Samstagabend, Sofa, GZSZ – und plötzlich Boygroup-Alarm
Der 17.05.1998 war einer dieser Abende, die sich unauslöschlich ins Teenie-Gedächtnis eingebrannt haben. RTL feierte die große GZSZ Party anlässlich der 1.500. Folge von Gute Zeiten, schlechte Zeiten – und wir saßen natürlich geschniegelt (oder zumindest geschniegelt im Pyjama) vor dem Fernseher.
Es war nicht einfach nur eine Jubiläumssendung. Es war ein Event. Mit Interviews, Outtakes, Backstage-Momenten und diesem ganz besonderen Gefühl: Heute passiert was Großes. Und dann diese Gästeliste! Neben DJ Bobo und Blümchen standen auch Caught in the Act auf der Bühne. Spätestens da war klar: Jetzt eskaliert mein Teenie-Herz.
„Blond, sexy, charmant – und singen können die auch noch!“
Allein diese Anmoderation! Schauspielerin Saskia Valencia brachte es perfekt auf den Punkt, als sie die CITA-Jungs ankündigte. Und ganz ehrlich: Sie hatte so recht.
Als Benjamin Boyce, Lee Baxter, Eloy de Jong und Bastiaan Ragas die Bühne betraten und „Baby come back“ anstimmten, war der tosende Applaus absolut verdient. Ich weiß noch genau, wie ich dachte: Wie unfair kann man bitte sein? So aussehen UND so singen?!
Das Publikum liebte sie. Wir liebten sie. Und dieser Auftritt fühlte sich an wie die Krönung eines Traums, den wir seit Jahren lebten – zwischen Bravo-Postern, VHS-Kassetten und endlosen Diskussionen darüber, wer von den vieren jetzt wirklich der Schönste ist (Spoiler: Diese Diskussionen endeten nie).
Der Anfang vom Märchen: CITA & GZSZ
Was viele heute fast vergessen haben: Der kometenhafte Erfolg von Caught in the Act begann tatsächlich bei GZSZ. Ende 1994 spielten sie sich selbst in der Daily Soap – eine Boyband zum Anfassen, mitten in unserer liebsten Serienwelt.
Mit der Single „Love is everywhere“ gelang ihnen dadurch der Durchbruch im deutschsprachigen Raum. Für uns Teenies war das pure Magie: Unsere Lieblingsserie und unsere Lieblingsband verschmolzen zu einer perfekten Fantasie.
Von da an ging alles ganz schnell. Tourneen in Europa und Asien, kreischende Fans, Autogrammstunden im Chaos – und am Ende 15 Gold- und 2 Platinauszeichnungen. Dass sie am 16.08.1998 ihre Trennung bekanntgaben und ihr Abschiedskonzert in Magdeburg spielten, hat uns damals kollektiv das Herz gebrochen. Umso emotionaler wirkt dieser GZSZ-Auftritt heute rückblickend.
Warum CITA bei der GZSZ Party 1998 nicht fehlen durften
Eigentlich war es völlig logisch: Ohne Gute Zeiten, schlechte Zeiten hätte es diesen rasanten Start für CITA vielleicht nie gegeben. Die Serie war ihr Sprungbrett – und wir durften von der ersten Reihe aus zusehen, wie aus vier Jungs echte Stars wurden.
Dass sie ausgerechnet bei der großen GZSZ Party 1998 noch einmal auf dieser Bühne standen, fühlte sich an wie ein liebevolles Zurückblicken. Ein Kreis, der sich schließt. Und ja: Wenn ich mir den Auftritt heute nochmal anschaue, bekomme ich immer noch Gänsehaut. Manche Gefühle altern einfach nicht.
Warum Soaps in den 90ern plötzlich überall waren
In den 90ern schossen Daily Soaps wie Pilze aus dem Boden – und wir liebten sie genau dafür. Serien wie GZSZ boten uns etwas, das wir sonst nirgends fanden: Nähe. Verlässlichkeit. Rituale.
Jeden Abend dieselben Gesichter, dieselben Straßen, dieselben Dramen – fast wie eine zweite Familie. Für uns Teenies waren diese Serien Flucht, Orientierung und Gesprächsstoff zugleich. Man wusste am nächsten Morgen in der Schule ganz genau, wer mit wem, wer was gesagt hat und wer total unfair behandelt wurde.
Dazu kamen echte Zeitgeist-Themen: Liebe, Eifersucht, erste Jobs, Freundschaft, Erwachsenwerden. Und das alles in einer Welt, die modern wirkte, aber trotzdem sicher war. Soaps gaben uns das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein – und machten Stars wie Boybands noch greifbarer, wenn sie plötzlich mitten in unserer Serienwelt auftauchten.
Ein Abend, der bleibt ❤️
Die GZSZ Party 1998 war mehr als nur eine Jubiläumsshow. Sie war ein Zeitdokument. Ein Liebesbrief an die 90er. Und ein Moment, der zeigt, warum uns diese Musik, diese Serien und diese Boybands bis heute nicht loslassen.
Manche Abende vergisst man nie. Und dieser gehört ganz klar dazu.
Hast du die GZSZ Party damals auch gesehen? Und weißt du noch, wo du warst, als CITA „Baby come back“ gesungen haben? 💭✨
GZSZ Party mit CITA 1998
Facts über Gute Zeiten Schlechte Zeiten
Gute Zeiten, schlechte Zeiten ist eine deutsche Daily Soap, die erstmals am 11. Mai 1992 ausgestrahlt wurde und seitdem von RTL produziert wird. Die Serie erzählt die Geschichten von verschiedenen Charakteren, die in einer fiktiven Stadt in Berlin leben und arbeiten.
Die Handlung von GZSZ umfasst zahlreiche Themen, darunter Liebe, Freundschaft, Familie, Beruf und soziale Probleme. In jeder Folge treten verschiedene Charaktere auf, die ihre eigenen Probleme und Herausforderungen haben, die sie überwinden müssen. Die Serie verfügt über eine beeindruckende Anzahl von Haupt- und Nebencharakteren, die im Laufe der Jahre gekommen und gegangen sind.
GZSZ hat im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen gewonnen und gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Fernsehserien aller Zeiten. Die Serie hat eine große Fangemeinde und wird regelmäßig von Millionen von Menschen in Deutschland und in anderen Ländern verfolgt.
GZSZ ist bekannt für seine Fähigkeit, aktuelle Themen und Trends aufzugreifen und in die Handlung zu integrieren. So wurden in der Serie beispielsweise Themen wie Cybermobbing, Rassismus, sexuelle Identität und Umweltschutz behandelt.
Insgesamt ist Gute Zeiten, schlechte Zeiten eine faszinierende Serie, die sich im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt und verändert hat. Die Serie hat zahlreiche Fans auf der ganzen Welt und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle im deutschen Fernsehen spielen.
Eloy de Jong blickt auf ein Leben zurück, das berührt, inspiriert und zeigt, wie viel Stärke in einem Menschen stecken kann. Seine neue Biografie zeichnet seinen Weg vom Kind aus Den Haag, das in der Schule häufig aneckte, bis hin zu einem der erfolgreichsten Schlagerkünstler Deutschlands nach – und erzählt dabei von all den Momenten, die ihn geprägt haben.
Das Buch nimmt dich mit zu seinen ersten Jahren als Tänzer, den Zeiten des Zweifelns und der Ausgrenzung und natürlich zu dem Tag, an dem er beim Casting für Caught in the Act sein Leben für immer veränderte. Aber auch die weniger glamourösen Seiten kommen vor: frühe Misserfolge, der Druck des Ruhms, das Ende der Boyband und die Suche nach einer neuen Richtung.
Besonders bewegend sind die Kapitel über seine bedeutenden Beziehungen – unter anderem zu Stephen Gately und Carlo Boszhard – sowie über seinen größten privaten Wegabschnitt: das Leben als Teil einer Regenbogenfamilie, die Geburt der Zwillinge und der schmerzhafte Abschied von Milon.
Die Biografie beleuchtet ebenso seine Rückkehr ins Rampenlicht, den Solo-Erfolg mit „Kopf aus – Herz an“, seine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und seine wachsende Rolle als inspirierende Stimme in der LGBTQ+-Community. Ergänzt wird das alles durch eindrucksvolle Fotos und viele persönliche Einblicke, die Eloys Entwicklung greifbar machen.
Für alle Fans von Caught in the Act, Schlagerliebhaber oder Menschen, die Eloy schon lange begleiten, ist dieses Buch ein emotionales und sehr aufrichtiges Porträt eines außergewöhnlichen Lebenswegs.
Das erwartet dich im Buch:
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Ein ehrlicher Blick auf Eloys Kindheit, erste Träume und Hindernisse
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Der komplette Weg von CITA bis zu seinen heutigen Erfolgen
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Private Geschichten über Liebe, Familie, Mut und Verlust
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Viele großformatige Fotos aus seinem Leben
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Ein inspirierendes Porträt eines Künstlers, der nie aufgehört hat, an sich zu glauben
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