene raue Atmosphäre, die sich in einem gewöhnlichen Studio nur mit erheblichem Aufwand hätte herstellen lassen.

Beim Clipdreh zu Babe sollten Caught in the Act nicht wie vier Popstars wirken, die nur kurz Uniformen übergezogen hatten. Die Bilder brauchten körperliche Anstrengung, Schmutz und das Gefühl, dass die Figuren tatsächlich Teil einer gefährlichen Mission waren. Deshalb mussten Lee, Eloy, Bastiaan und Benjamin klettern, kriechen und springen, während Regisseur Max Giwa die Inszenierung zusammenführte.

Beim Clipdreh zu Babe verlangte Giwa, der später unter anderem durch „StreetDance 3D“ bekannt wurde, der Boyband sportlichen Einsatz ab. Ein Hindernisparcours verzeiht wenig, selbst wenn Frisur und Kamerawinkel stimmen. Eingerissene Kleidung und Matsch im Gesicht waren hier keine Pannen der Stylingabteilung, sondern ausdrücklich erwünschte Bestandteile des Looks.

Für die Fans war allein diese Verwandlung reizvoll. CITA waren vertraut aus romantischen Songs, Interviews und sorgfältig choreografierten Fernsehauftritten. Nun sah man sie in Tarnkleidung über ein Gelände rennen, als müssten sie zwischen zwei Refrains noch eine militärische Prüfung bestehen. Der Clipdreh zu Babe setzte nicht auf die sichere Boybandformel, sondern auf eine Bildwelt, die Abenteuerfilm und Liebesdrama miteinander verband.

Lee und Bastiaan kommentierten die Situation mit ihrem typischen Humor. Die Rede von einer geheimen Mission nahm das Konzept ernst genug, um Spannung aufzubauen, und zugleich locker genug, damit niemand vergaß, dass hier vier Sänger einen Musikclip drehten. Gerade dieses Augenzwinkern verhinderte, dass die martialische Umgebung unnötig schwer wirkte.

Dass der Drehtag auf Lees Geburtstag fiel, machte die Mission zusätzlich ungewöhnlich. Andere Menschen bekommen Glückwünsche beim Frühstück, Lee bekam Schlamm, Kameralicht und einen Parcours. Vermutlich war das kein klassischer Geburtstagswunsch, aber dafür entstand eine Erinnerung, die sehr viel länger hielt als jede Kerze auf einer Torte.

Eloys Idee verbindet Miss Saigon mit Babe

Die Idee für den Clipdreh zu Babe entstand bei einem Essen rund um Bastiaans Geburtstag. Eloy erzählte ihm von einer Vision, die den Lovesong aus einer unerwarteten Richtung erzählen sollte. Statt die vier einfach sehnsüchtig in die Kamera singen zu lassen, wollte er den emotionalen Konflikt von „Miss Saigon“ aufgreifen: Liebe entsteht inmitten eines Krieges, doch die gemeinsame Zukunft wird durch Abschied und Pflicht unmöglich.

Für den Clipdreh zu Babe wurden die vier zu einer Militäreinheit. Benjamin und Eloy verliebten sich in zwei vietnamesische Frauen, mussten sie jedoch zurücklassen. Die Geschichte lebte von der Spannung zwischen harten Bildern aus dem Einsatz und warmen Rückblenden auf glückliche Augenblicke. So bekam der Song eine Handlung, die seine Sehnsucht nicht nur illustrierte, sondern dramatisch verstärkte.

Dieser Kontrast passte gut zu Caught in the Act. Die Band konnte ihre romantische Wirkung ausspielen, ohne dass das Video ausschließlich aus Nähe, Blicken und einer dekorativ wehenden Gardine bestand. Uniformen, Gelände und körperliche Aktion sorgten für eine raue Gegenwart, während die Liebesszenen den emotionalen Mittelpunkt bewahrten.

Beim Clipdreh zu Babe übernahmen Rachel und Roda als Models die Rollen der beiden Frauen. Lee berichtete, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert habe. Bei einem Dreh sei viel Geduld nötig, Humor aber besonders wichtig. Diese Bemerkung klingt unspektakulär, beschreibt den Alltag am Set jedoch ziemlich treffend: Ein paar Minuten fertiges Video entstehen aus Wiederholungen, Umbauten, Wartezeiten und der Fähigkeit, auch beim nächsten Versuch noch glaubwürdig verliebt oder bedroht auszusehen.

Ein wichtiges Symbol beim Clipdreh zu Babe war das Jade-Amulett, das Benjamins Filmfreundin ihm als Glücksbringer für den Einsatz übergab. Der folgende Abschiedskuss machte deutlich, dass die Trennung endgültig sein könnte. Ein kleines Schmuckstück trug damit die ganze Hoffnung einer Beziehung, für die innerhalb der Geschichte kaum noch Zeit blieb.

Solche Details gaben dem Musikvideo mehr Tiefe als eine lose Folge attraktiver Bilder. Das Amulett, die Rückblenden und die getrennten Liebenden bildeten einen emotionalen Faden durch die Actionszenen. Wer sich damals vor allem auf Benjamin oder Eloy konzentrierte, durfte das selbstverständlich tun; die Handlung funktionierte trotzdem auch dann, wenn das jugendliche Gehirn beim Abschiedskuss kurz jede weitere dramaturgische Analyse einstellte.

Eloys Grundidee zeigte außerdem, wie stark sich die Band in ihre visuelle Darstellung einbrachte. Der Clipdreh zu Babe entstand nicht bloß aus einer fremden Regieanweisung, die den vier am Morgen überreicht wurde. Ein Bandmitglied hatte die Vision entwickelt, die anschließend gemeinsam mit dem Team in eine aufwendige Produktion übersetzt wurde.

Hindernisparcours und ein echter Sturz ins Wasser

Schon die ersten Aufnahmen beim Clipdreh zu Babe verlangten körperlichen Einsatz. CITA mussten Hindernisse überwinden, durch Schlamm kriechen und ihre Bewegungen so oft wiederholen, bis sie für die Kamera funktionierten. Ein Musikvideodreh sieht im fertigen Ergebnis gern mühelos aus, doch am Set besteht dieselbe elegante Sekunde möglicherweise aus mehreren Versuchen, kalten Händen und der stillen Hoffnung, dass die Hose nicht an einer ungünstigen Stelle reißt.

Beim Clipdreh zu Babe war der Schmutz Teil der gewünschten Authentizität. Die vier sollten nach einer Militäreinheit aussehen, nicht nach Männern, die ihre Tarnkleidung gerade für ein Modefoto aus der Reinigung geholt hatten. Matsch im Gesicht, beanspruchte Stoffe und sichtbare Erschöpfung unterstützten die Geschichte, solange niemand ernsthaft verletzt wurde.

Ganz ohne Blessuren ging es allerdings nicht. Bastiaan klemmte sich einen Finger ein, der unmittelbar anschwoll. Ein verletzter Finger klingt neben dramatischen Kriegsszenen zunächst klein, kann bei einem langen Drehtag aber äußerst unangenehm sein. Trotzdem blieb er Teil der Produktion und wurde nicht zum Anlass für ein großes Heldendrama.

Die bekannteste Panne ereignete sich bei der Wasserszene. Lee spielte einen Sanitäter und sollte den verwundeten Eloy aus einem Bach retten. Der geplante Moment war ernst und dramatisch, doch auf dem unebenen Untergrund stolperte Lee über einen Stein. Statt Eloy souverän zu bergen, landete er gemeinsam mit ihm im Wasser.

Damit lieferte der Clipdreh zu Babe jene Sorte ungeplanter Realität, die ein Making-of besonders sehenswert macht. Im fertigen Video soll das Publikum um die Figuren bangen; hinter der Kamera sorgt derselbe Augenblick wahrscheinlich zunächst für einen Schreck und anschließend für Gelächter, sobald feststeht, dass beide wieder auftauchen und niemand schwer verletzt ist.

Benjamin betrachtete die Zwischenfälle gelassen und meinte, gerade dadurch sei alles authentisch geworden. Er bezeichnete den Dreh als Erlebnis, was angesichts von Schlamm, geschwollenem Finger und unfreiwilligem Bad eine bemerkenswert positive Zusammenfassung war. Doch genau diese Haltung half vermutlich dabei, einen anstrengenden Tag nicht nur durchzustehen, sondern später gern davon zu erzählen.

Die Szene erinnert außerdem daran, dass Musikvideos vor digitalen Kulissen häufig sehr reale körperliche Bedingungen verlangten. Wenn Wasser kalt war, war es tatsächlich kalt. Wenn jemand im Bach lag, konnte die Nässe nicht nachträglich aus einem warmen Studio hinzugefügt werden. Die Bilder gewannen dadurch Glaubwürdigkeit, während die Beteiligten den Preis spätestens in ihren durchnässten Schuhen spürten.

Kalte Füße, Kaffee und ein gestreifter Bademantel

Nach dem Sturz mussten Lee und Eloy zunächst das Wasser aus Kleidung und Schuhen bekommen. Lee stand später vollkommen verdreckt in einem gestreiften Bademantel da, hielt sich an einer Tasse Kaffee fest und berichtete von eiskalten Füßen. Es war vermutlich nicht das Geburtstagsoutfit, das ein Popstar freiwillig für ein Erinnerungsfoto gewählt hätte, aber gerade deshalb gehört dieser Anblick zu den schönsten Momenten des BRAVO-TV-Berichts.

Der Clipdreh zu Babe zeigte hier die wenig glamouröse Seite einer Hochglanzproduktion. Im fertigen Video sehen wir Spannung, Liebe und Gefahr; hinter den Kulissen sehen wir einen frierenden Lee, der vor allem Wärme braucht. Diese beiden Ebenen nebeneinander zu erleben, machte Making-of-Beiträge in den Neunzigern so kostbar.

Eloy ging es am folgenden Tag schlechter. Er hatte Fieber und musste im Wohnwagen bleiben, statt alle geplanten Arbeiten normal fortzusetzen. Ob und welche Infektion dahinterstand, lässt sich aus dem Bericht nicht beurteilen. Sicher ist nur, dass die kalten Wasserszenen für ihn keine angenehme Erinnerung waren und der zweite Drehtag dadurch zusätzlich erschwert wurde.

Für eine Band mit dichtem Terminplan war Krankheit besonders problematisch. Ein Musikvideo ließ sich nicht ohne Weiteres verschieben, denn Gelände, Team, Technik und weitere Darsteller waren organisiert. Gleichzeitig konnte niemand überzeugend spielen, wenn der Körper eine Pause verlangte. Beim Clipdreh zu Babe musste deshalb zwischen Produktionsdruck und dem tatsächlichen Zustand eines Bandmitglieds abgewogen werden.

Lees Geburtstag verlief währenddessen zwischen Kameras, Kaffee und nasser Kleidung. Gerade darin liegt rückblickend etwas Sympathisches. Die Feier war nicht perfekt arrangiert, aber sie war einzigartig. Noch Jahrzehnte später lässt sich genau nachvollziehen, womit er diesen Tag verbrachte – ein Luxus, den die meisten von uns bei ihren Geburtstagen des Jahres 1997 trotz diverser Einwegkameras nicht besitzen.

BRAVO TV dokumentierte die kleinen Momente, die im offiziellen Clip keinen Platz hatten: das Auskippen der Schuhe, den Bademantel, Kommentare zwischen den Szenen und die Stimmung, wenn eine Aufnahme anders verlief als geplant. Dadurch wurde aus Werbung für eine neue Single ein persönlicher Blick auf vier Menschen bei der Arbeit.

Der Bericht bewahrt auch den Humor der Band. Niemand behauptete, Schlamm und Kälte seien heimlich luxuriös gewesen. Stattdessen machten Lee, Eloy, Bastiaan und Benjamin das Beste aus einer Situation, die körperlich anspruchsvoller war als viele ihrer üblichen Drehs. Genau diese Ungezwungenheit lässt den Clipdreh zu Babe heute noch nah wirken.

Warum das Babe-Video bis heute im Gedächtnis bleibt

Das Ergebnis beim Clipdreh zu Babe verband Boybandromantik mit der Atmosphäre eines Abenteuerfilms. Statt einer ausschließlich weichgezeichneten Liebesgeschichte gab es Uniformen, Training, Wasser, Verletzlichkeit und einen Abschied, der durch die Rückblenden noch schmerzhafter wirkte. Diese Mischung unterschied „Babe“ von vielen Videos, die Liebe lediglich durch schöne Gesichter und langsame Kamerafahrten erzählten.

Beim Clipdreh zu Babe entstanden die dramatischen Bilder unter realen Bedingungen. Lee und Eloy wurden tatsächlich nass, Bastiaans Finger war tatsächlich angeschwollen, und die Kälte ließ sich nicht mit einem Regler abschalten. Das bedeutete nicht, dass jede Szene dokumentarisch war, verlieh der Inszenierung aber eine körperliche Glaubwürdigkeit.

Auch Rachel und Roda trugen wesentlich zur emotionalen Wirkung bei. Ihre Figuren gaben Benjamins und Eloys Soldaten etwas zu verlieren. Ohne die Liebesgeschichte wäre das Militärgelände nur eine eindrucksvolle Kulisse geblieben; durch die Abschiede wurde es zum Ort, an dem persönliche Gefühle und äußere Pflichten miteinander kollidierten.

Das Jade-Amulett verdichtete diesen Konflikt in einem einzigen Gegenstand. Als Glücksbringer begleitete es Benjamin symbolisch an die Front, während der Abschiedskuss bereits ahnen ließ, dass Liebe allein nicht jedes Ende verhindern kann. Für einen Popsong war das erstaunlich großes Drama – und genau die richtige Größenordnung für Fanherzen, die 1997 ohnehin selten in gemäßigten Gefühlslagen arbeiteten.

Der Clipdreh zu Babe 1997 erzählt zugleich viel über Caught in the Act in dieser Phase ihrer Karriere. Die Band war erfolgreich genug für ein aufwendiges Konzept auf einem besonderen Gelände, aber weiterhin bereit, sich körperlich in die Produktion zu werfen. Lee, Eloy, Bastiaan und Benjamin standen nicht nur dekorativ im Bild, sondern mussten die Action selbst tragen.

Dass ausgerechnet Lee an seinem Geburtstag im Schlamm landete und später mit kalten Füßen im Bademantel Kaffee trank, gibt der Erinnerung ihre menschliche Pointe. Perfekte Popbilder können beeindrucken, doch es sind häufig die unperfekten Momente dahinter, die wir wirklich behalten. Ein stolpernder Sanitäter ist schließlich schwerer zu vergessen als der zwölfte makellose Blick in Zeitlupe.

BRAVO TV schenkte den Fans mit dem Bericht einen Zugang, den es ohne Making-of nicht gegeben hätte. Man sah die Arbeit, hörte die Erklärungen der Band und konnte beobachten, wie Eloys Idee in konkrete Szenen übersetzt wurde. Der Clipdreh zu Babe wurde dadurch nicht nur als fertiges Produkt, sondern als gemeinsames Abenteuer sichtbar.

Rückblickend trägt das Video alles in sich, was CITA-Nostalgie so wirkungsvoll macht: markante Mode, große Gefühle, Freundschaft, Humor und den Eindruck, den vier für einige Minuten ganz nah zu sein. Gleichzeitig besitzt es eine Geschichte, die über reine Erinnerungsromantik hinausgeht. Das Konzept war durchdacht, die Bedingungen anspruchsvoll und die kleinen Unfälle real genug, um dem Drehtag eine eigene Legende zu geben.

Wenn wir den Bericht heute ansehen, dürfen wir über den gestreiften Bademantel lachen, mit Bastiaans Finger mitfühlen und hoffen, dass nach dem letzten Take irgendwo doch noch ein Stück Geburtstagstorte auf Lee wartete. Vor allem aber sehen wir vier junge Männer, die für wenige Minuten Musikvideo erstaunlich viel Kälte, Schlamm und Geduld investierten.

So bleibt der Clipdreh zu Babe ein besonders lebendiges Kapitel der Caught-in-the-Act-Geschichte. Die Mission war nur für die Kamera geheim, die Blessuren ließen sich nicht vollständig planen, und das Ergebnis verband Abenteuer mit jener bittersüßen Romantik, für die der Song bis heute steht. Manchmal braucht ein Lovesong eben keine Couch – sondern Tarnkleidung, ein Jade-Amulett und zwei sehr nasse Bandmitglieder.

Clipdreh zu Babe – Bericht von BRAVO TV:

Buchtipp: Eloy de Jong – Ganz bei mir

Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.

Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.

Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.

Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.

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