Die Do It For Love Tour 1997 – Als Caught In The Act plötzlich noch größer wirkten
Die Do It For Love Tour 1997 war für viele Fans von Caught In The Act weit mehr als einfach nur eine Konzertreise durch Deutschland. Es war diese ganz besondere Phase, in der man das Gefühl hatte, dass die vier Jungs plötzlich erwachsener wurden, ohne dabei ihren typischen Charme zu verlieren. Die kreischenden Hallen waren zwar noch dieselben wie in den Jahren zuvor, doch irgendetwas hatte sich verändert. Vielleicht lag es an den neuen Songs. Vielleicht an der Atmosphäre auf der Bühne. Oder daran, dass man langsam spürte, dass aus der typischen Boygroup ein echtes Live-Erlebnis wurde.
Als BRAVO TV die Band am 07.06.1997 backstage in Berlin besuchte, bekamen die Fans damals einen seltenen Blick hinter die Kulissen der Do It For Love Tour 1997. Und genau solche Berichte waren in den 90ern pures Gold wert. Kein Instagram, keine TikTok-Storys, keine täglichen Handyvideos aus der Garderobe. Wenn BRAVO TV backstage war, saßen wir geschniegelt vor dem Fernseher oder hielten den Videorekorder bereit, weil wir jedes einzelne Detail aufsaugen wollten.
Schon der erste Blick hinter die Bühne machte damals deutlich, wie professionell diese Tour inzwischen geworden war. Die Bühnenoutfits hingen ordentlich sortiert in der Garderobe, die technischen Soundsysteme waren geschickt in Gürteln versteckt und alles wirkte plötzlich ein bisschen größer, internationaler und durchdachter als noch ein Jahr zuvor.
Besonders auffällig waren natürlich die rot-blauen Bühnenoutfits für den ersten Teil des Konzerts. Doch die eigentlichen Stars der Garderobe waren für viele Fans vermutlich die weißen Shirts mit den riesigen bunten „CHOOSE LIFE“-Buchstaben. Allein dieser Moment löste sofort Erinnerungen an die 80er und an WHAM! aus. Und genau das war auch beabsichtigt.
Das legendäre WHAM!-Medley der Do It For Love Tour 1997
Das WHAM!-Medley gehört bis heute zu den Dingen, über die Fans der Do It For Love Tour 1997 besonders gerne sprechen. Denn Caught In The Act wollten damals nicht einfach nur Songs nachsingen. Sie wollten dieses Lebensgefühl der WHAM!-Zeit einfangen – bunt, laut, fröhlich und völlig überdreht.
Lee Baxter erklärte voller Begeisterung, dass sie sofort an die berühmten „Wake Me Up Before You Go-Go“-Shirts denken mussten, als sie überlegten, wie sie das Medley optisch umsetzen könnten. Und ehrlich gesagt war das eine ziemlich clevere Idee. Die Shirts sahen nicht nur auf der Bühne großartig aus, sondern wurden später auch als Merchandise verkauft. Für viele Fans war das natürlich Pflichtprogramm. Wer damals ein „CHOOSE LIFE“-Shirt besaß, fühlte sich vermutlich wie der coolste Mensch auf dem Schulhof.
Überhaupt war dieses Medley typisch für die zweite Hälfte der 90er. Damals begann bereits diese erste große Nostalgiewelle für die 80er Jahre. Heute wirkt das fast lustig, weil wir inzwischen selbst nostalgisch auf die 90er zurückblicken. Aber genau solche Momente zeigen, dass Popkultur irgendwie immer in Kreisen läuft.
Und natürlich passte das WHAM!-Feeling perfekt zu Caught In The Act. Die Musik war bunt, die Choreografien energiegeladen und das Publikum wollte vor allem eines: gemeinsam Spaß haben und den Alltag für zwei Stunden vergessen.
Warum die Do It For Love Tour anders war als die Forever Friends Tour
Schon während des BRAVO-TV-Berichts erklärten die Jungs selbst, dass die Do It For Love Tour 1997 bewusst anders aufgebaut wurde als die Forever Friends Tour im Jahr zuvor. Und genau das merkte man offenbar sofort.
Eloy erzählte damals, dass die Bühne diesmal „klassischer“ gestaltet worden sei. Auf große Showeffekte oder eine schwebende Brücke verzichtete die Band bewusst. Stattdessen stand eine Live-Band leicht erhöht im Hintergrund der Bühne. Dieser kleine Unterschied veränderte die gesamte Stimmung der Konzerte.
1996 wirkte vieles noch verspielt und typisch Boyband. 1997 dagegen entstand langsam das Gefühl, dass hier echte Musiker auf der Bühne standen, die nicht nur Playback-Choreografien ablieferten. Gerade die Live-Band verlieh den Songs plötzlich mehr Tiefe und Wärme.
Benjamin erklärte außerdem, dass zwei Catwalks links und rechts von der Bühne aufgebaut worden waren. Für Fans in den ersten Reihen war das vermutlich der absolute Ausnahmezustand. Wenn die Jungs direkt in die Menge liefen, reichte oft schon ein kurzer Blickkontakt, um wochenlang davon zu zehren. Und seien wir ehrlich: In den 90ern konnte ein zufälliger Blick von Lee Baxter problemlos reichen, damit man danach seinen Namen mit Glitzerstift auf den Schulblock schrieb.
Auch die Bühnenkleidung spiegelte diesen Wandel wider. Anders als früher ließ die Band diesmal keine einheitlichen Kostüme schneidern. Stattdessen reisten Lee, Benjamin, Eloy und Bastiaan gemeinsam nach London und suchten ihre Outfits selbst aus.
Heute klingt das vielleicht banal. Doch damals bedeutete das tatsächlich etwas. Die Looks wirkten dadurch individueller und persönlicher. Bastiaan sagte sogar selbst, dass die Kleidung diesmal viel stärker zu jedem einzelnen Charakter passte. Genau das machte die Band vermutlich nahbarer. Man hatte nicht mehr das Gefühl, vier identische Boygroup-Mitglieder zu sehen, sondern vier unterschiedliche Persönlichkeiten.
Die Live-Band brachte plötzlich echtes Konzert-Feeling
Einer der spannendsten Aspekte der Do It For Love Tour 1997 war ohne Frage die Zusammenarbeit mit einer Live-Band. Gerade für Fans, die mehrere Tourneen besucht hatten, muss dieser Unterschied enorm gewesen sein.
Benjamin erklärte damals, dass man mit einer Band viel spontaner arbeiten könne, weil Musiker flexibel aufeinander reagieren. Songs konnten verlängert, verkürzt oder vom Tempo verändert werden. Und genau das verlieh den Konzerten offenbar ein ganz neues Gefühl.
Bastiaan sprach sogar davon, dass die Musik dadurch „lebendiger“ werde. Dieser Satz blieb vielen Fans vermutlich im Kopf, weil er sehr gut beschreibt, was die Do It For Love Tour 1997 ausmachte. Die Auftritte wirkten weniger geschniegelt und gleichzeitig musikalischer.
Man darf dabei auch nicht vergessen, wie sehr sich die Musiklandschaft Mitte der 90er veränderte. Boybands wurden immer größer, gleichzeitig wurde aber auch der Vorwurf lauter, solche Gruppen seien künstlich oder komplett austauschbar. Vielleicht war die Live-Band deshalb auch ein bewusstes Zeichen. Caught In The Act wollten zeigen, dass sie mehr konnten als hübsch aussehen und tanzen.
Und tatsächlich wirkte vieles an dieser Tour erwachsener. Natürlich gab es weiterhin Choreografien, kreischende Fans und emotionale Balladen. Aber gleichzeitig entstand ein echtes Konzertgefühl, das man von vielen anderen Boybands damals nicht unbedingt kannte.
Wer damals bei einem Konzert der Do It For Love Tour 1997 dabei war, erinnert sich vermutlich nicht nur an einzelne Songs, sondern an dieses besondere Gesamtgefühl. An die Lichter. Die Aufregung vor Konzertbeginn. Die verschwitzten Hände, wenn das Saallicht langsam ausging. Und an dieses unbeschreibliche Kribbeln, wenn die ersten Töne erklangen und plötzlich tausende Menschen gleichzeitig schrien.
Das Album VIBE und eine Band auf dem Höhepunkt
Parallel zur Do It For Love Tour 1997 erschien damals auch das Album „VIBE“. Für viele Fans gehört es bis heute zu den stärksten Veröffentlichungen von Caught In The Act, weil man darauf deutlich hörte, dass sich die Band musikalisch weiterentwickeln wollte.
Lee Baxter schwärmte im BRAVO-TV-Bericht davon, wie engagiert die Produzenten gearbeitet hatten. Und tatsächlich klang „VIBE“ moderner, internationaler und teilweise sogar etwas reifer als frühere Veröffentlichungen.
Bastiaan erklärte außerdem, dass die Fertigstellung des Albums länger gedauert hatte als ursprünglich geplant. Heute kennt man solche Verschiebungen ständig, aber in den 90ern warteten Fans teilweise monatelang sehnsüchtig auf neue Musik ihrer Lieblingsbands. Jede kleine Information aus der BRAVO wurde regelrecht analysiert wie ein geheimer Regierungsbericht.
Vielleicht war genau das aber auch Teil des Zaubers. Man bekam eben nicht jeden Tag neue Inhalte serviert. Wenn endlich ein neues Album erschien oder ein TV-Bericht ausgestrahlt wurde, hatte das echtes Gewicht.
Und genau deshalb blieb auch die Do It For Love Tour 1997 so vielen Menschen bis heute im Gedächtnis. Sie war nicht einfach nur eine weitere Tournee. Sie markierte einen Moment, in dem Caught In The Act musikalisch größer wirkten als je zuvor. Die Live-Band, die individuelleren Outfits, das WHAM!-Medley und die Songs von „VIBE“ sorgten gemeinsam dafür, dass diese Tour eine ganz eigene Atmosphäre bekam.
Rückblickend wirkt das alles fast wie ein eingefrorener Sommer der 90er. Einer dieser Momente, in denen man noch nicht ahnte, dass wenige Jahre später vieles vorbei sein würde. Vielleicht erinnern wir uns deshalb heute noch so gern daran. Weil die Do It For Love Tour 1997 genau dieses Gefühl konserviert hat, das viele von uns damals hatten: Dass unsere Lieblingsband für immer bleiben würde.
Hier kannst Du Dir den Bericht von BRAVO TV über CITA auf ihrer Do It For Love Tour 1997 noch einmal ansehen.
Bericht über die Do it for love Tour 1997:
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
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Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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